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Jul 31

Düsseldorf/ Hammelburg (dts Nachrichtenagentur) – In Nordrhein-Westfalen und Bayern sind in den vergangenen Tagen zwei Personen tot in den Flüssen Rhein und Fränkische Saale aufgefunden worden. Am Dienstagabend entdeckte ein Sportbootführer in Höhe der Oberkasseler Brücke in Düsseldorf den leblosen Körper eines Mannes im Rhein. Nach der Bergung durch die Feuerwehr konnte ein hinzu gerufener Notarzt nur noch den Tod feststellen, teilte die Polizei mit.

Die Ermittlungen ergaben, dass es sich bei dem Mann um einen 26-Jährigen aus Köln handelt. Nach Zeugenaussagen dürfte er am vergangenen Sonntag in Selbstmordabsicht von einer Kölner Brücke in den Rhein gesprungen sein, so die Polizei. Am Mittwochabend ist ein 52-Jähriger in der Nähe von Hammelburg im Landkreis Bad Kissingen in der Fränkischen Saale ertrunken. Ein Bekannter, der sich mit ihm seit dem Nachmittag am Saaleufer aufgehalten hatte, meldete den Mann als vermisst. Im Rahmen der Suchmaßnahmen wurde die Leiche im Wasser aufgefunden. Hinweise auf Fremdverschulden liegen nicht vor.

Jul 31

Ukrainische Flagge auf dem Parlament in Kiew, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Ukrainische Flagge auf dem Parlament in Kiew, über dts Nachrichtenagentur

Kiew (dts Nachrichtenagentur) – Der ukrainische Regierungschef Arseni Jazenjuk muss überraschend doch im Amt bleiben. Die Parlamentsabgeordneten in der Hauptstadt Kiew haben am Donnerstag sein Rücktrittsgesuch mit großer Mehrheit abgelehnt und ihm das Vertrauen ausgesprochen. Das teilte Parlamentspräsident Alexander Turtschinow mit.

Offenbar hat eine Aufforderung von Präsident Petro Poroschenko, der ebenfalls das Rücktrittsgesuch abgelehnt hatte, viele Abgeordnete umgestimmt. Nach dem Rücktritt von Jazenjuk in der vergangenen Woche, hatte der bisherige Stellvertreter Wladimir Groisman die Geschäfte als Kabinettschef interimistisch übernommen. Zuvor hatten zwei Regierungsparteien ihren Rückzug aus der Koalition erklärt. Daraufhin wurde die offizielle Auflösung des Parlaments angekündigt. Jazenjuk hatte erklärt, er wolle mit seinem Rücktritt den Weg für Neuwahlen ebnen. Das Parlament hat am Donnerstag außerdem für die Entsendung von Ermittler an die Absturzstelle des malaysischen Passagierflugzeugs MH17 in der Ostukraine zugestimmt. Des weiteren wurden zusätzliche Mittel für den Militäreinsatz gegen die prorussischen Separatisten genehmigt.

Jul 31

Kiew (dts Nachrichtenagentur) – Der ukrainische Außenminister Pawlo Klimkin hat Verhandlungen über den Status der von Russland annektierten Krim kategorisch ausgeschlossen. “Sollte es diesen Plan geben, dann kann er nicht funktionieren. Die Krim ist und bleibt ukrainisch. Das ist nicht verhandelbar”, sagte Klimkin der “Bild”-Zeitung (Freitagausgabe).

Medienberichten zufolge wolle die EU eine Annektion der Krim durch Russland akzeptieren, wenn im Gegenzug die Energieversorgung aufrecht erhalten werde, berichtet die Zeitung weiter. Unterdessen hat die ukrainische Armee am Donnerstag auf Drängen der Vereinten Nationen eine eintägige Waffenruhe ankündigt. Damit soll internationalen Ermittlern der Zugang zur Absturzstelle der Passagiermaschine MH17 in der Ostukraine ermöglicht werden.

Jul 31

Frankfurter Wertpapierbörse, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Frankfurter Wertpapierbörse, über dts Nachrichtenagentur

Frankfurt/Main (dts Nachrichtenagentur) – Die Börse in Frankfurt hat auch am Donnerstagmittag zunächst Kursverluste verzeichnet. Kurz vor 12:30 Uhr wurde der Deutsche Aktienindex mit 9.505,61 Punkten berechnet. Dies entspricht einem Minus von 0,92 Prozent gegenüber dem vorherigen Handelstag.

An der Spitze der Kursliste stehen die Anteilsscheine von Fresenius, Siemens und VW. Die Aktien von Adidas, der Deutschen Lufthansa und von Infineon bilden die Schlusslichter der Liste.

Jul 31

Früchte auf einem Markt, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Früchte auf einem Markt, über dts Nachrichtenagentur

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Attila Hildmann, Kochbuch-Autor und leidenschaftlicher Veganer, ist überzeugt, dass seine Ernährungsweise auch optimal für andere Menschen und die Erde überhaupt ist. Er glaube nicht, “dass es in Zukunft eine Ernährung geben wird, die mehr Sinn macht”, sagte der 43-Jährige in einem Interview mit der Internetseite der “Süddeutschen Zeitung”. “Was Krebstherapien betrifft, den Schutz vor Herz-Kreislauf-Erkrankungen, und Kost zum Abnehmen, da wird vegan weiterhin top sein. Die vegane Ernährung ist außerdem definitiv das Beste für den Planeten.”

Als Jugendlicher habe er gern Fleisch gegessen. Nachdem sein Vater gestorben war, hat ein Gespräch mit einem vegetarischen Freund seine Sichtweise verändert. “Da ging es mir noch weniger um gesundheitliche Aspekte als um Massentierhaltung. Fleisch und Fisch durch Milchprodukte zu ersetzen, hat für mich gesundheitlich aber nicht gereicht. Ich habe mich checken lassen – und meine Blutwerte waren erst gut, als ich mich vegan ernährt habe.” Hildmann ist Kochbuchautor und Fitnessmodel. Er hat bislang sechs vegane Kochbücher veröffentlicht.

Jul 31

Offenbach (dts Nachrichtenagentur) – Am Donnerstag fällt im südlichen Bayern zunächst noch gebietsweise schauerartiger Regen. Am Alpenrand kann es auch noch länger anhaltend und örtlich auch ergiebig regnen, teilte der Deutsche Wetterdienst mit. Sonst wird es heiter bis wolkig und weitgehend trocken.

Die Temperaturmaxima liegen zwischen 21 und 28 Grad, mit den höchsten Werten am Oberrhein. Der Wind weht meist schwach, anfangs aus nordwestlicher, später aus unterschiedlichen Richtungen. Am Freitag ist es teils heiter, teils auch wolkig. Vereinzelt sind im äußersten Westen, Nordwesten sowie im Schwarzwald und in den Alpen Schauer oder Gewitter möglich. Die Nachmittagstemperaturen liegen zwischen 23 Grad im Bergland und der Küste und 29 Grad in Südbaden. Der schwache Wind kommt meist aus Ost oder Südost. Am Samstag ist es anfangs vor allem in der Nordosthälfte sonnig, später kommt aber auch hier, wie zuvor schon im Südwesten, stärkere Quellbewölkung auf und es treten einzelne Schauer und Gewitter auf. Vor allem in der Osthälfte kann es dabei auch zu intensiverem Regen kommen. Die Temperatur steigt auf 23 bis 30 Grad, mit den höchsten Werten im Osten. Dabei ist es recht schwül. Abgesehen von Gewitterböen, ist der Wind meist nur schwach und kommt vorwiegend aus südöstlichen Richtungen. Im Nordosten kann er etwas aufleben.

Jul 31

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Die Pläne der Bundesregierung für ein neues Gesetz zum Kleinanlegerschutz gefährden die Finanzierung von Start-ups in Deutschland. Darauf weist der Hightech-Verband Bitkom hin. “Der vorliegende Gesetzesentwurf schafft die Gratwanderung zwischen Anlegerschutz und Start-up-Förderung nicht wirklich. Jeder, der in Start-ups oder sogar nur in Ideen investiert, weiß, dass er damit ein hohes Risiko eingeht, sich aber auch enorme Chancen eröffnet”, so Bitkom-Hauptgeschäftsführer Bernhard Rohleder.

“Die neuen bürokratischen Hürden für Crowdinvesting und Crowdfunding machen es schwieriger und teurer, Geldgeber und Investoren zu finden, ohne Anleger besser zu schützen. Das widerspricht dem erklärten Ziel der Bundesregierung, Start-ups in Deutschland zu fördern.” Bei der Crowdfinanzierung stellen Start-ups und Gründer ihre Ideen auf Online-Plattformen wie Companisto, Innovestment oder Seedmatch vor und sammeln bei möglichst vielen Geldgebern meist nur geringe Einzelbeträge ein, um ihre Idee zu realisieren. Das Ziel des vom Bundesfinanzministerium veröffentlichten Referentenentwurfs ist es, Kleinanleger bei Investitionen zu schützen. Für Start-ups sieht der Entwurf bei der Crowdfinanzierung Ausnahmen vor, die aus Bitkom-Sicht allerdings viel zu kurz greifen. So sollen diese Erleichterungen nur für Investitionsrunden bis eine Million Euro gelten. Zudem dürfen sich Einzelinvestoren mit maximal 10.000 Euro beteiligen. Aber: Selbst dann müssten Start-ups vor Crowdinvesting- und Crowdfunding-Runden ein Informationsblatt erstellen und bei der Finanzaufsicht hinterlegen. Die Geldgeber wären gezwungen, bereits ab einer Beteiligung von nur 250 Euro diese Information auf Papier auszudrucken und unterschrieben per Post an das Start-up oder die Crowdinvesting-Plattform zurückzusenden. “Bei diesem Gesetzentwurf machen Internet-Ausdrucker Start-up-Politik”, so Rohleder. “Mit altem Denken im Sparbuchformat und dem Einsammeln von Altpapierbergen machen wir Deutschland ganz bestimmt nicht zum Digitalen Wachstumsland.” Die Darstellung von Projekten auf den gängigen Plattformen sei heute schon viel transparenter als die meisten gedruckten Prospekte für klassische Vermögensanlagen.

Jul 31

Fahne von Argentinien, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Fahne von Argentinien, über dts Nachrichtenagentur

Buenos Aires/ New York (dts Nachrichtenagentur) – Nach den gescheiterten Verhandlungen mit Finanzkonzernen aus den USA über rund 1,5 Milliarden Dollar ist Argentinien in die Zahlungsunfähigkeit gerutscht. Das Land könne die Forderungen der sogenannten Hedgefonds nicht erfüllen, erklärte der argentinische Wirtschaftsminister Axel Kicillof nach einem Treffen mit den Gläubigern in New York. Damit ist das Land seit 1827 insgesamt zum achten Mal zahlungsunfähig – zum zweiten Mal innerhalb der vergangenen 13 Jahre.

Regierungsvertreter und Gläubiger hatten mehrere Tage verhandelt. Eine Einigung hätte bis Donnerstag, 6:00 Uhr MEZ, erreicht werden müssen. Argentinien gilt mit seinen rund 40 Millionen Einwohnern als achtgrößter Staat weltweit und als drittgrößtes Land Südamerikas.

Jul 31

Einkaufsregal in einem Supermarkt, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Einkaufsregal in einem Supermarkt, über dts Nachrichtenagentur

Wiesbaden (dts Nachrichtenagentur) – Die Einzelhandelsunternehmen in Deutschland setzten im Juni 2014 nach vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes 0,4 Prozent mehr um als im Vorjahresmonat. Der Juni 2014 hatte mit 24 Verkaufstagen einen Verkaufstag weniger als der Juni 2013. Im Vergleich zum Mai 2014 lag der Umsatz im Juni 2014 um 1,3 Prozent höher. Der Einzelhandel mit Lebensmitteln, Getränken und Tabakwaren setzte im Juni 2014 1,9 Prozent mehr um als im Juni 2013. Dabei lag der Umsatz bei den Supermärkten, SB-Warenhäusern und Verbrauchermärkten um 2,1 Prozent höher als im Vorjahresmonat.

Im Facheinzelhandel mit Lebensmitteln wurde 0,3 Prozent mehr umgesetzt als im Juni 2013. Im Einzelhandel mit Nicht-Lebensmitteln lagen die Umsätze 0,8 Prozent unter den Werten des Vorjahresmonats. Im ersten Halbjahr 2014 wurde im deutschen Einzelhandel 1,5 Prozent mehr als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum umgesetzt.

Jul 31

Biertrinker, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Biertrinker, über dts Nachrichtenagentur

Wiesbaden (dts Nachrichtenagentur) – Der Bierabsatz ist im ersten Halbjahr 2014 gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum um 4,4 Prozent beziehungsweise 2,0 Millionen Hektoliter gestiegen. Wie das Statistische Bundesamt am Donnerstag weiter mitteilte, haben die in Deutschland ansässigen Brauereien und Bierlager somit in den ersten sechs Monaten des Jahres 2014 rund 47,9 Millionen Hektoliter Bier abgesetzt. Zum Anstieg des Bierabsatzes im ersten Halbjahr 2014 trug hauptsächlich der Juni bei, in dem die Fußball-Weltmeisterschaft in Brasilien begann.

Allein für diesen Monat errechnete sich gegenüber dem Vorjahresmonat ein Absatzplus von 14,0 Prozent auf 9,7 Millionen Hektoliter. Das ist gleichzeitig das höchste Juni-Ergebnis seit 2010. In den Zahlen sind alkoholfreie Biere und Malztrunk sowie das aus Ländern außerhalb der Europäischen Union (EU) eingeführte Bier nicht enthalten. Biermischungen – Bier gemischt mit Limonade, Cola, Fruchtsäften und anderen alkoholfreien Zusätzen – machten im ersten Halbjahr 2014 mit 2,2 Millionen Hektolitern 4,7 Prozent des gesamten Bierabsatzes aus. Gegenüber dem ersten Halbjahr 2013 wurden in diesem Segment 13,4 Prozent mehr abgesetzt. 82,8 Prozent des gesamten Bierabsatzes waren für den Inlandsverbrauch bestimmt und wurden versteuert. Der Inlandsabsatz stieg im Vergleich zum ersten Halbjahr 2013 um 3,1 Prozent auf 39,7 Millionen Hektoliter. Steuerfrei (Exporte und Haustrunk) wurden 8,2 Millionen Hektoliter Bier abgesetzt (+ 10,7 Prozent). Davon gingen 5,2 Millionen Hektoliter (+ 5,3 Prozent) in EU-Länder, 2,9 Millionen Hektoliter (+ 22,2 Prozent) in Drittländer und knapp 0,1 Millionen Hektoliter (– 0,4 Prozent) unentgeltlich als Haustrunk an die Beschäftigten der Brauereien.