preload
Aug 17

Frankfurter Wertpapierbörse, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Frankfurter Wertpapierbörse, über dts Nachrichtenagentur

Frankfurt/Main (dts Nachrichtenagentur) – Der DAX hat am Donnerstagmorgen nach einem schwachen Start nur für Sekunden ins Plus gedreht, dann aber wieder nachgelassen. Kurz nach 12:30 Uhr wurde der Index mit 12.250 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 0,11 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Energietitel setzten sich an die Spitze der Kursliste.

Zugpferd war am Mittag RWE mit einem Plus von fast zwei Prozent, Eon war direkt dahinter. Zu den größten Kursverlierern gehörten hingegen mal wieder Aktien von Deutscher Bank und Commerzbank. Die europäische Gemeinschaftswährung tendierte am Donnerstagmittag schwächer. Ein Euro kostete 1,1704 US-Dollar (-0,57 Prozent).

Aug 17

Stimmzettel für die Bundestagswahl, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Stimmzettel für die Bundestagswahl, über dts Nachrichtenagentur

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Fast die Hälfte der Wahlberechtigten weiß noch nicht, welche Partei sie bei der Bundestagswahl am 24. September wählen wird. Das ergab eine Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Kantar Emnid im Auftrag des Nachrichtenmagazins Focus. Demnach haben sich fünf Wochen vor der Wahl 48 Prozent noch nicht entschieden, wem sie ihre Stimme geben werden.

Dabei haben sich die Männer bereits zu 60 Prozent festgelegt, die Frauen erst zu 44 Prozent. Besonders hoch ist die Zahl derer, die bereits wissen, wen sie wählen werden, bei den Befragten, die ihre Parteipräferenz mit AfD angegeben haben (75 Prozent), bei Union (69 Prozent) und SPD (67 Prozent) etwas geringer. Die Befragten, die ihre Parteipräferenz mit Bündnis 90/Die Grünen angegeben haben, sind erst zu 49 Prozent entschieden, welcher Partei sie dieses Mal ihre Stimme geben werden. Emnid befragte am 15. und 16. August 2017 insgesamt 868 Wahlberechtigte. Die Fragestellung lautete: “Haben Sie schon entschieden, welche Partei Sie bei der Bundestagswahl am 24. September wählen werden?” Antwortmöglichkeiten: “ja”, “nein”, “weiß nicht, keine Angabe”. Die Auswahl der Befragten sei “repräsentativ”, teilte das Umfrageinstitut mit.

Aug 17

Zwei Männer surfen im Internet, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Zwei Männer surfen im Internet, über dts Nachrichtenagentur

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – 43 Prozent der Bundesbürger ab 14 Jahren spielen zumindest gelegentlich Computerspiele. Das entspricht rund 30 Millionen Menschen, so das Ergebnis einer Erhebung des Branchenverbandes Bitkom. Frauen stünden mit einem Anteil von 41 Prozent den Männern mit einem Anteil von 46 Prozent kaum noch nach, so die Umfrage.

Gaming ist dabei vor allem bei den Jüngeren ein Massenphänomen: 74 Prozent der 14- bis 29-Jährigen und 63 Prozent der 30- bis 49-Jährigen spielen Video- oder Computerspiele. Unter den 50 bis 64-Jährigen spielt aber heute bereits fast jeder Vierte (24 Prozent), in der Generation 65 Plus ist es knapp jeder Achte (12 Prozent). Für die Erhebung wurden 1.192 Bundesbürger ab 14 Jahren befragt. Die Auswahl der Befragten sei “repräsentativ”, teilte Bitkom mit.

Aug 17

Frauke Petry, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Frauke Petry, über dts Nachrichtenagentur

Dresden (dts Nachrichtenagentur) – Der Immunitätsausschuss des sächsischen Landtags hat die Aufhebung der Immunität von AfD-Chefin Frauke Petry empfohlen. Das wurde am Donnerstag nach der Sitzung des Gremiums bekannt. Dabei geht es um die Frage, ob Petry bei einer Anhörung einen Meineid geleistet hat.

So soll sie vor dem Wahlprüfungsausschuss falsche Angaben zur Wahlkampffinanzierung ihrer Partei gemacht haben. Bei der Aufstellung der Kandidatenliste zur sächsischen Landtagswahl 2014 hatte die AfD einen Kandidaten von der Liste gestrichen, obwohl er von einem Parteitag gewählt worden war – angeblich, weil er sich weigerte, der Partei ein Darlehen zu geben, zu dem alle Kandidaten gedrängt worden sein sollen. Die Partei bestritt dies und Petry war dazu im November 2015 befragt worden. Dabei sagte sie, dass sie selbst der Partei auch kein Darlehen gegeben habe.

Aug 17

Frankfurter Wertpapierbörse, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Frankfurter Wertpapierbörse, über dts Nachrichtenagentur

Frankfurt/Main (dts Nachrichtenagentur) – Der DAX ist am Donnerstagmorgen mit einem Minus gestartet, hat sich innerhalb der ersten halben Stunde aber nach oben gearbeitet. Kurz nach 9:30 Uhr wurde der Index mit 12.257 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 0,05 Prozent im Vergleich zum Mittwoch. Bei der nicht im DAX gelisteten Air-Berlin-Aktie konnten sich Zocker am Morgen über ein kräftiges Plus von fast fünf Prozent freuen.

Lufthansa-Papiere dagegen tendierten im Minus. Der Nikkei-Index hatte am Morgen deutscher Zeit nachgelassen und wurde mit einem Stand von 19.702,63 Punkten berechnet (-0,14 Prozent). Die europäische Gemeinschaftswährung tendierte am Donnerstagmorgen etwas schwächer. Ein Euro kostete 1,1754 US-Dollar (-0,14 Prozent).

Aug 17

Air-Berlin-Maschine, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Air-Berlin-Maschine, über dts Nachrichtenagentur

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Die Bundesregierung drückt bei der geplanten Zerschlagung der insolventen Fluglinie Air Berlin aufs Tempo: Nach einem Bericht des Nachrichtenmagazins Focus soll der Teilverkauf in vier bis acht Wochen abgeschlossen sein. Es gehe um eine “möglichst schnelle Lösung”, zitiert Focus einen Beteiligten. Ein Ergebnis noch vor der Bundestagswahl am 24. September wurde in Regierungskreisen als gutes Ziel bezeichnet.

Das Risiko, dass der Bund über die staatseigene KfW Bankengruppe einen weiteren Kredit absichern müsse, gilt innerhalb der Bundesregierung als unwahrscheinlich. “Auch wenn das Geld schneller verbrennt, bleibt das Risiko gering”, zitiert Focus ein Mitglied der Bundesregierung. Grund sei, dass man bei der Kalkulation für die aktuelle Krisenhilfe über 150 Millionen Euro von einem Rückgang der Passagierzahlen in der nächsten Zeit um 30 Prozent ausgegangen sei. Außerdem verfüge Air Berlin noch über Eigenkapital in Höhe von 80 Millionen Euro.

Aug 17

Bauarbeiter, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Bauarbeiter, über dts Nachrichtenagentur

Wiesbaden (dts Nachrichtenagentur) – Im ersten Halbjahr 2017 wurden in Deutschland 7,3 Prozent oder rund 13.400 weniger Baugenehmigungen für Wohnungen erteilt als in den ersten sechs Monaten 2016. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) am Donnerstag mitteilte, wurde von Januar bis Juni 2017 der Bau von insgesamt 169.500 Wohnungen erlaubt. Gegen den allgemeinen Trend lagen die Genehmigungen von Wohnungen in Mehrfamilienhäusern leicht im Plus (+ 1,8 Prozent beziehungsweise + 1.400 Wohnungen). Damit erreichte die Anzahl genehmigter Wohnungen in Mehrfamilienhäusern mit 82.100 Wohnungen den höchsten Wert in einem ersten Halbjahr seit zwanzig Jahren.

1997 war dieser Wert mit 117.400 Wohnungen das letzte Mal höher gewesen. Die Baugenehmigungen von Wohnungen in Einfamilienhäusern (– 9,5 Prozent beziehungsweise – 4.800 Wohnungen) und in Zweifamilienhäusern (– 2,2 Prozent beziehungsweise – 200 Wohnungen) gingen dagegen zurück. Die Genehmigungen von Wohnungen in Wohnheimen sind regelrecht eingebrochen (– 31,8 Prozent beziehungsweise – 3.900 Wohnungen). Zu dieser Kategorie zählen unter anderem Flüchtlingsunterkünfte. Auch die Zahl der Wohnungen, die durch im ersten Halbjahr genehmigte Um- und Ausbaumaßnahmen an bestehenden Gebäuden entstehen sollen, ging deutlich zurück(– 22,2 Prozent beziehungsweise – 5.700 Wohnungen).

Aug 17

Statistisches Bundesamt, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Statistisches Bundesamt, über dts Nachrichtenagentur

Wiesbaden (dts Nachrichtenagentur) – Die Zahl der Erwerbstätigen steigt weiter an. Mit 44,2 Millionen Erwerbstätigen, die ihren Arbeitsort im zweiten Quartal 2017 in Deutschland hatten, wurde das Vorjahresniveau um 664.000 Personen überschritten, ein Plus von 1,5 Prozent, teilte das Statistische Bundesamtes (Destatis) am Donnerstag mit. Auch im ersten Quartal hatte das Plus bei 1,5 Prozent gelegen.

Zwar sei ein Wachstum der Erwerbstätigkeit im zweiten Quartal eines Jahres durch die allgemeine Belebung von Außenberufen im Frühjahr saisonal üblich, der Anstieg sei 2017 jedoch stärker als im Durchschnitt der letzten fünf Jahre, so die Statistiker. Die größten absoluten Beschäftigungsgewinne hatten die Öffentlichen Dienstleister, Erziehung, Gesundheit mit +224.000 Personen (+ 2,1 Prozent), gefolgt von den Unternehmensdienstleistern mit +153.000 Personen (+ 2,6 Prozent) sowie dem Bereich Handel, Verkehr und Gastgewerbe mit +130.000 Personen (+ 1,3 Prozent). Dagegen setzte sich der Abwärtstrend bei den Finanz- und Versicherungsdienstleistern fort (– 15.000 Personen; – 1,3 Prozent). Im Produzierenden Gewerbe (ohne Baugewerbe) stieg die Zahl der Erwerbstätigen im zweiten Quartal 2017 gegenüber dem Vorjahr um 55.000 Personen (+ 0,7 Prozent), im Baugewerbe um 45.000 Personen (+ 1,8 Prozent). In der Land- und Forstwirtschaft, Fischerei sank die Erwerbstätigenzahl um 9.000 Personen (– 1,4 Prozent). Die Zahl der angestellten Arbeitnehmer stiegt im zweiten Quartal 2017 sogar noch stärker, nämlich um 690.000 (+ 1,8 Prozent) auf 39,9 Millionen Personen. Die Zahl der Selbstständigen sank dagegen im selben Zeitraum um 26.000 Personen (– 0,6 Prozent) auf 4,3 Millionen. Die Zahl der durchschnittlich geleisteten Arbeitsstunden je Erwerbstätigen verringerte sich nach ersten vorläufigen Berechnungen des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) der Bundesagentur für Arbeit im zweiten Quartal 2017 im Vergleich zum zweiten Quartal 2016 um 1,9 Prozent auf 321,2 Stunden.

Aug 17

Martin Schulz, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Martin Schulz, über dts Nachrichtenagentur

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz bewertet das deutschen Bildungssystem mit der Note “nicht ausreichend”. Er fordert, die Bundesländer müssten sich in der Bildungspolitik besser abstimmen. “Der Umzug von einem Bundesland in ein anderes darf für Kinder und Eltern keine bildungspolitische Irrfahrt sein”, sagte Schulz der “Frankfurter Rundschau” (Donnerstagausgabe).

Deshalb wolle er in einer Nationalen Bildungsallianz alle Akteure an einen Tisch bringen, sagte Schulz. “Und: Wir müssen die Schulen endlich digitalisieren. Bei dem Thema hat sich die CDU-Bundesbildungsministerin gerade bis auf die Knochen blamiert”, fügt er hinzu.

Aug 17

Air Berlin, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Air Berlin, über dts Nachrichtenagentur

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Angesichts des Insolvenzantrags der Air Berlin hat sich Justizminister Heiko Maas (SPD) dafür ausgesprochen, EU-weit alle Fluggesellschaften zu einer Insolvenzabsicherung zu verpflichten. “Wir sollten prüfen, eine europaweite Pflicht der Airlines zur Insolvenzabsicherung zum Schutz der Kunden einzuführen”, sagte Maas dem “Handelsblatt” (Donnerstagausgabe). “Bei den Beratungen über die EU-Fluggastrechterichtlinie sollten wir darüber diskutieren, inwiefern eine Insolvenzabsicherungspflicht in die Richtlinie aufgenommen wird.”

Der Minister sagte, dass die Rechte der Fluggäste auch im Fall einer Insolvenz im Vordergrund stehen müssten. “Weder die Reisenden noch die Steuerzahler dürfen am Ende die Kosten dafür tragen, wenn ihre Fluggesellschaft während einer Reise in die Insolvenz muss”, sagte Maas. Auch die Grünen fordern, das Insolvenzrecht für Fluggesellschaften “dringend” zu überarbeiten. “Denn es kann nicht sein, dass die Verbraucher bei einer Insolvenz der Airline im Regen stehen gelassen werden und im schlechtesten Fall keinen Cent erstattet bekommen”, sagte die Vorsitzende des Verbraucherausschusses im Bundestag, Renate Künast (Grüne), dem “Handelsblatt”. “Wir brauchen analog zu den Pauschalreisen eine gesetzliche Verpflichtung zur Insolvenz-Absicherung zugunsten der Fluggäste.” Künast verlangte von der Bundesregierung, sie solle in der Frage “endlich initiativ werden, damit auf EU-Ebene eine Regelung in Angriff genommen wird”. Zunächst solle für die EU eine Insolvenzschutzpflicht gelten, aber eine internationale Regel müsse das Ziel sein. “Verbraucher sind Bestandteil des Wirtschaftslebens, sie dürfen hier nicht faktisch rechtelos bleiben”, sagte Künast. Bislang sind Fluglinien nicht verpflichtet, den Reisepreis gegen Insolvenz abzusichern. Wird infolge einer Insolvenz der Flugbetrieb eingestellt, bekommen die Passagiere somit ihr Geld für bereits gebuchte Tickets aller Wahrscheinlichkeit nicht zurück. Anders ist das bei Pauschalreisen. Hier sind die Veranstalter gesetzlich verpflichtet, die Zahlungen ihrer Kunden für den Fall einer Insolvenz zu versichern. Mit dem sogenannten Sicherungsschein können Urlauber dann ihr Geld zurückbekommen, wenn sie zum Beispiel auf eigene Kosten nach Hause fliegen müssen. Hier setzt die Forderung von Maas an: Danach sollte es für Verbraucher keinen Unterschied machen, ob sie ihren Flug bei einem Pauschalreiseanbieter oder direkt bei einer Airline gebucht haben.