Jun 20

Foto: Lotto-Spieler, über dts Nachrichtenagentur
Saarbrücken (dts Nachrichtenagentur) – Da es in der Mittwochsausspielung im Lotto 6 aus 49 keinen einzigen Sechser-Treffer gegeben hat und auch die Gewinnklasse 1 (Sechser und Zusatzzahl) unbesetzt blieb, steigt der Lotto-Jackpot für die Ziehung am Samstag auch acht Millionen Euro an. Auch in der Zusatzlotterie Spiel 77 habe sich die Glücksgöttin in dieser Spielrunde zurückgehalten, wie der Deutsche Lotto- und Totoblock am Donnerstag mitteilte. Kein Tipper hatte die erforderliche siebenstellige Gewinnzahl, um den Jackpot zu knacken.
Das bedeutet für das Spiel 77, dass der Jackpot auf zwei Millionen Euro steigt. Drei Glückspilze gab es hingegen in der Gewinnklasse 1 in der Zusatzlotterie Super6. Die Tipper aus Hamburg, Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz haben die erforderliche sechsstellige Gewinnzahl, um die Gewinnsumme von 100.000 Euro zu kassieren.
Jun 20

Foto: Menschen in einer Fußgängerzone, über dts Nachrichtenagentur
Baierbrunn (dts Nachrichtenagentur) – Spanische Forscher erwarten ein Ende des weltweiten Bevölkerungswachstums zur Mitte dieses Jahrhunderts. Dann soll die Zahl der Menschen möglicherweise nicht mehr zunehmen und vielleicht sogar leicht fallen, wie die “Apotheken Umschau” unter Berufung auf Wirtschaftswissenschaftler der Autonomen Universität Madrid berichtet. Die weltweit sinkende Geburtenrate würde 2050 die Weltbevölkerung auf 7,4 Milliarden Menschen einpendeln.
Auf diese Zahl kamen die spanischen Wissenschaftler mithilfe eines neuen mathematischen Modells. Dieses wendeten sie auf drei Prognosen einer Studie der UN aus dem Jahr 2004 an, nach denen im Jahr 2050 entweder 7,4 Milliarden, 8,9 Milliarden oder 10,6 Milliarden Menschen die Erde bevölkern würden. Das mathematische Modell bestätigte die niedrigste Vorhersage. Derzeit leben circa sieben Milliarden Menschen auf dem Planeten.
Jun 20

Foto: Schüler in Klassenraum, über dts Nachrichtenagentur
Wiesbaden (dts Nachrichtenagentur) – 2010 wurden im Durchschnitt 5.800 Euro für die Ausbildung eines Schülers von den öffentlichen Haushalten ausgegeben, 300 Euro mehr als im Vorjahr. Dies teilte das Statistische Bundesamt am Donnerstag in Wiesbaden mit. Demnach wurden 2010 an allgemeinbildenden Schulen rund 6.400 Euro pro Kopf aufgewendet, an beruflichen Schulen 4.000 Euro.
Unterschiede gab es bei den verschiedenen Schularten: Während die Ausgaben an Grundschulen bei 5.200 Euro pro Schüler lagen, betrugen die Ausgaben an Gymnasien und integrierten Gesamtschulen 6.600 Euro. Unter Beachtung der unterschiedlichen Schulstrukturen waren die Ausgaben in Thüringen je Schüler am höchsten (7.700 Euro) und in Nordrhein-Westfalen am niedrigsten (5.000 Euro). Die dominierende Ausgabenkomponente war in allen Ländern die für das Personal (4.600 Euro). Für die Unterhaltung der Schulgebäude, Lehrmittel und ähnlichem entfielen durchschnittlich 700 Euro, für Baumaßnahmen und andere Sachinvestitionen 500 Euro je Schüler.
Jun 20

Foto: Autobahn, über dts Nachrichtenagentur
Wiesbaden (dts Nachrichtenagentur) – Im April 2013 sind nach vorläufigen Ergebnissen 244 Menschen bei Straßenverkehrsunfällen ums Leben gekommen, 2,8 Prozent weniger als noch im April des Vorjahres. Auch die Zahl der Verletzten ist im April im Jahresvergleich gesunken, wie das Statistische Bundesamt am Donnerstag in Wiesbaden mitteilte. Demnach verletzten sich mit circa 27.900 Menschen 2,4 Prozent weniger als im April 2012. Die Polizei nahm im April insgesamt rund 189.000 Unfälle auf, 2,1 Prozent mehr als im Vorjahresmonat.
Die Zahl der Unfälle mit Personenschaden ging um 1,3 Prozent auf 21.900 zurück, während die Zahl der Unfälle mit Sachschaden um 2,6 Prozent auf 167.100 leicht stieg. In den ersten vier Monaten dieses Jahres wurden 856 Personen bei Straßenverkehrsunfällen getötet, das sind 163 Personen oder 16,0 Prozent weniger als in den ersten vier Monaten des Jahres 2012. Die Zahl der Verletzten ging in diesem Zeitraum ebenfalls zurück, und zwar um 11,9 Prozent auf rund 96.700.
Jun 20

Foto: Hochspannungsleitung, über dts Nachrichtenagentur
Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Der Verband der Chemischen Industrie (VCI) fürchtet wegen der hohen Energiepreise in Deutschland eine Verlagerung von Jobs. “Die Kosten der Energiewende bei uns laufen aus dem Ruder”, schreibt VCI-Präsident Karl-Ludwig Kley in einem Brief an den Industriepräsidenten Ulrich Grillo, der der “Rheinischen Post” (Donnerstagausgabe) vorliegt. Hinzu kämen Veränderungen des Energiemarktes durch nordamerikanisches Schiefergas.
“Dies beeinflusst die internationale Wettbewerbsfähigkeit der deutschen energieintensiven Industrie und kann eine dauerhafte Umlenkung von Investitionen in Regionen mit niedrigeren Energiekosten bewirken. Diese Gefahr trifft alle Sektoren der deutschen Industrie.” Kley bittet den Industriepräsidenten, die Federführung für eine Studie über Gegenmaßnahmen (wie etwa das Gas-Fracking in Deutschland) zu übernehmen. Durchführen soll laut Kley die Studie das US-Institut IHS, das auch die Obama-Regierung beim Fracking beriet.
Jun 20

Foto: Euroscheine, über dts Nachrichtenagentur
Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Die schwache Konjunktur hinterlässt in den öffentlichen Kassen bislang keine Spuren: Im Mai nahmen Bund und Länder 5,4 Prozent mehr Steuern von Bürgern und Wirtschaft ein als im Vorjahresmonat. Dies berichtet das “Handelsblatt” (Donnerstagausgabe) unter Verweis auf Angaben aus dem Bundesfinanzministerium. Die hohen Einnahmen sind vor allem eine Folge des stabilen Arbeitsmarkts.
So stieg das Lohnsteueraufkommen im Mai um acht Prozent. Auch das zuletzt sehr schwache Umsatzsteueraufkommen erholte sich im Mai etwas und legte um 3,2 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat zu. Für das Gesamtjahr rechnen Experten mit stabilen Einnahmen. DIW-Steuerschätzerin Kristina van Deuverden taxiert das Aufkommen “in etwa auf dem Niveau der Steuerschätzung”. Anfang Mai hatten die Steuerschätzer 615 Milliarden Euro Aufkommen ermittelt. Ungeachtet der stabilen Einnahmen dürfte der deutsche Gesamthaushalt dieses Jahr aber wieder ins Minus rutschen. RWI-Experte Heinz Gebhardt rechnet vor allem wegen der hohen Flutkosten mit einem Staatsdefizit von fünf Milliarden Euro; 2012 hatte der Gesamtstaat noch 2,35 Milliarden Euro Überschuss erwirtschaftet.
Jun 20

Foto: Schweizer Flagge, über dts Nachrichtenagentur
Düsseldorf (dts Nachrichtenagentur) – Nach dem Scheitern des US-schweizerischen Steuerabkommens hat NRW-Finanzminister Norbert Walter-Borjans (SPD) die internationale Gemeinschaft aufgefordert, die Schweiz noch stärker unter Druck zu setzen, ihr Bankgeheimnis aufzugeben. “Umso wichtiger ist es, dass die geschädigten Staaten an einem Strang ziehen und keinen Zweifel daran lassen, keine Ruhe mehr unter den Steuerhinterziehern und ihren Helfershelfern einkehren zu lassen”, sagte Walter-Borjans der “Rheinischen Post” (Donnerstagausgabe). “Deutschland muss mit den USA, der EU, der OECD entschlossen für einen umfassenden Informationsaustausch zwischen Banken und Steuerbehörden eintreten”, sagte der SPD-Politiker.
Der Schweizer Nationalrat hatte es am Dienstag überraschend abgelehnt, sich mit dem bereits ausgehandelten amerikanisch-schweizerischen Steuerabkommen zu befassen. Damit bleibt die Übermittlung von Kundendaten von US-Bürgern bei Schweizer Banken weiter offen.
Jun 20

Foto: Studentin in einer Universität, über dts Nachrichtenagentur
Halle (dts Nachrichtenagentur) – Sachsen-Anhalts SPD-Landesvorsitzende Katrin Budde hat Finanzminister Jens Bullerjahn (SPD) ermahnt, sich im Streit um Kürzungen an den Hochschulen nicht länger dem Willen der eigenen Partei zu verschließen. “Die Ortsvereine wollen, dass diese Debatte beendet wird. Es gibt eine große Phalanx in der SPD, die vom Finanzminister erwartet, sich der Position von Fraktion und Parteirat anzuschließen”, sagte Budde der “Mitteldeutschen Zeitung” (Donnerstagausgabe).
Bullerjahn will ab 2015 schrittweise insgesamt 50 Millionen Euro bei den Hochschulen kürzen, was Budde zufolge der Schließung einer Hochschule gleichkäme. Zugleich erklärte Budde, die auch Chefin der SPD-Landtagsfraktion ist, dass die derzeitigen Auseinandersetzungen nicht hilfreich für die Bundestagswahl im September seien. Budde sagte zudem, sie gehe davon aus, dass die Koalition mit der CDU bis 2016 halte. Danach strebe sie ein neues politisches Bündnis an, Große Koalitionen seien keine Dauerlösung.
Jun 20

Foto: Alternative für Deutschland (AfD), über dts Nachrichtenagentur
Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Die eurokritische Partei “Alternative für Deutschland” (AfD) überrundet auf Facebook die etablierten Parteien. Sie kann dort mittlerweile mehr als 36.000 Fans verzeichnen. Laut Informationen der “Welt” ließ die AfD im März mit damals mehr als 11.000 Fans zunächst die CSU hinter sich.
Im April verwies sie die FDP, die Linke und die CDU auf die Plätze. Am vergangenen Montag übertraf sie den Wert der Grünen. Von der SPD trennen die AfD noch 2.000 Fans. “Diese Wachstumsraten und das Engagement der Fans der AfD auf Facebook sind außergewöhnlich”, sagte Stephan Eyl vom Unternehmen Fanpage Karma, das sich mit den Auftritten der Parteien in dem sozialen Netzwerk auseinandersetzt, der “Welt”. Laut Eyl hat die AfD in den vergangenen 90 Tagen jede Woche durchschnittlich 11,15 Prozent gewonnen. Die AfD-Fans sind dabei aktiver als andere. Laut Eyl entfallen fast 50 Prozent aller Interaktionen der genannten Parteien auf die AfD-Facebook-Seite (Stand: 19. Juni). Wenn auf der Facebook-Seite der CDU etwas gepostet würde, reagierten 0,9 Prozent der CDU-Fans. Bei der FDP seien es 0,7 Prozent. Bei den Grünen sogar nur 0,4 Prozent. “Dagegen kann die AfD sieben Prozent ihrer Fans zu einer Reaktion animieren”, sagt Eyl.
Jun 20
Offenbach (dts Nachrichtenagentur) – Heute gibt es im äußersten Westen und Nordwesten bereits am Vormittag einzelne, teils kräftige Gewitter. Das teilte der Deutsche Wetterdienst mit. In der zweiten Tageshälfte entwickeln sich in der gesamten Westhälfte teils kräftige Gewitter, die allmählich nordostwärts vorankommen.
Dabei muss mit unwetterartigen Entwicklungen wie großkörnigem Hagel, heftigem Starkregen und Sturmböen gerechnet werden. Im äußersten Osten sowie in Südostbayern bleibt es voraussichtlich noch trocken. Die Temperatur erreicht von der Mitte bis in den Osten 30 bis 36 Grad, im Westen werden 25 bis 31 Grad erwartet, an der Nordsee nur knapp 20 Grad. Der Wind weht außerhalb der Gewitter schwach bis mäßig aus Ost bis Südost und dreht mit der Gewitterstörung auf West. In der Nacht zum Freitag ziehen die anfangs noch unwetterartigen Gewitter in die Osthälfte. Nachfolgend kann es noch gebietsweise kräftig regnen. Im Westen klart es gebietsweise auf und streckenweise kann sich Nebel bilden. Die Temperatur sinkt im Osten auf 21 bis 16 Grad, sonst werden 17 bis 12 Grad erwartet. Am Freitag gibt es zunächst in der Osthälfte noch Schauer und teils kräftige Gewitter. In der zweiten Tageshälfte ist auch im Westen erneut mit Schauern und Gewittern zu rechnen. Vor allem in der Mitte sowie im Süden Deutschlands wird es zeitweise heiter. Die Tageshöchsttemperaturen liegen im Westen zwischen 18 und 24 Grad, in der Osthälfte werden nochmals 25 bis 30 Grad erreicht. Der Wind weht mäßig, in Böen frisch, im Bergland sowie in Gewitternähe auch stark bis stürmisch aus Südwest bis West. In der Nacht zu Sonnabend gibt es vor allem im Osten und Süden noch einzelne Schauer oder Gewitter, gebietsweise regnet es auch. Ansonsten klart es gebietsweise auf. Die Temperatur sinkt auf Werte zwischen 16 und 11 Grad. Am Sonnabend fällt im Südosten und Süden anfangs noch gebietsweise Regen, ansonsten ist es aufgelockert bewölkt, gelegentlich scheint die Sonne. Nachmittags und abends setzt im Westen und Nordwesten schauerartiger Regen ein. Die Temperatur erreicht Höchstwerte zwischen 18 Grad im Bergland und 25 Grad im Berliner Raum. Dazu weht schwacher bis mäßiger, in Böen frischer Wind aus südlichen bis westlichen Richtungen. In der Nacht auf Sonntag ist es meist stark bewölkt und gebietsweise fällt etwas Regen. Die Tiefstwerte liegen zwischen 16 und 11 Grad.