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Jul 12

New York (dts Nachrichtenagentur) – Mit Tommy Ramone ist am Freitag das letzte Gründungsmitglied der US-Punkband “Ramones” gestorben. Das wurde auf dem offiziellen Facebook- und Twitter-Account der Band bekannt gegeben. Wie die Zeitschrift “Variety” berichtet, starb der Schlagzeuger an den Folgen von Gallenkrebs.

Er wurde 62 Jahre alt. Bereits zwei weitere Gründungsmitglieder der Band waren an einem Krebsleiden gestorben: Joey Ramone 2001, Johnny Ramone 2004. Dee Dee Ramone war 2002 durch eine Überdosis Heroin ums Leben gekommen. Die Namensgleichheit der Bandmitglieder ist selbst gewählt, eine Verwandtschaft besteht nicht. Die “Ramones” hatten sich 1974 gegründet und 1996 aufgelöst, nur Joey und Johnny waren von Anfang bis Ende dabei. Zu ihren größten Hits zählen unter anderem “Blitzkrieg Bop” und “Sheena Is a Punk Rocker”.

Jun 19

London (dts Nachrichtenagentur) – Sängerin Lana Del Ray hat mit einer Äußerung über ihre Todessehnsucht unter ihren Fans für Aufregung gesorgt. In einem Interview mit der britischen Zeitung “The Guardian” sagte die 27-Jährige, dass sie des Lebens müde wäre. “Ich wünschte, ich wäre bereits tot.”

Auf die besorgte Nachfrage des Interviewers fügte sie hinzu: “So fühle ich halt. Wenn es nicht so wäre, würde ich es nicht aussprechen.” Auch wenn andere ihr Leben aufregend finden, sie selbst sehe das nicht so. Manchmal kämen Verwandte zu ihr und sagten: “Wow, du führst ein Leben wie im Film.” Darauf antwortet die Musikerin: “Ja, ein beschissener Film.” Über die Gründe für ihren artikulierten Todeswunsch äußerte sie sich nicht. Vor wenigen Tagen allerdings wurde ein neues Album von Lana Del Ray veröffentlicht.

Jun 12

Claudia Leitte, Rapper Pitbull und Jennifer Lopez bei der WM-Eröffnungsfeier am 12.06.2014, Marcello Casal Jr/Agência Brasil, Lizenztext: dts-news.de/cc-by
Foto: Claudia Leitte, Rapper Pitbull und Jennifer Lopez bei der WM-Eröffnungsfeier am 12.06.2014, Marcello Casal Jr/Agência Brasil, Lizenztext: dts-news.de/cc-by

São Paulo (dts Nachrichtenagentur) – Mit einer bunten Show ist die Fußball-Weltmeisterschaft 2014 in Brasilien am Donnerstag eröffnet worden. Jennifer Lopez sang im grünen Glitzeranzug zusammen mit der brasilianischen Sängerin Claudia Leitte und dem Rapper Pitbull den WM-Song “We Are One”. Über 650 Tänzer gehörten zu der Show bei der Eröffnungsfeier im Corinthians-Stadion.

Die Künstler sollten mit ihren Choreografien die drei Schätze Brasiliens darstellen: Natur, Menschen, Fußball. Die 25 Minuten lange Darbietung kostete knapp sechs Millionen Euro. Um 22 Uhr deutscher Zeit startete dann das Eröffnungsspiel Brasilien gegen Kroatien. Kurz vor dem Anpfiff ließen Jugendliche drei Friedenstauben aufsteigen.

Jun 12

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Sänger Andreas Bourani hat die deutsche Nationalmannschaft vor Kritik in Schutz genommen und hofft auf ein Finale zwischen seinem Favoriten Deutschland und Gastgeber Brasilien. “Es gibt ja gerade etwas Gegenwind in den Medien. Es sind sehr viele junge Spieler dabei. Ich glaube, dass sie Teamgeist entwickeln”, sagte Bourani im Interview mit dem Sender “hr1″.

Bourani singt den WM-Song “Auf Uns” für die WM-Übertragungen in der ARD. Sein Wunschfinale ist Deutschland gegen Brasilien. “Ich hoffe, die Jungs spielen durch.” Das Lied habe er ursprünglich aus einem ganz anderen Anlass geschrieben. “Es ist eine Ode an das Leben und meine Freunde gewesen. Die Gemeinschaft und die Energie, die man unter Freunden hat, lässt sich aber auch ganz gut auf den Sport übertragen.”

Jun 12

Köln (dts Nachrichtenagentur) – Wolfgang Niedecken ist überzeugt, dass es die deutsche Nationalmannschaft bei der am Donnerstag in Brasilien beginnenden Fußball-Weltmeisterschaft, weit schafft. “Mindestens bis ins Halbfinale. Dann entscheidet die Tagesform zwischen Brasilien, Spanien und uns. Aber auch zuvor wird’s kein Homerun”, sagte der Sänger der Band BAP im Interview mit der “Tageszeitung” (tz).

Auf die Frage, ob das Wetter in Südamerika für die WM-Ergebnisse ausschlaggebend sein werde, antwortete der 63-Jährige: “Klar sind die Mannschaften im Vorteil, die daran gewöhnt sind. Aber Profis müssen sich auf so etwas einstellen.” Niedecken findet es mutig von Bundestrainer Joachim Löw, nach dem Ausfall von Marco Reus “keinen Stürmer nachnominiert zu haben, sondern an den gelb-rot-gefährdeten Stellen nachzubessern”. Vor allem im Sturm habe die deutsche Elf großartige Spieler: “Und Poldi – in Köln immer noch ein Held – ist riesig drauf.”

Jun 06

Stuttgart (dts Nachrichtenagentur) – Sänger Tim Bendzko war vom Musikunterricht in der Schule nicht sonderlich begeistert. “Man lernt eher Musiktheorie. Und wenn mehr als zwei oder drei Leute in einem Raum sind, dann singt man auch nicht so richtig. Das war am Ende mein schlechtestes Fach”, sagte der 29-Jährige in einem Interview mit der “Stuttgarter Zeitung”.

Dennoch wollte er schon als Kind am liebsten Sänger werden. “Ja, ich hab mir überlegt, was ich werden will und das Ergebnis war: Sänger. Ich habe mir seitdem eingeredet, dass es keinen anderen Weg gibt. Und jetzt sitzen wir hier.” Deshalb rät er jedem, seinen Traum zu leben und sich nicht auf Kompromisse einzulassen: “Man kann nicht zweigleisig fahren. Sonst landet man bei Plan B statt bei dem, was man ursprünglich machen wollte.”

Mai 24

Hamburg (dts Nachrichtenagentur) – Der britische Sänger Pete Doherty nimmt in Hamburg nicht nur ein neues Album auf, sondern hat auch ein neues Geschäftsmodell gefunden: Kurzfristig angekündigte Konzerte in kleinen Klubs wie dem Hamburger “Golem” für acht Euro Eintritt. “Kleine Klubs, keine Promotion, Mundpropaganda, keine Agenten und Veranstalter, die abkassieren, einfach mit der Gitarre auf die Bühne gehen und ein paar neue Songs ausprobieren, das ist cool”, erzählt Doherty im neuen “KulturSpiegel”. “Das haben wir schon mit den Libertines so gemacht.”

Für Doherty ist das ein Lebensentwurf: “Mein Traum wäre es, mit meinem Van, meiner Gitarre und meiner Freundin durch das Land zu fahren und jeden Abend in einem anderen kleinen Klub zu spielen.” Vorher aber tritt er am 5. Juli mit den Libertines im Londoner Hyde Park auf einer großen Bühne auf.

Mai 23

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Rocklegende Lemmy Kilmister graut es davor, nach seinem Tod als Hologramm über die Bühne zu rocken. “Ich will niemanden als Hologramm auf der Bühne sehen. Am wenigsten mich selbst”, sagte er dem Magazin “Cicero” (Juniausgabe).

3D-Hologramme von verstorbenen Stars wurden bei Rapp-Konzerten bereits auf die Bühne projiziert. Auch nach dem Tod von Amy Winehouse war dies erwogen worden. “Nimm lieber eine Pappfigur, ist billiger”, sagte Kilmister. Auch wenn die Gründerväter eines Tages weg seien, werde der Rock `n` Roll weiterleben. “Ich habe den besten Teil der Sache erlebt, nun seht ihr zu, wie ihr durch den miesen kommt.” Der Brite Lemmy Kilmister ist Gründer der Heavy-Metal-Band Motörhead sowie deren Sänger und Bassist.

Mai 11

Kopenhagen (dts Nachrichtenagentur) – Die Mitglieder der Band Elaiza nehmen den 18. Platz beim Eurovision Song Contest in Kopenhagen sportlich. “Wir sind voll dankbar, dass wir beim ESC dabei sein konnten”, sagte Bandmitglied Ela im Interview mit der “Bild-Zeitung”. “Egal wie das Ergebnis ist, wir werden immer sagen können: Hey, 2014 waren wir dabei!” Bei einem Wettbewerb müsse man das Ergebnis akzeptieren.

“Es ist nun mal wie es ist, das kann man nicht ändern”, so die 21-Jährige. Der Gewinnerin Conchita Wurst, die für Österreich antrat, gönnt sie den Erfolg: “Wir finden sie toll und gratulieren ihr von ganzem Herzen zum Sieg. Sie hat mit ihrem tollen Erfolg ein Zeichen für Toleranz in Europa gesetzt.”

Mai 10

Kiew (dts Nachrichtenagentur) – Der ukrainische Oppositionspolitiker Vitali Klitschko bittet für die Publikums-Abstimmung beim “Eurovision Song Contest” (ESC) am Samstagabend um Stimmen für sein Heimatland. “In dieser historischen Situation für die Ukraine wäre es ein tolles Zeichen, wenn die europäischen Zuschauer die ukrainische Kandidatin besonders unterstützen”, sagte Klitschko der “Bild-Zeitung” (Samstag). Musik habe ähnlich wie der Sport die Kraft, Menschen zu einen, so der Oppositionspolitiker.

Der ESC wird seit 1956 jährlich von der Europäischen Rundfunkunion veranstaltet. In diesem Jahr findet er in der dänischen Hauptstadt Kopenhagen statt.