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Nov 27

Frankfurter Wertpapierbörse, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Frankfurter Wertpapierbörse, über dts Nachrichtenagentur

Frankfurt/Main (dts Nachrichtenagentur) – Die Börse in Frankfurt hat auch am Donnerstagmittag zunächst leichte Kursgewinne verzeichnet. Kurz vor 12:30 Uhr wurde der Deutsche Aktienindex mit 9.954,82 Punkten berechnet. Dies entspricht einem Plus von 0,40 Prozent gegenüber dem vorherigen Handelstag.

An der Spitze der Kursliste stehen die Anteilsscheine von Fresenius SE, Bayer und Lanxess. Die Aktien von Infineon, SAP und RWE bilden die Schlusslichter der Liste.

Nov 27

Zugschaffner am Bahnsteig, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Zugschaffner am Bahnsteig, über dts Nachrichtenagentur

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Die Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG) hat angekündigt, dass es bis zur nächsten Tarif-Verhandlungsrunde mit der Deutschen Bahn (DB) am 12. Dezember 2014 keine Streiks geben wird. “Wir müssen für uns in Ruhe klären, ob die vorgeschlagene, neue Tarifstruktur für unseren Verhandlungsweg eine sinnvolle und zielführende Option ist oder ob wir an Bewährtem festhalten wollen”, machte EVG-Verhandlungsführerin Regina Rusch-Ziemba am Donnerstag deutlich. Die nächste Verhandlungsrunde mit der DB ist für Freitag, den 12. Dezember, in Frankfurt geplant.

Bis dahin werde die EVG zu keinerlei Streiks aufrufen, so Rusch-Ziemba. Die EVG fordert unter anderem mindestens sechs Prozent mehr Lohn für rund 140.000 Bahn-Angestellte, darunter Zugbegleiter, Lokrangierführer und Mitarbeiter im Bordservice.

Nov 27

Euroscheine, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Euroscheine, über dts Nachrichtenagentur

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Im Jahr 2012 warb eine Professorin beziehungsweise ein Professor an deutschen Universitäten (ohne medizinische Einrichtungen/Gesundheitswissenschaften) im Durchschnitt Drittmittel in Höhe von 243.700 Euro ein. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes waren das 4,9 Prozent mehr als im Vorjahr. In anderen Hochschularten waren die durchschnittlichen Drittmitteleinnahmen je Professur niedriger: An den Fachhochschulen (ohne Verwaltungsfachhochschulen) betrugen sie 27.100 Euro (+ 6,5 Prozent gegenüber 2011), an den Kunsthochschulen 15.100 Euro (+ 6,7 Prozent).

Im Durchschnitt aller Hochschulen (ohne Verwaltungsfachhochschulen) lagen die Drittmitteleinnahmen einer Professorin/eines Professors im Jahr 2012 bei 167.500 Euro (+ 4,1 Prozent). Von den fast 6,3 Milliarden Euro, die von den Universitäten (einschließlich medizinische Einrichtungen) eingeworben wurden, entfielen 26,2 Prozent auf die medizinischen Einrichtungen. Nach Fächergruppen betrachtet bezogen Universitätsprofessorinnen und -professoren der Ingenieurwissenschaften die höchsten Drittmitteleinnahmen: Im Jahr 2012 erzielten sie jeweils durchschnittlich 604.100 Euro (+ 5,6 Prozent gegenüber 2011). An zweiter Stelle folgten die Universitätsprofessorinnen und -professoren der Humanmedizin/Gesundheitswissenschaften mit Einnahmen in Höhe von 555.000 Euro (+ 4,6 Prozent zum Vorjahr). Mit 113.100 Euro (+ 2,0 Prozent) waren die Drittmitteleinnahmen je Professur in den Rechts-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften deutlich niedriger. In den Sprach- und Kulturwissenschaften warben die Professorinnen und Professoren durchschnittlich 109.100 Euro ein (+ 3,5 Prozent gegenüber 2011). Die meisten Drittmittel warben unter den Universitäten (ohne medizinische Einrichtungen) im Jahr 2012 die Technische Hochschule Aachen (rund 258 Millionen Euro), die Technische Universität München (rund 257 Millionen Euro) und die Technische Universität Dresden (rund 180 Millionen Euro) ein. Die höchsten Drittmitteleinnahmen je Professor/-in erzielten die Technische Hochschule Aachen (790.800 Euro) und die Technische Universität München (695.800 Euro). Aber auch kleinere Hochschulen, wie die Technische Universität Bergakademie Freiberg (643.300 Euro), belegten vordere Ränge.

Nov 27

Weihnachtsbaum, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Weihnachtsbaum, über dts Nachrichtenagentur

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Was viele als geselliges Beisammensein im Kollegen- oder Vereinskreis schätzen, ist für über ein Viertel der Deutschen offenbar kein Vergnügen. Eine repräsentative Umfrage im Auftrag des Magazins “Apotheken Umschau” fand nun heraus, dass es mehr als jeder Vierte (27,5 Prozent) nach Möglichkeit vermeidet, an den Weihnachtsfeiern im Betrieb oder in (Sport-)Vereinen teilzunehmen. Für die Umfrage befragte das Marktforschungsinstitut GfK mehr als 2.000 Männer und Frauen ab 14 Jahren.

Nov 27

Lidl-Filiale, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Lidl-Filiale, über dts Nachrichtenagentur

Neckarsulm (dts Nachrichtenagentur) – Der Discounter Lidl hat über einen Waren-Rückruf informiert. Demnach hat der belgische Hersteller Biscuiterie Thijs die Produkte “Belgix Zuckerwaffeln, 550g” und “Belgix Zuckerwaffeln mit Milchschokolade, 455g” wegen möglicher Verunreinigungen zurückgerufen. Die Produkte wurden in Lidl-Filialen verkauft.

Es handele sich dabei ausschließlich um die Artikel mit dem “Mindesthaltbarkeitsdatum 25.01.2015″. Es ist nicht auszuschließen, dass die Produkte durch Baumaßnahmen während der Produktion verunreinigt worden sind. “Aufgrund der daraus resultierenden Gesundheitsgefahr bittet Lidl Deutschland, den Rückruf unbedingt zu beachten und die betroffenen Produkte nicht zu verzehren”, teilte das Unternehmen mit. Die betroffenen Produkte seien bereits aus dem Verkauf genommen worden. Gekaufte Artikel könnten in allen Lidl-Filialen zurückgegeben werden. Der Kaufpreis werde “selbstverständlich erstattet, auch ohne Vorlage des Kassenbons”.

Nov 27

Lotto-Schild, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Lotto-Schild, über dts Nachrichtenagentur

Saarbrücken (dts Nachrichtenagentur) – Wieder ist ein Jackpot von einem Spieler in Nordrhein-Westfalen geknackt worden: Mit der gestrigen Ziehung hat sich ein Tipper den Jackpot der Zusatzlotterie im Spiel 77 gesichert, der mit 5.677.777 Euro gefüllt war. Bereits in der vorangegangenen Spielrunde holte sich ein Spieler aus NRW den Jackpot im Lotto 6aus49 von über 14 Millionen Euro. Beim aktuellen Klassiker 6aus49 gab es keinen einzigen Sechser oder einen Sechser plus Superzahl, so dass der Jackpot sich in der Zahlenlotterie wieder füllt.

Am Samstag sind rund vier Millionen Euro im Gewinntopf. In der Zusatzlotterie Super6 können sich vier Gewinner freuen, die jeweils um 100.000 Euro reicher sind. Die Glückspilze kommen aus Bayern, Nordrhein-Westfalen, Sachsen und Schleswig-Holstein.

Nov 27

Wiesbaden (dts Nachrichtenagentur) – Im Jahr 2013 verstarben in Deutschland insgesamt 893.825 Menschen, davon 429.645 Männer und 464.180 Frauen. Wie das Statistische Bundesamt weiter mitteilte, ist damit die Zahl der Todesfälle gegenüber dem Vorjahr um 2,8 Prozent angestiegen. Die häufigste Todesursache war, wie schon in den Vorjahren, eine Herz-/Kreislauferkrankung.

39,7 Prozent aller Sterbefälle (insgesamt 354.493) im Jahr 2013 waren darauf zurückzuführen. Von den 354.493 Menschen, die an einer Herz-/Kreislauferkrankung verstarben, waren 153.309 Männer und 201.184 Frauen. Vor allem bei älteren Menschen führten diese Erkrankungen zum Tod. 92 Prozent der an einer Krankheit des Herz-Kreislaufsystems Verstorbenen waren 65 Jahre und älter. An einem Herzinfarkt, der zu dieser Krankheitsgruppe gehört, verstarben im Jahr 2013 insgesamt 54.538 Menschen. Davon waren 56,1 Prozent Männer und 44,9 Prozent Frauen. Zweithäufigste Todesursache waren, wie schon in den Vorjahren, die Krebserkrankungen: Ein Viertel aller Verstorbenen (223.842 Menschen) erlag im Jahr 2013 einem Krebsleiden, darunter 127.748 Männer und 102.094 Frauen. Bei Männern waren die bösartigen Neubildungen der Verdauungsorgane beziehungsweise der Atmungsorgane die am häufigsten diagnostizierten Krebsarten. Frauen waren ebenfalls am häufigsten von einer bösartigen Neubildung der Verdauungsorgane betroffen. Häufigste Einzeldiagnose bei den Krebserkrankungen von Frauen war jedoch der Brustkrebs. Eine deutliche Zunahme um 16,9 Prozent im Vergleich zum Vorjahr ist bei den Psychischen und Verhaltensstörungen festzustellen. Hieran verstarben 2013 insgesamt 36.117 Menschen, davon 14.241 Männer und 21.876 Frauen. In 80 Prozent dieser Sterbefälle war eine Demenzerkrankung die Todesursache. 3,8 Prozent aller Todesfälle waren auf eine nicht natürliche Todesursache wie zum Beispiel eine Verletzung oder Vergiftung zurückzuführen (34.133 Sterbefälle). In 10.842 Fällen (4.972 Männer und 5.870 Frauen) war ein Sturz die Ursache für den Tod. Durch einen Suizid beendeten 10.076 Menschen ihr Leben, wobei der Anteil der Männer mit 73,9 Prozent fast dreimal so hoch war wie der Anteil der Frauen mit 26,1 Prozent.

Nov 27

Bundesagentur für Arbeit, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Bundesagentur für Arbeit, über dts Nachrichtenagentur

Nürnberg (dts Nachrichtenagentur) – Die Zahl der Arbeitslosen in Deutschland ist im November im Vergleich zum Vorjahresmonat um 89.000 auf 2,717 Millionen gefallen. Das teilte die Bundesagentur für Arbeit (BA) am Donnerstag in Nürnberg mit. Demnach blieb die Arbeitslosenquote unverändert bei 6,3 Prozent.

Im Vergleich zum Vormonat Oktober sank die Zahl der Arbeitslosen um 16.000. Ein Rückgang sei im November üblich, er sei aber dieses Jahr stärker ausgefallen als in den letzten Jahren. Saisonbereinigt ist die Arbeitslosigkeit im Vergleich zum Vormonat deshalb um 14.000 gesunken. “Die Zahl der arbeitslosen Menschen ist im November weiter zurückgegangen. Somit hat sich der Arbeitsmarkt trotz verhaltenen Wirtschaftswachstums günstig entwickelt”, kommentierte der BA-Vorstandsvorsitzende Frank J. Weise die aktuellen Zahlen. Im Bereich der Arbeitslosenversicherung (SGB III) waren im November 834.000 Menschen arbeitslos gemeldet. Im Vergleich zum November 2013 ergibt sich ein Rückgang von 47.000. Insgesamt 806.000 Personen erhielten im November Arbeitslosengeld; 27.000 weniger als vor einem Jahr. Die Zahl der Bezieher von Arbeitslosengeld II (Hartz IV) lag im November bei 4.324.000. Gegenüber November 2013 war dies ein Rückgang von 20.000 Personen.

Nov 27

Braunkohletagebau, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Braunkohletagebau, über dts Nachrichtenagentur

Düsseldorf (dts Nachrichtenagentur) – Die Grünen in Nordrhein-Westfalen haben eine neue Stiftung zur Finanzierung der Ewigkeitskosten des Braunkohle-Tagebaus im Rheinischen Revier gefordert. “Wir brauchen eine Sicherstellung von Finanzmitteln für die Ewigkeitslasten der Braunkohle analog zur RAG-Stiftung für die Ewigkeitslasten der Steinkohle”, sagte der Fraktionschef der Grünen im Düsseldorfer Landtag, Reiner Priggen, der “Rheinischen Post” (Donnerstagsausgabe). Priggen befürchtet, dass die Rückstellungen des Tagebaubetreibers RWE unter Umständen nicht ausreichen oder Opfer der gegenwärtigen Krise des Energiekonzerns werden könnten.

Ein RWE-Sprecher bezifferte die Höhe der Rückstellungen für die Spätfolgen des rheinischen Tagebaus auf 2,2 Milliarden Euro, berichtet die Zeitung.

Nov 27

Joliot-Curie-Platz in Halle, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Joliot-Curie-Platz in Halle, über dts Nachrichtenagentur

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Im Streit zwischen Bund und Ländern über die künftige Finanzierung des Schienennahverkehrs durch Regionalisierungsmittel hat der Vorsitzende der Länderverkehrsministerkonferenz der Bundesregierung Ignoranz vorgeworfen. “Wenn die Bundesregierung im Bundeshaushalt die Mittel um 1,5 Prozent kürzt, dann ist das nur noch als ignorant zu bezeichnen”, sagte der schleswig-holsteinische Verkehrsminister Reinhard Meyer (SPD) der “Welt” (Donnerstagausgabe). “Die Bundesregierung hat ganz offenbar kein Interesse an einer Weiterentwicklung des öffentlichen Nahverkehrs.”

Anlass für Meyers Kritik ist, dass Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) im Haushaltsentwurf für 2015, der am Freitag vom Bundestag beschlossen werden soll, lediglich 7,29 Milliarden Euro an Regionalisierungsmitteln vorsieht. Das ist exakt derselbe Betrag, den der Bund auch 2014 an die Länder zur Finanzierung des Schienenpersonennahverkehrs überwiesen hat. In der Vergangenheit aber waren die Mittel um jeweils 1,5 Prozent pro Jahr erhöht worden. Für 2015 jedoch hat Schäuble diese Dynamisierung weggelassen, weil er die Regionalisierungsmittel als Teil der laufenden Bund-Länder-Verhandlungen über die Neuordnung ihrer Finanzbeziehungen ansieht und vor deren Abschluss keine Aufstockung für 2015 vornehmen will. Dies kritisiert Meyer: “Die Gesellschaft braucht und wünscht mehr Nahverkehr”, und dessen ausreichende Finanzierung sei so dringend, dass dies jetzt “kein Thema der sich hinziehenden Bund-Länder-Finanzverhandlungen” sein dürfe. Schleswig-Holstein hat zur Bundesratssitzung am Freitag einen Gesetzentwurf in die Länderkammer eingebracht, wonach die Regionalisierungsmittel im Jahr 2015 auf 8,5 Milliarden Euro erhöht werden sollen, um dann bis 2030 um jährlich zwei Prozent zu steigen. Dies soll nach einem von den Ländern in Auftrag gegebenen Gutachten dem realen Finanzbedarf beim Regionalverkehr bis 2030 entsprechen.