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Jul 10

Cro, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Cro, über dts Nachrichtenagentur

Baden-Baden (dts Nachrichtenagentur) – Rapper Cro hat einen Doppelerfolg in den offiziellen deutschen Charts erzielt: Als erster deutscher HipHopper steht er parallel auf Platz eins der beiden wichtigsten Hitlisten, teilte GfK Entertainment am Freitag mit. Während seine “MTV Unplugged”-Aufnahme den Thron der Album-Charts erobert, verteidigt “Bye Bye” die Single-Spitze. Auf Platz zwei und drei der Album-Chats liegen “Sing meinen Song – Das Tauschkonzert, Vol. 2″ und Sarah Connors “Muttersprache”.

In den Single-Charts liegen Lost Frequencies feat. Janieck Devy mit “Reality” hinter Cro auf Rang zwei, der Song “Supergirl” von Anna Naklab feat. Alle Farben & Younotus kommt auf den dritten Platz.

Jun 26

Fernsehzuschauer mit einer Fernbedienung, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Fernsehzuschauer mit einer Fernbedienung, über dts Nachrichtenagentur

Wien (dts Nachrichtenagentur) – Sänger Andy Borg räumt kurz vor seiner letzten “Musikantenstadl”-Moderation an diesem Samstag im kroatischen Pula seinem langjährigen Format keine rosige Zukunft ein: “Ich glaube nicht, dass es den `Stadl` in der jetzigen Form in zehn Jahren noch geben wird. Nicht wegen der neuen Moderatoren, sondern weil man dem Druck der Veränderung nicht standhalten kann”, sagte der 54-Jährige in einem Gespräch mit der “Neuen Osnabrücker Zeitung” (Samstag). “Der `Musikantenstadl` ist für ein ganz spezielles Publikum gemacht. Hauptsächlich für die Menschen, denen wir es zu verdanken haben, dass es uns heute weitgehend so gut geht”, sagte der 54-Jährige.

Es gebe fast keine Sendung mehr, bei der die Quoten nicht rückläufig seien. “Die Sehgewohnheiten haben sich schlichtweg verändert. Sogar meine Eltern schauen sich manche Formate erst anschließend in der Mediathek an”, sagte der Sänger. Ab dem 12. September sollen Francine Jordi aus der Schweiz und Alexander Mazza aus Deutschland einen runderneuerten “Stadl” übernehmen.

Jun 21

London (dts Nachrichtenagentur) – Andy Summers, Gitarrist der Rock-Band The Police, könnte sich gut vorstellen, ein weiteres Mal mit seiner alten Band auf Tournee zu gehen: “Ich würde es wieder tun. Die letzte Tournee war, trotz der Spannungen, großartig”, sagte der 72-Jährige der “Welt am Sonntag”. “Vielleicht ist mein neuer Film ein Stimulus für eine weitere Tournee. Ich weiß es nicht”, so Summers.

“Die Rolling Stones sind ja auch wieder unterwegs. Die älteren Bands locken immer noch das größte Publikum an. Ich bin sicher: Wir könnten es noch.” Bereits 2007 hatte sich das aus Sänger und Bassist Sting, Schlagzeuger Stewart Copeland und Summers bestehende Trio für eine eineinhalbjährige Reunion-Tournee wieder zusammengetan. Der Neubeginn hätte sich jedoch schwierig gestaltet. “Als es mit den Proben für die Reunion losging, dachten wir alle: `Okay, wir sind jetzt alle älter, reifer, jeder kennt seinen Platz, lasst uns das entspannt angehen.` So lief es dann aber nicht. Es war, als wären wir zurück in die Schulzeit versetzt worden. Plötzlich kamen all diese infantilen Ego-Spielchen wieder zum Vorschein”, sagte Summer der Zeitung. “Es gab Momente, in denen ich dachte: Das kriegen wir nicht hin. Irgendwie haben wir es dann doch geschafft, zusammenzuhalten. Die Tournee war angekündigt, das Ganze ließ sich auch nicht mehr stoppen. Aber die Begeisterung, die uns entgegenschlug, der gewaltige Erfolg dieser Tournee, all das hat geholfen, die Spannungen abzubauen. Wir wurden immer besser.” Nach dem Ende der Tour gingen alle drei wieder getrennte Wege.

Jun 19

Baden-Baden (dts Nachrichtenagentur) – Rapper KC Rebell hat mit seinem Album “Fata Morgana” die Spitze der deutschen Album-Charts erreicht. Marsimoto, ein Pseudonym des Musikers Marteria, greift hinter “Sing meinen Song – Das Tauschkonzert, Vol. 2″ auf Rang zwei zum “Ring der Nebelungen” auf Platz drei, teilte GfK Entertainment am Freitag mit.

In den Single-Charts dürfen sich demnach Felix Jaehn und Jasmine Thompson mit “Ain`t Nobody (Loves Me Better)” über ihre siebte Nummer-eins-Woche freuen. Kygo feat. Parson James mit “Stole The Show” und Sarah Connor mit “Wie schön du bist” kommen auf die Plätze zwei und drei.

Jun 17

Clueso (Thomas Hübner), über dts Nachrichtenagentur
Foto: Clueso (Thomas Hübner), über dts Nachrichtenagentur

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Der Sänger Thomas Hübner – bekannt als Clueso – findet: “Treu sein muss Spaß machen”. Er verliebe sich “nur ganz selten”, in einen Fan aus der ersten Reihe im Publikum schon gar nicht, so 35-Jährige im Gespräch mit dem Magazin “Cosmpolitan”. “Dass mich eine Frau kurz aus dem Konzept bringt, passiert ab und zu mal. Aber daraus wird nie mehr.”

Der Sänger sehnt sich nach mehr Leichtigkeit in seinem Leben: “Ich komme in ein Alter, wo ich mich nach Blödsinn, statt Schwere sehne. Das fordere ich auch von Freunden: Lieber abends mal quatschen, statt noch was Zerdenkendes reden.”

Jun 14

Robbie Williams, vagueonthehow, Lizenztext: dts-news.de/cc-by
Foto: Robbie Williams, vagueonthehow, Lizenztext: dts-news.de/cc-by

London (dts Nachrichtenagentur) – Der britische Rockstar Robbie Williams glaubt, dass sein Ehe- und Vater-Glück seinem Songwriting geschadet hat: “Ich muss zugeben, dass meine Songs tatsächlich nicht mehr so gut sind, seit ich so glücklich bin. Es fällt mir gerade schwer, etwas zu finden, über das ich singen könnte”, sagte er der “Welt am Sonntag”. Er tue sich schwer, über positive Dinge zu schreiben.

“Schmerz ist ein leichterer Ort für mich, um einen Song zu schreiben, obwohl es eben auch schmerzhaft ist. Es ist mir vertrauter”, erläuterte Williams. Es sei ihm “wirklich selbst aufgefallen, dass die Qualität meiner Texte und Musik gesunken ist, seitdem ich fröhlicher geworden bin”. Zu seinen früheren Alkohol- und Drogen-Exzessen geht der 41-jährige Vater von zwei Kindern auf Distanz. “Ich habe natürlich provoziert. Manchmal war ich echt schlimm”, sagte Williams. “Ich war wie ein nerviges Kind. Ich wollte Anerkennung und dass die Leute mal sagten: Der kann auch was. Ich habe nichts gefühlt, mich hat nichts erfüllt. Stattdessen geschah etwas ganz anderes mit mir, und das war sehr unheimlich, bedrohlich, heavy und düster. Irgendwann habe ich gesagt: Schluss. Ich höre auf. Ich merkte: Fuck, das wird jetzt echt zu viel für mich, damit kommt mein Kopf nicht mehr klar.” Das sei im Jahr 2006 gewesen. “Ich musste mich loswerden, so verzweifelt war ich auf der Suche nach einem verdammten Sinn. Jetzt habe ich ihn gefunden: in meiner Familie.” Der Sänger ist derzeit auf Welt-Tournee, tritt allerdings nur im europäischen Ausland und nicht in Deutschland auf.

Jun 13

Deutschlandfahne, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Deutschlandfahne, über dts Nachrichtenagentur

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Thomas D, Rapper der Fantastischen Vier, glaubt, dass die Entscheidung für deutschsprachige Texte genau richtig gewesen ist. “Ich kann mich daran erinnern, mit Smudo in den USA gewesen zu sein”, erzählte der Musiker im Interview mit der “Neuen Osnabrücker Zeitung” (Samstag). “Als wir da mal in deren Muttersprache gerappt haben, konnten wir beobachten, wie sich Amerikaner fremdschämen, nach dem Motto: Da kommen zwei Weißbrote aus Deutschland mit schlechtem Akzent und machen einen auf Gettorapper. Wie peinlich ist das denn?”, so der 46-Jährige.

“Als wir aber deutsch gerappt haben, war die Reaktion komplett anders. Da haben sie gerufen: Hey cool, das ist ja klasse, das ist authentisch.”

Jun 05

Baden-Baden (dts Nachrichtenagentur) – Die Band Santiano hat mit ihrem Album “Von Liebe, Tod und Freiheit” die Spitze der deutschen Album-Charts erreicht. Die beiden Vorgängeralben “Bis ans Ende der Welt” und “Mit den Gezeiten” rangieren aktuell auf 54 und 38, teilte GfK Entertainment am Freitag mit. Vorwochensiegerin Sarah Connor rutscht demnach mit “Muttersprache” an die zweite Stelle.

Dahinter liegt Florence + The Machine mit “How Big, How Blue, How Beautiful”. Felix Jaehn feat. Jasmine Thompson (“Ain`t Nobody”) führen zum fünften Mal die offiziellen Deutschen Single-Charts an. Jason Derulo (“Want To Want Me”) schiebt sich auf die Zwei und verdrängt Sarah Connor (“Wie schön du bist”) auf die Drei.

Jun 05

Zwei Männer surfen im Internet, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Zwei Männer surfen im Internet, über dts Nachrichtenagentur

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – In Deutschland hören bereits vier von zehn Internetnutzern ab 14 Jahre (37 Prozent) Musik über Streaming-Dienste wie Spotify, Deezer und Soundcloud. Das entspricht 20 Millionen Deutschen, zwei Millionen mehr als noch vor einem Jahr. 2013 waren es erst etwa sechs Millionen.

Innerhalb von nur zwei Jahren hat sich die Zahl damit mehr als verdreifacht. Das ist das Ergebnis einer Umfrage im Auftrag des Digitalverbands Bitkom. Vor allem bei jüngeren Internetnutzern ist Audio-Streaming beliebt: Mehr als die Hälfte (53 Prozent) der 14- bis 29-Jährigen hört so Musik. Unter den 30- bis 49-Jährigen nutzen etwa vier von zehn (39 Prozent) Streaming, bei den 50- bis 64-Jährigen ist es etwa jeder Vierte (28 Prozent), bei den über 64-Jährigen immerhin jeder Siebte (15 Prozent). Für die meisten Nutzer gehört Musik-Streaming zum Alltag: Acht von zehn Streaming-Nutzern (83 Prozent) hören so regelmäßig Musik, jeder zweite (50 Prozent) sogar täglich. Unter den 14- bis 29-Jährigen nutzen neun von zehn (88 Prozent) die Dienste regelmäßig, sechs von zehn (60 Prozent) jeden Tag. Für Musikstreaming zahlt bereits etwa jeder fünfte Nutzer (19 Prozent).

Jun 02

Geigen, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Geigen, über dts Nachrichtenagentur

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Der Rapper Kool Savas, der 2016 beim Eurovision Song Contest (ESC) antreten will, plant einen “melodiösen” Wettbewerbsbeitrag. Er wolle sich gemeinsam mit Xavier Naidoo im kommenden Jahr dem deutschen Vorentscheid des ESC stellen, sagte Savas der “Welt”. “Ich glaube, wir könnten etwas von Deutschland repräsentieren, was sehr positiv ist. Wir sind beides Deutsche, die nicht typisch deutsch sind.”

Der Wettbewerbssong müsse ernst sein, “aber auch so melodiös, dass man es sich anhören kann, ohne in Depressionen zu verfallen.” Im Gespräch mit dem Blatt sagte der Rapper zudem, dass er mit Conchita Wurst nichts anfangen könne. “Ich find`s hässlich, dass man so ein total weibliches Gesicht und alle Züge einer Frau hat und dann so einen Bart. Ich finde das nicht cool oder weltoffen oder frei. Ich finde das unnötig und überflüssig”, sagte Savas.