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Dez 10

Euro- und Dollarscheine, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Euro- und Dollarscheine, über dts Nachrichtenagentur

London (dts Nachrichtenagentur) – Der Hauptgrund, warum sich legendäre Bands wiedervereinigten, sei Geldmangel, meinen Roger Hodgson, einst Lead-Sänger von Supertramp, und der frühere Frontmann der Band Chicago, Peter Cetera. “Wiedervereinigungen gibt es meist nur, weil die Bandmitglieder das Geld brauchen”, sagte Hodgson der “Welt am Sonntag” in einem gemeinsamen Interview mit seinem Kollegen Cetera. Dieser sieht es ähnlich: “Wenn ich noch mit Chicago spielte, würde ich es nur des Geldes wegen machen. Das will ich aber nicht”, so Cetera, der die Band 1985 im Streit verließ.

Dennoch können die Sänger, die zurzeit gemeinsam bei Night Of The Proms auftreten, die Beliebtheit von Band-Reunions nachvollziehen. “Bevor John Lennon erschossen wurde, hatte auch ich mir nichts sehnlicher gewünscht, als dass die Beatles noch einmal zusammenkommen würden”, sagt Cetera und Hodgson glaubt, es gebe bei vielen Fans eine “romantische Sehnsucht nach diesem magischen Moment, an dem alle wieder zusammenkommen”. Er fügt hinzu: “Es ist fast wie bei einem Scheidungskind, das sich wünscht, die getrennten Eltern mögen sich noch mal versöhnen. Aber wenn es vorbei ist, ist es vorbei.”

Dez 08

Frau mit Kopfhörern, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Frau mit Kopfhörern, über dts Nachrichtenagentur

Baden-Baden (dts Nachrichtenagentur) – Die Deutschrapper Kollegah & Farid Bang sind auf Platz eins der Album-Charts. Das teilte die GfK am Freitag mit. Mit “Jung Brutal Gutaussehend 3″ gelang ihnen demnach der erfolgreichste HipHop-Start seit zwei Jahren.

“JBG3″ ist gleichzeitig das meistgestreamte Album der Startwoche und überspringt als erstes Werk innerhalb der ersten Tage die Hürde von 30 Millionen Streamings. Auch in den Single-Charts bringen Kollegah & Farid Bang 17 Titel in der Top 50 unter. Damit überholen sie den bisherigen Rekordhalter Ed Sheeran, der Anfang März dieses Jahres 14 Top 50-Songs auf einmal hatte. Nach acht Wochen gibt es aber wieder einen neuen Spitzenreiter bei den Singles: Ed Sheeran mit “Perfect”. Dahinter stehen nun Bausa (“Was du Liebe nennst”) und Camila Cabello feat. Young Thug (“Havana”). Über ein Zehntel der Top 100 setzt sich aus Weihnachtsliedern zusammen, von denen “All I Want For Christmas Is You” (Mariah Carey, neun), “Last Christmas” (Wham!, 14) und “Wonderful Dream (Holidays Are Coming)” (Melanie Thornton, 41) am besten abschneiden. Die offiziellen deutschen Charts werden von GfK Entertainment im Auftrag des Bundesverbandes Musikindustrie ermittelt. Sie decken 90 Prozent aller Musikverkäufe ab.

Dez 06

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Dhani Harrison hatte es als Sohn des 2001 verstorbenen Ex-Beatles George Harrison nicht immer leicht. “Ich habe mich immer bemüht, mein eigenes Leben zu leben”, sagte Harrison der “Zeit”. “Als Kind eines Beatles muss man fleißiger als alle anderen sein, um ernst genommen zu werden.”

Er habe früher zwar in Schulbands gespielt, sei dann aber “längere Zeit der Musik aus dem Weg gegangen”, um sich unter anderem dem Sport zuzuwenden. “Mein Vater war nie ein guter Sportler, ich schon”, so Harrison. “Als Ruderer war ich erfolgreich mit Teams, in die man nicht aufgenommen wird, bloß weil man der Sohn von George Harrison ist.” Über sich selbst sagte er: “Ich bin diszipliniert, ich arbeite hart. Ich war sogar auf einer Art Militärschule, was mein Vater, ein Pazifist, furchtbar fand. Aber ich fand es toll dort. Vielleicht war das meine Rebellion.” Nach dem Tod seines Vaters habe er mitgeholfen, dessen letztes Soloalbum fertigzustellen. “Und danach blieb ich bei der Musik”, so Harrison. Über seinen Vater sagte er: “Wenn ich heute im Studio bin, spüre ich immer wieder seine Gegenwart. Und manchmal höre ich auch in meinen Träumen noch seine Stimme.”

Dez 06

Rechtsextreme, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Rechtsextreme, über dts Nachrichtenagentur

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Die Zahl rechtsextremer Musikveranstaltungen ist im dritten Quartal 2017 weiter angestiegen. Das geht aus der Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der Linke-Bundestagsfraktion hervor, über welche die “Welt” (Donnerstagsausgabe) berichtet. Demnach stellten die Behörden zwischen Juli und September bundesweit 34 rechte Konzerte, Liederabende und andere Veranstaltungen mit Musikbeiträgen fest.

Sie fanden größtenteils in Thüringen und Sachsen statt. Für das bisherige Jahr 2017 gab es 191 rechte Musikevents, im Vorjahreszeitraum waren es noch 184. Insbesondere die Zahl der Besucher der Rechtsrock-Konzerte hat sich drastisch erhöht. So besuchten laut Bundesregierung im dritten Quartal 2017 rund 11.000 Menschen rechtsextreme Musikevents. Im Jahr zuvor wurden im gleichen Zeitraum lediglich rund 5.000 Besucher gezählt. Als Grund für den Anstieg gelten Großveranstaltungen wie die beiden Rechtsrock-Konzerte im thüringischen Themar im Juli, zu denen jeweils mehrere tausend Neonazis aus dem gesamten Bundesgebiet anreisten. “Naziszene und rechte Subkultur sind nach wie vor mobilisierungsfähig – trotz des Siechtums der NPD”, warnte die Linke-Bundestagsabgeordnete Ulla Jelpke “Solche Konzerte sind Anlaufpunkte für die militante Szene.” Sie erwarte, dass die Bundesregierung bei der am Donnerstag beginnenden Innenministerkonferenz in Leipzig darüber berät, “welche politischen und rechtlichen Möglichkeiten es gibt, solche Nazi-Events zu verhindern.” Thüringens Innenminister Georg Maier (SPD) kündigte indes an, verstärkt gegen die rechten Musikveranstaltungen im Freistaat vorgehen. “Es ist aus meiner Sicht nicht zu tolerieren, dass Neonazis in Thüringen weitgehend unbehelligt Geschäfte mit solchen Konzerten machen, Nachwuchs rekrutieren und Strukturen aufbauen”, sagte Maier der Zeitung. “Es ist in den letzten Jahren im Süden Thüringens ein rechtsradikales Ökosystem gewachsen, welches diese Entwicklung begünstigt hat.” Auf der Tagesordnung der Innenministerkonferenz steht das Thema Rechtsrock aktuell nicht. Maier will das Thema jedoch am Rande mit seinen Kollegen ansprechen. “Politik und Gesellschaft sind nicht energisch genug dagegen vorgegangen. Das will ich ändern”, so der SPD-Politiker. Für das kommende Jahr ist bereits ein rechtes Musik-Großevent angekündigt: Im April soll ein zweitägiges Festival mit Kampfsport-Wettkämpfen in Mitteldeutschland stattfinden. Den genauen Veranstaltungsort wollen die Organisatoren bislang nicht verraten.

Dez 01

Radio, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Radio, über dts Nachrichtenagentur

Baden-Baden (dts Nachrichtenagentur) – Die CD “Sing meinen Song – Das Weihnachtskonzert, Vol. 4″ steht an der Spitze der offiziellen deutschen Album-Charts. Das teilte die GfK am Freitag mit.

Peter Maffay holt mit “MTV Unplugged” nach drei Wochen an der Spitze nun Silber. Xavier Naidoo sichert sich mit seinem Album “Für Dich” den dritten Platz. In den Single-Charts knackt der Rapper Bausa in dieser Woche gleich mehrere Rekorde: Mit acht Nummer-eins-Wochen ist “Was du Liebe nennst” nun der am häufigsten an der Spitze platzierte deutschsprachige Hip-Hop-Song aller Zeiten. Außerdem ist “Was du Liebe nennst” der am längsten auf Platz eins platzierte deutschsprachige Titel seit fast zehn Jahren. Ebenfalls acht Wochen stand zuletzt Schnuffels “Kuschel Song” (2008) vorne. Die Positionen zwei und drei belegen unverändert Camila Cabello feat. Young Thug mit “Havana” und Ed Sheeran mit “Perfect”. Die offiziellen deutschen Charts werden von GfK Entertainment im Auftrag des Bundesverbandes Musikindustrie ermittelt. Sie decken 90 Prozent aller Musikverkäufe ab.

Nov 30

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Matthias Schweighöfer schauspielert als Sänger nicht. “Ich sage entweder ernste Sachen oder mache Quatsch. Aber ich bin auf der Bühne, wie ich bin”, sagte Matthias Schweighöfer dem “Mannheimer Morgen” (Donnerstagsausgabe).

“Ich breche mir da keine Latte vom Zaun, um zu zeigen, was für ein crazy Musiker ich bin. Mir geht es wirklich darum, die Leute zu berühren”, so der Schauspieler. “Weniger Anonymität” – darin unterscheidet sich für Schweighöfer seine neue Deutschpopgesangskarriere von der Tätigkeit für Film und Fernsehen, die ihn zu einem der wohl populärsten Schauspieler der Republik gemacht hat. “Das ist mir nach 20 Jahren im Filmgeschäft klargeworden”, sagte der 36-Jährige. “Natürlich ist es toll, immer wieder meine Filmfamilie zu treffen und zu drehen. Nur: Wenn man nicht gerade auf Kinotour ist, bekommt man nur über Facebook oder Instagram mit, was die Leute empfinden” Aber man sehe nicht die Gesichter. “Bei Musik merkst du unmittelbar, was sie in diesem Moment empfinden”, sagte Schweighöfer. Die politische Lage findet der Schauspieler “heutzutage echt extrem”. Durch die Unsicherheit zerbröckele gerade viel. “Weil sich viele Leute nicht aufgehoben und dadurch unsicher fühlen. In allen Schichten.” Um etwas dagegen zu tun, müsse man im Kleinen anfangen: “Jeder Einzelne kann etwas tun. Aber im Moment liegt es auch an den großen Bossen. Diese Riesen-Egos sind schon beunruhigend.”

Nov 24

Frau mit Kopfhörern, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Frau mit Kopfhörern, über dts Nachrichtenagentur

Baden-Baden (dts Nachrichtenagentur) – Peter Maffay steht mit seinem Album “MTV Unplugged” weiterhin an der Spitze der offiziellen deutschen Album-Charts. Das teilte die GfK am Freitag mit. Die britische Band Black Sabbath ist mit “The End (Live In Birmingham)” auf dem Silberplatz.

Der Frankfurter Sänger Wirtz folgt mit dem Album “Die fünfte Dimension” auf Platz drei. In den Single-Charts steht der Song “Was du Liebe nennst” von Bausa weiter an der Spitze. Mit sieben Nummer-eins-Wochen ist er mittlerweile genauso lange dabei wie Tic Tac Toe (“Warum?”, 1997) und Sido (“Astronaut”, mit Andreas Bourani, 2015). Wenn der Newcomer nächsten Freitag weiterhin vorne steht, wäre “Was du Liebe nennst” der am häufigsten an der Spitze platzierte Song eines deutschen Hip-Hoppers aller Zeiten. Auch auf den anderen Plätzen hat sich nichts verändert: “Havana” von Camila Cabello feat. Young Thug kommt auf Rang zwei, Ed Sheeran (“Perfect”) holt Bronze. Die offiziellen deutschen Charts werden von GfK Entertainment im Auftrag des Bundesverbandes Musikindustrie ermittelt. Sie decken 90 Prozent aller Musikverkäufe ab.

Nov 18

Sydney (dts Nachrichtenagentur) – Der AC/DC-Mitbegründer Malcolm Young ist tot. Dies teilte die australische Rockband am Samstag mit. Young verstarb im Alter von 64 Jahren.

“Als sein Bruder ist es schwer, in Worten auszudrücken, was er mir während meines Lebens bedeutet hat, die Bindung, die wir hatten, war einzigartig und sehr speziell. Er hinterlässt ein enormes Vermächtnis, das für immer weiterleben wird”, schrieb sein Bruder Angus Young. Malcolm Young war 2014 wegen einer beginnenden Demenz aus der Band ausgestiegen.

Nov 17

Radio, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Radio, über dts Nachrichtenagentur

Baden-Baden (dts Nachrichtenagentur) – Peter Maffay steht mit seinem Album “MTV Unplugged” weiterhin an der Spitze der offiziellen deutschen Album-Charts. Das teilte die GfK am Freitag mit. Die US-Sängerin Taylor Swift kommt mit “Reputation” auf den Silberplatz.

Sa4, Mitglied der Hamburger Hip-Hop-Gruppe “187 Strassenbande”, komplettiert mit seinem Debüt-Album “Neue Deutsche Quelle” das Podium. In den Single-Charts steht der Song “Was du Liebe nennst” von Bausa weiter an der Spitze. “Havana” von Camila Cabello feat. Young Thug kommt auf Rang zwei, Ed Sheeran (“Perfect”) holt Bronze. Die offiziellen deutschen Charts werden von GfK Entertainment im Auftrag des Bundesverbandes Musikindustrie ermittelt. Sie decken 90 Prozent aller Musikverkäufe ab.

Nov 15

Frau mit Kopfhörern, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Frau mit Kopfhörern, über dts Nachrichtenagentur

Washington (dts Nachrichtenagentur) – Die US-Sängerin Kelly Clarkson hat sich ihre musikalische Laufbahn ganz anders vorgestellt. Sie habe nie davon geträumt, ein Popstar zu sein, sagte Clarkson dem “Zeitmagazin” und fügte hinzu: “Ich fand mich dafür eigentlich zu klein.” Außerdem halte sei es für Zeitverschwendung, sich mit ihrer Frisur und ihrem Make-up zu beschäftigen, so Clarkson.

“Ich trage auch gern Trainingsanzüge, nur zum Trainieren habe ich keine Lust.” Sie sei “ein Jeans-und-T-Shirt-Girl – ein Pop-Püppchen wollte ich nie sein”. Ihr Ehrgeiz habe sich lange darauf beschränkt, “als Background-Sängerin Erfolg zu haben und im Schatten anderer Sänger die Welt zu sehen”. Am Anfang ihrer Karriere hätten ihr Manager gesagt, dass sie Lead-Sängerin werden sollte, dass sie dafür aber etwas an ihrem Gesicht, ihrer Kleidung und ihrem Repertoire ändern müsse, so Clarkson. Erst dadurch, dass sie sich bei der US-Casting-Show “American Idol” beworben habe, sei Bewegung in ihre Karriere gekommen: “Denn da ging es wirklich nur darum, ob man singen kann oder nicht.” Und weiter: “Wenn ich heutzutage vor die Tür gehe, trage ich immer noch Trainingsanzüge und kein Make-up.”