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Mrz 22

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Dire-Straits-Gründer Mark Knopfler (“Sultans Of Swing”, “Money For Nothing”) hat keine Lust, seine alte Erfolgsband noch einmal zu reformieren. “Wenn man sowas macht, dann ja eigentlich nur wegen des Geldes – das interessiert mich nicht”, sagte der Gitarrist und Sänger der “Welt am Sonntag”. “Seit dem Ende der Dire Straits bin ich wieder ich, nicht mehr Teil dieser gigantischen Maschinerie. Ich habe heute wieder eine vernünftige Kontrolle über mein Leben. Über alles.”

Der 65-jährige Brite war zuletzt 1992 auf Welt-Tournee mit den Dire Straits gewesen, hatte seitdem eine Solo-Karriere unternommen. Mit seinem neuen Album “Tracker” geht er im Frühsommer auf Deutschland-Tournee. Bevor er Musiker wurde, hatte Knopfler als Lokal-Reporter für die “Yorkshire Evening Post” gearbeitet. “Ich habe eine Menge Gerichtsreportagen geschrieben. Das war ein gutes Training für das Songwriting, mit dem ich erst später anfing”, sagte er der “Welt am Sonntag”, “Journalisten müssen das Leben kondensieren, Geschichten in wenigen Zeilen erzählen können. Einige Artikel sind später zu Songs geworden.” Über Musik habe er nur selten geschrieben. Danach arbeitete er noch eine Zeit lang als Lehrer, weil er mit seiner Musik immer noch kein Geld verdienen konnte. “Ich hatte eine lange Mähne, trug einen blauen Samtanzug und knallrote Basketball-Boots. Ich hatte wirklich lange Haare damals, sie reichten bis über meine Schultern”, sagte Knopfler der “Welt am Sonntag”, “ich habe alle Schüler mit ihren Vornamen angesprochen. Und ich habe sichergestellt, dass alle ihre Prüfungen bestanden. In meiner Klasse hat es jeder geschafft.”

Mrz 20

London (dts Nachrichtenagentur) – Der ehemalige Oasis-Gitarrist Noel Gallagher ist genervt von dem Oxford-Englisch, das seine Kinder aus der Schule mitbringen: “Wer sind diese Snobs an meinem Küchentisch”, sei eine Frage, die er sich häufig stelle, sagte der Gitarrist in einem Interview mit dem “Playboy”. Aus der Hoffnung heraus seine Kinder werden ordentliche Berufe ergreifen, habe der Musiker seine Sprösslinge “auf so teure Schulen geschickt, dass sie quasi gar nicht mehr Straßenkehrer, Fabrikarbeiter oder Roadie werden können”. Er selbst habe leider nichts anderes gelernt und sei deshalb ans Musikbusiness gebunden.

Er könne sich aber vorstellen politisch aktiv zu werden: “Das könnte noch ein Job für mich sein. Etwa als Premierminister”, so der Ex-Gitarrist von Oasis. “Als Erstes würde ich das Problem mit dem öffentlichen Nahverkehr lösen, dann diesen Zentralismus stoppen – denn London ist ein echter Scheißhaufen – und mehr Polizisten auf die Straße schicken, Gefängnisstrafen verschärfen und die Todesstrafe zurückbringen.”

Mrz 14

London (dts Nachrichtenagentur) – Gitarrist und Songwriter Mark Knopfler würde Castingshows am liebsten verbieten. “Diese Shows richten einen unglaublichen Schaden an”, sagte der Gründer und Ex-Frontmann der Band “Dire Straits” dem Nachrichtenmagazin “Focus”. “Es geht da nur darum, Menschen zu erniedrigen. Dauernd fragen die Leute von `X Factor` an, ob sie meine Songs benutzen dürfen, aber ich würde nie zustimmen. Vielleicht sollte ich eine richtige Boykott-Kampagne unter anderen Musikern ins Leben rufen.”

Im “Focus” spricht Knopfler auch über den plötzlichen Erfolg der “Dire Straits” Ende der 70er-Jahre. Der sei wie ein Schock gewesen: “Es wurde viel zu schnell viel zu groß. Ich glaube nicht, dass ich den Erfolg als richtig junger Mensch überlebt hätte. Kinder, die vergöttert und umschwärmt werden, können das nicht verkraften. Ich kenne Musiker, die niemals einen echten Job hatten. Die noch nicht mal den Laster mit ihrem Equipment ausgeladen haben”, so der heute 65-Jährige, der jetzt sein neuntes Solo-Album veröffentlicht.

Mrz 13

Barack Obama, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Barack Obama, über dts Nachrichtenagentur

München (dts Nachrichtenagentur) – Der künftige Chefdirigent der Münchner Philharmoniker, Valery Gergiev, hat scharfe Kritik an den USA geübt: US-Präsident Barack Obama sei für die Erfolge der Terrormiliz “Islamischer Staat” (IS) mitverantwortlich, sagte der russische Dirigent im Gespräch mit “NDR Kultur”. “Es tut mit leid, wenn ich das sage, aber es ist nicht immer Russland, das die falschen Entscheidungen trifft. Das ist ein sehr ehrliches Bekenntnis von mir: Es ist vielleicht häufiger nicht Russland das Land, das ein falsches Urteil fällt.”

Vor zwei Jahren habe sich Obama falsch entschieden, als er nicht, wie von Putin geraten, Syriens Präsidenten unterstützte. Es bestehe zwar keine Gefahr eines kalten Krieges. Gleichzeitig spüre er, dass die Stimmung sich abkühle. Aber das ist für den Dirigenten ein Problem der beiden Präsidenten: “Unglücklicherweise können der amerikanische und der russische Staatschef nicht gut zusammenarbeiten”, so Gergiev. Er verteidigte im Gespräch mit “NDR Kultur” sein Verhältnis zu Russlands Präsident Wladimir Putin: “Was denken Sie, soll ich überall rumerzählen, dass wir einen schlechten Präsidenten haben? Ich denke, ich weiß viel besser darüber Bescheid, womit sich der Präsident beschäftigt als die meisten, die darüber reden.” Er habe sich mit Putin beim letzten Treffen zum Beispiel über Kinderchöre unterhalten. “Wenn man heutzutage `Präsident Putin` sagt, ist jeder gleich erschrocken. Tatsache ist: Er nimmt sich Zeit und er hat Interesse an Kinderchören, an der Frage, wie die Erziehung ein System schafft, damit wir die Tradition nicht verlieren.” Der designierte Chef der Münchner Philharmoniker kann sich einen neuen Konzertsaal in München durchaus vorstellen, sieht aber die Schwierigkeiten bei der Standortsuche und ist auch nicht gar so unzufrieden mit der jetzigen Lösung am Gasteig. “Für mich ist das kein schrecklicher Ort. Er ist herausfordernder, schwieriger als in Berlin, akustisch gesehen, aber ich habe einige Konzerte mit den Münchner Philharmonikern dort gegeben und einige mit dem Orchester des Mariinsky, und ich fühl mich nicht schlecht damit. Ich hab nicht das Gefühl, dass ich da etwas schrecklich Falsches getan habe.”

Mrz 13

London (dts Nachrichtenagentur) – Die britische Sängerin Charli XCX will sich nichts von ihren Managern vorschreiben lassen: “Die Manager mögen gerne Marionetten, die nach ihrer Pfeife tanzen. Aber ohne mich. Ich habe einen Dickkopf, ich lasse mir nicht reinreden”, sagte Charli XCX im Interview mit dem Kindermagazin “Zeit Leo”.

“Ich glaube, am ehesten fällt man auf, wenn man wirklich so bleibt, wie man ist”, so die 22-Jährige. Schon als Kind sei sie sehr dickköpfig gewesen und habe sich wochenlang nicht die Haare gewaschen, um ihre Mutter zu ärgern. Charli XCX, die in der britischen Kleinstadt Bishop’s Stortford aufwuchs, hat gerade ihr drittes Album “Sucker” veröffentlicht. Der Titel ihres Albums sei zugleich ihr Lieblingsschimpfwort: “Das zischt so schön, und man kann beide Silben einzeln betonen, wenn man sauer ist.” Allgemein nutze sie gerne Schimpfwörter, “weil erst mal alle aufhorchen, wenn man sie sagt”, so die Sängerin. Die beiden X in ihrem Künstlernamen, denen eine vulgäre Bedeutung nachgesagt wird, stünden aber eigentlich für “Küsschen”. So sei Charli XCX früher der Chatname der Künstlerin gewesen. “Ich habe aber befürchtet, dass die Plattenfirma das zu langweilig findet. Deswegen habe ich erzählt, dass das X für etwas sehr Unhöfliches und Unanständiges steht, das man nicht ausschreiben kann. So ist mein Künstlername entstanden.”

Mrz 06

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Sängerin Ann Sophie findet die Entscheidung von Andreas Kümmert, auf die Teilnahme beim Eurovision Song Contest in Wien zu verzichten, “sehr mutig”. “Ich kann das nur noch mal betonen: Wenn er das in dem Moment für sich entschieden hat und wenn sein Herz ihm das sagt, dann war das auch die richtige Entscheidung für ihn”, sagte sie dem Radiosender HR3. “Er hat das im Moment wahrscheinlich sehr, sehr stark gemerkt, dass er das nicht möchte. Ich bin da auch nicht sauer oder so was. Manchmal weiß man`s eben nicht sofort.”

Im Bereich Musik sei es mitunter “sehr, sehr schwer”, die richtigen Entscheidungen für sich zu treffen. “Es wird ja auch viel auf einen eingeredet. Man muss halt letzten Endes am Ende des Tages auf die Stimme seines Herzens hören, und ich glaube, das hat er gemacht.” Statt Kümmert wird nun Ann Sophie Deutschland beim ESC vertreten. Ob sie mit ihrem souligen Popsong “Black Smoke” am 23. Mai die 60. ESC-Krone holen kann, wird sich zeigen. “Das wär` natürlich oberhammer. Aber ich finde, man muss immer dankbar sein für das, was man kriegt”, so die 24-Jährige. “Egal was jetzt auch passiert, es wird ein Mega-Event. Boom bang, das ist super cool, und da hab ich Bock drauf.”

Mrz 06

Hannover (dts Nachrichtenagentur) – Beim Eurovision Song Contest wird in diesem Jahr Newcomerin Ann Sophie für Deutschland singen. Dabei hatten die ARD-Fernsehzuschauer eigentlich Andreas Kümmert zum Sieger des ESC-Vorentscheids in Hannover gewählt. Der lehnte jedoch ab.

“Wir haben keine Vorgaben, wie die Nationen ihre Künstler für das Finale auswählen. Manche Länder haben gar keine Vorauswahl, bei anderen Ländern treten nur zwei Künstler gegeneinander an. Für uns gilt derjenige als Kandidat, der im Mai zum Head of Delegations Meeting in Wien erscheint.”, sagt Jarmo Siim, Sprecher der European Broadcasting Union, die den ESC ausrichtet gegenüber der “Welt”. “Wir hatten Fälle, wo kurz nach dem Meeting der Song augetauscht wurde, dann wurde der Künstler disqualifiert. Aber das hier gefährdet Deutschlands Teilnahme nicht, auch wenn es meinen Informationen nach bisher einzigartig ist.”, sagt Siim weiter.

Mrz 05

Hannover (dts Nachrichtenagentur) – Andreas Kümmert hat den Vorentscheid für den Eurovision Song Contest 2015 gewonnen: Der “The Voice of Germany”-Gewinner von 2013 verzichtete jedoch auf sein Ticket zum ESC in Wien. Er sei nicht in der Verfassung an dem Wettbewerb teilzunehmen, erklärte er am Donnerstagabend in der ARD-Sendung “Unser Song für Österreich”. Damit vertritt die Sängerin Ann Sophie Deutschland beim ESC. Die 24-Jährige hatte im Februar das “Clubkonzert” des NDR in Hamburg gewonnen und sich damit die Wildcard für den deutschen ESC-Vorentscheid in Hannover gesichert hatte.

Das ESC-Finale findet am 23. Mai in der Wiener Stadthalle statt. Im vergangenen hatte Jahr Conchita Wurst den ESC in Kopenhagen mit dem Lied “Rise Like a Phoenix” für sich entschieden.

Mrz 03

Baden-Baden (dts Nachrichtenagentur) – Der Soundtrack zu dem Erfolgs-Kinofilm “Fifty Shades of Grey” steht auf Platz eins der Album-Charts. Das teilte GfK Entertainment am Dienstag mit. Demnach stehen die Scorpions mit “Return To Forever” auf Platz zwei, während Die KrawallBrüder mit “Venganza” auf Rang drei stehen.

Bei den Single-Charts steht ein Song vom “Fifty Shades of Grey”-Soundtrack an der Spitze: “Love Me Like You Do” von Ellie Goulding steht wie vor sieben Tagen auf Platz eins. “Cheerleader (Felix Jaehn Remix)” von Omi und “Firestone” von Kygo feat. Conrad rangieren auf Rang zwei und drei.

Mrz 01

Google-Nutzer am Computer, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Google-Nutzer am Computer, über dts Nachrichtenagentur

Los Angeles (dts Nachrichtenagentur) – Pop-Ikone Madonna hat Details über ihr Nutzerverhalten im Internet offenbart: “Ich google mich nicht selbst”, sagte sie der “Welt am Sonntag”. Madonna, die selbst Instagram und Twitter nutzt, sieht die sozialen Netzwerke mit gemischten Gefühlen. “Die sozialen Netzwerke sind wie ein zweischneidiges Schwert. Mann kann über all diese Kanäle auf großartige Weise mit Menschen kommunizieren. Aber die Leute können anonym bleiben und extrem destruktive, herablassende, negative und diskriminierende Dinge sagen. Die sozialen Netzwerke geben vielen Menschen eine falsche Form von Mut”, sagte die Sängerin der Zeitung.

Ihr neues Album “Rebel Heart” soll am 5. März erscheinen, darunter viele autobiographische Songs, in denen sich mit der öffentlichen Wahrnehmung ihrer Person auseinandersetzt. “Das hatte sicher auch mit der intimen Atmosphäre bei den Aufnahmen zu tun, dass die Lieder zunächst nur mit Gesang, Gitarre oder Piano entstanden. Das schuf eine Stimmung, die mich dazu inspirierte, in den Texten intim, offen und, ja, verletzlich zu sein”, sagte die Sängerin der Zeitung. “Und so habe ich eben persönliches von mir mit der Öffentlichkeit geteilt, Dinge offenbart, die ich vorher vielleicht nicht offen ausgesprochen hätte. Weil es mir unangenehm gewesen wäre.” Madonna äußerte sich auch zu den Folgen des Terror-Anschlags auf das französische Satire-Magazins “Charlie Hebdo”. “Wir leben heute in sehr beängstigenden Zeiten. Die Kunst wird unterdrückt – durch Zensur, durch Faschismus. Wenn Künstler daran gehindert werden, sich frei auszudrücken, ist das der Untergang der Zivilisation”, sagte sie der Zeitung. “Künstler müssen ihre Meinung sagen können – das ist wie eine Art Bildungsauftrag. Künstler bringen Menschen zusammen, das muss heute mehr denn je Teil der Sprache von Kunst sein.”