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Sep 08

Mann mit Kopfhörern, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Mann mit Kopfhörern, über dts Nachrichtenagentur

Baden-Baden (dts Nachrichtenagentur) – Der Rapper Casper steht mit “Lang lebe der Tod” auf Platz eins der Album-Charts. Das teilte die GfK am Freitag mit. Hinter Casper landeten Beatsteaks (“Yours”), Rin (“Eros”), Motörhead (“Under Cöver”) und Fury In The Slaughterhouse (“Little Big World – Live & Acoustic”) auf den Rängen zwei bis fünf.

In den Offiziellen Deutschen Single-Charts halten Axwell / Ingrosso (“More Than You Know”) an ihrer Führung fest. Luis Fonsi feat. Daddy Yankee (“Despacito”) warten an zweiter Stelle auf eine passende Gelegenheit, wieder nach oben zu klettern. Taylor Swift verbessert sich mit “Look What You Made Me Do” von Platz vier auf Platz drei. Höchster Neueinsteiger ist der Rapper Veysel mit “Kleiner Cabrón” auf Platz 31. Die offiziellen deutschen Charts werden von GfK Entertainment im Auftrag des Bundesverbandes Musikindustrie ermittelt. Sie decken 90 Prozent aller Musikverkäufe ab.

Sep 04

Zeitschriften an einem Kiosk, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Zeitschriften an einem Kiosk, über dts Nachrichtenagentur

Hamburg (dts Nachrichtenagentur) – Julia Jäkel, Chefin des Hamburger Verlagshauses Gruner + Jahr, warnt vor einem Zerfall der deutschen Medienlandschaft. “Ich fürchte eine Krise der demokratischen Öffentlichkeit”, sagte sie dem “Handelsblatt” (Dienstag). “In den USA erleben wir bereits eine Verödung regionaler Meinungsvielfalt, verbale Exzesse bis in die seriösen TV-Kanäle hinein, gesellschaftlichen Extremismus und einen Präsidenten, der regelmäßig die klassisch-investigativen Medien diffamiert – von New York Times bis CNN.”

Jäkel möchte gemeinsam mit der deutschen Wirtschaft über eine neue Haltung zu den globalen Online-Playern wie Facebook und Google diskutieren. “Da geht es letztlich um die Frage, in welcher Gesellschaft wir leben wollen – und welche Rolle Medien darin spielen. Wenn wir uns eine kraftvolle Rolle wünschen, müssen alle etwas dafür tun”, meinte Jäkel. Konkret schlägt die Verlagsmanagerin nun die Einführung eines neuen Standards vor: eine “Corporate Media Responsibility”. Mit der Anerkennung eines solchen Kodex würden sich Unternehmen für Pressefreiheit, für unabhängige Medien, gegen Fake News oder ähnliches aussprechen, skizzierte Jäkel ihren Vorschlag. “Selbstverständlichkeiten eigentlich, im Sinne einer gesellschaftlichen Verpflichtung. Lasst uns das besprechen! Tabus helfen uns nicht weiter, wie man andernorts sieht.” Jäkel appelliert an die soziale Verantwortung der Konzernchefs: “Nehmen wir den Milliardenmarkt der Werbung: Unternehmenslenker, Marketingentscheider – alle müssen sich wieder ein bisschen mehr darüber bewusst sein, dass sie mit jedem Euro, den sie ausgeben, gesellschaftliche Entscheidungen treffen. Geben sie das Geld an Medien, die ihre Inhalte aufwendig erarbeiten und Beiträge zur öffentlichen Meinungsbildung liefern – oder nur in Kanäle, die keine eigenen Inhalte erzeugen.”

Sep 03

Geschäftsfrauen mit Smartphone, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Geschäftsfrauen mit Smartphone, über dts Nachrichtenagentur

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Die Jazz-Pianistin und -Sängerin Diana Krall ist genervt von der Allgegenwart elektronischer Geräte wie Smartphones und Tabletts. “Unsere Gehirne brauchen doch mal eine Auszeit. Ständig passiert irgendwas, ploppt eine Message hoch – den ganzen Tag”, sagte Krall der “Welt am Sonntag”.

Besonders ärgerten sie die Geräte bei Konzerten und Filmvorführungen. “Das macht mich verrückt. Weil es ja nicht nur im Konzertsaal passiert, sondern auch im Kino”, sagte sie der Zeitung weiter. Als sie vor Kurzem ein Konzert ihres Mannes, des Musikers Elvis Costello in New York besuchte, habe sie neben einer Frau gesessen, die das ganze Konzert auf ihrem iPad aufnahm. “Auf einem iPad! Nicht auf ihrem iPhone. Ein iPad ist ja noch mal größer – und schwerer.” Krall, die immer wieder auch für ihre musikalischen Ausflüge in den Folk oder Pop kritisiert worden ist, sagte dazu, dass Kritik sie nicht mehr kümmere. “Ich bin zuerst eine Jazzmusikerin. Ich mache Dinge, die mir selbst gefallen. Und ich beschäftige mich mit solchen Einordnungen nicht mehr groß.” Diana Krall geht ab dem 14. September auf Deutschlandtournee.

Sep 01

Mann mit Kopfhörern, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Mann mit Kopfhörern, über dts Nachrichtenagentur

Baden-Baden (dts Nachrichtenagentur) – Der österreichische Musiker RAF Camora steht mit seinem Album “Anthrazit” an der Spitze der offiziellen deutschen Album-Charts. Das teilte die GfK am Freitag mit. Auf Platz zwei folgen die Queens of the Stone Age mit “Villains”, den dritten Platz belegt Rapper Metrickz mit “Xenon”.

In den Single-Charts liegt “More Than You Know” von Axwell-Ingrosso an der Spitze, gefolgt von “Despacito” von Luis Fonsi feat. Daddy Yankee. Den dritten Platz belegt “Mi Gente” von J. Balvin & Willy William. Die offiziellen deutschen Charts werden von GfK Entertainment im Auftrag des Bundesverbandes Musikindustrie ermittelt. Sie decken 90 Prozent aller Musikverkäufe ab.

Aug 30

Israelische Fahnen, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Israelische Fahnen, über dts Nachrichtenagentur

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Kulturstaatsministerin Monika Grütters (CDU) hat ihre Kritik am Boykott des Pop-Kultur-Festivals in Berlin verschärft: “Ich finde es unerträglich, dass antiisraelische Hetze erst Künstler aus arabischen, dann auch aus europäischen Ländern veranlasst hat, ihre Auftritte bei uns abzusagen”, erklärte die Ministerin in der aktuellen Ausgabe der “Zeit”. Die Haltung von acht Bands, die einem pro-palästinensischen Boykottaufruf folgten, sei “inakzeptabel”. Es sei nicht zu dulden, “wenn unterm Deckmantel der Israelkritik antisemitische und antizionistische Ideen verbreitet werden”.

Grütters hatte das Berliner Festival mit 500.000 Euro aus dem Bundeshaushalt unterstützt. Der Anlass des Boykotts, ein Reisekostenzuschuss der israelischen Botschaft von 500 Euro, sei “lächerlich”. Als “fatal” kritisierte Grütters, dass alle arabischen Gäste des Festivals kurzfristig absagten und “es offenbar nicht mehr wagen”, sich dem Aufruf der Anti-Israel-Initiative BDS “zu widersetzen”. Aber: “Noch fataler ist es, wenn Briten oder Finnen solch einem Boykott folgen.” Diese Freiheit, sich “den Israelfeinden zu verweigern”, werde nur im Westen garantiert.

Aug 30

Heino, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Heino, über dts Nachrichtenagentur

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Volksmusik-Star Heino bedauert seinen Imagewandel zum Pop-Sänger nicht. “Natürlich sind da auch ein paar Ältere, denen das nicht gefallen hat, okay”, sagte er der “Rheinischen Post” (Mittwochsausgabe). Er singe ja nicht für den Hausgebrauch, sondern wolle Erfolg haben.

“Gegenüber der Schallplattenfirma habe ich ja auch eine Verpflichtung”, sagte der 78-Jährige weiter. “Aber im Grunde genommen hat mir der Imagewandel sehr gut getan.” Für seinen im Dezember 2018 anstehenden 80. Geburtstag plant Heino Großes. “Ich habe noch ein paar Eisen im Feuer”, sagte er. Aber darüber dürfe er jetzt noch nicht sprechen: “Noch bin ich ja keine 80.”

Aug 26

Polizei, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Polizei, über dts Nachrichtenagentur

Coburg (dts Nachrichtenagentur) – In einer Diskothek in Coburg ist am Samstagmorgen ein Diskothekenbetreiber von zwei Gästen verprügelt worden, nachdem der DJ zuvor einen Liedwunsch nicht erfüllt hatte. Die beiden jungen Männer im Alter von 17 und 19 Jahren hatten auch dem DJ selbst deswegen Schläge angedroht. Daraufhin warf der Besitzer des Tanzlokals die beiden Gäste heraus und wurde dann vor der Tür von ihnen verprügelt.

Ein unbeteiligter Zeuge wollte dem 31-jährigen Betreiber helfen und bekam ebenfalls Schläge ab, so die Polizei. Die Beamten konnten die beiden Männer später fassen, die sich selbst bei der Festnahme über den nicht erfüllten Liederwunsch immer noch erbost zeigten. Gegen beide Schläger leitete die Polizei Coburg ein Strafverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung ein. Um welchen nicht gespielten Musiktitel es ging, wurde nicht bekannt.

Aug 25

Mann mit Kopfhörern, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Mann mit Kopfhörern, über dts Nachrichtenagentur

Baden-Baden (dts Nachrichtenagentur) – Luis Fonsi und Daddy Yankee haben es mit ihrem Song “Despacito” nicht geschafft, zum 18. Mal auf Platz eins der offiziellen deutschen Single-Charts zu landen und damit einen neuen Chart-Rekord aufzustellen. Das teilte die GfK am Freitag mit. Die beiden Puerto Ricaner liegen weiterhin gleichauf mit dem Rekord von Boney M. mit “Rivers of Babylon” aus dem Jahr 1978.

Die neue Nummer eins ist Axwell-Ingrosso (“More Than You Know”). J. Balvin & Willy William (“Mi Gente”) komplettieren das Podium. Unterdessen ist die deutsche Rockband “Eisbrecher” mit ihrem Album “Sturmfahrt” die neue Nummer eins der offiziellen deutschen Album-Charts. Auf Rang zwei folgt der Multiinstrumentalist Steven Wilson mit “To The Bone”. Die bisherigen Spitzenreiterin Vanessa Mai landet mit “Regenbogen” auf dem dritten Platz. Die offiziellen deutschen Charts werden von GfK Entertainment im Auftrag des Bundesverbandes Musikindustrie ermittelt. Sie decken 90 Prozent aller Musikverkäufe ab.

Aug 19

Hamburger Hochbahn, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Hamburger Hochbahn, über dts Nachrichtenagentur

Hamburg (dts Nachrichtenagentur) – Max Giesinger, der 2016 mit seinem Lied “80 Millionen” die Charts stürmte, setzt im Privatleben auf Bescheidenheit. “Ich bin tatsächlich ein Sparfuchs. Das liegt vermutlich an meiner badischen Herkunft. Ich brauche keine materialistischen Sachen wie ein teures Auto. Ich fahre in Hamburg immer mit der U-Bahn, weil ich es nicht einsehe, für eine Strecke, die man schneller mit der Bahn zurücklegt, Geld für ein Taxi auszugeben”, sagte der 28-Jährige der “Neuen Osnabrücker Zeitung” (Samstagsausgabe).

Die Bescheidenheit habe aber ihre Grenzen: “Für gutes Essen und Reisen gebe ich gerne Geld aus.” Frauen lernt der Musiker lieber auf konventionelle Art als übers Internet kennen. “Dating-Apps gehen bei mir nicht, weil ich sofort wegen meines Namens gesperrt werde”, sagte der Musiker. Er sei “generell ein Fan davon, Menschen im normalen Leben kennenzulernen”, sagte Giesinger weiter. “Auf Instagram sehen natürlich viele Menschen toll aus, aber wie jemand wirklich ist, kann man doch nur im realen Leben rausfinden. Ich spreche da lieber mal ein Mädel in der Bar an.” In Zeiten von Tinder und Co. sei es schwieriger geworden, Frauen kennenzulernen. “Das war früher auf jeden Fall einfacher, weil man nicht die Auswahl von heute hatte. Da hast Du Deine Nachbarin oder jemanden aus dem nächsten Dorf geheiratet. Weil man heute immer danach strebt, etwas Besseres zu finden, halten viele Beziehungen nicht lange.” Auf Kritik wie die von Jan Böhmermann, dass er seine Songs nicht alleine schreiben würde, reagiert der gebürtige Baden-Württemberger gelassen: “Ich glaube, so was muss man immer mit Humor nehmen. Das habe ich damals bei `The Voice of Germany` gelernt: Wenn man bekannter wird, wird es auch immer Leute geben, die einen nicht mögen. Und es ist wichtig, dass es die gibt, sonst läuft irgendwas nicht ganz richtig.”

Aug 18

Frau mit Kopfhörern, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Frau mit Kopfhörern, über dts Nachrichtenagentur

Baden-Baden (dts Nachrichtenagentur) – In den Single-Charts ist Luis Fonsi feat. Daddy Yankee mit dem Sommerhit “Despacito” zum 17. Mal an der Spitze der Tabelle und zieht damit mit “Rivers of Babylon” von Boney M. aus dem Jahr 1978 gleich. Kein Song war häufiger vorne, teilte die GfK am Freitag mit.

Nächste Woche könnte “Despacito” alleiniger Rekordhalter werden. Wie vor sieben Tagen holen Axwell-Ingrosso (“More Than You Know”) und Imagine Dragons (“Thunder”) die weiteren Plätze. In den Album-Charts belegt Vanessa Mai erstmals Platz eins. Ihr “Regenbogen” überrage die Konkurrenz deutlich, so die GfK. Die bisherigen Spitzenreiter Amigos rutschen mit “Zauberland” an die sechste Stelle. Das Album “Herz” von Moses Pelham ist an Position zwei. Die offiziellen deutschen Charts werden von GfK Entertainment im Auftrag des Bundesverbandes Musikindustrie ermittelt. Sie decken 90 Prozent aller Musikverkäufe ab.