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Jun 02


Foto: Sterne auf dem “Walk of Fame” in Hollywood, über dts Nachrichtenagentur

Minneapolis (dts Nachrichtenagentur) – Der Musiker Prince ist laut eines Zeitungsberichts offenbar an einer Überdosis von Schmerzmitteln gestorben. Der “Minneapolis Star Tribune” berichtete dies am Donnerstag auf seiner Internetseite unter Berufung auf Ermittlerkreise. Der 57-jährige Prince war am 21. April tot in einem Fahrstuhl seines Anwesens gefunden worden.

Angeblich soll er bereits in ärztlicher Behandlung wegen möglicher Abhängigkeit von Schmerzmitteln gewesen sein. Sein überraschender Tod hatte weltweite Bestürzung ausgelöst. Ermittler hatten schon nach kurzer Zeit einen Selbstmord für unwahrscheinlich erklärt. Hinweise auf Fremdverschulden gab es aber auch nicht.

Jun 02


Foto: Sterne auf dem “Walk of Fame” in Hollywood, über dts Nachrichtenagentur

Minneapolis (dts Nachrichtenagentur) – Der Musiker Prince ist laut eines Zeitungsberichts offenbar an einer Überdosis von Schmerzmitteln gestorben. Der “Minneapolis Star Tribune” berichtete dies am Donnerstag auf seiner Internetseite unter Berufung auf Ermittlerkreise. Der 57-jährige Prince war am 21. April tot in einem Fahrstuhl seines Anwesens gefunden worden.

Angeblich soll er bereits in ärztlicher Behandlung wegen möglicher Abhängigkeit von Schmerzmitteln gewesen sein. Sein überraschender Tod hatte weltweite Bestürzung ausgelöst. Ermittler hatten schon nach kurzer Zeit einen Selbstmord für unwahrscheinlich erklärt. Hinweise auf Fremdverschulden gab es aber auch nicht.

Mai 31

Karlsruhe (dts Nachrichtenagentur) – Das Bundesverfassungsgericht hat ein Urteil des Bundesgerichtshofs zum sogenannten Sampling gekippt: Die Verwendung von Samples zur künstlerischen Gestaltung könne einen Eingriff in Urheber- und Leistungsschutzrechte rechtfertigen, entschieden die Karlsruher Richter. Stehe der künstlerischen Entfaltungsfreiheit ein Eingriff in das Tonträgerherstellerrecht gegenüber, der die Verwertungsmöglichkeiten nur geringfügig beschränke, könnten die Verwertungsinteressen des Tonträgerherstellers zugunsten der Freiheit der künstlerischen Auseinandersetzung zurückzutreten haben, hieß es zur Begründung. Damit gab das Gericht der Verfassungsbeschwerde des Komponisten und Produzenten Moses Pelham statt, die sich gegen die fachgerichtliche Feststellung wendete, dass die Übernahme einer zweisekündigen Rhythmussequenz aus der Tonspur des Musikstücks “Metall auf Metall” der Band Kraftwerk in den Titel “Nur mir” im Wege des Sampling einen Eingriff in das Tonträgerherstellerrecht darstelle, der nicht durch das Recht auf freie Benutzung gerechtfertigt sei.

Das vom Bundesgerichtshof eingeführte zusätzliche Kriterium der fehlenden gleichwertigen Nachspielbarkeit der übernommenen Sequenz sei nicht geeignet, einen verhältnismäßigen Ausgleich zwischen dem Interesse an einer ungehinderten künstlerischen Fortentwicklung und den Eigentumsinteressen der Tonträgerproduzenten herzustellen, erklärte das Gericht in Karlsruhe. Der Bundesgerichtshof muss den Fall nun noch einmal bewerten.

Mai 27

Radio, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Radio, über dts Nachrichtenagentur

Baden-Baden (dts Nachrichtenagentur) – Nach drei Wochen Andrea Berg und drei Wochen Udo Lindenberg hat der Deutschrapper Kontra K mit “Labyrinth” Platz eins der offiziellen deutschen Album-Charts erklommen. Das teilte die GfK am Freitag mit. Udo Lindenberg rutscht mit “Stärker als die Zeit” nun an zweite Stelle.

Knapp drei Wochen nach seinem Sieg bei “DSDS” kommt Prince Damien mit seinem ersten Album “Glücksmomente” auf Platz drei. Weitere Neulinge schaffen den Sprung in die Top 10: Eric Clapton (“I Still Do”), Ariana Grande (“Dangerous Woman”) und Bob Dylan (“Fallen Angels”) rangieren auf den Positionen fünf, sechs und sieben. In den Single-Charts geht es nach der “Eurovisions”-Woche etwas ruhiger zu. Der höchste Neueinsteiger ist Philipp Dittberner, der sich mit “In deiner kleinen Welt” auf Platz 69 einreiht. Justin Timberlake (“Can`t Stop The Feeling!”) verbringt eine weitere Woche auf Platz eins und hält “This Girl” (Kungs vs. Cookin` On 3 Burners) und “One Dance” (Drake feat. Wizkid & Kyla) in Schach. Die offiziellen deutschen Charts werden von GfK Entertainment im Auftrag des Bundesverbandes Musikindustrie ermittelt. Sie decken 90 Prozent aller Musikverkäufe ab.

Mai 26

Tanzende in einem Techno-Club, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Tanzende in einem Techno-Club, über dts Nachrichtenagentur

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Angesichts wiederkehrender Meldungen von Betriebsaufgaben und Insolvenzen warnt der Bundesverband deutscher Diskotheken und Tanzbetriebe (BDT) die Betreiber davor, Trends zu verschlafen. “Das Diskothekengeschäft ist komplex und anspruchsvoll”, sagte BDT-Geschäftsführer Stephan Büttner der “Heilbronner Stimme”. “Wer Trends verschläft, gefährdet innerhalb weniger Monate seine Existenz”, erklärte er.

Behaupten werden sich laut Büttner die Disco-Betreiber, die “am Puls der Zeit” seien, zielgruppengerechte Angebote unterbreiteten und auf Gästewünsche eingingen. Büttner sprach von einer “gewissen Marktbereinigung”. Einige Betriebe hätten in der Tat schließen müssen. “Das hatte oft regionale Gründe, zum Beispiel, wenn das Angebot an Clubs und Diskotheken zu groß war für die etwas geringer gewordene Zielgruppe”, sagte Büttner. Die Discobranche sieht der BDT-Geschäftsführer insgesamt allerdings gut gerüstet: “Es wird auch in Zukunft genügend attraktive Clubs und Diskotheken geben.” Die klassische Zielgruppe der 18- bis 25-Jährigen werde kleiner, umfasse aber immer noch 6,5 Millionen Personen. “Der Club- und Diskothekenbesuch ist nach wie vor das beliebteste Freizeitvergnügen bei den 18- bis 25-Jährigen – allen Socialmedia-Plattformen zum Trotz”, erklärte er. Auf die Frage, ob es ein Disco-Sterben gebe, sagte Büttner: “Nein, absolut nicht.” Laut Statistischem Bundesamt gab es 2015 bundesweit 79 Insolvenzverfahren gegen Diskotheken und Tanzlokale, fast 30 Prozent mehr als im Jahr zuvor.

Mai 15

Flagge der Ukraine, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Flagge der Ukraine, über dts Nachrichtenagentur

Stockholm (dts Nachrichtenagentur) – Die Ukraine ist der Gewinner des Eurovision Song Contest 2016. Die Sängerin Jamala vertrat das Land mit dem Lied “1944”. Russland bekam sowohl aus Deutschland, als auch aus allen Ländern insgesamt die meisten Anruferstimmen. Der deutsche Beitrag von Jamie-Lee Kriewitz mit dem Song “Ghost” landete auf dem letzten von 26 Plätzen.

Bei den Jury-Wertungen bekam Deutschland lediglich einen Punkt aus Georgien. Über die Telefonabstimmung bekam Deutschland insgesamt nur zehn Punkte aus allen teilnehmenden Ländern. Die deutsche Jury vergab ihre 12 Punkte nach Israel. Das Regelwerk war in diesem Jahr wieder geändert worden. Aus jedem Land gab es zweimal 1-12 Punkte, einmal auf Basis der Juryentscheidung, einmal auf Basis der Telefonabstimmungen.

Mai 13

Radio, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Radio, über dts Nachrichtenagentur

Baden-Baden (dts Nachrichtenagentur) – Prince Damien hat eine Woche nach seinem Sieg bei der Castingshow “Deutschland sucht den Superstar” Platz eins der offiziellen Deutschen Single-Charts erklommen. Das teilte die GfK am Freitag mit. Auch seine Gegenkandidaten Laura van den Elzen und Thomas Katrozan bringen ihre Versionen in den Charts unter, allerdings auf Platz 37 und 67. Nach längerer Pause ist Justin Timberlake wieder da, mit “Can’t Stop The Feeling!” kommt er zum Start auf Platz 7.

Vorwochenspitzenreiter Drake feat. Wizkid & Kyla (“One Dance”) und Sia feat. Sean Paul (“Cheap Thrills”) rutschen auf Platz zwei und drei. In den Offiziellen Deutschen Album-Charts wehren Udo Lindenberg (“Stärker als die Zeit”) und “Sing meinen Song – Das Tauschkonzert, Vol. 3″ alle Angriffe auf die Führung ab und bleiben auf eins und zwei. Reinhard Meys “Mr. Lee” stellt sich auf der Drei vor. Die weiteren Neulinge kommen allesamt aus Deutschland: Silly (“Wutfänger”), Niedeckens BAP (“Die beliebtesten Lieder 1976 – 2016″) und Frauenarzt (“Mutterficker”) übernehmen die Ränge fünf bis sieben. Die offiziellen deutschen Charts werden von GfK Entertainment im Auftrag des Bundesverbandes Musikindustrie ermittelt. Sie decken 90 Prozent aller Musikverkäufe ab.

Mai 11

Schlagzeuger Peter Behrens ist tot

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Krankenhaus, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Krankenhaus, über dts Nachrichtenagentur

Wilhelmshaven (dts Nachrichtenagentur) – “Trio”-Schlagzeuger Peter Behrens ist tot. Er starb gestern mit 68 Jahren in einem Krankenhaus in Wilhelmshaven an multiplem Organversagen. Das bestätigten Familienangehörige der “Bild-Zeitung”.

Behrens wurde als Kult-Trommler der legendären Neue-Deutsche-Welle-Band “Trio” bekannt. Seine Markenzeichen: Weiße Hosen, Rote Hosenträger, stoischer Gesichtsausdruck. Von ihrem Super-Hit “Da, da, da” verkaufte die Gruppe 1982 weltweit 13 Millionen Singles. 1986 löste sich die Gruppe auf. Behrens gelang danach kein vergleichbarer Erfolg mehr, zuletzt soll er gesundheitlich und finanziell angeschlagen gewesen sein.

Mai 07

Donald Trump, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Donald Trump, über dts Nachrichtenagentur

Los Angeles (dts Nachrichtenagentur) – Ozzy Osbourne, Sänger der legendären Heavy-Metal-Band “Black Sabbath”, beobachtet die Zuspitzungen und Polarisierungen im gegenwärtigen US-Wahlkampf mit zunehmender Sorge. “Donald Trump jagt mir echt Angst ein. Für mich ist Trump der nächste Hitler. Er ist verdammt nochmal verrückt. Obwohl ich bis zu einem gewissen Grad verstehen kann, warum gerade dieser Typ derzeit so viele Amerikaner anzusprechen scheint: Er hat sich selbst finanziert und spricht die Sprache, die die Arbeiterklasse versteht”, sagte der in den USA lebende englische Sänger der “Welt am Sonntag”.

“Trump wird es dennoch nicht ins Weiße Haus schaffen. Die Präsidentin wird Hillary Clinton heißen. Aber, ich verstehe Politiker eigentlich grundsätzlich nicht. Sie versprechen dir das Blaue vom Himmel, dann stehen sie verdammt nochmal nicht zu ihrem Wort. Wenn man mich je fragte, ob ich Politiker werden wollte, würde ich sagen: Nie im Leben. Niemals!” Osbourne kennt sich aus mit exzentrischem Verhalten im politischen Rahmen – als ihn George W. Bush 2002 zum “Correspondants` Dinner” ins Weiße Haus eingeladen hatte, war der Sänger auf einen Tisch gestiegen und hatte “Yeah, yeah, yeah” gebrüllt. “Ich bin ja sofort wieder runtergeklettert und blieb brav am Tisch sitzen. Das war kurz nach 9/11. Die Sicherheitsvorkehrungen bei diesem Dinner waren enorm”, sagte der 67-Jährige der Zeitung. “Und, na ja, ich war halt ziemlich betrunken an dem Abend im Weißen Haus.” Osbourne, der in der Vergangenheit wegen seiner Drogen- und Alkohol-Eskapaden in die Schlagzeilen geraten war, ist derzeit auf Abschieds-Welt-Tournee mit Black Sabbath – im Juni kommt die Band zu drei Open-Air-Auftritten nach Deutschland. Nach der Krebs-Erkrankung von Gitarrist Tony Iommi soll dies tatsächlich die letzte Konzertreise der Gruppe sein. Eine Rückkehr aus dem angekündigten Ruhestand kann er sich nicht vorstellen. “Verdammt! Das werde ich ständig gefragt. Hier kommt meine Antwort: Soweit ich weiß, ist es das Ende. Und: Ich werde meine Meinung dazu nicht ändern”, sagte Osbourne der “Welt am Sonntag”, “nachdem unserer Gitarrist Tony Iommi an Krebs erkrankt ist, denke ich, hat auch er genug davon, so lange auf Tour zu sein. Ich kann Ihnen auch nicht sagen, ob wir noch mal ein Album machen werden. Ich werde auf jeden Fall mit meiner Solo-Karriere weiter machen.” Osbourne erzählte auch, dass ihn die zahlreichen Todesfälle vieler Kollegen wie David Bowie, Lemmy oder Prince Angst machen. “Sterben müssen wir alle, es kommt auf das `Wie` an. Ich war mit Lemmy zusammen, kurz bevor er starb. Er hatte mir gesagt: `Ozzy, ich habe mein Leben genauso gelebt, wie ich es wollte. Vielleicht hätte ich noch ein bisschen länger leben können, wenn ich nicht all die wilden Dinge gemacht und ausprobiert hätte, die ich nun mal gemacht habe. Was soll`s, ich habe mein Leben genossen.` So war Lemmy”, sagte Osbourne der Zeitung. “Sehen Sie, ich habe Kinder und Enkel, ich habe eine Frau, eine erfolgreiche Karriere und: Die Leute wollen mich immer noch auf der Bühne sehen. Das reicht mir, um auch mit fast 68 weiter aufrecht durchs Leben zu gehen. Wir wissen doch alle nicht, wann unsere Zeit abgelaufen ist. Ich hatte ein großartiges Leben. Sollte ich nächste Woche sterben, könnte ich mich nicht beschweren. Nicht dass ich mir das wünschte. Ich hoffe sehr, dass mein Leben noch nicht so schnell vorbei sein wird.”

Mai 06

Radio, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Radio, über dts Nachrichtenagentur

Baden-Baden (dts Nachrichtenagentur) – Udo Lindenberg ist neu an der Spitze der offiziellen deutschen Album-Charts. Das teilte die GfK am Freitag mit. “Stärker als die Zeit” ist seine dritte Nummer-eins-Platte nach “Stark wie zwei” (2008) und “MTV Unplugged – Live aus dem Hotel Atlantic” (2011).

Beflügelt vom aktuellen Verkaufserfolg kehren auch diese beiden Tonträger an 57. und 53. Stelle noch einmal in die Hitliste zurück. Das von Xavier Naidoo initiierte “Sing meinen Song – Das Tauschkonzert, Vol.3″ geht auf Position zwei. Nach drei Wochen an der Spitze rutscht Andrea Berg mit “Seelenbeben” auf Platz drei. Auch in den Single-Charts bringt Udo Lindenberg zwei Songs unter: “Durch die schweren Zeiten” (36) und “Stärker als die Zeit” (90). Höchstnotierter Neueinsteiger ist die Kollaboration “This Is What You Came For” von Calvin Harris und Rihanna auf Platz sechs. Drake, WizKid & Kyla (“One Dance”) tauschen Plätze mit Sia/Sean Paul (“Cheap Thrills”) und führen das Feld nun erstmals an. Alan Walker (“Faded”) bleibt auf Platz drei. Die offiziellen deutschen Charts werden von GfK Entertainment im Auftrag des Bundesverbandes Musikindustrie ermittelt. Sie decken 90 Prozent aller Musikverkäufe ab.