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Dez 16

AUDIOLAW_BAND_001
AUDIOLAW sind eine vierköpfige Band aus dem Rheinland die Rock als generische Ursuppe aller zeitgenössischen Popmusik betrachtet. In klassischer Rockbesetzung mit Drums, Bass zwei Gitarren und Gesang zeigen sie auf Ihrer pressfrischen Debüt-EP „Revolution Everyday“ wie das zu verstehen ist. Dabei rufen sie mitnichten zur Revolution auf sondern hinterfragen vielmehr den öffentlichen und medialen Umgang mit so großen Begriffen.

Manuel Zeh von Central FM sprach mit AUDIOLAW:

MZ Ihr bezeichnet in Eurem Infotext das Musikgeschehen spätestens nach den 90er Jahren als beendet. Glaubt Ihr das wirklich?

AUDIOLAW Es ist vielleicht ein bisschen überspitzt, aber im Wesentlichen stimmt es schon. Nicht Charts-orientierte Musik hat wenig Chancen im größeren Rahmen wahrgenommen zu werden. Radio und Fernsehen dudeln halt die Charts rauf und runter. Nur auf einigen Sendern, etwa ambitionierten Regionalsendern wie Central FM oder den Campus-Radios, ist das Musikgeschehen tatsächlich vielfältiger, damit aber auch weniger massenkompatibel. Immerhin eine faire Chance wahrgenommen zu werden. Aber das betraf jetzt eher die Medien als die Musik – danach hast Du ja eigentlich gefragt… Wenn man ehrlich ist hat doch alles was heute in der Musik als stilbildend betrachtet werden kann, zwischen den 50ern und 80ern stattgefunden. Dann hat der MTV Videostar den Radiostar gekillt und die Popmusikszene nach ökonomischen Gesichtspunkten umstrukturiert. Ende. Lässt sich auch nicht zurückdrehen.

MZ Würdet Ihr die Zeit denn gerne zurück drehen? Glaubt Ihr dass es hätte anders laufen können?

AUDIOLAW Wohl kaum. Wir sind ja selbst Kinder der digitalen Revolution mit Handy und Internet. Das hat immer gute und schlechte Seiten … Aber was die Musik betrifft lässt es sich nicht leugnen: Die Chance abseits des Mainstream in der Unendlichkeit des Internets wahrgenommen zu werden ist geringer als den Jackpot im Lotto einzustreichen. Das ist auch ökonomisch für Berufsmusiker eine Herausforderung. Dann muss man nämlich das machen was Geld bringt statt das weiter zu entwickeln was eigentlich raus müsste … Gute Musik gibt’s ja. Jede Menge sogar! Aber für den Hörer ist es immer schwerer die Perlen zu finden.

MZ Mal zu Eurer Debüt-EP. „Revolution Everyday“ klingt ja vom Titel her schon heftig. Was soll uns das denn sagen?

AUDIOLAW Naja. Der Begriff Revolution wird ja schon ganz schön strapaziert. Wie viele Revolutionen hatten wir in den, sagen wir mal letzten paar Jahren? Jede Menge. Beinahe täglich halt. Damit geht eine Entwertung des Begriffes einher, denn eigentlich ändert sich ja doch wenig bis gar nichts in Folge dieser vermeintlichen Revolutionen … Dennoch verbergen sich dahinter persönliche Hoffnungen und Schicksale. Und davon erzählt der Song „Revolution Everyday“. Auch von der Verführung junger Menschen zur Teilnahme an einer vermeintlich großen Sache. Über den Missbrauch an idealistischen Jugendlichen, die heute gar nicht mehr wissen können wovon sie sich eigentlich befreien sollten.

MZ Ein politisches Statement ?

AUDIOLAW Politik ist ja auch so ein ausgehöhlter Begriff, aber das lassen wir jetzt besser einfach mal so stehen. Nein – das ist kein politisches Statement. Eher Gesellschaftskritik – also Politik-, Religions- und Völkerübergreifend. Dabei wollen wir uns aber gar nicht so übertrieben ernst nehmen und wollen auch nicht belehren. Aber solche Geschichten beschäftigen uns halt und werden dann zum Bestandteil von Songs.

MZ Zu „Revolution Everyday“ habt Ihr auch einen Videoclip gedreht?

AUDIOLAW Stimmt! Die Arbeit daran hat Spaß gemacht und das Ergebnis kann sich auch sehen lassen. Das Feedback war bisher ausnahmslos positiv.

MZ Ja, es sieht wirklich sehr gut aus!

AUDIOLAW Das nächste Video ist bereits in Produktion. Wir haben noch schöne neue Songs zu denen wir unsere Bilder im Kopf auch für Andere sichtbar machen möchten.

MZ Mir ist aufgefallen, dass man Eure Gesichter nicht sieht. Weder im Promo- Material noch auf der Website und auch nicht auf der aktuellen EP. Warum das?

AUDIOLAW (lacht) Wir wollten nicht dass unser Sex-Appeal die Wahrnehmung der Musik überlagert! Wir sind eine neue Band mit neuer Musik – wir wollten einfach nur dass diese zunächst einmal für sich selbst steht.

MZ Wie macht Ihr das wenn Ihr live spielt?

AUDIOLAW Das ist nochmal eine ganz andere Geschichte. Zum Live-Erlebnis gehört halt auch körperliche Präsenz – das lässt sich nicht trennen. Wir wollen uns auch gar nicht verstecken.

MZ Aha. Da bin ich ja froh dass ihr live keine Masken tragt oder hinter einem geschlossenen Vorhang auftretet.

AUDIOLAW Ja. Wir auch.

MZ Was sind denn Eure Ziele mit AUDIOLAW?

AUDIOLAW Ziele? Nun, wir sind weder als Leistungssportler noch als ehrgeizige Jungunternehmer angetreten … Da sind wir wohl eher Künstler. Wir wollen unsere Möglichkeiten entdecken. Und erweitern. Klar: Publikum wünschen wir uns auch und das darf zahlenmäßig gerne deutlich größer werden. Aber wirklich wichtig ist uns unsere Musik. Und dann schauen wir mal wohin die Reise geht.

MZ Kompliment – ein wirklich schönes Schlusswort.

AUDIOLAW Na dann.

AUDIOLAW live
Donnerstag, 18.12.2014 im Blue Shell, Luxemburger Str. 32, Köln
Einlass 20 Uhr, Beginn 20:30h, Support: Gebrauchtmenschen

Dez 12

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Der Pianist Martin Stadtfeld hält das smarte Aussehen eines Künstlers nicht für einen “belastbaren Grund” ins Konzert zu kommen. “`Och, der junge süße Pianist`, das wächst sich ja aus”, sagte der Musiker im Gespräch mit der “Westdeutschen Allgemeinen Zeitung” (Samstagausgabe). “Dass der große Hype irgendwann vorbei ist, ist ganz klar – auch bei mir”, so Stadtfeld im Interview.

Auch er sei anfangs “herumgereicht” worden, aber diese Etappe zähle wenig. “Hier in der `Bunten` und da mal im Fernsehen sein, das ist gut und schön”, so Stadtfeld zur WAZ, aber “auf dieser Ebene möchte kein Künstler wahrgenommen werden”.

Nov 30

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Tote-Hosen-Sänger Campino und Band-Aid-Initiator Bob Geldof haben sich in einem gemeinsamen Interview für die “Welt am Sonntag” zu der Kritik und Häme geäußert, die ihnen nach ihrer Benefiz-Aktion für den Kampf gegen Ebola entgegen schlug. “Es ist zynisch, dass wir uns jetzt derart rechtfertigen müssen, weil wir ein Lied aufgenommen haben, mit dessen Einnahmen wir angesichts der wachsenden Ebola-Bedrohung etwas unternehmen wollen. Während Politiker und andere wegschauen”, sagte Campino der “Welt am Sonntag”.

Der Düsseldorfer Rock-Star hatte mit Udo Lindenberg, Silbermond und anderen Musik-Stars eine deutsche Version des ursprünglichen Band-Aid-Klassikers “Do They Know It`s Christmas” neu eingespielt. Geldof nahm mit Chris Martin, Bono, One Republic und anderen seinen mit Midge Ure komponierten Originalsong noch mal neu auf, mit dem vor 30 Jahren Geld für die Opfer der Hungersnot in Äthiopien eingespielt worden war. “Der Song ist wie ein Stein, den wir jetzt schon zum vierten Mal werfen – und jedes Mal hat das auch eine Wirkung”, sagte Geldof, “er ist auch ein politisches Werkzeug, mit dem wir Entwicklungshilfe wieder in die Diskussion bringen.” Dazu gehöre auch die Frage, warum Deutschland seine Zusage, bis 2015 stufenweise 0,7 Prozent des Nationaleinkommens für die Entwicklungshilfe bereitzustellen, nicht eingehalten hat. Bislang sind es erst 0,37 Prozent. “Deswegen bin ich so enttäuscht von Angela Merkel, weil sie ihre Versprechen nicht einhält.” Vor dem G7-Gipfel, den Deutschland im Juni 2015 ausrichtet, wolle er den politischen Druck wieder erhöhen. Auf die Frage, ob beide wieder große Protest-Konzerte planten, wie 2005 bei Live 8 in Berlin oder 2007 vor 100.000 Zuschauern in Heiligendamm, sagte Geldof nur so viel: “Bei Live 8 waren allein in Berlin eine Million Menschen auf der Straße, das ist politischer Druck. 2015 wird ein großes politisches Jahr. Wir geben mit dieser Single schon jetzt den Ton vor”, sagte er der “Welt am Sonntag”. Campino ergänzte, er sei sich ziemlich sicher, dass “irgendwann im nächsten Jahr vor dem G7-Gipfel mein Telefon klingelt und Bob wieder eine seiner Ideen hat. Wenn es soweit ist, muss man über die Zusammenhänge, die Ziele reden. Ich folge ihm nicht blind, das verlangt er aber auch nicht”, sagt Campino der “Welt am Sonntag”. Geldof äußerte sich auch zu dem Tod seiner Tochter Peaches (25) vor wenigen Monaten – sie war an einer Drogenüberdosis gestorben. “Ich kann nicht ausschließen, dass meine persönliche Katastrophe mit meiner gegenwärtigen Kampagne vermischt wird. Aber ich lese sowieso schon lange nichts mehr über mich selbst. Sehe mir keine Fotos von mir an, auch keine Auftritte in TV-Sendungen”, sagte Geldof der “Welt am Sonntag”, “ich weiß nicht, was die Medien in diesem Zusammenhang über mich sagen werden. Es ist mir egal, was die Leute über mich denken. Damit hat sich`s.” Die Freundschaft zu Campino hätte auch in Krisen-Zeiten Bestand gehabt. “In schweren, in sehr schweren Zeiten reden wir beide als Freunde”, sagte Geldof der Zeitung. Dann fügte er hinzu, dass sie am Ende immer Fußball-Rivalen blieben: “Ich liebe Chelsea, er Liverpool, sein Team ist scheiße, meines großartig. Es ist ein echte Freundschaft.”

Nov 24

Nach dem großen Erfolg im letzten Jahr ist das Konzert DANCE AROUND THE CHRISTMAS TREE, des Wahl-Pulheimers Ron White, aus Washington DC in diesem Jahr bereits seit Wochen restlos ausverkauft.

Frei nach dem Motto DANCE AROUND THE CHRISTMAS TREE präsentiert der Künstler ein unterhaltendes Programm aus American Christmas, Soul, Pop und Jazz. Klassiker von Barry White, Earth Wind and Fire, Michael Jackson und Stevie Wonder… Die ganz großen Hits der Soul- und Popmusik der letzten 30 Jahre, interpretiert vom Ron WHITE Trio, dessen Spaß auf der Bühne hochansteckend ist. Erleben Sie an den Keyboards Bobby van den Bergh aus den Niederlanden, der schon mit Candy Dulfer tourte und garantiert immer den richtigen Groove findet und am Saxophon Ismael Diallo, der unter Anderem festes Mitglied der Howard Carpendale Band ist.

Ausserdem dürfen Sie auf vielfachen Wunsch des Publikums auch kräftig Tanzen und köstliches Fingerfood aus dem Bistro 62 genießen!

Ron WHITE sorgte in seiner Karriere bereits vielfältig für Schlagzeilen. Er sang die Hauptrollen in Broadway Produktionen, wie „Ain`t missbehavin“ ,„Kiss me Kate“ und „Dancing in the Street“, spielte den C.C. White in „Dreamgirls“ tourte 3 Mal mit dem Musical „Hair“ durch Europa, spielte die Hauptrolle im Musical „ Gaudi“, sang für Dusty Springfield, Heather Small, Puff Daddy, R. Kelly, die Lighthouse Family und Enrique Iglesias und schrieb mit an den Welterfolgen der Band „ 4 the cause“ .

Mit einer Stimme, die an Stevie Wonder und Lionel Richie erinnert und mit einer Bühnenpräsenz wie sie nur ganz wenigen Künstlern zu eigen ist, schaffte es Ron WHITE immer wieder sein Publikum und den Abend zu einem unvergesslichen Ergebnis zu machen.

Mit samtener Stimme bringt der Musicalstar sein Publikum zum Träumen. Mit einer unwiderstehlichen Mischung aus Humor, Sexappeal und schauspielerischem Talent, fesselt er seine Zuhörer und interpretiert Songs die Musikgeschichte geschrieben haben oft besser als das Original. Seine Liebe zu guter Musik stellt er mit einem breiten Repertoire aus Jazz­, Soul ­ und Pop Klassikern mit Hits von Barry White, über Stevie Wonder, Marvin Gaye, Prince, Earth Wind and Fire bis hin zu James Brown, unter Beweis.

Christmas

Nov 23

Wien (dts Nachrichtenagentur) – Der österreichische ORF will offenbar die Eurovisions-Show “Musikantenstadl” modernisieren. Dazu soll der Altersdurchschnitt von 68 Jahren deutlich nach unten korrigiert werden – zumindest ins Vorruhestandsalter, berichtet das Nachrichtenmagazin “Der Spiegel”. In einem Brief an die ARD-Intendanten habe ORF-Chef Alexander Wrabetz deshalb jetzt vorgeschlagen, das Konzept für die Sendung zu modernisieren.

Ob die Show überhaupt eine Chance habe, über 2015 verlängert zu werden, sei laut ARD allerdings noch offen. Einerseits wolle das Erste ältere Zuschauer nicht vergrätzen – andererseits sei deren Zahl seit der ersten Sendung mit Moderator Andy Borg von über sechs Millionen auf zuletzt vier Millionen gesunken. Fürsprecher des ORF ist laut “Spiegel” nun Ulrich Wilhelm, Chef des in der ARD für den “Stadl” zuständigen Bayerischen Rundfunks. Er habe dafür plädiert, das Konzept des ORF, zu dem man eine langjährige gute Beziehung habe, abzuwarten, bevor man über den “Stadl” den Stab breche, heißt es dem Nachrichtenmagazin zufolge in der ARD.

Nov 21

Clueso (Thomas Hübner), über dts Nachrichtenagentur
Foto: Clueso (Thomas Hübner), über dts Nachrichtenagentur

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Sänger Clueso hat neben seinem aktuellen Album “Stadtrandlichter” auch schon einige Songs mit seinem Großvater eingespielt. “Das ist richtig. Ich habe viele Songs produziert, auch ein Album mit meinem 84-jährigen Opa aufgenommen. Allerdings ist das nicht für eine Veröffentlichung gedacht”, sagte der 34-Jährige in einem Interview mit der “Rheinischen Post”.

“Mein Opa spielt auch Gitarre, und ich wollte mit ihm einfach ein gemeinsames Album machen, das er nun seinen Freunden zeigen kann. Für mich ist mein Opa ohnehin schon ein Superstar. Außerdem finde ich es geil, in einer Zeit, in der alles allzeit verfügbar ist, auch zu sagen: Nein, das bleibt privat.” Auf die Frage, ob er sich über das Gesamtkonzept seines neuen Albums Gedanken gemacht habe, sagte der Songwriter: “Na klar hatte ich Sorgen. Aber zum Glück habe ich gute Freunde, die mich beruhigen und sagen: `Clüsen, entspanne dich. Das ist doch genau deine Musik, dass eben nicht alles hundertprozentig zusammenpasst.` Mein Album ähnelt daher Martin Scorseses Dokumentarfilm über `The Band` von 1978, bei dem er aus verschiedenen Kurzfilmen einen Langspielfilm gemacht hat.”

Okt 30

Smudo, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Smudo, über dts Nachrichtenagentur

Stuttgart (dts Nachrichtenagentur) – Smudo, Musiker und “The Voice”-Juror, lebt heute, mit Mitte 40, gesünder als noch vor 25 Jahren. Damals gründete er mit Thomas D, Michi Beck und And.Ypsilon die Band “Die Fantastischen Vier”. “Wir sind heute fitter und gesünder als damals. Früher haben wir noch wild geraucht und getrunken, bevor wir auf die Bühne gegangen sind”, sagte der 46-Jährige in einem Interview mit dem Internetportal T-Online.

“Bei der ersten großen Tour hatte ich eine schwere Kehlkopfentzündung und musste mit Cortison behandelt werden. Wir mussten da vieles lernen und haben schon 1994 begonnen, uns von Personal Trainern in Sachen Sport und Ernährung beraten zu lassen. Gerade Sport ist extrem wichtig.” Auf die Frage, ob er eine Lieblingssportart habe, sagte Smudo: “Nein. Mein Trainer sagt immer: Der Sport, den man macht, der ist gut.” Fit will der Musiker bleiben, weil er vorhat, noch sehr lange mit seinen Bandkollegen im Geschäft zu bleiben: “Wir sind angetreten, die Aufgabe zu übernehmen und zu zeigen, dass Hip-Hop-Musik auch altern kann und um die älteste amtierende und regelmäßig Alben veröffentlichende Hip-Hop-Band der Welt zu werden. Und das werden wir durchziehen, bis einer von uns umfällt.”

Okt 05

Los Angeles (dts Nachrichtenagentur) – Die Pop-Ikone Lady Gaga hat im vergangenen Jahr über ein Ende ihrer Karriere im Musikgeschäft nachgedacht. “Ich war so erschöpft und ausgebrannt, dass ich aus dem Musikgeschäft aussteigen wollte”, sagte sie der “Welt am Sonntag”. “Für einige Leute um mich herum war es wichtiger, so schnell wie möglich so viel Geld wie möglich aus mir herauszupressen. Das war ihnen wichtiger, als meine Kreativität zu fördern oder mir zu helfen, mich als Musikerin weiterzuentwickeln.” 2013 hatte sich die 28-jährige New Yorkerin von ihrem langjährigen Manager getrennt.

“Ich war so angesagt, dass man am Ende keinen Unterschied mehr erkennen konnte zwischen dem, was mal meine authentische künstlerische Ausdrucksform war und dem Marketing, zu dem sich das alles ausgewachsen hatte”, sagte Lady Gaga der “Welt am Sonntag”. “Am Ende bleibt dann nur hängen: `Lady Gaga – das ist doch die mit den verrückten Kostümen und den abgefahrenen Videos.` Die Kunst, die Musik wurden nicht mehr wahrgenommen.” In dieser Phase habe ihr die Zusammenarbeit mit dem Entertainer Tony Bennett geholfen, mit dem sie gemeinsam das Album “Cheek to cheek” veröffentlicht hat, eine Sammlung von Jazz-Klassikern. “Ich will aus meinem Trend ausbrechen. Deshalb habe ich vier Minuten lange Jazz-Lieder gesungen. Ich habe wieder Musik gemacht”, sagte sie der “Welt am Sonntag”. “Tony hat mir auch nie gesagt: `Zieh mal die blöden Kostüme aus.` Er sagte nur:` Sei du selbst – und sing!” Sie habe sich bei Bennett gut aufgehoben und von ihm verstanden gefühlt. “Ich habe mit ihm die dunkelsten Geschichten meines Lebens geteilt. Ich habe ihm Dinge erzählt, die ich noch nie jemandem offenbart hatte”, sagte Lady Gaga der “Welt am Sonntag”. Dass Bennett 60 Jahre älter ist als sie, sei kein Problem gewesen. “Wenn wir zusammen Jazz singen, spielt das keine Rolle, da gibt es keine Distanz. Er ist für mich wie ein Großvater, Vater, Onkel, mehr noch: wie ein Bruder, ein Freund.”

Okt 02


Foto: Sterne auf dem “Walk of Fame” in Hollywood, über dts Nachrichtenagentur

Los Angeles (dts Nachrichtenagentur) – Die fünf Musiker der 1984 gegründeten US-Popgruppe New Kids On The Block (NKOTB) werden in Hollywood mit einem Stern auf dem Walk of Fame geehrt. Offiziell soll die Steinplatte von den Bandmitgliedern Jonathan Knight, Jordan Knight, Joey McIntyre, Donnie Wahlberg und Danny Wood am 9. Oktober 2014 enthüllt werden, wie die Band auf ihrer Internetseite mitteilte. Früher als “Teenieband” bezeichnet, gelten NKOTB heute als Prototyp erfolgreicher Boygroups und waren Vorbild für nachfolgende Formationen der 1990er Jahre wie Take That oder die Backstreet Boys.

1994 löste sich die Gruppe auf, seit 2008 sind sie wieder im Musikgeschäft aktiv. Laut Informationen des Veranstalters erhält die Band den insgesamt 2.530. Stern auf dem berühmten Gehweg entlang des Hollywood Boulevard.

Sep 14

Rolling Stones-Mitglied Keith Richards, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Rolling Stones-Mitglied Keith Richards, über dts Nachrichtenagentur

London (dts Nachrichtenagentur) – Keith Richards, legendärer Gitarrist der Rolling Stones, geht in seiner Rolle als Großvater auf: Im Gespräch mit dem “Spiegel” schwärmte er vom “Großvater-Ding”. Zudem offenbarte er sich als Familienmensch, der die Einkäufe erledigt, den Müll rausbringt und auf die Worte seiner Frau Patti hört, mit der er zwei Kinder hat: “Du hast recht, Mutter, dein Wille geschehe.” Auf die Frage, ob es nicht schwierig sei, als ständig tourender Rockstar Kinder zu erziehen, antwortete Richards: “Es ist ein seltsames Leben. Aber nicht unbedingt schädlich für Kinder. Sie sehen viele verschiedene Orte, lernen neue Leute kennen, eine Menge Sprachen.”

Drogen habe er seinen Kindern allerdings verboten. Sein Vorbild sei sein eigener Großvater Gus, ein “Vollblutmusiker”, in dessen Wohnung das Ziel von Richards’ Sehnsüchten stand: eine Gitarre. Das erste Lied, das sein Großvater ihm beigebracht habe, sei “Malagueña”, ein Flamenco-Stück, gewesen. “Gus sagte: `Wenn du Malagueña spielen kannst, kannst du alles spielen.‘ Also übte ich wie verrückt, um das Stück hinzubekommen.” Durch das Nachdenken über Gus, der auch der Protagonist seines Kinderbuchs “Gus & ich” ist, habe der Musiker in die Großvater-Rolle gefunden. “Für viele Menschen bedeutet Familie nur Mum und Dad, und die erzählen ihren Kindern, was sie alles nicht tun dürfen”, so Richards. “Großeltern haben diese Probleme nicht. Sie können für die schönen Dinge des Lebens zuständig sein und Blödsinn machen.” Über die Zukunft der Rolling Stones sagte Richards, sie hätten “noch genug Benzin im Tank”. Er fügte an: “Ob es sich gehört, in diesem Alter noch Rock ’n’ Roll zu spielen, keine Ahnung.”