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Okt 24

Angela Merkel, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Angela Merkel, über dts Nachrichtenagentur

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Bundeskanzlerin Angela Merkel hat eine Lösung im Gasstreit zwischen Russland und der Ukraine angemahnt. Bei einem Telefongespräch habe sie an den russischen Präsidenten Wladimir Putin appelliert, die Suche nach einer raschen Lösung vor dem nahenden Winter nach Kräften zu unterstützen, teilte die stellvertretende Regierungssprecherin Christiane Wirtz am Freitag mit. Zudem habe Merkel erneut die Notwendigkeit der vollständigen Umsetzung der Minsker Vereinbarungen zwischen der Ukraine und den Rebellen in der Ostukraine unterstrichen.

Sie habe betont, dass die Kommunalwahlen im Osten des Landes im Einklang mit ukrainischen Gesetzen abgehalten werden müssten. Putin und Merkel hätten sich darüber hinaus für ein rasches Zusammentreffen der OSZE-Kontaktgruppe, bei dem über die Wahlen, aber auch über die wirtschaftliche Situation in der Region gesprochen werden sollte, ausgesprochen.

Okt 24

Euroscheine, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Euroscheine, über dts Nachrichtenagentur

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Trotz des gegenwärtig geringeren Wirtschaftswachstums, ist eine deutliche Mehrheit der Deutschen gegen die Aufnahme zusätzlicher Schulden. Nur 34 Prozent wollen angesichts der ökonomischen Veränderung, dass der Staat weitere Schulden macht. Das ist ein Ergebnis des aktuellen ZDF-Politbarometers.

Fast zwei Drittel (62 Prozent) unterstützen den Plan der Bundesregierung, ab 2015 ohne zusätzliche Schulden auszukommen. Das Ziel einer “Schwarzen Null” findet mehrheitlich Unterstützung bei den Anhängern aller Parteien. Inzwischen meinen auch nur noch 45 Prozent der Befragten, dass die wirtschaftliche Lage in Deutschland als “gut” bezeichnet werden kann. 46 Prozent urteilen mit “teils gut/teils schlecht”, und neun Prozent sagen “schlecht”. Mitte Juli wurde die Wirtschaftslage noch von 56 Prozent als gut bewertet.

Okt 24

Europaflagge, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Europaflagge, über dts Nachrichtenagentur

Brüssel (dts Nachrichtenagentur) – Die Europäische Union wird im Kampf gegen die Ebola-Epidemie ihre Finanzhilfe auf eine Milliarde Euro aufstocken. Das teilte EU-Ratspräsident Herman Van Rompuy am Freitag während des EU-Gipfels in Brüssel über den Kurznachrichtendienst Twitter mit. Insgesamt hat die EU den betroffenen Ländern bereits rund eine halbe Milliarde Euro zur Verfügung gestellt.

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) erklärte am Freitag: “Wir waren uns alle einig, dass dies eine außergewöhnliche Herausforderung nicht nur für Westafrika, sondern für die gesamte Menschheit ist, mit unglaublichen Implikationen für uns alle. Ich glaube, Europa wird seinen Beitrag dazu leisten, dass diese schreckliche Heimsuchung für die Menschheit auch wirklich bekämpft werden kann.” Unterdessen ist ein Ebola-Fall in New York bekannt geworden. Und der westafrikanische Staat Mali meldete erstmals einen Krankheitsfall. Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) wurden inzwischen knapp 10.000 Ebola-Fälle registriert. Die Zahl der Toten stieg auf rund 4.900.

Okt 24

Angela Merkel am 16.10.2014, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Angela Merkel am 16.10.2014, über dts Nachrichtenagentur

Brüssel (dts Nachrichtenagentur) – Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) ist zufrieden mit dem Kompromiss zum Klimaschutz, den die Regierungschefs der Europäischen Union in Brüssel gefunden haben. “Wir haben heute den entscheidenden Rahmen gesetzt, um Europa für die internationalen Klimaverhandlungen sprachfähig und verhandlungsfähig zu machen”, erklärte Merkel am Freitag. “Insgesamt kann ich aber sagen, dass ich mit dem Fortschritt doch sehr zufrieden bin.”

Der Beschluss der Regierungschefs beinhaltet, dass der Ausstoß von CO2 in der EU bis 2030 um 40 Prozent sinken soll – im Vergleich zum Jahr 1990. Der Anteil der erneuerbaren Energien aus Wind und Sonne soll in diesem Zeitraum um 27 Prozent steigen. Der Kompromiss kam in der Nacht zu Freitag zustande. Das bedeute für Deutschland aber nur “ein Mindestziel”, so Merkel. “Wir hätten uns hier auch ein höheres Ziel vorstellen können, aber wir haben uns im Sinne eines Kompromisses auf diese mindestens 27 Prozent geeinigt.” Deutschland werde keine Mühe haben, “mit den europäischen Zielen klarzukommen”.

Okt 24

Offenbach (dts Nachrichtenagentur) – Am Freitag bleibt es nach Nebelauflösung im Südosten stark bewölkt bis bedeckt, erst später lockern die Wolken auf, teilte der Deutsche Wetterdienst mit. Auch über den Nordwesten ziehen dichtere Wolkenfelder hinweg, aus denen im äußersten Nordwesten etwas Regen fallen kann. Ansonsten ist es unterschiedlich bewölkt, mit zeitweisem Sonnenschein, teils aber auch länger neblig trüb.

Am längsten scheint die Sonne im Südwesten sowie im Osten. Die Höchsttemperaturen liegen im Südosten nur zwischen 7 und 12 Grad, am Alpenrand um 4 Grad, sonst meist bei 10 bis 16 Grad. Der Wind weht oft nur noch schwach aus Südost. Im Nordwesten ist er teils mäßig mit starken Böen aus südlichen Richtungen an der Nordsee. Am Samstag scheint vom südlichen Baden-Württemberg bis zur Lausitz und südöstlich davon länger die Sonne, gebietsweise bleibt es dort aber auch neblig trüb. Ansonsten ist es unterschiedlich, oft auch stark bewölkt und gebietsweise fällt auch etwas Regen. Lediglich im Nordseeumfeld kommt später häufiger die Sonne durch. Die Höchstwerte liegen zwischen 9 und 15 Grad. Bei zähem Nebel bleibt es kälter. Der Wind weht schwach bis mäßig, im Nordwesten in Böen frisch, an der Nordsee auch stark aus Südwest, im Süden aus Ost bis Südost. Am Sonntag hält sich gebietsweise zäher Nebel. Ansonsten wechseln sich etwas Sonne und Wolken ab, und es bleibt meist trocken. Südlich des Mains und im Westen lockern die Wolken auch stärker auf, vor allem zu den Alpen hin kann die Sonne auch längere Zeit scheinen. Die Höchsttemperatur liegt zwischen 10 und 16 Grad, mit Sonne im Westen auch knapp darüber, bei zähem Nebel werden kaum 8 Grad erreicht. Es weht ein schwacher bis mäßiger Wind aus östlichen bis südlichen Richtungen. An der Nordsee frischt der Südwestwind mitunter stark böig auf.

Okt 24

Zugausfälle bei der Bahn, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Zugausfälle bei der Bahn, über dts Nachrichtenagentur

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Die Streiks der Lokführer und der Piloten könnten wohl auch in der nächsten Zeit wieder aufgenommen werden. Bereits jetzt aber haben nur 39 Prozent aller Befragten Verständnis für den Streik der Lokführer und nur 23 Prozent für den der Lufthansa-Piloten. Das ist ein Ergebnis des aktuellen ZDF-Politbarometers.

Mehrheiten von 57 Prozent beziehungsweise 72 Prozent sind damit nicht einverstanden. Ganz allgemein sind 59 Prozent der Ansicht, dass es gesetzliche Einschränkungen geben sollte, damit Gewerkschaften, die nur einen kleinen Teil der Beschäftigen eines Unternehmens vertreten, nicht mehr das gesamte Unternehmen lahmlegen können. 36 Prozent lehnen solche gesetzlichen Beschränkungen ab.

Okt 24

Christine Urspruch, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Christine Urspruch, über dts Nachrichtenagentur

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Schauspielerin Christine Urspruch ist oft verwundert, wenn sie auf ihre Körpergröße angesprochen wird und die Leute mitleidig mit ihr sprechen. “Am schlimmsten sind Fragen, die unterstellen, dass es schwierig für mich sein muss, so klein zu sein”, sagte die 1,32 Meter große “Tatort”-Darstellerin in einem Interview mit der Zeitschrift “Nido”. “Gegen die angebliche Verzweiflung in meinem Leben anzukämpfen, immer wieder zu erklären, dass es mir gut geht, dass ich nicht unglücklich bin – das kostet Kraft.”

Auf die Frage, ob sie vor der Geburt ihrer Tochter wissen wollte, wie groß sie einmal werden könnte, sagte die 44-Jährige: “Ich bin ein angstfreier Mensch. Das erlebe ich bei vielen Eltern anders. Da schwingen so viele Sorgen mit.” Ihre Tochter ist heute schon größer als sie: “Fast zwei fingerbreit. Wenn ich ihr sage, dass sie ihr Zimmer aufräumen soll, ist das schon lustig.”

Okt 24

Autobahn, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Autobahn, über dts Nachrichtenagentur

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Das eigene Automobil ist für die Deutschen nicht nur Statussymbol, sondern auch langjähriger und treuer Begleiter – über alle Altersgruppen hinweg: Knapp ein Drittel der deutschen Autofahrer (32 Prozent) bleibt ihrem Wagen sechs bis zehn Jahre lang treu. Das ergab eine repräsentative forsa-Umfrage im Auftrag von CosmosDirekt. Mehr als ein Fünftel (22 Prozent) der Befragten gibt an, den Wagen länger als zehn Jahre zu fahren.

Ein weiteres Fünftel (19 Prozent) fährt das Auto gar so lange, bis es kaputt ist. Für die Umfrage wurden im Juni dieses Jahres 2.000 Autofahrer befragt.

Okt 24

Menschen in einer Fußgängerzone, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Menschen in einer Fußgängerzone, über dts Nachrichtenagentur

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Wenn es jetzt in Thüringen zu einer Landesregierung aus Linke, SPD und Grünen käme und damit zum ersten Mal in einem Bundesland die Linke einen Ministerpräsidenten stellte, fänden das nur 29 Prozent der Bundesbürger gut, 40 Prozent fänden es schlecht. Das ist ein Ergebnis des aktuellen ZDF-Politbarometers. In den neuen Bundesländern sieht das ganz anders aus: Hier fände eine Mehrheit von 46 Prozent einen linken Ministerpräsidenten gut und nur 25 Prozent schlecht.

Wenn es nach der nächsten Bundestagswahl für eine Regierung aus SPD, Linke und Grünen reichen würde, glauben 54 Prozent aller Befragten, dass die SPD dann versuchen würde, eine solche Regierung zu bilden, 41 Prozent glauben das nicht. Allerdings befürworten nur 23 Prozent aller Befragten eine solche Koalition im Bund, 56 Prozent sind dagegen, und 18 Prozent ist es egal. Auch bei den SPD-Anhängern stößt eine rot-rot-grüne Koalition auf mehr Ablehnung (42 Prozent) als Zustimmung (36 Prozent). Die Anhänger der Grünen dagegen sprechen sich etwas häufiger für (47 Prozent) als gegen (38 Prozent) dieses Koalitionsmodell aus.

Okt 24

Bahn-Zentrale, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Bahn-Zentrale, über dts Nachrichtenagentur

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Die Deutsche Bahn AG soll dem Bund vom Jahr 2016 an eine deutlich höhere Dividende überweisen als bisher. Das geht aus einem Finanztableau des Bundesverkehrsministeriums für die Haushaltspolitiker von Union und SPD hervor, das der “Rheinischen Post” (Freitagsausgabe) vorliegt. Demnach soll die Dividende der Bahn für den Bund 2016 auf 850 Millionen Euro steigen.

2015 sind 700 Millionen Euro geplant. 2017 erwartet der Bund dem Papier zufolge eine Bahn-Dividende von sogar 950 Millionen Euro. 2018 werden 800 Millionen Euro veranschlagt, im Jahr 2019 dann eine Milliarde Euro. Mit den Einnahmen aus der erhöhten Dividende will der Bund zusätzliche Investitionen in die Schienen-Infrastruktur finanzieren. Seit dem Jahr 2010 zahlt die Bahn dem Bund aus ihrem Gewinn eine Dividende. Für die Jahre 2010 bis 2012 führte die Bahn 500 beziehungsweise 525 Millionen Euro im Jahr an den Bund ab. Nach einem Gewinneinbruch der Bahn sank die Dividende für den Bund im vergangenen Jahr auf 200 Millionen Euro.