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Aug 26

Frau mit Kopfhörern, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Frau mit Kopfhörern, über dts Nachrichtenagentur

Baden-Baden (dts Nachrichtenagentur) – Die deutschen YouTube-Stars “Die Lochis” sind mit ihrem Album “#zwilling” die neue Nummer eins der deutschen Charts. Das teilte die GfK am Freitag mit. Erfolgreicher YouTube-Kanal, erster Kinofilm, Album-Debüt: Die Lochis haben in den letzten Jahren viel erreicht.

Nun kommt mit Platz eins der Deutschen Charts ein weiterer Meilenstein hinzu. Die schwedische Band Sabaton steht mit “The Last Stand” an zweiter Stelle, die Mittelalter-Folk-Band Faun kommt mit “Midgard” auf Platz drei. In den Single-Charts gibt es weniger Veränderungen. Zum achten Mal führen Filatov & Karas mit dem Remix des Imany-Sommerhits “Don`t Be So Shy” die Liste an. In der aktuellen Liste belegen Major Lazer feat. Justin Bieber & MØ mit “Cold Water” und Felix Jaehn feat. Alma mit “Bonfire” unverändert die übrigen Podiumsplätze. Die offiziellen deutschen Charts werden von GfK Entertainment im Auftrag des Bundesverbandes Musikindustrie ermittelt. Sie decken 90 Prozent aller Musikverkäufe ab.

Aug 20

Rechtsextreme, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Rechtsextreme, über dts Nachrichtenagentur

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Die Zahl rechtsextremer Musikveranstaltungen nimmt weiter zu. Im ersten Halbjahr 2016 gab es bundesweit bereits 98 Rechtsrock-Konzerte, Liederabende und Parteiveranstaltungen mit Auftritten von Musikern der rechtsextremen Szene. Das geht aus Antworten des Bundesinnenministeriums auf Anfragen der Linke-Fraktion im Bundestag hervor, die die “Welt” ausgewertet hat.

Nach vorläufigen Zahlen registrierten die Sicherheitsbehörden im ersten Halbjahr 40 Rechtsrock-Konzerte. Außerdem gab es 49 sogenannte Liederabende – in kleinerem Rahmen treten dabei rechtsextreme Sänger und Liedermacher auf, häufig mit Gitarrenbegleitung. Hinzu kamen neun Auftritte bei Versammlungen und Festen der NPD und anderer rechtsextremer Parteien. Die Zahlen aus dem ersten Halbjahr deuten darauf hin, dass ein Trend anhält, den das Bundesamt für Verfassungsschutz (BfV) im Juni in einer Mitteilung attestiert hatte. Die Zahl rechtsextremer Musikveranstaltungen hatte demnach im vergangenen Jahr mit insgesamt 199 Auftritten ein Vier-Jahres-Hoch erreicht. Insbesondere in Thüringen häufen sich derartige Veranstaltungen. Neben zahlreichen abendlichen Konzerten gab es in dem ostdeutschen Bundesland in diesem Jahr vier größere Open-Air-Festivals der rechten Szene. Die fünfte Veranstaltung dieser Art findet an diesem Samstag in Kirchheim bei Erfurt statt. Mit 800 angemeldeten Besuchern wird es das zweitgrößte Neonazi-Festival des Jahres. Anwohner und Initiativen haben eine Gegenkundgebung angekündigt. Die CDU befürchtet, dass das Bundesland zu einem Rückzugsraum für Extremisten werden könnte. Der thüringische CDU-Landtagsabgeordnete Andreas Bühl sagte der “Welt”: “Nach jahrelangem Rückgang des Personenpotenzials der rechtsextremen Szene scheint es nun wieder einen Anstieg zu geben.” Ihn sorge vor allem, dass die rot-rot-grüne Landesregierung staatliche Organe zum Schutz des Rechtsstaates, wie den Verfassungsschutz, “am liebsten abschaffen würde und schwächt”. Bühl kritisiert insbesondere den Personalmangel bei den Sicherheitsbehörden und die Abschaffung der V-Personen in Thüringen. “Damit besteht die Gefahr, dass Thüringen zum Rückzugsraum für Extremisten jeder Art wird, da sie hier das Gefühl haben müssen, weniger Verfolgung ausgesetzt zu sein.” Grünen-Landessprecherin Stephanie Erben hingegen fordert insbesondere mehr Initiativen im kommunalen Bereich. “Wir müssen Aufklärung betreiben und dafür sorgen, dass sich Jugendliche nicht radikalisieren”, sagte Erben der “Welt”. Kinder und Jugendliche bräuchten Räume, in denen sie sich mit demokratischen Werten wie Vielfalt, Offenheit und Toleranz auseinandersetzen können. Dazu seien erlässliche Strukturen und Konzepte notwendig, “gerade auch in ländlichen Regionen”.

Aug 19

Frau mit Kopfhörern, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Frau mit Kopfhörern, über dts Nachrichtenagentur

Baden-Baden (dts Nachrichtenagentur) – Die deutschen Rapper Haftbefehl und Xatar sind mit ihrem Album “Der Holland Job” die neue Nummer eins der deutschen Charts. Das teilte die GfK am Freitag mit. Während Xatar seinen Erfolg aus dem vergangenen Jahr wiederholt, ist es für Haftbefehl die erste Nummer eins.

Die Schlagersängerin Andrea Berg ist mit “Seelenbeben” an zweiter Stelle, die kanadische Band Billy Talent kommt mit “Afraid Of Heights” auf Platz drei. Dahinter feiern zwei deutsche Bands ihr Top-10-Debüt, und zwar “Letzte Instanz” aus Dresden mit “Liebe im Krieg” auf Platz vier sowie die bayerischen Metal-Veteranen Equilibrium mit “Armageddon” auf Platz fünf. In den Single-Charts gibt es weniger Veränderungen. Zum siebten Mal führen Filatov & Karas mit dem Remix des Imany-Sommerhits “Don`t Be So Shy” die Liste an. In der aktuellen Liste belegen Major Lazer feat. Justin Bieber & MØ mit “Cold Water” und Felix Jaehn feat. Alma mit “Bonfire” unverändert die übrigen Podiumsplätze. Die offiziellen deutschen Charts werden von GfK Entertainment im Auftrag des Bundesverbandes Musikindustrie ermittelt. Sie decken 90 Prozent aller Musikverkäufe ab.

Aug 12

Mann mit Kopfhörern, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Mann mit Kopfhörern, über dts Nachrichtenagentur

Baden-Baden (dts Nachrichtenagentur) – Die Rockband Blues Pills steht mit dem Album “Lady in Gold” an der Spitze der offiziellen deutschen Album-Charts. Das teilte die GfK am Freitag mit. Billy Talent rutscht mit “Afraid Of Heights” auf die Zwei, das Rock-Quartett Serum 114 kommen mit “Die Nacht mein Freund” auf Rang drei.

In den Single-Charts steht Imanys Sommerhit “Don`t Be So Shy” zum sechsten Mal vorne. Dahinter folgen Major Lazer feat. Justin Bieber & MØ (“Cold Water”) und Felix Jaehn feat. Alma (“Bonfire”). Die offiziellen deutschen Charts werden von GfK Entertainment im Auftrag des Bundesverbandes Musikindustrie ermittelt. Sie decken 90 Prozent aller Musikverkäufe ab.

Aug 10

Alternative für Deutschland (AfD), über dts Nachrichtenagentur
Foto: Alternative für Deutschland (AfD), über dts Nachrichtenagentur

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Die Beginner wollen in ihrem neuen Album “Advanced Chemistry” nicht über die AfD rappen. “Es wird keine Linie geben: `Die AfD ist scheiße‘. Obwohl die AfD scheiße ist”, so Denyo im Gespräch mit “Zeit Campus”.

“Wir haben viel darüber nachgedacht, wie wir die AfD reinbringen, aber dann doch alles wieder rausgeschmissen.” Er möge Songs nicht, wenn sie zu plakativ seien, begründet Denyo die Entscheidung: “Die Texte müssen metaphorisch sein. Sie müssen unterhalten, der Reim muss geil sein. Und dann muss man da noch die Botschaft unterbringen. Es macht mehr Spaß, wenn man die Platte enträtseln muss und die Botschaft verschachtelt ist.”

Aug 10

Gläubige Muslime beim Gebet in einer Moschee, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Gläubige Muslime beim Gebet in einer Moschee, über dts Nachrichtenagentur

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Die Rapper Haftbefehl und Xatar kritisieren den Umgang der deutschen Medien mit Muslimen scharf. “Die Medien hetzen gegen Muslime, das ist auf jeden Fall so”, so Xatar in einem Gespräch mit der Wochenzeitung “Die Zeit”. “Ich kann dir zehn Titelbilder von deutschen Magazinen zeigen, in denen der Islam als dunkle Macht und Gefahr mit Kalaschnikows und Sprengstoffgürteln dargestellt wird. Das beeinflusst die Leute hart”, sagte er.

“Auch deutsche Medien machen den IS stark”, ergänzte Rapper Haftbefehl. “Die Zeitungen und das Fernsehen haben das Image von der unbesiegbaren Truppe doch mit aufgebaut. Warum sperrt YouTube die Videos des IS nicht, wie das bei unseren Videos passiert, wenn wir mal eine Graskeule zeigen?” Beide distanzieren sich von “Psycho-Rappern” und “Horror-Rappern”. “Einen Text wie `Ich vergewaltige deine Frau‘ oder `Ich bohre dir meinen Bleistift ins Auge‘, den würden wir niemals sagen”, so Haftbefehl. “Wir erzählen kein wirres Zeug, verstehst du. So redet man einfach nicht auf der Straße.” Die Bezeichnung “du Schwuchtel” sei von ihnen nicht böse gemeint. “Wenn wir Leute als Schwuchtel bezeichnen, haben Schwule meistens kein Problem damit”, sagte Xatar. “Das Problem haben die Leute, die nicht schwul sind.” Beide Musiker halten politischen Rap für notwendig. “Wenn wir das nicht machen, wer dann? Wir haben die Plattform”, so Xatar. “Man kann doch nicht nur über Nutten, Drogen und schnelle Autos rappen”, fügte Haftbefehl hinzu. Zugleich plädieren sie für einen Wahlboykott. “Wir sagen: Politik ist durch. Geht nicht wählen”, so Haftbefehl. “Wählt euch selber. Yes we can!”

Aug 08

Radio, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Radio, über dts Nachrichtenagentur

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Die Beginner haben im Gespräch mit “Zeit Campus” die Gründe für ihre 13-jährige Pause erläutert: “Mit `Bambule` waren wir anderthalb Jahre unterwegs. Immer auf Tour und in einem Bus zusammen – da geht dir die Musik auf den Sack, da geht man sich gegenseitig auf den Sack”, so Bandmitglied Jan Delay. “Also haben wir erst mal Soloplatten rausgebracht. Nur so geht das überhaupt. So erhält man sich den Spaß.” Über die Anfänge der neuen Platte erzählt Denyo: “Ende 2010 haben wir gesagt: Lasst mal wieder loslegen. Auschecken, was geht”, sagte er.

“Dann haben wir zwei Jahre die Zähne zusammengebissen und alles Mögliche ausprobiert. Aber wir sind nicht an den Punkt gekommen, an dem es geil war. Ich habe damals keine guten Raptexte rausgehauen.” Nach einer Singer-Songwriter-Phase sei er draußen gewesen. “Ich habe für die Beginner-Platte vier Jahre gearbeitet. Jeden Tag flexen, flexen, flexen. Irgendwann ging`s. Vergangenen August haben wir entschieden, was geil ist, und das Album gemischt”, so Denyo weiter. Jetzt sei es an der Zeit gewesen: “Es geht um die Leidenschaft und unser Lebenswerk.”

Aug 03

Mann mit Kopfhörern, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Mann mit Kopfhörern, über dts Nachrichtenagentur

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – 39 Prozent der deutschen Internetnutzer ab 14 Jahren nutzen Musik-Streaming-Dienste. Das hat eine repräsentative Befragung im Auftrag des Digitalverband Bitkom ergeben. Rund ein Fünftel (22 Prozent) bezahlt für die Musik-Angebote.

Vor allem Jüngere nutzen die Musik-Archive. Über die Hälfte der 14- bis 29-jährigen Internetnutzer streamt Musik online (55 Prozent). Unter den 30- bis 49-Jährigen geben 41 Prozent an, Musik zu streamen, unter den 50-bis 64-Jährigen 32 Prozent. “Anbieter von Musik-Streaming sind inzwischen mehr als nur riesige Online-Plattenläden. Nutzer finden dort kuratierte Playlists, Konzerttickets ihrer Lieblingskünstler oder die Möglichkeit, Musik mit Freunden zu teilen”, sagte Timm Lutter, Bitkom-Experte für Consumer Electronics & Digital Media. Die Attraktivität der Musik-Streaming-Dienste kommt auch der Musikindustrie zugute: Laut Global Music Report 2016 ist Streaming die am schnellsten wachsende Einnahmequelle der Branche. Dank der hohen Einnahmen aus dem digitalen Geschäft stieg auch der weltweite Umsatz mit Musik um 3,2 Prozent. “Mindestens 70 Prozent der Einnahmen kostenpflichtiger Streaming-Dienste werden an die Rechteinhaber ausgeschüttet, etwa Labels, Verlage oder Verwertungsgesellschaften”, so Lutter.

Jul 29

Frau mit Kopfhörern, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Frau mit Kopfhörern, über dts Nachrichtenagentur

Baden-Baden (dts Nachrichtenagentur) – Die Schlagergruppe “Die Amigos” hat mit ihrem Album “Wie ein Feuerwerk” Platz eins der offiziellen deutschen Album-Charts erklommen. Das teilte die GfK am Freitag mit. Die hessischen Schlagerstars besetzen damit bereits zum siebten Mal in ihrer Karriere den Spitzenplatz.

Platz zwei geht in dieser Woche an Volbeat (“Seal The Deal & Let`s Boogie”), Platz drei an Udo Lindenberg (“Stärker als die Zeit”). Die Single-Charts mischt eine Dreierkombination, bestehend aus Major Lazer, MØ und Justin Bieber auf. Gemeinsam bringen sie ihren Hit “Cold Water” an zweiter Stelle unter. Nur die Französin Imany und das russische Remix-Duo Filatov & Karas (“Don`t Be So Shy”) sind noch erfolgreicher und führen das Feld zum vierten Mal an. Katy Perrys musikalischer Beitrag zu den Olympischen Sommerspielen in Rio heißt “Rise”, und erhebt sich an 68. Stelle. Die offiziellen deutschen Charts werden von GfK Entertainment im Auftrag des Bundesverbandes Musikindustrie ermittelt. Sie decken 90 Prozent aller Musikverkäufe ab.

Jul 22

Radio, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Radio, über dts Nachrichtenagentur

Baden-Baden (dts Nachrichtenagentur) – Laith Al-Deen steht mit dem Album “Bleib unterweg” an der Spitze der offiziellen deutschen Album-Charts. Das teilte die GfK am Freitag mit. Der Mannheimer verdrängt die Vorwochensieger Biffy Clyro (“Ellipsis”) auf die Elf.

Die Red Hot Chili Peppers (“The Getaway”) und Volbeat (“Seal The Deal & Let`s Boogie”) verteidigen den zweiten und den dritten Platz. In den Single-Charts liegen Imany mit “Don`t Be So Shy” und Kungs Vs. Cookin` On 3 Burners mit “This Girl” weiter vorn. Alle Farben feat. YOUNOTUS (“Please Tell Rosie”) kämpfen sich zurück an die dritte Stelle.