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Mai 30

Lotto-Spieler, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Lotto-Spieler, über dts Nachrichtenagentur

Saarbrücken (dts Nachrichtenagentur) – In der Samstags-Ausspielung von “6 aus 49″ des Deutschen Lotto- und Totoblocks wurden am Abend die Lottozahlen gezogen. Sie lauten 2, 3, 11, 24, 31, 44, die Superzahl ist die 0. Der Gewinnzahlenblock im “Spiel77″ lautet 8242276. Im Spiel “Super 6″ wurde der Zahlenblock 522336 gezogen. Diese Angaben sind ohne Gewähr.

Der Deutsche Lotto- und Totoblock teilte mit, dass die Chance, sechs Richtige und die Superzahl zu tippen, bei etwa 1 zu 140 Millionen liege und warnte davor, dass Glücksspiel süchtig machen könne. In Deutschland wird das populäre Zahlenlotto “6 aus 49″ seit 1955 gespielt. Die am seltensten gezogene Zahl war dabei die 13, die häufigste die 49.

Mai 30

Offenbach (dts Nachrichtenagentur) – In der Nacht zum Sonntag klingen die Schauer auch im Nordosten ab und vielerorts klart der Himmel auf. Stellenweise bildet sich Nebel. Später kommen im Nordwesten dichtere Wolken und etwas Regen auf.

Dabei sinken die Temperaturen auf 10 bis 2 Grad, in ungünstigen Lagen im Mittelgebirgsraum und im Süden ist Bodenforst nicht ausgeschlossen. Am Sonntag ist es im Norden und Westen oft stark bewölkt und dort fällt zeit- und gebietsweise Regen. Nach Süden zu und in der Lausitz ist es teils auch länger sonnig und nur am Alpenrand kann es einige Schauer oder Gewitter geben. Die Höchstwerte liegen bei 15 bis 25 Grad. Der Wind kommt meist aus südwestlichen Richtungen und weht teils stark böig. In der Nacht auf Montag regnet es zeitweise in einem Streifen, der von Benelux bis nach Vorpommern und zur Oder reicht. Südöstlich der Linie Spreewald-Pfälzer Wald bleibt es aber noch meist trocken, im Osten können die Wolken sogar noch stärker auflockern. Dabei sinken die Temperaturen auf Werte zwischen 13 und 6 Grad ab. Am Montag fällt im Norden und der Mitte bei starker Bewölkung schauerartiger Regen, einzelne Gewitter sind möglich. Im Süden und Südosten bleibt es bei teils sonnigem Wetter überwiegend trocken. Nur am Alpenrand können sich im Tagesverlauf einzelne Gewitter bilden. Die Höchstwerte liegen im Nordwesten zwischen 15 und 19 Grad, sonst zwischen 21 und 26 Grad. Örtlich sind bis 27 Grad möglich. Der südliche Wind weht schwach bis mäßig, in den Gipfellagen der Mittelgebirge stark bis stürmisch. In der Nacht zum Dienstag regnet es in der Nordwesthälfte weiter. Die Tiefstwerte liegen zwischen 14 und 9 Grad. Das teilte der Deutsche Wetterdienst mit.

Mai 30

Regenbogen-Fahne, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Regenbogen-Fahne, über dts Nachrichtenagentur

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig (SPD) verlangt die vollständige Gleichstellung von gleichgeschlechtlichen Lebenspartnerschaften mit der Ehe. “Wir sollten diese Paare vollständig mit der Ehe gleichstellen und nicht erst auf einen erneuten Richterspruch warten”, sagte Schwesig der Zeitung “Lübecker Nachrichten” (Sonntagsausgabe). Die Abstimmung in Irland habe gezeigt, dass die Gesellschaft in dieser Frage viel weiter sei, “als manche in der Union glauben mögen”.

Weil auch gleichgeschlechtliche Paare füreinander und für Kinder Verantwortung trügen, müssten sie als vollwertige Ehe anerkannt werden. “Das allein ist schon ein großer Wert”, sagte Schwesig. Die SPD-Ministerin forderte ebenso das gleichzeitige Adoptionsrecht für diese Lebenspartnerschaften. In Deutschland lebten rund 7000 Kinder in solchen “Regenbogenfamilien”. “Wer diesen Paaren das Adoptionsrecht verweigert, beschneidet das Recht der betroffenen Kinder auf ihre Adoptiveltern”, kritisierte Schwesig.

Mai 30

Ursula von der Leyen, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Ursula von der Leyen, über dts Nachrichtenagentur

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) hat die Bundeswehr an der Spitze personell neu aufgestellt, Generalinspekteur Volker Wieker, der 2016 die reguläre Pensionsgrenze erreicht, bleibt ein weiteres Jahr im Amt. “Zu meiner großen Freude hat der Generalinspekteur sich bereit erklärt, bis zum Sommer 2017 weiterhin diese Aufgabe zu übernehmen”, sagte die Ministerin der Zeitung “Bild am Sonntag”. “Volker Wieker ist im Bundestag sehr angesehen, er wird international hochgeschätzt, und die Truppe verlässt sich voll auf ihn. Diese drei großen Felder deckt er mit seiner außergewöhnlichen Persönlichkeit ab.”

Die Ministerin beruft allerdings einen neuen Vize-Generalinspekteur an die Seite Wiekers: “Zusätzlich bekommt er ab Sommer einen ganz starken Stellvertreter an seiner Seite: General Markus Kneip, der aktuell als Abteilungsleiter sämtliche Auslandseinsätze der Bundeswehr plant und koordiniert, wird diese Aufgabe zu übernehmen. Darüber freue ich mich sehr.” Kneip, der seit zwei Jahren die Abteilung Strategie und Einsatz leitet, löst den bisherigen stellvertretenden Generalinspekteur Peter Schelzig ab. Über das neue Führungsduo der Bundeswehr sagte von der Leyen: “Das ist ein starkes Team. Beide sind gute Freunde und haben als Kommandeure erfahren, was es bedeutet, Verantwortung für Soldaten in gefährlichen Situationen zu tragen.”

Mai 30

Robert Habeck, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Robert Habeck, über dts Nachrichtenagentur

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Der grüne Umweltminister von Schleswig-Holstein, Robert Habeck, hat seiner Partei politische Verzagtheit vorgeworfen und ein offensiveres Auftreten der Grünen-Führung angemahnt. “Wir dürfen aus der Niederlage bei der Wahl 2013 nicht die Lehre ziehen, es wie Angela Merkel zu machen: Abwarten, bis man weiß, was die Mehrheit will, sondern um Mehrheiten ringen”, sagte Habeck der “Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung” (F.A.S.). Er hatte vor kurzem angekündigt, dass er die Partei 2017 als Spitzenkandidat in die Bundestagswahl führen will.

Habeck machte klar, dass er die Grünen zurück in Regierungsverantwortung im Bund bringen will. Die Partei müsse dafür bereit sein, auch Abstriche an ihren Forderungen zu machen. “Regieren bedeutet, Kompromisse einzugehen, das mach ich hier jeden Tag”, sagte er. “Der Lohn ist jedoch, dass man tatsächlich etwas verändert und gestalten kann. Nicht 100 Prozent, aber weit mehr als gedacht”, so der Grünen-Politiker. Parteichef Cem Özdemir, der bei einer möglichen Urwahl im kommenden Jahr Konkurrent Habecks sein könnte, stimmte dem Kieler Umweltminister zu. “Die Grünen müssen im Bund zulegen, und wir wollen regieren. Wir haben die Chance und die Aufgabe, das zu schaffen”, sagte Özdemir der F.A.S. Habeck sei in jeder Funktion eine Verstärkung für die Grünen im Bund. “In vielen Fragen haben wir ähnliche Grundüberzeugungen”, sagte der Grünen-Parteichef.

Mai 30

Cem Özdemir, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Cem Özdemir, über dts Nachrichtenagentur

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Grünen-Parteichef Cem Özdemir hat eine Debatte über den Sinn von Doppelspitzen in der Grünen-Führung angestoßen. Sie sind seiner Ansicht nach ein Grund für die fehlende Durchschlagskraft der Partei: “Die doppelte Doppelspitze der Grünen macht es nicht leichter, personelles Profil zu gewinnen und Auseinandersetzungen mit dem politischen Gegner zuzuspitzen”, sagte Özdemir der “Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung” (F.A.S.). Zuletzt hatte der grüne Umweltminister von Schleswig-Holstein, Robert Habeck, angekündigt, sich für eine Spitzenkandidatur bei der nächsten Bundestagswahl zu bewerben.

Auch Özdemir gilt an Anwärter dafür. Zwei Männer könnten aber kein Spitzenduo bilden, dort muss mindestens eine Frau vertreten sein. Bei den Grünen werden die Partei und auch die Bundestagsfraktion von jeweils zwei Vorsitzenden geführt, von denen mindestens einer weiblich sein muss. Özdemir steht der Partei zusammen mit Simone Peter vor, die Fraktion wird von Katrin Göring-Eckardt und Anton Hofreiter geführt.

Mai 30

Kita-Streik, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Kita-Streik, über dts Nachrichtenagentur

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – In den Kita-Streik, der mittlerweile drei Wochen andauert, kommt Bewegung: “Ich kann Ihnen Hoffnung machen, dass der Streik in der kommenden Woche beendet wird”, sagte Frank Bsirske, Vorstand der Dienstleistungsgewerkschaft Verdi, in einem Interview mit der “Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung”. Von Montagabend 18:00 Uhr an verhandelt Bsirske wieder mit den Vertretern des Verbands kommunaler Arbeitgeber. Bis Mittwoch soll ein Ergebnis stehen, über das Verdi voraussichtlich am Donnerstag abstimmen kann.

Dann könnten die Streiks enden. Vorher allerdings nicht. Denn das neue Angebot der Arbeitgeber ist für Bsirske “nur die Wiederholung des Standes, der uns in der fünften Verhandlungsrunde auch schon vorgelegt wurde. Solange kein annehmbares Ergebnis der Verhandlungen vorliegt, streiken wir weiter.” Das Verhalten der Kita-Betreiber gegenüber den betroffenen Eltern kritisierte Bsirske: “Die Kommunen kassieren derzeit von den Eltern Beiträge für Leistungen, die sie gar nicht erbringen, und sparen gleichzeitig Personalkosten, weil die Gewerkschaft diese über die Streikunterstützung übernimmt”, sagte er. Die Kommunen glaubten offenbar, dass sie den Konflikt aussitzen könnten. Das Kalkül der Hardliner sei: “Den Streik auszusitzen und zu hoffen, dass sich am Ende der Unmut der Eltern gegen die Beschäftigten richtet”, sagte Bsirske der F.A.S.

Mai 30

Deutsche Post, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Deutsche Post, über dts Nachrichtenagentur

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi geht im Tarifkonflikt mit der Deutschen Post auf Konfrontation mit dem Konzernvorstand. “Das ist entgrenztes Gewinnstreben, die kriegen den Hals nicht voll”, sagte Verdi-Vorstand Frank Bsirske in einem Interview mit der “Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung”. “Wenn der Post-Vorstand seinen Kurs so weiterfährt, dann laufen wir auf eine massive Konfrontation zu.”

Bsirske kündigte gegenüber der F.A.S. an, die bisherigen Warnstreiks dann zu echten Streiks auszuweiten. “Man kann beim Marktführer erwarten, dass er auch bei der Entlohnung vorne liegt”, sagte Bsirske der F.A.S. “Zumal in einer Situation, da der Vorstandsvorsitzende für 2020 fast eine Verdoppelung der Gewinne verspricht, höhere Dividenden avisiert, dabei wahrscheinlich höhere Gehälter für die Führung ansetzen wird. Gleichzeitig kündigt er an, das Lohnniveau für die Beschäftigten zu senken.”

Mai 30

Blick über Moskau mit dem Kreml, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Blick über Moskau mit dem Kreml, über dts Nachrichtenagentur

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Die Bundesregierung fordert von Russland Aufklärung über die Einreiseverbote gegen deutsche Politiker. Er halte die Einreiseverbote für nicht klug, erklärte Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier am Samstag. Es wäre das Mindeste, die Liste mit den Namen derjenigen, die nicht in das Land einreisen dürften, öffentlich zu machen.

Die Einreiseverbote seien kein positiver Beitrag zu den Bemühungen, den aktuellen Konflikt in Europa zu entschärfen, betone Steinmeier. Zuvor hatte die “Bild” berichtet, dass die russische Regierung eine Liste mit den Namen von insgesamt 89 europäischen Politikern und Militärfunktionären, die nicht einreisen dürfen, erstellt hat. Darunter sind dem Bericht zufolge auch mehrere Deutsche.

Mai 30

Frank-Walter Steinmeier, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Frank-Walter Steinmeier, über dts Nachrichtenagentur

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier hat Fortschritte im Nahost-Friedensprozess angemahnt. Diese wären “nach wie vor ein wichtiger Schlüssel für eine mögliche Entspannung in der ganzen Region”, sagte Steinmeier am Samstag vor seiner Reise nach Israel. “Der Nahe und Mittlere Osten ist eine Region der Krisen und Konflikte, die unsere volle außenpolitische Aufmerksamkeit erfordert. Alles, der Bürgerkrieg in Syrien, unsere Verhandlungen über das iranische Atomprogramm, der Kampf gegen ISIS, und eben auch der Nahost-Konflikt, ist eng miteinander verwoben.”

Besonders prekär sei die Situation in Gaza. “Wir müssen schnell beim Wiederaufbau und der wirtschaftlichen Entwicklung vorankommen, um den Menschen echte Perspektiven zu geben, und Gaza darf nicht wieder zur Startrampe für Angriffe auf Israel werden”, so der Außenminister weiter. Bei seinen Gesprächen in Jerusalem und Ramallah wolle er sich nun ein Bild davon machen, welche Perspektiven der Nahost-Friedensprozess in absehbarer Zeit haben werde.