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Jun 28

Taxi-Fahrer, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Taxi-Fahrer, über dts Nachrichtenagentur

London (dts Nachrichtenagentur) – Marc Almond, der ehemalige Sänger des Popduos Soft Cell, ist genervt von Aufforderungen, den Song “Tainted Love” aus dem Jahr 1981 zu singen: “Ich singe weder in Taxis noch in Handys hinein”, sagte Almond dem “Zeit Magazin”. Vor allem von Taxifahrern werde er nämlich oft darum gebeten: “Das passiert mir immer, immer und immer wieder, jede Woche drei- bis viermal”, so der Brite. “Manche Taxifahrer rufen sogar ihre Frau an und halten mir dann das Handy hin”, mit der Aufforderung: “Singen Sie es für meine Frau!” Es gebe allerdings auch Taxifahrer, “die selber `Tainted Love` singen, sobald sie mich im Rückspiegel erkennen. Es gibt für mich einfach kein Entkommen.”

Nach dem Ende von Soft Cell habe er mit dem Song “Tainted Love” zunächst nichts mehr zu tun haben wollen. “Aber solche Geschichten einer Hassliebe können auch viele andere Musiker erzählen, die einen Hit haben, der ihr Leben zu überstrahlen scheint”, sagte Almond. Irgendwann müsse man als Musiker lernen, “seine Erfolge zu würdigen.” Er habe im Laufe der Jahre akzeptiert, “dass ich einen Weg finden musste, mit ihm zu leben. Er würde sich ja nicht in Luft auflösen”, sagte er. “Hätte ich nicht gelernt, ihn wieder in mein Herz zu schließen, wäre ich bestimmt untergegangen.”

Jun 23

Radio, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Radio, über dts Nachrichtenagentur

Baden-Baden (dts Nachrichtenagentur) – Die deutschen Rapper KC Rebell und Summer Cem sind mit ihrem Album “Maximum” die neue Nummer eins der offiziellen deutschen Album-Charts. Das teilte die GfK am Freitag mit. Das Album “Sing meinen Song – Das Tauschkonzert, Vol.4″ zur TV-Show “Sing meinen Song – Das Tauschkonzert” kommt auf Rang zwei.

Helene Fischer komplettiert mit ihrem selbstbetitelten Album das Podium. An der Spitze der Single-Charts steht weiterhin der Song “Despacito” von Luis Fonsi feat. Daddy Yankee. Es folgen Robin Schulz feat. James Blunt (“OK”) und Imagine Dragons (“Thunder”). Die offiziellen deutschen Charts werden von GfK Entertainment im Auftrag des Bundesverbandes Musikindustrie ermittelt. Sie decken 90 Prozent aller Musikverkäufe ab.

Jun 22

Levina am 13.05.2017 beim ESC, EBU, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Levina am 13.05.2017 beim ESC, EBU, über dts Nachrichtenagentur

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Levina, die vor sechs Wochen beim Eurovision Song Contest (ESC) in Kiew mit mageren sechs Punkten auf dem vorletzten Platz gelandet war, hat nun die herbe Enttäuschung weitgehend weggesteckt. “Mir geht es ganz gut”, sagte sie der “Heilbronner Stimme” (Donnerstagausgabe). “In der ersten Zeit nach Kiew war das natürlich anders. Ich hatte so lange darauf hingearbeitet und sehr viel Herzblut investiert, da war das Ergebnis schon eine herbe Enttäuschung. Aber für mich ist auch klar: Es war eine tolle Erfahrung, eine wunderbare Zeit, die ich nicht missen möchte und in der ich viele neue Länder kennengelernt habe.”

Sie fügte hinzu: “Ich bin nicht der Typ, der lange rumgrübelt, was man hätte anders machen müssen.” Ihren Auftritt in Kiew würde sie im Nachhinein nicht ändern: “Für mich war er sehr cool, mit den Farben silber, grau, weiß und schwarz. Nicht kunterbunt, Das bin nicht ich”. Für manche Kritiker war Levina beim ESC als graue Maus rübergekommen. Die Sängerin, die für Herbst eine kleine Tour plant, könnte sich vorstellen, dass man sich für die deutsche Vorauswahl der Songs mehr Zeit nimmt und früher damit beginnt.

Jun 16

Mann mit Kopfhörern, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Mann mit Kopfhörern, über dts Nachrichtenagentur

Baden-Baden (dts Nachrichtenagentur) – Der deutsche Rapper Bushido ist mit seinem Album “Black Friday” die neue Nummer eins der offiziellen deutschen Album-Charts. Das teilte die GfK am Freitag mit. Es ist bereits das achte Nummer-eins-Album des Berliners.

Auf dem zweiten Platz folgt mit Spongebozz (“Started from the Bottom/KrabbenKoke Tape”) ebenfalls ein deutscher Rapper. Helene Fischer rutscht mit ihrem selbstbetitelten Album auf Rang drei ab. An der Spitze der Single-Charts steht weiterhin der Song “Despacito” von Luis Fonsi feat. Daddy Yankee. Es folgen Robin Schulz feat. James Blunt (“OK”) und David Guetta feat. Justin Bieber (“2U”). Die offiziellen deutschen Charts werden von GfK Entertainment im Auftrag des Bundesverbandes Musikindustrie ermittelt. Sie decken 90 Prozent aller Musikverkäufe ab.

Jun 15

Geigen, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Geigen, über dts Nachrichtenagentur

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Der Musiker Gregor Meyle führt das abnehmende Interesse vieler Kinder daran, ein Instrument zu lernen, auf die mangelnde Initiative der Eltern zurück. “Ganz ehrlich: Wenn wir unsere Kinder auffordern, noch mehr in einen Bildschirm zu gucken, haben wir das Konzept Erziehung nicht verstanden”, sagte Meyle der “Rheinischen Post” (Donnerstagsausgabe). Man dürfe aber kein Kind dazu zwingen, ein Instrument zu spielen.

“Einfach nur die Möglichkeit zu schaffen, ist wichtig und richtig.” Meyle wurde schon als Kind von seinem Großvater und seinen Eltern musikalisch gefördert.

Jun 09

Radio, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Radio, über dts Nachrichtenagentur

Baden-Baden (dts Nachrichtenagentur) – Die Chemnitzer Band Kraftklub ist mit ihrem Album “Keine Nacht für Niemand” die neue Nummer eins der offiziellen deutschen Album-Charts. Das teilte die GfK am Freitag mit. Helene Fischer rutscht mit ihrem selbstbetitelten Album auf Rang zwei ab.

Pink Floyd-Gründungsmitglied Roger Waters komplettiert mit “Is This The Life We Really Want?”, seinem ersten Rockalbum seit 25 Jahren, das Podium. An der Spitze der Single-Charts steht weiterhin der Song “Despacito” von Luis Fonsi feat. Daddy Yankee. Es folgen Robin Schulz feat. James Blunt (“OK”) und Ed Sheeran (“Shape Of You”). Die offiziellen deutschen Charts werden von GfK Entertainment im Auftrag des Bundesverbandes Musikindustrie ermittelt. Sie decken 90 Prozent aller Musikverkäufe ab.

Jun 09

Mann mit Kopfhörern, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Mann mit Kopfhörern, über dts Nachrichtenagentur

London (dts Nachrichtenagentur) – Viele seiner eigenen Hits mag der britische Sänger Phil Collins nicht mehr hören. “Ich wäre nicht unglücklich, wenn ich diese Lieder nie wieder singen müsste”, sagte der 66-Jährige der “Rheinischen Post” (Freitagsausgabe). “Auf der anderen Seite lieben meine Fans `Against All Odds` und `You Can`t Hurry Love`. Sie kommen zu meinen Shows, um diese Stücke zu hören. Also gebe ich sie ihnen natürlich auch.”

Der Brite hat nach langer Krankheit seine Comeback-Tournee begonnen und gibt von Sonntag an fünf Konzerte in Köln. Auf die Frage, was er in seinem Leben versäumt habe, antwortete er: “Nicht Keith Moons Platz bei `The Who` eingenommen zu haben. In dieser Band hätte ich wie ein Feuerwerk sein müssen. Ich bin mir sicher, dass ich dem gerecht geworden wäre.” Das Problem sei gewesen, so Collins, dass er sich nach dem Tod von Keith Moon nicht früh genug bei Pete Townshend gemeldet habe.

Jun 07

Frau mit Kopfhörern, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Frau mit Kopfhörern, über dts Nachrichtenagentur

Los Angeles (dts Nachrichtenagentur) – Der kanadische Film- und Serienstar Kiefer Sutherland hat seit seiner Kindheit ein Faible fürs Musizieren: “Ich wollte immer schon Musik machen, hatte allerdings Angst, damit meine Glaubwürdigkeit als Schauspieler aufs Spiel zu setzen”, sagte Sutherland, der nun eine zweite Karriere als Sänger startet, der Wochenzeitung “Die Zeit”. Früher habe ihn eine böse Kritik verletzt, “heute kümmere ich mich nicht mehr darum. Es heißt immer, man solle sich früh für einen Beruf entscheiden und dabei bleiben. Aber ich glaube sehr an zweite Chancen”.

Das Liederschreiben habe für ihn befreiende Wirkung: “Das Album ähnelt einem Tagebuch, und ich habe beim Schreiben herauszufinden versucht, wo ich mich in meinem Leben befinde.” Nach neun Jahren, “fünf Tage die Woche täglich 16 oder 17 Stunden auf dem Set” habe er begonnen, Songs zu schreiben. “Mit dem Schreiben begannen sich die Dinge zu ordnen. Plötzlich wusste ich, wo ich stehe.” Das für ihn verbindende Element seiner beiden Professionen liege dabei im Geschichtenerzählen: “Es bringt die Menschen seit Urzeiten zusammen. Geschichten integrieren Kulturen, verschiedene Perspektiven kommen zum Ausdruck, und dadurch lernen wir.”

Jun 07

Elbphilharmonie, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Elbphilharmonie, über dts Nachrichtenagentur

Hamburg (dts Nachrichtenagentur) – Der Präsident des Deutschen Tonkünstlerverbandes, Cornelius Hauptmann, hat das geplante Konzert zum G20-Gipfel in der Hamburger Elbphilharmonie verteidigt. “Die Einstellung, dass man `bösen` Menschen – denn unter den G20-Staatschefs mögen einige Autokraten sein – keine Hoch- und Höchstkultur bieten sollte, weil es deren Selbstbespiegelung dienen könnte, ist falsch”, schreibt Hauptmann in einem Gastbeitrag für die “Zeit”-Beilage “Christ & Welt”. Damit widerspricht er dem EKD-Kulturbeauftragten Johann Hinrich Claussen.

Der Theologe hatte in der Vorwoche in der Beilage davor gewarnt, die Elbphilharmonie “umstandslos zur Bühne für die Mächtigen dieser Welt” zu machen. Musiker dürften sich nicht zu Dienern der “Großpolitiker” machen lassen, so Claussen. Dagegen schreibt Hauptmann, der G20-Gipfel sei ein Aushängeschild für “die Offenheit unserer Gesellschaft und für unseren Kulturreichtum.” Auch Musiker sollten ihn nutzen, um der Welt zu zeigen, dass es möglich sei “Hochkultur zu bieten, ohne liebedienerisch oder affirmativ der Politik gegenüber aufzutreten”. Die Musiker spielten nicht, “weil die Staats- und Regierungschefs da sind; die Staatschefs sind an diesem Abend in der Elbphilharmonie, um die Musiker zu hören”, argumentiert Hauptmann, der seit April 2014 Präsident der größten Musikervereinigung Deutschlands ist. Zum G20-Gipfel Anfang Juli wird unter der Leitung des Dirigenten Kent Nagano ein Konzert für die angereisten Staats- und Regierungschefs in der neuen Hamburger Philharmonie gegeben.

Jun 06

Frau mit Kind, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Frau mit Kind, über dts Nachrichtenagentur

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Der Sänger Wincent Weiss findet starke Frauen gut. “Ich mag Frauen, die wissen, wo sie hinwollen. Zielloses Jobben verstehe ich nicht”, sagte der Musiker der Frauenzeitschrift “Emotion” (Ausgabe 7/17).

“Meine Mutter ist so eine starke Frau. Sie geht den Weg, auf den sie Bock hat.” Noch mehr starke Frauen wünscht sich der 24-Jährige auch im Pop-Business: “Im Radio werden immer noch mehr Männer als Frauen gespielt. Das kann sich in meinen Augen gern ändern.” Auszeiten vom frühen Starrummel genießt der Sänger in den eigenen vier Wänden: “Ein Tag frei und ich bleibe im Bett, bestelle mir Sushi und lass mich von Netflix-Folgen berieseln. Danach fühle ich mich richtig schlecht, weil ich nichts geschafft habe”, sagte der Wahl-Berliner. Richtig runter kommt er am besten in der Heimat – “mit intensiver Schwester- und Mamazeit”, erzählte Weiss. “Familie bedeutet für mich Verlässlichkeit. Beständigkeit, über alle Höhen und Tiefen hinweg. Familie kann schnell vorbei sein, gerade die kostbare Zeit mit den Großeltern. Jeder Abschied kann der letzte sein, die Angst reist gerade intensiv durch meinen Kopf”, sagte der Sänger, dessen Großeltern seinen Erfolg auf Social Media verfolgen. “Mein Opa kommentiert und teilt fleißig auf Facebook.”