Mai 15

Foto: Google-Nutzer am Computer, über dts Nachrichtenagentur
Mountain View (dts Nachrichtenagentur) – Der Suchmaschinenanbieter Google plant offenbar einen eigenen Musik-Streaming-Service, der bereits nächste Woche vorgestellt werden soll. Das berichtet der US-Technikblog “The Verge”. Man könne dann über die Plattform Google Play Musik suchen, hören und kaufen, wodurch auch der Marktführer Apple neue Konkurrenz bekommen soll.
Die vier größten Musikkonzerne sowie mehrere kleinere Labels sollen für den Google-Service ihre Kataloge bereits lizenziert haben. Über die Google-Suche sollen dann auch weitere Inhalte wie Songtexte, Fotos und Konzertdaten zusammengestellt werden. Der Google-Streaming-Dienst soll nicht kostenlos sein, ein Bezugspreis sei aber noch nicht bekannt.
Mai 14
Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Liedermacher Reinhard Mey erreicht mit seiner Platte “Dann mach`s gut” direkt Platz eins der deutschen Album-Charts. Das teilte das Marktforschungsunternehmen Media Control mit. Deutschrapper KC Rebell steigt mit seiner Platte “Banger rebellieren” von null auf Platz zwei ein.
Platz drei belegt Caro Emerald mit ihrem Debüt “Deleted Scenes From The Cutting Room Floor”. In den Single-Charts belegt Capital Cities mit dem Song “Safe and Sound” Platz eins. Xavier Naidoo steigt seiner neuen Single “Bei meiner Seele” auf Rang zwei ein. Pink hingegen rutscht mit “Just Give Me a Reason” von Platz zwei auf drei.
Mai 13

Foto: Whitney Houston, über dts Nachrichtenagentur
Kansas City (dts Nachrichtenagentur) – Weil sie lautstark Lieder der verstorbenen US-Sängerin Whitney Houston zum Besten gab, wurde eine Frau aus einem Flugzeug der US-Gesellschaft “American Airlines” geworfen. Wie der lokale Fernsehsender KCTV 5 am Montag berichtet, musste die Maschine, die auf dem Weg von Los Angeles nach New York war, dafür in Kansas City zwischenlanden. Auf einem Handy-Video eines anderen Passagiers ist zu sehen, wie die Frau aus dem Flugzeug geführt wird und dabei den Houston-Hit “I will always love you” sang.
Laut Aussage einer Flughafensprecherin habe sie angegeben, unter Diabetes zu leiden. Nach einer Befragung wurde die Amateur-Sängerin wieder auf freien Fuß gesetzt.
Mai 12
Malmö (dts Nachrichtenagentur) – Jon Ola Sand, der Generalsekretär des Eurovision Song Contest, ist ein großer Fan von Casting-Sendungen wie “Deutschland sucht den Superstar (DSDS)”. “Ich finde diese Sendungen großartig”, sagte Sand im Gespräch mit der “Welt am Sonntag”. “Überlegen Sie mal: Früher brauchten Sie einen Plattenvertrag und Agenten, um sich ins Fernsehen zu kämpfen. Heute können Laien auf eine Fernsehbühne treten, vor einem Millionenpublikum singen und allen zeigen, was sie können. Das ist doch fantastisch!” Sand sieht in den Casting-Shows keine Konkurrenz zum Eurovision Song Contest.
Die Sendungen würden dem europäischen Gesangswettbewerb sogar helfen, sagte der Norweger Sand der “Welt am Sonntag”. “Wir profitieren enorm von den Casting-Shows. Viele der Künstler, die beim Eurovision Song Contest auftreten, waren zuvor in Casting-Shows. Künstlerisch profitieren wir sehr stark von diesen Sendungen.” Loreen, die Gewinnerin vom vergangenen Jahr, hatte an der schwedischen Ausgabe von “DSDS? teilgenommen. Der norwegische Teilnehmer in diesem Jahr war in der norwegischen Version. Nach dem diesjährigen Finale am kommenden Samstag werde für die Organisatoren keine Zeit zum Feiern bleiben, sagte Sand. Nach der Bekanntgabe des diesjährigen Gewinners müssten er und seine Kollegen mit den Verantwortlichen des Fernsehsenders sprechen, der im kommenden Jahr Gastgeber sein wird – traditionell ein Sender des Siegerlandes. “Es ist sehr wichtig, den Gastgeber vorzubereiten”, sagte Sand der “Welt am Sonntag”. “Wenn die Gewinner nach Hause kommen, fragt jeder, was jetzt passieren muss. Nur wenige Sender bereiten sich wirklich darauf vor zu gewinnen.” Schweden sei in dieser Hinsicht vorbildlich gewesen und habe im vergangenen Jahr lange vor dem Sieg mit den Organisatoren gesprochen. Der Eurovision Song Contest, hierzulande auch “Grand Prix? genannt, gilt als eine der meistgesehenen TV-Sendungen weltweit. Das diesjährige Finale findet am 18. Mai in Malmö statt.
Mai 12
Köln (dts Nachrichtenagentur) – Beatrice Egli ist die Gewinnerin der RTL-Sendung “Deutschland sucht den Superstar” im Jahr 2013. Nach Angaben des Fernsehsenders votierten am Samstagabend 70,25 Prozent der Anrufer für Egli, die sich damit deutlich gegen ihre Konkurrentin Lisa Wohlgemuth durchsetzen konnte. Ihr winken nun eine Siegerprämie in Höhe von 500.000 Euro und ein Plattenvertrag mit Universal Music.
In der Finalsendung mussten die beiden letzten Kandidatinnen drei Solo-Titel singen. Beatrice Egli sang ihren Lieblingssong “Und morgen früh küss ich dich wach” von Helene Fischer, “Ich liebe das Leben” von Vicky Leandros und schließlich “Mein Herz”. Letzterer Song war eigens von Dieter Bohlen komponiert worden.
Mai 11
Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Die zwölfjährige Michèle aus der Schweiz ist die Siegerin der ersten Staffel der Sat.1-Show “The Voice Kids”. Die Baslerin holte am Freitagabend mit dem Song “Listen” von Beyoncé die meisten Stimmen beim Zuschauer-Voting. Mit ihrem Sieg bei “The Voice Kids” erhält Michèle eine Ausbildungsförderung in Höhe von 15.000 Euro sowie einen optionalen Plattenvertrag.
Ihre Eltern entscheiden, ob sie diese Option wahrnehmen oder nicht. “Ich kann es noch gar nicht fassen. Ich hatte gar nicht damit gerechnet, dass ich gewinne. Die anderen haben auch so tolle Stimmen. Ich freue mich riesig”, so die junge Schweizerin.
Mai 07
Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Schlagerstar Helene Fischer will nicht als Jurorin bei einer Castingshow mitmachen. “Für mich kam das noch nie in Frage”, sagte die 28-Jährige im Gespräch mit den NRW-Zeitungen der WAZ-Mediengruppe (Mittwochausgaben). “Ich möchte nicht über andere urteilen”, fügte sie hinzu.
Dabei hat es an Anfragen von TV-Sendern nicht gefehlt. Weiter sagte die Künstlerin: “Da steht ein junger Mensch, hat Hoffnungen, Träume, und dem sage ich, nur weil es gerade nicht mein Geschmack ist, das gefällt mir nicht. Damit zerstöre ich doch alles.” Zugleich sieht Fischer für Castingshows keine große Zukunft mehr: “Mit Castingshows sind wir doch langsam wirklich bedient, oder?”
Mai 06

Foto: Justin Bieber, Joe Bielawa, Lizenztext: dts-news.de/cc-by
Los Angeles (dts Nachrichtenagentur) – US-Popstar Justin Bieber könnte einem Medienbericht zufolge Jury-Mitglied in der nächsten Staffel der US-Talentshow “American Idol” werden. Das berichtet “RadarOnline” am Montag unter Berufung auf eine Quelle beim ausstrahlenden TV-Sender “Fox”. Demnach seien die Produzenten der Sendung angesichts rückläufiger Quoten “verzweifelt” auf der Suche nach neuen Gesichtern für die Jury.
Neben Bieber seien auch die Sängerinnen Selena Gomez und Pink sowie der Rapper P. Diddy im Gespräch. “American Idol”, die US-Variante von “Deutschland sucht den Superstar”, wird seit 2002 ausgestrahlt. Der US-Musiker und Produzent Randy Jackson ist seit Beginn Jury-Mitglied. An seiner Seite urteilten lange Zeit der britische Musikproduzent Simon Cowell und die US-Sängerin Paula Abdul. Für die aktuell in den USA laufende Staffel waren zuletzt Mariah Carey, Keith Urban und Nicki Minaj als Ersatz für Jennifer Lopez und Aerosmith-Frontmann Steven Tyler nachgerückt.
Mai 01
Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Der Kauf von Musik zum Download liegt im Trend: Jeder vierte Bundesbürger (26 Prozent) lädt kostenpflichtige Musikdateien im Web herunter, etwa als MP3-Datei. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage im Auftrag des Hightech-Verbands Bitkom. 16 Prozent der Kunden von Download-Shops kaufen regelmäßig Musik online.
Das entspricht knapp drei Millionen Deutschen. Die virtuellen Plattenläden sind vor allem bei Männern beliebt: Jeder dritte (34 Prozent) kauft Musikdateien im Netz. Dagegen nutzt nur jede fünfte Frau Download-Shops (18 Prozent). Im Schnitt geben die Käufer von Musikdateien 7,50 Euro pro Monat aus.
Apr 30

Foto: Geigen, über dts Nachrichtenagentur
Düsseldorf (dts Nachrichtenagentur) – Der Sänger Thomas Quasthoff erträgt die Musik des Star-Geigers David Garrett nicht. “Wenn das, was er machen würde, wirklich gut wäre, ginge es ja noch. Aber Klassik verpoppen und dann auch noch schlecht verpoppen? Da hört es auf”, sagte der 53-Jährige im Gespräch mit der in Düsseldorf erscheinenden “Rheinischen Post” (Mittwochausgabe).
“Also, wenn ich Popsongs mit so einer Klassik-Geige höre, zieht es mir die Schuhe aus. Ich kann es nicht ertragen.” Garrett habe für den Erfolg alles preisgegen, findet Quasthoff: “Anspruch, Qualität, Stilempfinden.” Im Grunde hat Quasthoff aber nichts gegen Popmusik: “Pink zum Beispiel singt wirklich richtig gut. Das ist eine mutige Künstlerin. Davor ziehe ich die Mütze.” Er selber bevorzuge jedoch Soul: “Stevie Wonder ist mein Gott”, sagt Quasthoff. Auch Dr. John höre er gerne. Der Bass-Bariton Quasthoff hatte Anfang 2012 aus gesundheitlichen Gründen seinen Abschied von der Bühne bekanntgegeben und seine Weltkarriere als Sänger beendet. Derzeit ist er mit Wortprogrammen auf deutschen Bühnen zu erleben.