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Sep 04

Flüchtlinge an einer Aufnahmestelle, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Flüchtlinge an einer Aufnahmestelle, über dts Nachrichtenagentur

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Arbeitgeberpräsident Ingo Kramer hat das deutsche Asylsystem heftig kritisiert. Man müsse dafür sorgen, “dass Asylbewerber nicht viele Monate vom Arbeitsmarkt fern gehalten werden”, sagte Kramer im Gespräch mit der “Süddeutschen Zeitung” (Freitagausgabe) und forderte Deutschkurse vom ersten Tag an und ein Bleiberecht für junge Menschen in Ausbildung. “Bisher sperren wir sie quasi in den Aufnahme-Einrichtungen ein. Was erwarten Sie denn da für ein Resultat? So erzeugen Sie Streitigkeiten und Vandalismus”, so Kramer.

Die steigenden Flüchtlingszahlen wertete er als Chance für den deutschen Arbeitsmarkt. “Wir brauchen in den nächsten zwanzig Jahren viel mehr Arbeitskräfte, als dieses Land hervorbringen wird”, sagte Kramer und sprach von 500 000 freien Stellen in Deutschland. Eine Möglichkeit diese zu besetzen sei, geflüchtete Menschen möglichst schnell in die Arbeitswelt zu integrieren. Die fremdenfeindlichen Übergriffe auf Flüchtlingsunterkünfte bezeichnete Kramer als “engherzig”. Viele deutsche Familien hätten nach 1945 selbst fliehen müssen. Auf lange Sicht könnten rechtsextreme Ausschreitungen dem Wirtschaftsstandort Deutschland schaden. “Solche Bilder wirken umso stärker, je länger sie sich wiederholen. Deutschland hatte sein Negativimage nach langer Zeit endlich überwunden”, so Kramer. Das könne jedoch “auch wieder kippen”. Kramer, der schon in seiner Antrittsrede als Arbeitgeberpräsident das Thema Bildung besonders hervorhob, betonte einmal mehr, dass man sich nicht damit abfinden dürfe, dass 20 Prozent der Schulabgänger in Deutschland als “nicht ausbildungsreif” gelten. Vor allem in der Schulpolitik fehle es an Konstanz. “Wir haben die eine Schulreform noch nicht verinnerlicht, da kriegen wir schon die nächste. Und in Bremerhaven haben wir teilweise ein anderes Schulsystem als in Bremen”, so Kramer, der sich für ein bundesweit einheitliches Bildungssystem aussprach. Die Länder, so Kramer, sollten “lieber in der Verkehrspolitik herumexperimentieren statt an unseren Kindern.” Ingo Kramer, 62, ist seit November 2013 Präsident der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA). Im Hauptberuf führt er in Bremerhaven die Johann-Heinrich-Kramer-Firmengruppe, einen Schiffsdienstleister.

Sep 03

Frankfurter Wertpapierbörse, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Frankfurter Wertpapierbörse, über dts Nachrichtenagentur

Frankfurt/Main (dts Nachrichtenagentur) – Die Aktien von Vonovia SE, der früheren Deutsche Annington Immobilien SE, werden in den DAX aufgenommen. Das teilte die Deutsche Börse am Donnerstagabend mit. Die Aktien der Lanxess AG verlassen dafür den Index und werden in MDAX aufgenommen.

Die Änderungen werden zum 21. September wirksam. In MDAX werden zudem die Aktien der Deutsche Pfandbriefbank AG und der Hella KGaA Hueck & Co. aufgenommen. Gerry Weber International AG verlässt den Index. Außerdem verlässt die Aktie der Celesio AG den MDAX. Mit ihrem Widerruf der Zulassung zum Regulierten Markt erfüllt die Celesio AG das notwendige Kriterium einer Mitgliedschaft im Prime Standard nicht mehr, so die Deutsche Börse. In den SDAX werden die Aktien von Gerry Weber International AG und Sixt Leasing aufgenommen. Aufgrund ihres Wechsels im MDAX werden die Aktien der Hella KGaA Hueck & Co aus dem SDAX genommen. Die Aktien von Villeroy & Boch verlassen ebenfalls den Index. Für den TecDAX ergaben sich im Rahmen der regulären Überprüfung keine Änderungen. Der nächste Termin für die planmäßige Überprüfung der Aktienindizes der Deutschen Börse ist der 3. Dezember 2015.

Sep 03

Wallstreet in New York, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Wallstreet in New York, über dts Nachrichtenagentur

New York (dts Nachrichtenagentur) – Der Dow hat am Donnerstag die anfänglichen Gewinnen wieder weitestgehend abgegeben. Zum Handelsende in New York wurde der Index mit 16.374,76 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von nur noch 0,14 Prozent. Computer-Werte wie Intel, Cisco und IBM hielten sich mit am besten, auf der anderen Seite gehörten aber auch Apple-Papiere erneut zu den größten Kursverlierern.

Die wöchentlichen US-Arbeitsmarktdaten waren mit 282.000 Erstanträgen auf Arbeitslosenunterstützung etwas schlechter als erwartet, unterstrichen aber den Aufwärtstrend. Der DAX legte hingegen kräftig zu. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 10.317,84 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 2,68 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. EZB-Chef Mario Draghi ließ am Donnerstag keinen Zweifel daran, dass die Notenbank die Gelddruckmaschine weiterlaufen lässt. Möglich sei sogar eine Ausweitung des bestehenden QE-Programmes. Er sehe gar keine Grenzen bei den Möglichkeiten der Geldpolitik.

Sep 03

Donald Trump, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Donald Trump, über dts Nachrichtenagentur

Washington (dts Nachrichtenagentur) – Der US-Immobilienmogul Donald Trump schließt neuerdings aus, dass er bei den Präsidentschaftswahlen im Jahr 2016 als unabhängiger Kandidat oder Kandidat einer dritten Partei ins Rennen geht. Das sagte Trump am Donnerstag nach einem Gespräch beim nationalen Organisationsgremium der Republikanischen Partei. Wenn er nicht selber aufgestellt werde, werde er zudem den Kandidaten unterstützen, der für die Republikaner antritt.

Die Ankündigung ist ein Wechsel in der bisherigen Linie Trumps. Bei der ersten TV-Debatte der republikanischen Anwärter für die Kandidatur hatte Trump noch als einziger Bewerber auf Nachfrage ausdrücklich gesagt, er könne eine unabhängige Kandidatur nicht ausschließen. Erst am Donnerstag war bekannt geworden, dass Trump in Umfragen unter den Anhängern der Republikaner weiter zugelegt hat. Demnach würden 30 Prozent Trump zum Kandidaten küren. Laut der Umfrage der Monmouth University, die am Donnerstag veröffentlicht wurde, sind das vier Prozent mehr als in der Umfrage kurz vor der ersten Fernsehdebatte der republikanischen Kandidaten im August. Auf Platz zwei schoss der Neurochirurg Ben Carson, der sich von fünf auf 18 Prozent verbesserte. Jeb Bush sackte um vier auf acht Prozent ab und teilt sich nun den dritten Platz mit Ted Cruz.

Sep 03

Donald Trump, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Donald Trump, über dts Nachrichtenagentur

Washington (dts Nachrichtenagentur) – Der US-Immobilienmogul Donald Trump schließt jetzt aus, dass er bei den Präsidentschaftswahlen im Jahr 2016 als unabhängiger Kandidat oder Kandidat einer dritten Partei ins Rennen geht. Das sagte Trump am Donnerstag nach einem Gespräch beim nationalen Organisationsgremium der Republikanischen Partei. Wenn er nicht selber aufgestellt werde, werde er zudem den Kandidaten unterstützen, der für die Republikaner antritt.

Die Ankündigung ist ein Wechsel in der bisherigen Linie Trumps. Bei der ersten TV-Debatte der republikanischen Anwärter für die Kandidatur hatte Trump noch als einziger Bewerber auf Nachfrage ausdrücklich gesagt, er könne eine unabhängige Kandidatur nicht ausschließen. Erst am Donnerstag war bekannt geworden, dass Trump in Umfragen unter den Anhängern der Republikaner weiter zugelegt hat.

Sep 03

Donald Trump, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Donald Trump, über dts Nachrichtenagentur

Washington (dts Nachrichtenagentur) – Immobilienmogul Donald Trump legt in den Umfragen für eine mögliche US-Präsidentschaftskandidatur weiter zu. 30 Prozent der Anhänger der Republikaner würden Trump zum Kandidaten küren, ergibt eine neue Umfrage der Monmouth University, die am Donnerstag veröffentlicht wurde. Das sind vier Prozent mehr als in der Umfrage kurz vor der ersten Fernsehdebatte der republikanischen Kandidaten im August.

Auf Platz zwei schoss der Neurochirurg Ben Carson, der sich von fünf auf 18 Prozent verbesserte. Jeb Bush sackte um vier auf acht Prozent ab und teilt sich nun den dritten Platz mit Ted Cruz.

Sep 03

Halle-Hauptbahnhof, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Halle-Hauptbahnhof, über dts Nachrichtenagentur

Halle (dts Nachrichtenagentur) – Das Maritim Hotel in Halle wird künftig als Flüchtlingsunterkunft genutzt. “Wir wollen dort 700 Menschen unterbringen”, sagte Sachsen-Anhalts Innenminister Holger Stahlknecht (CDU) der in Halle erscheinenden Mitteldeutschen Zeitung (Freitag-Ausgabe). “Die Immobilie ist uns angeboten worden”, erklärte der Minister.

Ziel ist es, das Gebäude innerhalb weniger Wochen auf die neue Nutzung vorzubereiten und dann komplett für Flüchtlinge vorzuhalten. “Wir würden das Gebäude anmieten und dann als Außenstelle der Zentralen Außenstelle in Halberstadt nutzen.” Sachsen-Anhalt hat in diesem Jahr bisher 11.000 Flüchtlinge aufgenommen, bis zum Jahresende soll die Zahl auf 23.000 steigen. Die Einrichtung in Halberstadt ist bereits überlastet. Am Dienstag will das Land ein Unterbringungskonzept verabschieden. Vorgesehen sind über das Land verteilt 2.000 zusätzliche Plätze.

Sep 03

Wetter: Regen zieht ab

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Offenbach (dts Nachrichtenagentur) – In der Nacht zum Freitag regnet es im Südosten noch gebietsweise schauerartig verstärkt und länger anhaltend, wobei sich der Regen mehr und mehr Richtung Alpen zurückzieht. Ansonsten klingt die Schauertätigkeit ab, kommt aber vor allem im äußersten Osten und im Nordwesten des Landes nicht komplett zum Erliegen. Örtlich bildet sich Nebel.

Dabei kühlt sich die Luft auf 13 bis 5 Grad ab. An der Nordseeküste kommt es weiterhin zu starken Böen aus Südwest bis Süd, sonst ist es meist schwachwindig. Am Freitag zieht der schauerartige Regen im äußersten Osten rasch Richtung Polen ab. Ansonsten ist es im Norden und Westen wolkig bis stark bewölkt mit Schauern und kurzen Gewittern, die sich im Tagesverlauf etwas ostwärts ausweiten. Auch an den Alpen fällt aus dichten Wolken noch etwas schauerartiger Regen, der lokal mit Blitz und Donner einhergehen kann. In den übrigen Regionen zeigt sich der Himmel wechselnd oder gering bewölkt und bei lediglich geringer Schauerneigung bleibt es vielerorts trocken. Die Temperatur erreicht 15 bis 20, bei Sonne bis 23 Grad. Es weht ein schwacher bis mäßiger, an den Küsten frischer und mitunter stark böiger Wind um West. In der Nacht zum Samstag treten bevorzugt in Nordwesthälfte Deutschlands weitere Schauer oder auch kurze Gewitter auf. An den Alpen und im angrenzenden Vorland fällt zudem länger anhaltender Regen. Von der Pfalz bzw. dem Schwarzwald bis zur Lausitz bleibt es dagegen bei aufgelockerter bis geringer Bewölkung trocken, wobei sich örtlich Nebel bilden kann. Bis zum Morgen kühlt die Luft auf 13 Grad an den Küsten und bis 3 Grad bei klarem Himmel in einigen Alb- und Erzgebirgstälern ab. Am Samstag regnet es an den Alpen bei meist bedecktem Himmel noch länger anhaltend. Ansonsten muss bei wechselnder, teils auch starker Bewölkung verbreitet mit einzelnen Schauern gerechnet werden. Vor allem im Küstenumfeld sind auch kurze Gewitter möglich. Lediglich in Teilen Baden-Württembergs und Bayerns bleibt es bei einem geringeren Schauerrisiko noch weitgehend trocken. Die Temperatur erreicht im Tagesverlauf Höchstwerte zwischen 13 bis 20 Grad. Es weht mäßiger bis frischer, an den Küsten und im Bergland starker bis stürmischer Wind aus westlichen Richtungen. An der Nordsee und auf exponierten Gipfeln treten zeitweise auch Sturmböen auf. In der Nacht zum Sonntag bleibt der wechselhafte Wettercharakter mit Regen oder kurzen Schauern bestehen. An der Küste sind bei mäßigem bis frischem Wind, mit starken bis stürmischen Böen aus Nordwest weiter auch einzelne Gewitter möglich. Die Luft kühlt sich dabei auf 13 Grad an den Küsten und bis 2 Grad in einigen Mittelgebirgslagen ab. Das teilte der Deutsche Wetterdienst mit.

Sep 03

Viktor Orbán, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Viktor Orbán, über dts Nachrichtenagentur

Brüssel (dts Nachrichtenagentur) – Die EU hat nach den Worten des ungarischen Ministerpräsidenten Viktor Orbán keine Alternativen zu dem geplanten Grenzzaun. “Sie haben keine bessere Idee, aber sie mögen diese Lösung nicht”, sagte Orbán am Donnerstagabend in Brüssel nach Treffen mit EU-Parlamentspräsident Schulz und anderen hochrangigen Gesprächspartnern. “Wenn wir alle reinlassen, bedeutet das das Ende von Europa”, so Orbán.

Ungarn habe keine andere Wahl, wenn es die EU-Regeln einhalten wolle. Ab dem 15. September soll die grüne Grenze Ungarns für Flüchtlinge dicht sein. Dafür soll das Parlament am Freitag neue Regelungen verabschieden, unter anderem soll das Strafgesetzbuch geändert werden.

Sep 03

Frankfurter Wertpapierbörse, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Frankfurter Wertpapierbörse, über dts Nachrichtenagentur

Frankfurt/Main (dts Nachrichtenagentur) – Am Donnerstag hat der DAX kräftig zugelegt. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 10.317,84 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 2,68 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Alle DAX-Titel waren kurz vor Handelsschluss über ein Prozent im Plus.

Besonders kräftig ging es für Telekom, Fresenius und Continental nach oben. EZB-Chef Mario Draghi ließ am Donnerstag keinen Zweifel daran, dass die Notenbank die Gelddruckmaschine weiterlaufen lässt. Möglich sei sogar eine Ausweitung des bestehenden QE-Programmes. Er sehe gar keine Grenzen bei den Möglichkeiten der Geldpolitik. Da störte es auch niemanden, dass Draghi die Bemerkung anfügte, dass aktuell keine Ausweitung zu erwarten sei. Erwartungsgemäß beließ die EZB den Leitzins am Donnerstag auf dem Rekordtief bei 0,05 Prozent. Auch der Ölpreis drehte am Donnerstag weiter auf, ein Fass der Sorte Brent kostete am Nachmittag 51,575 US-Dollar, über zwei Prozent mehr als am Mittwoch. Der Euro ließ nach Draghis Äußerungen sprunghaft nach und kostete am Nachmittag 1,11 US Dollar, 1,16 Prozent weniger als am Vortag.