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Apr 02

London (dts Nachrichtenagentur) – Ritchie Blackmore, Gitarrist und Mitbegründer von Deep Purple, ist von Hip-Hop gar nicht begeistert – dafür hat er überraschend seine Vorliebe für deutsche Schlagermusik offenbart. “Ich weiß, dass das Genre in Deutschland nicht sehr geachtet ist. Für mich sind Schlager Teil einer typisch deutschen Tradition”, sagte Blackmore der “Welt am Sonntag”.

“Ich finde diese Musik sehr unschuldig im Vergleich zu… sagen wir Hip-Hop. Ich würde gern ein Heilmittel gegen Hip-Hop erfinden. Ich finde Hip-Hop sehr irritierend, nervtötend.” Schlagermusik sei zwar sehr schlicht, aber auch unschuldig und geradeheraus. “Ich finde, so sollte Musik sein, auf gewisse Weise. Ich erinnere mich an die alten Tage, 1963, 1964. Ich weiß, das löst bei Deutschen immer Irritationen aus: `Du hörst dir doch nicht diesen Dreck an!` – `Doch`, sage ich dann, `genau das mache ich.` Schlager ist eben anders, leichte Musik, du musst nicht groß nachdenken.”

Apr 01

Radio, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Radio, über dts Nachrichtenagentur

Baden-Baden (dts Nachrichtenagentur) – Kurz nach seinem plötzlichen Tod ist Roger Cicero mit fünf Alben wieder in den offiziellen Deutschen Charts eingestiegen. Dabei schaffen “Cicero Sings Sinatra (Live in Hamburg)” und “Was auch immer kommt” den Re-Entry auf elf und 56, “The Roger Cicero Jazz Experience” startet neu auf Platz 68. Bei den Singles kommt “In diesem Moment” auf 74 unter, teilte die GfK mit.

Wirklich knapp war nach Angaben der Marktforscher das Rennen um Platz eins der Album-Auswertung. Letztlich konnten sich die Schwedenmetaller Amon Amarth gegen Ronny durchsetzen und stehen dank “Jomsviking” erstmals an der Spitze. Der zweitplatzierte Schlagersänger, der bereits 2011 verstarb, feierte 1964 erste Charterfolge und präsentiert nun “Das Beste”. Joe Bonamassa komplettiert mit “Blues Of Desperation” die Top drei. Die offiziellen Deutschen Single-Charts halten an ihrem Führungstrio Alan Walker (“Faded”), Stereoact feat. Kerstin Ott (“Die immer lacht”) und Twenty One Pilots (“Stressed Out”) fest. Als höchster Neuling geht “MP5″ von Seyed feat. Kollegah von Rang 70 ins Rennen. Die “offiziellen Deutschen Charts” werden von GfK Entertainment im Auftrag des Bundesverbandes Musikindustrie e.V. ermittelt. Sie decken 90 Prozent aller Musikverkäufe ab. Basis der Hitlisten sind die Verkaufs- bzw. Nutzungsdaten von 2.800 Einzelhändlern sämtlicher Absatzwege. Dazu zählen der stationäre Handel, E-Commerce-Anbieter, Download-Portale und Musik-Streaming-Plattformen.

Mrz 30

Jasmin Wagner verrät Ehe-Tipps

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Jasmin Wagner, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Jasmin Wagner, über dts Nachrichtenagentur

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Die mittlerweile 35-jährige Schauspielerin und Sängerin Jasmin Wagner, früher auch als “Blümchen” bekannt, ist seit einem Jahr glücklich verheiratet und hat jetzt ihre Ehetipps verraten. “Man muss sich Impulse setzen, gegenseitig inspirieren und nicht für selbstverständlich nehmen”, sagte sie dem Magazin “IN”. Ihr Rezept: “Wir planen öfter mal Wochenenden, in denen wir uns gegenseitig überraschen. Es muss nichts Großes sein, aber so bleibt es spannend.”

In den 1990er Jahren verkaufte Wagner als “Blümchen” Millionen Platten, erhielt diverse renommierte Musikpreise wie den Echo und gilt als die erfolgreichste deutsche Solokünstlerin des Jahrzehnts. In Asien und Osteuropa startete sie unter dem Namen “Blossom” mit englischsprachigen Versionen ihrer Songs 1996 eine Zweitkarriere.

Mrz 18

Euro- und Dollarscheine, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Euro- und Dollarscheine, über dts Nachrichtenagentur

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Produktplatzierungen in Musikvideos boomen: In rund 70 Prozent aller Videos werden unter anderem Produkte von Nike, Adidas oder Apple platziert, aber auch Autos von Herstellern wie Mercedes-Benz und BMW tauchen dort auf. Das ist das Ergebnis einer wissenschaftlichen Untersuchung der Universität Hannover, aus der der “Spiegel” in seiner am Samstag erscheinenden Ausgabe zitiert. Dafür hat der Autor die 160 meistgesehenen deutsch- und englischsprachigen Online-Musikvideos analysiert und etwa in den Werken von Miley Cyrus, Haftbefehl oder Kay One Produktplatzierungen gefunden.

Besonders viele Produkte enthalten demnach Clips aus dem Rap- und Hip-Hop-Genre. Dies stehe im Zusammenhang mit der hohen Bedeutung materialistischer Werte in der Subkultur dieser Musikrichtungen, so die Studie. Die Kosten für eine Platzierung hängen mit der voraussichtlichen Reichweite sowie der Dauer und Qualität der Einblendung zusammen. Laut Branchenschätzungen beginnen sie bei 25.000 Euro.

Mrz 18

Baden-Baden (dts Nachrichtenagentur) – “Bibi & Tina” bleiben mit dem Soundtrack ihres dritten Leinwand-Abenteuers “Mädchen gegen Jungs” auf Platz eins der offiziellen Deutschen Album-Charts. Das teilte die GfK mit. Es ist das erste Mal seit “8 Mile” (2003), dass die Musik eines Kinofilms länger als eine Woche vorne steht.

Der letzte deutsche Streifen, dem dieses Kunststück gelang, war “Bandits” (1997). Wolfgang Petrys Best Of “40 Jahre – 40 Hits” schnellt diese Woche von sieben auf zwei und verdrängt Adele mit “25” auf Platz drei. In den Single-Charts ist weiterhin “Faded” (Alan Walker) auf Platz eins, gefolgt von “Die immer lacht” (Stereoact feat. Kerstin Ott) und “Stressed Out” (Twenty One Pilots). Die offiziellen Deutschen Charts werden von GfK Entertainment im Auftrag des Bundesverbandes Musikindustrie e.V. ermittelt. Sie decken 90 Prozent aller Musikverkäufe ab.

Mrz 17

München (dts Nachrichtenagentur) – Der Bandleader und Klarinettist Hugo Strasser ist tot. Das berichtet die “Bild” unter Berufung auf einen Freund der Familie. Demnach starb er am Mittwoch in seinem Haus in Neukeferloh bei München.

Strasser, der an Krebs litt, hätte am 7. April seinen 94. Geburtstag gefeiert. Bekannt wurde der Musiker vor allem durch das von ihm gegründete Tanzorchester und die Albumreihe “Tanzplatte des Jahres” des Orchesters. Strasser wurde unter anderem mit dem Bayerischen Verdienstorden ausgezeichnet.

Mrz 13

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Der Medienkonzern Bertelsmann will weiter in den Aufbau der Musikgeschäfts investieren und plant Übernahmen: “Wir sind immer auf der Suche nach geeigneten Akquisitionsobjekten. Und wir sind zuversichtlich”, sagte Hartwig Masuch, Vorstandschef der Berliner Bertelsmann-Tochter BMG der “Süddeutschen Zeitung” (Montagsausgabe). Kapital dazu könne aus Gütersloh kommen.

“Da müssen wir uns natürlich immer bei Bertelsmann anstellen. Aber wenn das Geschäftsmodell überzeugt, funktioniert das”, sagte Masuch. Zudem würde Bertelsmann-Chef Thomas Rabe ihn unterstützen. “Er ist nah dran, und das hilft uns. Musik ist ein wichtiges Geschäft”, so Masuch. Bertelsmann war vor Langem schrittweise aus dem Musikgeschäft ausgestiegen und hatte dieses dann von 2008 wieder aufgebaut, auch durch eine ganze Zahl von Akquisitionen, vor allem von Musikkatalogen. BMG ist heute nach Universal, Warner und Sony die Nummer vier der Branche weltweit. BMG-Chef Masuch, früher selbst Sänger und einer der Mitbegründer der Neuen Deutschen Welle, glaubt, dass die Zeit der ganz großen Musikfirmen ohnehin abgelaufen sei. “Ihre Macht geht jedenfalls zurück. In den Charts gibt es bereits auffällig viele Künstler, die nicht mehr an eine der drei großen Musikfirmen gebunden sind. Dazu kommt: Die Künstler sind auch selbstbewusster geworden, die wollen ihren fairen Anteil haben”, sagte Masuch der SZ. BMG habe geringere Kosten und nehme die Künstler ernst. “Es melden sich jetzt zunehmend Künstler deren Rechte nach vielen Jahren an sie zurückfallen. Es gibt eine ganze Generation von Künstlern, die sich von der Plattenindustrie in dieser Ansicht im Stich gelassen fühlen, aber noch immer relevante neue Musik produzieren”, so Masuch.

Mrz 12

Tokio (dts Nachrichtenagentur) – Der Jazzsaxophonist Lutz Büchner ist tot. Der Saxofonist der NDR Bigband starb am 11. März während einer Japan-Tour des Jazz-Orchesters im Alter von 47 Jahren an den Folgen eines Herzinfarkts, teilte der NDR am Samstag mit. “Die Nachricht vom Tod Lutz Büchners macht mich sehr betroffen”, sagte Joachim Knuth, NDR Programmdirektor Hörfunk.

“Ich habe ihn als einen liebenswürdigen Menschen erlebt, der leidenschaftlich mit und für Musik lebte”, so Knuth. “Der Tod dieses beeindruckenden Saxofonisten ist für die NDR Bigband, für den NDR, ein großer Verlust.” Büchner war seit 1994 Mitglied der NDR Bigband.

Mrz 11

Baden-Baden (dts Nachrichtenagentur) – Die Musik zum dritten “Bibi & Tina”-Streifen “Mädchen gegen Jungs” erklimmt erstmals die Spitze der deutschen Album-Charts und verdrängt Schillers “Future” auf Rang drei. Die beliebte Hexe und ihre beste Freundin toppen damit die Höchstposition der beiden Vorgänger “Bibi & Tina” (2014, zwölf) und “Bibi & Tina – Voll verhext!” (2015, zehn) deutlich. Auf Platz zwei ist der Berliner Rapper Megaloh mit “Regenmacher”.

Zwei weitere Neueinsteiger in den Album-Top-10 sind Schlagersänger Wolfgang Petry mit “40 Jahre – 40 Hits” und die schwedische Metallband Sabaton mit “Heroes On Tour”. Die Single-Charts bleiben an der Spitze unverändert: Alan Walker (“Faded”) steht vor Stereoact feat. Kerstin Ott (“Die immer lacht”) und Twenty One Pilots (“Stressed Out”). Die höchsten New Entries gehen an Fifth Harmony feat. Ty Dolla $ign (“Work From Home”, 41) und Shakira (“Try Everything”, 57). Die Offiziellen Deutschen Charts werden von GfK Entertainment im Auftrag des Bundesverbandes Musikindustrie e.V. ermittelt. Sie decken 90 Prozent aller Musikverkäufe ab.

Mrz 11

Angela Merkel, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Angela Merkel, über dts Nachrichtenagentur

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Udo Lindenberg ist der Meinung, dass man angesichts der Überfremdungsängste vieler Menschen, besonnen vorgehen und keine Hysterie verbreiten sollte. “Also nicht das Gehirn abschalten und nicht blinden Instinkten folgen, nach denen uns Fremdes bedroht”, sagte der 69-jährige Musiker den “Nürnberger Nachrichten”. Deutschland sei ja in einer ziemlich komfortablen Situation und hat die Möglichkeit, vielen Flüchtlingen Zuflucht zu gewähren.

“Alleine schaffen wird das aber nicht”, so Lindenberg. “Deswegen ist die Zielsetzung, das zusammen mit allen europäischen Nationen zu erreichen, genau richtig. Ich hoffe, dass Frau Merkel dabei Erfolg hat, sonst ist die tolle Vision von Europa am Ende. Das ist eine hochgefährliche Zeit.”