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Aug 26

Polizisten, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Polizisten, über dts Nachrichtenagentur

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Die Polizei müsse nach Auffassung des Städte- und Gemeindebundes künftig von Verwaltungsaufgaben wie der Aufnahme von Unfallprotokollen entlastet werden. “Neben der Terrorgefahr sind es die gestiegene Einbruchskriminalität und die steigende Gewaltbereitschaft Jugendlicher, die die Leute beunruhigen”, sagte Gerd Landsberg, Hauptgeschäftsführer des Städte- und Gemeindebunds, der “Rheinischen Post” (Freitagausgabe). “Wir müssen auf dieses gestiegene Angstgefühl eine Antwort haben. Die Antwort kann nur darin bestehen, dass wir mehr Polizeipräsenz auf den Straßen brauchen”, so Landsberg.

Man brauche nicht notwendigerweise eine polizeiliche Unfallaufnahme bei Bagatellschäden. “Das können auch Fachleute vom TÜV übernehmen, die von den Versicherern beauftragt werden”, sagte Landsberg. Bund und Länder wollen die Zahl der beschäftigten Polizisten in den kommenden Jahren deutlich erhöhen. Bis die ersten neuen Polizisten ihre Ausbildung abgeschlossen haben, vergehen jedoch viele Jahre. Um diese Zeit zu überbrücken, schlägt der Gemeindebund vor, die Aufgaben der Polizei zu entschlacken.

Aug 26

Schienen, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Schienen, über dts Nachrichtenagentur

Olpe (dts Nachrichtenagentur) – Im nordrhein-westfälischen Lennestadt im Kreis Olpe ist am Donnerstagabend ein 30-jähriger Mann auf einem Bahnübergang ums Leben gekommen. Er habe trotz geschlossener Halbschranke den Bahnübergang überquert und wurde von einem aus Richtung Grevenbrück kommenden Zug erfasst, teilte die Polizei am Freitag mit. Der Zugführer konnte den Zusammenstoß trotz einer sofort eingeleiteten Notbremsung nicht verhindern.

Ein Notarzt, der zum Unfallort gerufen wurde, konnte nur noch den Tod des Mannes feststellen. Die Polizei nahm die Ermittlungen auf. Nach bisherigen Erkenntnissen geht sie von einem Unfall aus. Hinweise auf Fremdverschulden liegen bislang nicht vor.

Aug 26

Sami Khedira (Deutsche Nationalmannschaft), Pressefoto Ulmer, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Sami Khedira (Deutsche Nationalmannschaft), Pressefoto Ulmer, über dts Nachrichtenagentur

Turin (dts Nachrichtenagentur) – Fußballprofi Sami Khedira will die Erdbeben-Opfer in Italien unterstützen und versteigert zu diesem Zweck ein vom ihm signiertes Trikot von Juventus Turin. “Ich bin tief betroffen von der Katstrophe in der Apennin-Region! Was für ein unfassbares Leid! Die vielen Opfer, darunter auch so viele Kinder – unvorstellbar”, schrieb der 29-Jährige auf seiner Facebook-Seite. Er habe die größte Hochachtung vor den vielen Helfern und sei der Meinung, dass alle, die nicht von der Katastrophe betroffen sind, schauen sollten wie sie irgendwie helfen könnten.

Er selbst werde 20.000 Euro für die Opfer, insbesondere Kinder und Härtefälle, spenden. Außerdem stellte er das unterschriebene Trikot zur Versteigerung auf die Auktionsplattform United Charity. Der Erlös der Versteigerung gehe zu 100 Prozent an die Erdbeben-Opfer. Am Freitagvormittag befand sich der Gebotspreis bei 1.000 Euro. Die Auktion läuft bis zum 8. September.

Aug 26

Cizre (dts Nachrichtenagentur) – In der Stadt Cizre im Südosten der Türkei haben Unbekannte einen Autobombenanschlag verübt. Durch die Explosion seien mindestens elf Menschen ums Leben gekommen, mehr als 70 Personen seien verletzt worden, berichtet die türkische Nachrichtenagentur Anadolu. Den Angaben zufolge ist ein mit Sprengstoff beladener Lastwagens am Freitagmorgen nahe einer Polizeiwache in der 130.000-Einwohner-Stadt explodiert.

Die Region um Cizre wird überwiegend von Kurden bewohnt und liegt in der Provinz Sirnak, welche an Syrien und den Irak grenzt. Nach Angaben der staatlichen Nachrichtenagentur handele es sich um einen Anschlag der verbotenen kurdischen Arbeiterpartei PKK.

Aug 26

Frau vor Informationstafel am Frankfurter Flughafen, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Frau vor Informationstafel am Frankfurter Flughafen, über dts Nachrichtenagentur

Wiesbaden (dts Nachrichtenagentur) – Im ersten Halbjahr 2016 ist die Zahl der von deutschen Flughäfen abreisenden Passagiere um 1,5 Millionen gestiegen. Das entspricht einem Anstieg von 3,0 Prozent auf 51,8 Millionen, teilte das Statistische Bundesamt (Destatis) am Freitag mit. Das Passagieraufkommen ins Ausland von Januar bis Juni 2016 nahm um 2,9 Prozent auf 40,2 Millionen zu.

Die Zahl der Inlandspassagiere erhöhte sich um 3,4 Prozent auf 11,6 Millionen. Die Zahl der Fluggäste mit europäischen Zielen wuchs um insgesamt 3,9 Prozent. Die Zielländer der Europäischen Union kamen dabei auf ein Plus von 6,4 Prozent. Dieser im Vergleich zum gesamten Auslandsluftverkehr mehr als doppelt so hohe Zuwachs ist vor allem auf das aufkommenstärkste Zielland Spanien zurückzuführen: Die Zahl der Passagiere mit diesem Ziel stieg um 10,9 Prozent. Für die bei der Passagierzahl an zweiter Stelle rangierende Türkei war dagegen ein Minus von 13,4 Prozent zu verzeichnen. Der primär für den Ferienflugverkehr bedeutende Flughafen Antalya, auf den circa ein Drittel des Passagieraufkommens mit der Türkei entfällt, kam auf ein Minus von 29,1 Prozent. Der Wert für den Interkontinentalverkehr lag um 0,5 Prozent unter dem Ergebnis des entsprechenden Vorjahreszeitraums. Dies wurde durch die starken Rückgänge beim Flugverkehr mit Afrika verursacht: Die Zahl der Flugpassagiere mit diesem Ziel nahm um mehr als ein Fünftel (21,5 Prozent) ab. Besonders ausgeprägte Einbrüche gab es dabei für Ägypten (35,8 Prozent) und Tunesien (46,6 Prozent).

Aug 26

Paris (dts Nachrichtenagentur) – In Frankreich wird ein Grundsatzurteil über ein mögliches Burkini-Verbot erwartet. Das oberste Verwaltungsgericht Frankreichs, der französische Staatsrat, will am Freitag in Paris über das Tragen von muslimischen Ganzkörperbadeanzügen in der Öffentlichkeit entscheiden. Seit dem islamistischen Anschlag von Nizza am 14. Juli dieses Jahres haben mehr als 30 französische Städte und Gemeinden sogenannte Burkini-Verbote verhängt.

Begründung: Die verhüllende Badebekleidung könne als Provokation empfunden werden und die öffentlichen Ordnung stören. Der französische Abgeordnete Benoist Apparu von der Partei Les Républicains hat Verständnis für ein solches Verbot geäußert. Wenn die Bürgermeister der französischen Kommunen der Meinung seien, “dass diese Bekleidung die öffentliche Ordnung beeinträchtigen könnte, dann unterstützte ich sie darin”, sagte Apparu am Freitag im Deutschlandfunk.

Aug 26

Menschen in einer Fußgängerzone, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Menschen in einer Fußgängerzone, über dts Nachrichtenagentur

Wiesbaden (dts Nachrichtenagentur) – Im Jahr 2015 ist die Gesamtbevölkerung Deutschlands im Vergleich zum Vorjahr um 978.000 Personen (1,2 Prozent) gewachsen. Sie lag nach ersten Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) am Jahresende bei 82,2 Millionen. Das ist der höchste Bevölkerungszuwachs seit 1992, der damals 700.000 Personen betragen hatte.

2014 hatte es einen geringeren Anstieg um 430.000 Personen (0,5 Prozent) gegeben. Die Bevölkerungszunahme im Jahr 2015 resultiert aus einem hohen Wanderungsüberschuss. Die Entwicklung der Bevölkerung ergibt sich zum einen aus den Geburten und Sterbefällen, zum anderen aus den Zu- und Fortzügen. 2015 starben 188.000 Personen mehr als geboren wurden. Dieses Geburtendefizit erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr (153.000). Hauptursache für den Zuwachs der Bevölkerungszahl blieb – wie in den vergangenen Jahren – die stark gestiegene Zuwanderung mit einem Überschuss von 1.139.000 Personen 2015 (2014: 550.000). In allen Bundesländern nahm die Bevölkerungszahl zu, besonders in den bevölkerungsreichsten Ländern Nordrhein-Westfalen (227.000 Personen), Baden-Württemberg (163.000) und Bayern (152.000). Bezogen auf die dort lebende Bevölkerung gab es im Vergleich zum Vorjahr stärkere Zunahmen in Baden-Württemberg und Bremen (jeweils 1,5 Prozent) sowie in Berlin, Hamburg und Hessen (jeweils 1,4 Prozent). Sachsen-Anhalt (0,4 Prozent) und Thüringen (0,6 Prozent) hatten die geringsten Zuwächse. Ende 2015 lebten 8,7 Millionen ausländische Staatsbürger in Deutschland (Plus 14,7 Prozent gegenüber dem Vorjahr) sowie 73,5 Millionen Deutsche (Minus 0,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr). Der Ausländeranteil (Zahl der Ausländerinnen und Ausländer je 100 Einwohner) erhöhte sich von 9,3 im Jahr 2014 auf 10,5 im Jahr 2015.

Aug 26

Junges Pärchen mit Einkaufstaschen, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Junges Pärchen mit Einkaufstaschen, über dts Nachrichtenagentur

Nürnberg (dts Nachrichtenagentur) – Die Verbraucherstimmung in Deutschland hat sich im August leicht verbessert: Der Konsumklima-Gesamtindikator prognostiziert für September 10,2 Punkte nach 10,0 Zählern im August, teilte das Marktforschungsunternehmen GfK am Freitag mit. Die Einkommenserwartung wie auch die Anschaffungsneigung würden sich verbessern, während die Konjunkturerwartung geringe Einbußen hinnehmen müsse, meldeten die Marktforscher aus Nürnberg. Das Votum der Briten, aus der EU auszutreten, habe die deutschen Verbraucher offenbar nur kurz verunsichert.

Die GfK bestätigte auch ihre Prognose, wonach die privaten Konsumausgaben in diesem Jahr um etwa zwei Prozent steigen werden. Dies werde ebenfalls durch die ersten Meldungen des Statistischen Bundesamtes für das BIP bestätigt, das im privaten Verbrauch eine wesentliche Stütze des Wirtschaftswachstums sieht. Gefahren für den Konsum dürften vor allem dann entstehen, wenn die Beschäftigten wieder verstärkt um ihren Job fürchten müssen, wonach es derzeit nicht aussehe.

Aug 26

Frankfurter Wertpapierbörse, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Frankfurter Wertpapierbörse, über dts Nachrichtenagentur

Frankfurt/Main (dts Nachrichtenagentur) – Die Börse in Frankfurt hat zum Handelsstart am Freitag zunächst Kursverluste verzeichnet. Kurz nach 09:30 Uhr wurde der DAX mit rund 10.490 Punkten berechnet. Das entspricht einem Minus von 0,37 Prozent im Vergleich zum Schluss des vorherigen Handelstags.

Börsianer gehen davon aus, dass sich der DAX vor der Rede der US-Notenbankchefin Janet Yellen kaum bewegen wird. Marktbeobachter berichten, dass sich Investoren von den Aussagen Yellens Hinweise auf den Zeitpunkt der erwarteten US-Zinserhöhung erhoffen. An der Spitze der Kursliste befinden sich die Papiere von Volkswagen, BMW und der Allianz. Die Aktien von Bayer, Fresenius SE und Fresenius Medical Care bilden sie die Schlusslichter der Liste.

Aug 26

Burka, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Burka, über dts Nachrichtenagentur

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Eine große Mehrheit der Bundesbürger ist offenbar für ein Verbot der Vollverschleierung in Deutschland. Laut des aktuellen ARD-Deutschlandtrend sind 81 Prozent dafür, dass muslimischen Frauen das Tragen von Verschleierungen wie Burka oder Niqab zumindest in Teilen der Öffentlichkeit untersagt wird. Jeder Zweite (51 Prozent) habe sich laut der Umfrage für ein generelles Verbot ausgesprochen; fast jeder Dritte (30 Prozent) ist für ein Teilverbot, etwa im öffentlichen Dienst oder in Schulen.

15 Prozent der Deutschen sind demnach prinzipiell gegen ein Verbot der Vollverschleierung. Vergangene Woche hatten sich die Innenminister der Union für ein Verbot von Vollverschleierungen in deutschen Gerichten, Behörden, Schulen oder im Straßenverkehr ausgesprochen.