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Mai 15

Flagge der Ukraine, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Flagge der Ukraine, über dts Nachrichtenagentur

Stockholm (dts Nachrichtenagentur) – Die Ukraine ist der Gewinner des Eurovision Song Contest 2016. Die Sängerin Jamala vertrat das Land mit dem Lied “1944”. Russland bekam sowohl aus Deutschland, als auch aus allen Ländern insgesamt die meisten Anruferstimmen. Der deutsche Beitrag von Jamie-Lee Kriewitz mit dem Song “Ghost” landete auf dem letzten von 26 Plätzen.

Bei den Jury-Wertungen bekam Deutschland lediglich einen Punkt aus Georgien. Über die Telefonabstimmung bekam Deutschland insgesamt nur zehn Punkte aus allen teilnehmenden Ländern. Die deutsche Jury vergab ihre 12 Punkte nach Israel. Das Regelwerk war in diesem Jahr wieder geändert worden. Aus jedem Land gab es zweimal 1-12 Punkte, einmal auf Basis der Juryentscheidung, einmal auf Basis der Telefonabstimmungen.

Mai 13

Radio, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Radio, über dts Nachrichtenagentur

Baden-Baden (dts Nachrichtenagentur) – Prince Damien hat eine Woche nach seinem Sieg bei der Castingshow “Deutschland sucht den Superstar” Platz eins der offiziellen Deutschen Single-Charts erklommen. Das teilte die GfK am Freitag mit. Auch seine Gegenkandidaten Laura van den Elzen und Thomas Katrozan bringen ihre Versionen in den Charts unter, allerdings auf Platz 37 und 67. Nach längerer Pause ist Justin Timberlake wieder da, mit “Can’t Stop The Feeling!” kommt er zum Start auf Platz 7.

Vorwochenspitzenreiter Drake feat. Wizkid & Kyla (“One Dance”) und Sia feat. Sean Paul (“Cheap Thrills”) rutschen auf Platz zwei und drei. In den Offiziellen Deutschen Album-Charts wehren Udo Lindenberg (“Stärker als die Zeit”) und “Sing meinen Song – Das Tauschkonzert, Vol. 3″ alle Angriffe auf die Führung ab und bleiben auf eins und zwei. Reinhard Meys “Mr. Lee” stellt sich auf der Drei vor. Die weiteren Neulinge kommen allesamt aus Deutschland: Silly (“Wutfänger”), Niedeckens BAP (“Die beliebtesten Lieder 1976 – 2016″) und Frauenarzt (“Mutterficker”) übernehmen die Ränge fünf bis sieben. Die offiziellen deutschen Charts werden von GfK Entertainment im Auftrag des Bundesverbandes Musikindustrie ermittelt. Sie decken 90 Prozent aller Musikverkäufe ab.

Mai 11

Schlagzeuger Peter Behrens ist tot

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Krankenhaus, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Krankenhaus, über dts Nachrichtenagentur

Wilhelmshaven (dts Nachrichtenagentur) – “Trio”-Schlagzeuger Peter Behrens ist tot. Er starb gestern mit 68 Jahren in einem Krankenhaus in Wilhelmshaven an multiplem Organversagen. Das bestätigten Familienangehörige der “Bild-Zeitung”.

Behrens wurde als Kult-Trommler der legendären Neue-Deutsche-Welle-Band “Trio” bekannt. Seine Markenzeichen: Weiße Hosen, Rote Hosenträger, stoischer Gesichtsausdruck. Von ihrem Super-Hit “Da, da, da” verkaufte die Gruppe 1982 weltweit 13 Millionen Singles. 1986 löste sich die Gruppe auf. Behrens gelang danach kein vergleichbarer Erfolg mehr, zuletzt soll er gesundheitlich und finanziell angeschlagen gewesen sein.

Mai 07

Donald Trump, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Donald Trump, über dts Nachrichtenagentur

Los Angeles (dts Nachrichtenagentur) – Ozzy Osbourne, Sänger der legendären Heavy-Metal-Band “Black Sabbath”, beobachtet die Zuspitzungen und Polarisierungen im gegenwärtigen US-Wahlkampf mit zunehmender Sorge. “Donald Trump jagt mir echt Angst ein. Für mich ist Trump der nächste Hitler. Er ist verdammt nochmal verrückt. Obwohl ich bis zu einem gewissen Grad verstehen kann, warum gerade dieser Typ derzeit so viele Amerikaner anzusprechen scheint: Er hat sich selbst finanziert und spricht die Sprache, die die Arbeiterklasse versteht”, sagte der in den USA lebende englische Sänger der “Welt am Sonntag”.

“Trump wird es dennoch nicht ins Weiße Haus schaffen. Die Präsidentin wird Hillary Clinton heißen. Aber, ich verstehe Politiker eigentlich grundsätzlich nicht. Sie versprechen dir das Blaue vom Himmel, dann stehen sie verdammt nochmal nicht zu ihrem Wort. Wenn man mich je fragte, ob ich Politiker werden wollte, würde ich sagen: Nie im Leben. Niemals!” Osbourne kennt sich aus mit exzentrischem Verhalten im politischen Rahmen – als ihn George W. Bush 2002 zum “Correspondants` Dinner” ins Weiße Haus eingeladen hatte, war der Sänger auf einen Tisch gestiegen und hatte “Yeah, yeah, yeah” gebrüllt. “Ich bin ja sofort wieder runtergeklettert und blieb brav am Tisch sitzen. Das war kurz nach 9/11. Die Sicherheitsvorkehrungen bei diesem Dinner waren enorm”, sagte der 67-Jährige der Zeitung. “Und, na ja, ich war halt ziemlich betrunken an dem Abend im Weißen Haus.” Osbourne, der in der Vergangenheit wegen seiner Drogen- und Alkohol-Eskapaden in die Schlagzeilen geraten war, ist derzeit auf Abschieds-Welt-Tournee mit Black Sabbath – im Juni kommt die Band zu drei Open-Air-Auftritten nach Deutschland. Nach der Krebs-Erkrankung von Gitarrist Tony Iommi soll dies tatsächlich die letzte Konzertreise der Gruppe sein. Eine Rückkehr aus dem angekündigten Ruhestand kann er sich nicht vorstellen. “Verdammt! Das werde ich ständig gefragt. Hier kommt meine Antwort: Soweit ich weiß, ist es das Ende. Und: Ich werde meine Meinung dazu nicht ändern”, sagte Osbourne der “Welt am Sonntag”, “nachdem unserer Gitarrist Tony Iommi an Krebs erkrankt ist, denke ich, hat auch er genug davon, so lange auf Tour zu sein. Ich kann Ihnen auch nicht sagen, ob wir noch mal ein Album machen werden. Ich werde auf jeden Fall mit meiner Solo-Karriere weiter machen.” Osbourne erzählte auch, dass ihn die zahlreichen Todesfälle vieler Kollegen wie David Bowie, Lemmy oder Prince Angst machen. “Sterben müssen wir alle, es kommt auf das `Wie` an. Ich war mit Lemmy zusammen, kurz bevor er starb. Er hatte mir gesagt: `Ozzy, ich habe mein Leben genauso gelebt, wie ich es wollte. Vielleicht hätte ich noch ein bisschen länger leben können, wenn ich nicht all die wilden Dinge gemacht und ausprobiert hätte, die ich nun mal gemacht habe. Was soll`s, ich habe mein Leben genossen.` So war Lemmy”, sagte Osbourne der Zeitung. “Sehen Sie, ich habe Kinder und Enkel, ich habe eine Frau, eine erfolgreiche Karriere und: Die Leute wollen mich immer noch auf der Bühne sehen. Das reicht mir, um auch mit fast 68 weiter aufrecht durchs Leben zu gehen. Wir wissen doch alle nicht, wann unsere Zeit abgelaufen ist. Ich hatte ein großartiges Leben. Sollte ich nächste Woche sterben, könnte ich mich nicht beschweren. Nicht dass ich mir das wünschte. Ich hoffe sehr, dass mein Leben noch nicht so schnell vorbei sein wird.”

Mai 06

Radio, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Radio, über dts Nachrichtenagentur

Baden-Baden (dts Nachrichtenagentur) – Udo Lindenberg ist neu an der Spitze der offiziellen deutschen Album-Charts. Das teilte die GfK am Freitag mit. “Stärker als die Zeit” ist seine dritte Nummer-eins-Platte nach “Stark wie zwei” (2008) und “MTV Unplugged – Live aus dem Hotel Atlantic” (2011).

Beflügelt vom aktuellen Verkaufserfolg kehren auch diese beiden Tonträger an 57. und 53. Stelle noch einmal in die Hitliste zurück. Das von Xavier Naidoo initiierte “Sing meinen Song – Das Tauschkonzert, Vol.3″ geht auf Position zwei. Nach drei Wochen an der Spitze rutscht Andrea Berg mit “Seelenbeben” auf Platz drei. Auch in den Single-Charts bringt Udo Lindenberg zwei Songs unter: “Durch die schweren Zeiten” (36) und “Stärker als die Zeit” (90). Höchstnotierter Neueinsteiger ist die Kollaboration “This Is What You Came For” von Calvin Harris und Rihanna auf Platz sechs. Drake, WizKid & Kyla (“One Dance”) tauschen Plätze mit Sia/Sean Paul (“Cheap Thrills”) und führen das Feld nun erstmals an. Alan Walker (“Faded”) bleibt auf Platz drei. Die offiziellen deutschen Charts werden von GfK Entertainment im Auftrag des Bundesverbandes Musikindustrie ermittelt. Sie decken 90 Prozent aller Musikverkäufe ab.

Mai 06

Anna Loos, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Anna Loos, über dts Nachrichtenagentur

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Schauspielerin Anna Loos will auch mit ihrer Band Silly politisch Haltung zeigen. “Man kann als Sängerin nur authentisch sein, wenn man selber eine Haltung hat”, sagte die 45-Jährige der Tageszeitung “neues deutschland” (Freitagausgabe). “Wir sind gegen einen Rechtsruck und gegen Rechtspopulismus und für Fremdenfreundlichkeit und Weltoffenheit. Die Flüchtlinge aus den Krisengebieten sollen aufgenommen werden.”

Loos stellt sich klar gegen die AfD, diese Partei zu wählen sei falsch. Gleichzeitig übt die Schauspielerin Kritik an den deutschen Traditionsparteien: “Ich finde, es ist eine Frechheit seitens der Politik, die Menschen zuerst mit ihren Ängsten alleine zu lassen und wenn diese dann die AfD ankreuzen, werden sie von den Politikern als dumm tituliert.” Die sich in Entwicklungsprojekten für Afrika engagierende Musikerin betont angesichts der Not, die sie in afrikanischen Staaten sah: “Ich kann jeden Afrikaner verstehen, der den Wunsch verspürt, nach Europa zu kommen.” Man dürfe die Flüchtlinge nicht aussperren, sondern müsse etwas gegen die Umstände tun, die Menschen zur Flucht treiben.

Apr 29


Foto: Sterne auf dem “Walk of Fame” in Hollywood, über dts Nachrichtenagentur

Baden-Baden (dts Nachrichtenagentur) – Der verstorbene US-Sänger Prince dominiert eine Woche nach seinem überraschenden Tod die deutschen Charts. Ganze sieben Alben und vier Singles schossen in die Hitliste, teilte die GfK am Freitag mit. Am höchsten steigen in den Album-Charts “The Very Best Of Prince” (5) und “Ultimate” (19) sowie in den Single-Charts “Purple Rain” (13) und “Kiss” (29) Jahrzehnte nach ihrer Veröffentlichung wieder ein.

Die Spitze der Album-Charts gehört dennoch weiterhin Andrea Bergs “Seelenbeben” – zum dritten Mal in Folge. Im Single-Ranking sind Sia feat. Sean Paul (“Cheap Thrills”) weiterhin auf Platz eins, vor Drake feat. WizKid & Kyla (“One Dance”) und Alan Walker (“Faded”). Die offiziellen deutschen Charts werden von GfK Entertainment im Auftrag des Bundesverbandes Musikindustrie ermittelt. Sie decken 90 Prozent aller Musikverkäufe ab.

Apr 22


Foto: Sterne auf dem “Walk of Fame” in Hollywood, über dts Nachrichtenagentur

Minneapolis (dts Nachrichtenagentur) – Nach dem überraschenden Tod des Musikers Prince gibt es keine Hinweise auf einen möglichen Selbstmord. Das sagten Vertreter der Ermittlungsbehörden am Freitag im US-Bundesstaat Minnesota. Zuvor war der Leichnam des Musikers obduziert worden.

Bis die endgültigen Ergebnisse vorliegen, könnten aber noch Tag oder auch Wochen vergehen, so die Ermittler. Prince war am Donnerstag im Alter von 57 Jahren tot aufgefunden worden. Zwar litt er in den letzten Tagen unter einer Grippe und war auch zwischenzeitlich in ärztlicher Behandlung, die Umstände seines Todes sind aber weiterhin unklar.

Apr 22

Radio, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Radio, über dts Nachrichtenagentur

Baden-Baden (dts Nachrichtenagentur) – Schlagerstars dominieren derzeit die offiziellen deutschen Album-Charts. Allein die Hälfte der aktuellen Top 10 besteht aus Schlagerinterpreten, teilte die GfK am Freitag mit. Andrea Bergs “Seelenbeben” ist weiterhin auf Platz eins, auf Platz zwei ist Matthias Reim mit “Phoenix” der höchste Neueinsteiger.

Mit RAF Camora (“Ghøst”) gibt es auf dem dritten Platz immerhin auch einen HipHop-Interpreten. In den Single-Charts sind Sia feat. Sean Paul mit “Cheap Thrills” erstmals auf Platz eins. Es folgt Alan Walkers mit “Faded”, der die letzten zehn Wochen auf dem Spitzenplatz war. Stereoact feat. Kerstin Ott sind mit “Die immer lacht” auf Platz drei. Höchster Neueinsteiger in den Single-Charts ist Pink mit “Just Like Fire” auf Platz 32. Die offiziellen deutschen Charts werden von GfK Entertainment im Auftrag des Bundesverbandes Musikindustrie ermittelt. Sie decken 90 Prozent aller Musikverkäufe ab.

Apr 22

Obama trauert um Prince

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Barack Obama, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Barack Obama, über dts Nachrichtenagentur

New York (dts Nachrichtenagentur) – Der Tod des Musikers Prince hat viele überrascht und zu zahlreichen öffentlichen Statements geführt. US-Präsident Barack Obama twitterte am Donnerstagabend: “Prince sagte einmal: `Ein starker Geist überwindet Grenzen`. Niemand war stärker, mutiger oder kreativer als er.”

Prince ist im Alter von 57 Jahren gestorben. Berichten zufolge war der Künstler tot in seinem Anwesen in Minnesota aufgefunden worden. Auch Popstar Madonna huldigte dem Musiker per Tweet: “Er hat die Welt verändert. Ein wahrer Visionär. Was für ein Verlust. Ich bin am Boden zerstört.” Seinen internationalen Durchbruch schaffte Prince im Jahr 1984 mit dem Film, der Single und dem Album “Purple Rain”. Bislang verkaufte er weltweit mehr als 100 Millionen Tonträger und gewann sieben Grammys, 1985 einen Oscar sowie 2007 einen Golden Globe. 2004 wurde er in die Rock and Roll Hall of Fame aufgenommen. Für Katy Perry verlor die Welt mit dem Tod des vielseitigen Künstlers ganz viel Magie: “Ruhe in Frieden. Danke, dass du uns soviel gegeben hast”, twitterte die Sängerin.