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Dez 04

Baden-Baden (dts Nachrichtenagentur) – Das Album “Weihnachten” beherrscht wieder das Bild in den Offiziellen Deutschen Album-Charts. Nach Adeles Rekordstart in der vergangenen Woche reißt Schlagerstar Helene Fischer das Ruder herum und drängt die Britin (“25″) an die zweite Stelle ab. Auch der Dauerseller “Farbenspiel” (neun) ist weiter in der Top Ten präsent; zudem klettert “Best Of Helene Fischer” von 47 auf 34. Für den besten Neueinstieg ist HipHopper Alligatoah verantwortlich, der auf Rang drei konstatiert: “Musik ist keine Lösung”.

Silbermond haben “Leichtes Gepäck” dabei und schreiten an die vierte Stelle. Ab Mai touren Stefanie Kloß und ihre Jungs wieder durch die Lande. “Ich hab Polizei” gibt POL1Z1STENS0HN a.k.a. Jan Böhmermann selbstsicher auf Platz zehn der Single-Charts bekannt. Der Satiriker sorgte mit seiner Rap-Persiflage für ein großes Medienecho und beehrt die Hitliste zum ersten Mal. Neben der “Stimme” von EFF (24), dem neuen Projekt von Star-DJ Felix Jaehn und Sänger Mark Forster, sind vor allem Weihnachtslieder tonangebend. “Last Christmas” von Wham! kehrt auf Position 32 zurück, Mariah Careys “All I Want For Christmas Is You” entert die 45 und Melanie Thorntons “Wonderful Dream (Holidays Are Coming)” geht auf 89 in Erfüllung. Mit “Catch & Release (Deepend Remix)” des US-Singer-Songwriters Matt Simons (von sieben auf drei) kommt frischer Schwung aufs Podium, das Adele (“Hello”) und Glasperlenspiel (“Geiles Leben”) weiter anführen. Die Offiziellen Deutschen Charts werden von GfK Entertainment im Auftrag des Bundesverbandes Musikindustrie e.V. ermittelt. Sie decken 90 Prozent aller Musikverkäufe ab und liefern damit ein einzigartiges Bild des deutschen Musikmarktes. Basis der Hitlisten sind die Verkaufs- bzw. Nutzungsdaten von 2.800 Einzelhändlern sämtlicher Absatzwege. Dazu zählen der stationäre Handel, E-Commerce-Anbieter, Download-Portale und Musik-Streaming-Plattformen.

Nov 27

Baden-Baden (dts Nachrichtenagentur) – Frauenpower in den offiziellen Deutschen Charts: Nach dem erfolgreichen Start des Helene Fischer-Albums “Weihnachten” ist nun Adele an der Reihe. Die Britin stellt mit 250.000 verkauften Einheiten in der ersten Woche einen Acht-Jahres-Rekord auf und bringt “25” an der Spitze unter. Gleichzeitig rückt der Vorgänger “21” von 88 auf 36; das Erstlingswerk “19” ist als Re-Entry auf 45 dabei.

Hinter Weihnachtsengel Helene Fischer besucht Enya ihr drittplatziertes “Dark Sky Island”. Nach langjähriger Pause ist die irische Sängerin wieder mit neuem Material am Start. HipHopper Metrickz lässt seine Muskeln spielen und sieht an vierter Stelle “Ultraviolett II”. Die Top Five schließt Sarah Connors Dauerbrenner “Muttersprache” ab. Die Single-Tabelle wird ganz und gar von Adele dominiert. Sie grüßt nicht nur zum fünften Mal vom Chartgipfel (“Hello”), sondern legt auch den besten Neueinsteiger “When We Were Young” an 29. Stelle ab. Wie bereits Justin Bieber in der vergangenen Woche marschiert die Sängerin mit neun Tracks durch die Top 100. “Nur ein Lied” performt Alex Diehl auf Rang 33. Kurz nach den Terroranschlägen in Paris berührte der zunächst über Social Media veröffentlichte Song tausende Menschen. Die Silber- und Bronzemedaille sichern sich Glasperlenspiel (“Geiles Leben”) und Justin Bieber (“Sorry”). Die Offiziellen Deutschen Charts werden von GfK Entertainment im Auftrag des Bundesverbandes Musikindustrie e.V. ermittelt. Sie decken 90 Prozent aller Musikverkäufe ab und liefern damit ein einzigartiges Bild des deutschen Musikmarktes. Basis der Hitlisten sind die Verkaufs- bzw. Nutzungsdaten von 2.800 Einzelhändlern sämtlicher Absatzwege. Dazu zählen der stationäre Handel, E-Commerce-Anbieter, Download-Portale und Musik-Streaming-Plattformen.

Nov 25

Elvis Presley, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Elvis Presley, über dts Nachrichtenagentur

Los Angeles (dts Nachrichtenagentur) – Elvis Presley liebte auch klassische Musik. Das erzählt dessen ehemalige Ehefrau Priscilla Presley im aktuellen “Zeit Magazin”: “Er mochte Brahms, Mozart und Beethoven”, so die heute 70-jährige Presley. Beethovens 5. Sinfonie habe ihm besonders gefallen.

“Wenn er die auflegte, drehte er die Lautstärke so weit auf, wie es nur ging, und fing an zu dirigieren”, sagte Presley. “Es war großartig, ihm beim Dirigieren zuzuschauen. Egal, ob Rock ’n’ Roll, Gospel oder eben Klassik – Elvis sehnte sich nach Emotionen.” Zu Hause habe er auch bei Opernaufnahmen mitgesungen. “Sehr laut sogar, wenn die entsprechende Arie lief”, erinnert sich Presley. Das sei schon zu seinen Armeezeiten in Deutschland so gewesen, als Elvis für längere Zeit raus aus dem Musikgeschäft gewesen sei: Er habe zusehen müssen, “dass er in Form blieb, um nach seiner Rückkehr in die USA gleich neue Alben einspielen zu können. Opern waren da eine angemessene Herausforderung.” Elvis Presley habe sich selbst nie als Rebellen gesehen, sagte Priscilla Presley: “So dachte er nicht. Ja, er sorgte für Furore und Trubel in den starren Gesellschaftsstrukturen der 50er-Jahre, als er weiße und schwarze Musik zusammenführte. Mit Rebellion hatte das für ihn nichts zu tun – aber es bescherte ihm den Ruf, ein Rebell zu sein. Elvis war überhaupt nicht der Typ, der bewusst gegen gesellschaftliche Konventionen vorging.” Priscilla Presley weiter: “Er war ja im alltäglichen Umgang eher traditionell, sogar altmodisch. Elvis legte Wert auf Höflichkeit und gute Manieren.”

Nov 22

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Nach der Absage der Teilnahme von Xavier Naidoo beim Eurovision Song Contest 2016 hat ARD-Programmdirektor Volker Herres den NDR für das Hin und Her gerügt. “Xavier Naidoo hat mehrfach Äußerungen getätigt, die man nicht gutheißen kann und missbilligen muss”, sagte Herres der “Welt am Sonntag”. “Ob ihn das als begnadeten Künstler, der er zweifelsohne auch ist, für eine Teilnahme am ESC disqualifiziert, ist eine Frage, die man kontrovers diskutieren kann und muss. Ich hätte es begrüßt, wenn diese Diskussion ARD-intern hätte geführt werden können, bevor mit der Nominierung Fakten geschaffen wurden”, kritisierte Herres.

“So ist das alles sehr unglücklich gelaufen.” Herres ging deutlich auf Distanz zum Vorgehen des Norddeutschen Rundfunks: “Die Nominierungs-Entscheidung liegt beim NDR, der den ESC allein verantwortet und in das ARD-Gemeinschaftsprogramm einbringt”, sagte Herres. “Dort wurde jetzt auch die Entscheidung getroffen, Naidoo als Vertreter Deutschlands beim kommenden Song Contest in Stockholm zurückzuziehen.”

Nov 21

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Der Sänger Xavier Naidoo hat gelassen auf die Entscheidung des NDR reagiert, ihn nun doch nicht beim “Eurovision Song Contest” (ESC) für Deutschland antreten zu lassen. “Vor einigen Monaten ist die ARD auf mich zugekommen und hat mich gebeten, im nächsten Jahr für Deutschland beim `Eurovision Song Contest` in Stockholm anzutreten”, schrieb der Sänger am Samstag auf Facebook. “Das war der alleinige Vorschlag der ARD.”

Er habe “nach reichlicher Überlegung schließlich zugesagt”, da “dieser Wettbewerb ein ganz besonderes Ereignis für mich gewesen wäre”, so Naidoo. “Wenn sich nun kurz nach unserer vertraglichen Einigung mit dem NDR und dem Abschluss aller Vorbereitungen die Planungen der ARD durch einseitige Entscheidung geändert haben, dann ist das ok für mich. Meine Leidenschaft für die Musik und mein Einsatz für Liebe, Freiheit, Toleranz und Miteinander wird hierdurch nicht gebremst.”

Nov 21

Fernsehzuschauer mit einer Fernbedienung, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Fernsehzuschauer mit einer Fernbedienung, über dts Nachrichtenagentur

Hamburg (dts Nachrichtenagentur) – Der NDR hat nach harscher Kritik seinen Vorschlag zurückgezogen, Xavier Naidoo zum Eurovision Song Contest (ESC) nach Stockholm zu schicken: “Xavier Naidoo ist ein herausragender Sänger, der nach meiner Überzeugung weder Rassist noch homophob ist. Es war klar, dass er polarisiert, aber die Wucht der Reaktionen hat uns überrascht”, so Thomas Schreiber, ARD-Unterhaltungskoordinator und Leiter des Programmbereichs Fiktion und Unterhaltung im NDR, am Samstag. “Wir haben das falsch eingeschätzt.”

Der ESC sei ein “fröhliches Event, bei dem die Musik und die Völkerverständigung im Mittelpunkt stehen sollen”, so Schreiber. Dieser Charakter müsse unbedingt erhalten bleiben. “Die laufenden Diskussionen könnten dem ESC ernsthaft schaden. Aus diesem Grund wird Xavier Naidoo nicht für Deutschland starten. So schnell wie möglich werden wir entscheiden, wie der deutsche Beitrag für den ESC in Stockholm gefunden wird.”

Nov 21

Sicherheitskontrollen auf der Berliner Fanmeile, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Sicherheitskontrollen auf der Berliner Fanmeile, über dts Nachrichtenagentur

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Die privaten Sicherheitsdienste in Deutschland verzeichnen nach den Anschlägen von Paris eine verstärkte Nachfrage. Eine Befragung des Bundesverbandes der Sicherheitswirtschaft (BDSW) unter seinen rund 900 Mitgliedsunternehmen habe ergeben, dass etwa ein Drittel der Betriebe nach den Terroranschlägen zusätzliche Anfragen bekommen habe, sagte eine Verbandssprecherin der “Welt”. Die Mehrzahl der neuen Anfragen komme von privaten Unternehmen, die nach Schutzmöglichkeiten für ihre Veranstaltungen und Gebäude suchten.

Die Hälfte der zusätzlichen Anfragen beziehe sich auf die Ausweitung von bereits bestehenden Schutzmaßnahmen. Dabei kann es laut der Sprecherin sowohl um eine Verstärkung des Personals als auch um eine Verlängerung der Bewachungszeiten gehen. Bei 20 Prozent der neuen Anfragen lasse sich “zweifelsfrei ein enger Zusammenhang mit den Anschlägen von Paris erkennen”, so die BDSW-Sprecherin. Neben der Auftragslage hat sich bei der Hälfte der befragten Sicherheitsdienste auch die Zusammenarbeit mit den Behörden verändert. Die Unternehmen gaben an, dass der Kontakt zur Polizei nach den Anschlägen von Paris noch enger geworden sei. “Wir sind uns vollkommen bewusst, dass wir als Veranstalter eine besondere Verantwortung für die Sicherheit unserer Konzertbesucher tragen”, sagte der Präsident des Bundesverbandes der Veranstaltungswirtschaft, Jens Michow, der “Welt”. “Die Sicherheitsstandards sind bereits sehr hoch und sofern es erforderlich sein sollte, werden wir sie noch verstärken.” Die Aufmerksamkeit werde sich noch einmal erhöhen. “Möglicherweise werden noch flächendeckender Einlasskontrollen stattfinden, zum Beispiel auch bei kleineren Musikclubs, die bislang darauf verzichten”, sagte der Verbandspräsident. Hundertprozentige Sicherheit könne es aber natürlich nie geben.

Nov 20

Stefan Raab vor der Wok-WM 2010, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Stefan Raab vor der Wok-WM 2010, über dts Nachrichtenagentur

Frankfurt/Main (dts Nachrichtenagentur) – “Schlagerkönig” Ralph Siegel hat zum Ende der TV-Karriere von Stefan Raab freundliche Worte für seinen Konkurrenten gefunden. “Er ist ein ganz großer Moderator, ein guter Kommentator und Comedian”, sagte Siegel dem Radiosender hr1. Er gönne Raab auch seine Erfolge beim European Song Contest (ESC), auch wenn es nicht sein Stil sei: “Eigentlich haben die nur Quatsch gemacht, aber das haben sie gut gemacht.” Er verstehe “bis heute nicht”, warum man sich im Umfeld des ESC immer wieder über ihn lustig gemacht habe: “Es gab keinen Grund.”

Auch die Parodien eines Stefan Raab ärgern ihn “überhaupt nicht”. Seine Arbeitswut – “täglich 18 Stunden, über 30, 40 Jahre”, hat Ralph Siegel gesundheitlich bezahlen müssen: “Den Hörsturz habe ich immer noch, ich habe leider zwei kleine Rauscher andauernd im Ohr. Ich kann allen nur raten: Wenn sie ein Ohrproblem haben, gehen sie zum Arzt.” Lymphdrüsenkrebs, Prostatakrebs, alles habe er überstanden, nur mit dem Rauchen habe er wieder angefangen: “Das ist allerdings eine Katastrophe”.

Nov 20

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Die Entscheidung der ARD, den Sänger Xavier Naidoo zum Eurovision Song Contest (ESC) zu schicken, stößt bei der SPD-Fraktion auf Ablehnung. “Ich wundere mich über die Entscheidung der ARD und finde sie falsch”, sagte SPD-Fraktionsvize Eva Högl der “Rheinischen Post” (Freitagausgabe). Bei einem europäischen Wettbewerb müsse man nicht einen Künstler wie Xavier Naidoo ins Rennen für Deutschland schicken, der so umstritten sei.

“Seine homophoben Äußerungen und seine Nähe zu den `Reichsbürgern` finde ich abstoßend”, so die SPD-Politikerin, die im Fraktionsvorstand für Kulturpolitik zuständig ist. “Hätte man die deutsche Bevölkerung gefragt, wäre die Entscheidung wohl nicht auf ihn gefallen.”

Nov 13

London (dts Nachrichtenagentur) – Phil Taylor, ehemaliger Schlagzeuger der Heavy-Metal-Band “Motörhead”, ist im Alter von 61 Jahren gestorben. Das teilte die Band auf ihrer Facebook-Seite mit. Taylor war – mit Unterbrechungen – von 1975 bis 1992 Schlagzeuger bei Motörhead.

Immer wieder war er mit Gründer Lemmy Kilmister aneinander geraten. Dennoch war Taylor an zehn Motörhead-Alben beteiligt, darunter “Ace of Spades” und “Iron Fist”, die beide Anfang der 1980er Jahre veröffentlicht wurden und den Kultstatus der Band innerhalb der Heavy-Metal-Szene begründeten.