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Jun 03

New York (dts Nachrichtenagentur) – Gene Simmons, Gründungsmitglied, Frontmann und Boss von KISS, spricht erstmals offen über ein mögliches Ende der legendären US-Rockband. Im Interview mit der “Welt am Sonntag” sagt Simmons: “Wir können das alles nicht so lange machen wie die Stones oder McCartney. Dafür bräuchte ich Turnschuhe und ein leichtes T-Shirt für die Bühne. Aber mit unseren Klamotten und dem Make-up – das alles fertig zu kriegen, dauert Stunden. Noch bleibt uns ein bisschen Zeit, aber wir können das nicht für immer machen. Ich denke, mit 70 ist Schluss.”

Simmons, seit 1973 KISS-Bassist, ist mittlerweile 67 Jahre alt. Er sieht KISS als die “am härtesten arbeitende Band im Showbusiness. Vergleich mich doch bitte mal mit Bono oder Mick Jagger. Sie sind beide sehr, sehr gut, aber steck sie mal in meine Drachenschuhe, von denen jeder zehn Pfund wiegt. Mein Panzer wiegt 12 Pfund. Die Arme und all das andere Zeug noch mal acht Pfund. Jetzt schick sie durchs Feuer und lass sie durch die Luft fliegen. Ich sage, das schaffen sie keine Stunde. Niemand arbeitet so hart wie wir.” Derzeit sind KISS auf großer Europa-Tournee. Spricht Simmons von Deutschland, kommt er ins Schwärmen: “Ich liebe Amerika. Es ist ein sehr, sehr junges Land, ein Mix aus allem in der Welt. Deutschland ist das fortschrittlichste Land Europas und wird das auch in den nächsten 100 Jahren sein. Trotzdem wird ein Deutscher im Vergleich nie so viel verdienen wie ein Amerikaner. Weil es in den USA keine Limits gibt. Müsste ich allerdings in Europa leben, würde ich in Deutschland bleiben. Ihr habt eine so offene, junge Generation, die nicht an ihrer Vergangenheit klebt wie die anderer Länder. Die offen ist für Neues, das gefällt mir.”

Jun 02

Polizeiabsperrung, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Polizeiabsperrung, über dts Nachrichtenagentur

Adenau (dts Nachrichtenagentur) – Das Musikfestival “Rock am Ring” ist am Freitag unterbrochen worden. Die Polizei habe den Veranstalter aufgrund “einer terroristischen Gefährdungslage” vorsorglich dazu angewiesen, hieß es in einer auf der Internetseite der Veranstaltung veröffentlichten Mitteilung. Dies sei auch notwendig, um im Veranstaltungsbereich Ermittlungen zu ermöglichen.

Deshalb seien alle Besucher gebeten worden, das Festivalgelände zu verlassen. “Die Veranstalter hoffen, Rock am Ring morgen fortsetzen zu können”, hieß es in der Mitteilung weiter.

Jun 01

Sting, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Sting, über dts Nachrichtenagentur

London (dts Nachrichtenagentur) – Der britische Musiker Sting, der auf seinem toskanischen Gut gemeinsam mit seiner Frau selbst Wein produziert, ist bisher nicht zum echten Winzer geworden: “Wir überlassen den Weinbau lieber den Profis. Ich gehe am liebsten in den Weinkeller und mache dort Musik”, sagte Sting dem Magazin “Salon” (Ausgabe 02/17). Ob sein Gesang Einfluss auf das Heranreifen des Weins in den Fässern hat, weiß der Musiker nicht: “Aber ein schöner Gedanke ist es.”

Einige Weinsorten hat Sting nach eigenen Songs wie “Sister Moon” oder “Message in a Bottle” benannt. “Ich finde zwischen Weinbau und Musik gibt es einige Parallelen. Für beides brauche man eine gewisse Zeit, um zu experimentieren. Das Gelingen hängt von so vielen Einflüssen ab. Man braucht Glück.”

Mai 31

Elbphilharmonie, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Elbphilharmonie, über dts Nachrichtenagentur

Hamburg (dts Nachrichtenagentur) – Der EKD-Kulturbeauftragte Johann Hinrich Claussen hat eine kritische Auseinandersetzung mit der Rolle der Elbphilharmonie beim bevorstehenden G20-Gipfel in Hamburg eingefordert. “Man sollte ein Konzerthaus nicht umstandslos zur Bühne für die Mächtigen dieser Welt machen”, forderte der langjährige Hamburger Propst und Hauptpastor in einem Gastbeitrag für die “Zeit”-Beilage “Christ & Welt”. Das solle man besonders dann nicht tun, “wenn sich unter diesen Mächtigen einige hoch problematische Autokraten befinden”.

Namentlich nannte Claussen US-Präsident Donald Trump, den türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan und Russlands Präsidenten Wladimir Putin. “Wenn Künstler vor Großpolitiker treten, dann dürfen sie auf keinen Fall zu deren Dienern werden”, so der Kulturbeauftragte des Rates der EKD. “Deshalb darf die Elbphilharmonie sich nicht einfach dafür hergeben, ein profanes diplomatisches Arbeitstreffen kulturell zu überhöhen”, so Claussen. “Die Elbphilharmonie bietet für Gipfelfotos aller Art eine grandiose Kulisse”, schreibt der Theologe in seinem Beitrag. Claussen sieht vor allem Kanzlerin Angela Merkel (CDU) in der Verantwortung. “Die Bundesregierung ist als Gastgeber für das Konzert verantwortlich”, so Claussen. “Bitte werft die Neunte Sinfonie von Beethoven mit ihrer Freuden- und Freiheitshymne nicht Autokraten zu Füßen, bloß weil sie so festlich ist.”

Mai 30

Biertrinkender Mann, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Biertrinkender Mann, über dts Nachrichtenagentur

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Konzertveranstalter Marek Lieberberg hat trotz Kritik von Fans das Getränkeverbot beim Festival “Rock am Ring” verteidigt. “Mir geht es ausschließlich um die Sicherheit der Besucher und die Effektivität der Kontrollen”, erklärte Lieberberg der “Rheinischen Post” (Mittwochsausgabe). Erlaubt seien nur faltbare Getränkeflaschen mit einem Volumen von höchsten einem halben Liter.

Sie dürften leer mitgebracht werden und auf dem Gelände kostenlos mit Trinkwasser gefüllt werden. Nach dem Anschlag von Manchester seien die Sicherheitsvorkehrungen erhöht worden. “Gemeinsam mit den Einsatzkräften führen wir zudem eine Art Profiling durch, bei dem wir beispielsweise verdächtiges Verhalten und Bewegungen einzelner Besucher besonders in Augenschein nehmen”, kündigte Lieberberg an. Die Besucher sollten gegenseitig auf sich achten und Verdächtiges melden. “Lieber einmal zu viel Ordner oder Polizei ansprechen als einmal zu wenig.”

Mai 29

Fußball liegt vor Freistoßspray, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Fußball liegt vor Freistoßspray, über dts Nachrichtenagentur

Frankfurt/Main (dts Nachrichtenagentur) – Der Deutsche Fußball Bund (DFB) stellt nach der massiven Kritik am Auftritt von Sängerin Helene Fischer die Halbzeitshow beim DFB-Pokalfinale in Berlin auf den Prüfstand. “Wir werden für die Zukunft aus dem vergangenen Samstag lernen”, sagte DFB-Vizepräsident Peter Frymuth der “Rheinischen Post” (Dienstagsausgabe). “Es gilt ganz genau zu prüfen, was in Deutschland zu einem Pokalfinale passt – und was eben nicht. Es gibt sicherlich unterschiedliche Gedanken, wie man das Format gestalten kann. Wir müssen versuchen, alle Interessen in unsere Überlegungen einzubeziehen.”

Hinsichtlich der harschen Kritik von großen Teilen der organisierten Fans gegen den DFB (“Krieg dem DFB”) ist Frymuth um eine differenzierte Aufarbeitung bemüht. “Wer ganz genau erklärt hier eigentlich wem den Krieg und warum? Ist damit die ganze Arbeit des DFB gemeint? Also auch die Arbeit an der Basis? Oder wird hier auf generelle Entwicklungen im bezahlten Fußball abgehoben? Werden damit Strafen wegen Verfehlungen der Fans kritisiert?”, fragt sich Frymuth. “Niemand kann ernsthaft an einer Entfremdung zwischen Verband und Fans Interesse haben. Wir werden uns damit offensiv auseinandersetzen und auch Gespräche mit vielen Beteiligten suchen.”

Mai 29

Smudo, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Smudo, über dts Nachrichtenagentur

Hamburg (dts Nachrichtenagentur) – Rapper und Hobbyrennfahrer Smudo ist der Meinung, dass seine Kinder unbedingt ihren eigenen Weg gehen sollen. Seine Leidenschaft für Motorsport müssen sie jedenfalls nicht teilen: “Meine Große ist jetzt neun Jahre alt, sie hat mal in einem Elektrokart gesessen, in einer Art Autoscooter. Aber das hat nichts mit Motorsport zu tun”, sagte der 49-Jährige dem “Stern”.

“Eher die Mittlere zeigt Interesse und fragt: Papa, was machst du da? Aber das ist noch sehr abstrakt. Meine Kinder sollen ihr Leben leben. Darin werden wir sie unterstützen.” Für seine Hobbys hat der Musiker trotz seiner drei Kinder glücklicherweise relativ viel Zeit. “Ich bin viel Papa und habe auch einen Job, der mich viel umtreibt. Aber ich kann viel selber planen innerhalb eines Kosmos, der mir hilft: meine Band”, so Smudo. “Wir sind alle Väter und helfen uns gegenseitig aus, wenn es mal schwierig wird.”

Mai 28

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Während eines Kurzkonzerts in der Halbzeitpause des DFB-Pokal-Finales zwischen Borussia Dortmund und Eintracht Frankfurt ist am Samstag die Schlagersängerin Helene Fischer massiv ausgepfiffen worden. Während des nur wenige Minuten währenden Auftritts im Berliner Olympia-Stadion regelte die ARD die Hintergrundgeräusche der TV-Übertragung herunter, der Sender Sky schaltete direkt in die Werbung. “Ich durfte schon zwei Mal in diesem wunderschönen Stadion spielen. Musik verbindet – und es gibt immer welche, die ich damit berühren kann und manche eben nicht”, sagte die Sängerin nach dem Auftritt.

Hintergrund des Proteste sind Proteste von Fangruppen gegen den DFB.

Mai 26

Radio, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Radio, über dts Nachrichtenagentur

Baden-Baden (dts Nachrichtenagentur) – Die deutsche Rockband Rammstein ist mit dem Konzertmitschnitt “Rammstein: Paris” die neue Nummer eins der offiziellen deutschen Album-Charts. Das teilte die GfK am Freitag mit. Es ist bereits die neunte Nummer eins von Rammstein.

Helene Fischer rutscht mit ihrem Album “Helene Fischer” auf Rang zwei ab. Linkin Park komplettiert mit “One More Light” das Podium. An der Spitze der Single-Charts steht weiterhin der Song “Despacito” von Luis Fonsi feat. Daddy Yankee. Es folgen Alice Merton (“No Roots”) und Ed Sheeran (“Shape Of You”). Die offiziellen deutschen Charts werden von GfK Entertainment im Auftrag des Bundesverbandes Musikindustrie ermittelt. Sie decken 90 Prozent aller Musikverkäufe ab.

Mai 21

Trump nach Wahlsieg am 9.11.2016, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Trump nach Wahlsieg am 9.11.2016, über dts Nachrichtenagentur

Los Angeles (dts Nachrichtenagentur) – Aerosmith-Sänger Steven Tyler, der sich selbst als “guten Freund” von US-Präsident Donald Trump bezeichnet, ist mit dessen Politik nicht einverstanden. “Ich weiß auch nicht, was ihn reitet. Wir sind alle erstaunt, was er anstellt”, sagte der 69-jährige Rock-Star der “Welt am Sonntag”.

Trump schockiert gerade die ganze Welt mit seinem Verhalten. “Wir haben alle Angst vor dem, was da gerade passiert.” Tyler war 2015 während des Wahlkampfs mit Trump aneinandergeraten. Damals hatte der Präsidentschafts-Anwärter der Republikaner den Aerosmith-Hit “Dream On” während seiner Kampagne gespielt. Der Sänger wollte nicht, dass sein Song in diesem Zusammenhang benutzt wurde. “Das gefiel ihm natürlich nicht. Er hat unseren Song dennoch weiterhin gespielt”, sagte Tyler der Zeiutng. Daraufhin habe er ihn nochmals angerufen und ihm später eine Unterlassungsklage von seinem Anwalt schicken lassen. “Erst dann hörte er auf damit, `Dream On` zu spielen”, so Tyler.