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Sep 10

(PM) – Ein weiterer Beschluss der Medienkommission betrifft die Verbreitung von privatem Hörfunk in Pulheim (Rhein-Erft-Kreis). Der Central FM Media GmbH wird die Frequenz Pulheim 97,2 MHz (maximale Strahlungsleistung 20 Watt) für die terrestrische Verbreitung des Hörfunkprogramms „Antenne Pulheim 97.2“ für die Dauer von zehn Jahren zugewiesen.

Bei „Antenne Pulheim 97.2“ handelt es sich um ein sublokales Radio-Spartenprogramm, das täglich 24 Stunden ausgestrahlt werden soll. Es richtet sich an Hörerinnen und Hörer zwischen 29 und 69 Jahre und zeichnet sich durch eine überwiegende räumliche Nähe zu Pulheim in der Informations- und Serviceberichterstattung sowie in der Unterhaltung aus. Es handelt sich hierbei um ein rein sublokales Angebot, das mit dem lokalen Sender „Radio Erft“ nichts zu tun hat.

Sep 25

Fußball liegt vor Freistoßspray, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Fußball liegt vor Freistoßspray, über dts Nachrichtenagentur

Dresden (dts Nachrichtenagentur) – Dynamo Dresden und Mitaufsteiger Würzburger Kickers haben sich am 7. Spieltag in der 2. Bundesliga mit 2:2 unentschieden getrennt. Bereits in der 2. Minute brachte Marco Hartmann Dresden in Führung. In der 50. Minute gelang Felix Müller zunächst der Ausgleich, doch in der 58. Minute schoss Akaki Gogia das 2:1 für Dresden.

In der 72. Minute traf Tobias Schröck dann zum erneuten Ausgleich. Unterdessen verlor Arminia Bielefeld mit 1:3 gegen den 1. FC Nürnberg, der TSV 1860 München unterlag Hannover 96 mit 0:2.

Sep 25

Flüchtlingslager, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Flüchtlingslager, über dts Nachrichtenagentur

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Die Flüchtlingsschutzorganisation Pro Asyl erhebt nach dem Wiener Flüchtlingsgipfel schwere Vorwürfe gegen die deutsche Regierung: “Die Bundesregierung treibt gemeinsam mit den übrigen EU-Staaten Flüchtlinge in Griechenland in eine verzweifelte Situation”, sagte Geschäftsführer Günter Burkhardt der “Welt”. Die Teilnehmer des Gipfels hatten sich für einen strengeren Grenzschutz auf der Balkanroute durch die EU-Grenzschutzagentur Frontex ausgesprochen. Mit Blick auf die Einsatzpläne an der griechisch-mazedonischen Grenze sagte Burkhardt, Flüchtlinge in Griechenland seien dann “ohne Chance auf faire Prüfung ihrer Asylanträge gefangen”.

Eine solche Gelegenheit hätten sie dann “weder in Griechenland noch in einem anderen EU-Staat”. Im Frühjahr hatte Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) die Schließung der Grenze in Mazedonien noch kritisiert. Wie die “Welt am Sonntag” berichtete, soll künftig Frontex mit einem umfassenden Einsatz die Balkanroute geschlossen halten. Gleichzeitig plant Deutschland, Griechenland und Italien zu helfen und künftig jeweils 6.000 Flüchtlinge pro Jahr abzunehmen. Dadurch sollen vor allem Familien wieder zusammengeführt werden. Pro Asyl hält diese Zahlen allerdings für viel zu gering: “Auch wenn Deutschland künftig Griechenland 500 Flüchtlinge pro Monat abnimmt, ändert das nichts an der Verelendung der rund 60.000, die dort festsitzen”, sagte Burkhardt. “Viele dieser Flüchtlinge haben einen Rechtsanspruch, in andere EU-Staaten auszureisen, weil sie dort Familienangehörige haben. Das wird aber unterlaufen durch eine Unterbesetzung der deutschen Botschaft und dem faktisch kaum vorhandenen griechischen Asylsystem”, erklärte der Geschäftsführer von Pro Asyl. Der stellvertretende Vorsitzende der Grünen-Bundestagsfraktion, Konstantin von Notz, kritisierte eine mangelnde Aufnahmebereitschaft in Europa für Flüchtlinge: “Wer die illegale Migration tatsächlich bekämpfen will, der muss gleichzeitig realistische legale Möglichkeiten schaffen, nach Europa zu kommen”, sagte von Notz. Dabei sei zu unterscheiden zwischen der “humanitären Verpflichtung, Menschen auf der Flucht Schutz und Obdach zu gewähren, und der Möglichkeit der Arbeitsmigration”. Beides müsse möglich sein. Der Bundesrepublik komme “aufgrund seiner historischen Verantwortung und seiner wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit” bei der Einführung solch legaler Wege nach Europa “eine ganz besondere Verantwortung zu”, sagte von Notz. Gleichzeitig sprach sich der Grüne für eine “effektive Kontrolle” der EU-Außengrenzen aus. Man müsse “wissen, wer einreist”. Das sei auch wichtig, “um die Freizügigkeit innerhalb Europas zu erhalten”, sagte von Notz. Innenexperten aus den Reihen der großen Koalition verteidigten das Vorgehen. Der innenpolitische Sprecher der Unionsfraktion im Bundestag, Stephan Mayer (CSU), begrüßte das strengere Vorgehen gegen illegale Migration und damit den verstärkten Schutz der EU-Außengrenze. “Dafür ist es wichtig, die EU-Grenzschutzagentur Frontex mit mehr Rechten und mit mehr Personal auszustatten”, so Mayer. Darüber hinaus müsse “zumindest im Krisenfall” ein EU-weiter Mechanismus zur Verteilung von anerkannten Flüchtlingen verabredet werden. Die Bundeskanzlerin habe zudem recht, wenn sie ähnlich wie beim Türkei-Abkommen Menschen ohne Aussicht auf Asyl zurück nach Nordafrika, Pakistan oder Afghanistan schicken wolle. Der innenpolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, Burkhard Lischka, hofft, dass der Gipfel “der Anfang einer Wende in der europäischen Flüchtlingspolitik” darstellt. Man müsse “jetzt zu Kompromissen kommen, was jeder einzelne Mitgliedsstaat leisten kann beim Schutz der EU-Außengrenzen, bei der Aufnahme Schutzbedürftiger und bei der Bekämpfung von Fluchtursachen”, sagte Lischka. “Die rasche Umsetzung der jetzt getroffenen Verabredungen ist die Nagelprobe, ob Europa gewillt ist, das Problem endlich gemeinsam anzugehen”. Man habe “ein Jahr lang erlebt, wie sich die europäischen Staaten mit Starrsinn, wechselseitigen Schuldzuweisungen und nationalen Egoismen in der Flüchtlingspolitik begegnet sind”.

Sep 25

Ilse Aigner, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Ilse Aigner, über dts Nachrichtenagentur

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Die CSU-Bezirksvorsitzende von Oberbayern und bayerische Wirtschaftsministerin Ilse Aigner mischt sich in die Debatte über die zukünftige Gestalt der Union ein. In einem Gastbeitrag für die “Welt” kritisiert Aigner indirekt den Streit mit der Schwesterpartei CDU: “Zu Recht erwarten die Menschen keine Vorträge, sondern Taten. Für Zögerlichkeiten, kleinkariertes Hin und Her, Bedenkenträgerei, Rechthaberei und machtpolitisch motivierten Streit hat die Bevölkerung kein Verständnis”, schreibt Aigner in ihrem Zehn-Punkte-Papier.

Die CSU fühle sich grundsätzlich nur dem Bürger verpflichtet, so die CSU-Politikerin. “Ihm sind wir Rechenschaft schuldig. Nur dadurch sind unsere Entscheidungen legitimiert. Die Interessen der Bevölkerung bestimmen unser Handeln.” Dafür brauche es eine klare und deutliche Ansprache. “Menschen werden durch Halbwahrheiten, erkennbare Floskeln, Hinhalten und Verschweigen verunsichert”, so Aigner. “Wer die Bevölkerung nicht verlieren will, wer verstanden und gehört werden will, muss eine deutliche Sprache sprechen und darf ihr nichts vormachen.”

Sep 25

Rettungsdienst, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Rettungsdienst, über dts Nachrichtenagentur

Northeim (dts Nachrichtenagentur) – Im niedersächsischen Northeim ist am Samstagabend eine 40 Jahre alte Frau nach mehreren Messerstichen in den Oberkörper gestorben. Ein Anwohner habe gegen 22:15 Uhr gemeldet, dass eine blutende Frau vor der Haustür ihrer Wohnung liege, teilte die Polizei am Sonntag mit. Ein Notarzt habe kurz darauf den Tod der 40-Jährigen festgestellt.

Ersten Ermittlungen zufolge hatte ein Unbekannter die Frau in einem Zimmer ihrer Wohnung angegriffen. Von dort aus habe sich die Frau noch über den Flur vor die Haustür geschleppt und habe um Hilfe gerufen. Der Täter sei geflüchtet.

Sep 25

Ein Pärchen wartet am Flughafen, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Ein Pärchen wartet am Flughafen, über dts Nachrichtenagentur

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Singapore Airlines ist laut einer Umfrage von “Manager Magazin” und Statista die beliebteste Fluggesellschaft der Deutschen. Das Unternehmen aus Fernost erhielt demnach die besten Noten für Komfort und Service, gefolgt von Emirates und dem australischen Anbieter Qantas. Von den europäischen Fluglinien schaffen der Umfrage unter 8.000 deutschen Flugreisenden zufolge nur KLM (Platz 9) und Lufthansa (Platz 10) den Sprung in die Top Ten.

Dabei lasse Deutschlands Marktführer vor allem in der Economy Class Punkte, während er in der Business Class auf Rang 1 lande, schreibt das “Manager Magazin”. Die deutsche Nummer 2, Air Berlin, finde sich im Gesamtranking auf Platz 28 wieder.

Sep 25

Donald Trump, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Donald Trump, über dts Nachrichtenagentur

Los Angeles (dts Nachrichtenagentur) – OneRepublic-Star Ryan Tedder würde dem Präsidentschaftskandidaten der US-Republikaner, Donald Trump, keinen seiner Songs für dessen Kampagne zur Verfügung stellen. “Man möchte doch immer auf der richtigen Seite der Geschichte stehen”, sagte Tedder der “Welt am Sonntag”. “Und deshalb wäre es gar keine gute Idee, Trump einen unserer Songs für seine Kampagne zu leihen.”

Sollte der Präsidentschaftskandidat dennoch eines seiner Werke verwenden, würde er sich wehren, so der Musiker. “Wir würden Trump eine Unterlassungsklage schicken. Donald Trump würde sofort von unserem Anwalt hören.”

Sep 25


Foto: Flüchtlinge in einer “Zeltstadt”, über dts Nachrichtenagentur

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – CDU und CSU sind sich laut CDU-Generalsekretär Peter Tauber in der Flüchtlingspolitik “bei den zentralen Fragen einig”. “Wir wollen, dass geltendes Recht umgesetzt wird”, sagte Tauber dem “Deutschlandfunk”. “Da gibt es überhaupt keinen Dissens zwischen CDU und CSU, dass wir das Notwendige tun müssen, damit wir wissen, wer ist im Land.”

Zudem müsse man “dringend unterscheiden zwischen Asyl und Flucht und Einwanderungen auf der anderen Seite”, so der CDU-Generalsekretär. “Deswegen muss klar sein, wenn Asyl- und Fluchtgrund entfallen sind, muss derjenige Deutschland verlassen, es kann keinen dauerhaften Aufenthaltstitel geben.” Einigkeit herrsche in den Unionsparteien auch darüber, “dass man, wenn man hierher kommt um hier zu arbeiten, Integrationskurs durchlaufen muss, Sprachkurs absolvieren muss”, sagte Tauber weiter. “Dass wir eine europäische Lösung brauchen, um die Außengrenze zu schützen, auch da haben wir gar keinen Dissens.” Gestritten werde noch “darum, wie wir weiterkommen können bei der Frage einer Begrenzung, ob es dafür eine Obergrenze braucht oder ob wir dafür andere Mechanismen finden”, erklärte der CDU-Politiker. In der Diskussion gebe es jedoch bereits Bewegung, betonte er.

Sep 25

Euroscheine, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Euroscheine, über dts Nachrichtenagentur

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Die Grünen fordern eine zügige gesetzliche Regelung für die Ausstattung von ehemaligen Bundespräsidenten und Bundeskanzlern: “Wir müssen verbindliche Regeln für ehemalige Bundespräsidenten und Kanzler schaffen, brauchen feste Budgetgrenzen für Räume, Personal, Spesen”, sagte die Grünen-Haushaltsexpertin Ekin Deligöz der “Bild am Sonntag”. “Das sollte das Parlament noch vor der Bundestagswahl verabschieden.” Der Bundesrechnungshof überprüft seit 2013 die Ausstattung der Altbundespräsidenten und Altkanzler.

Laut “Bild am Sonntag” soll der Bericht in den kommenden Wochen dem Bundespräsidialamt und Bundeskanzleramt zur Stellungnahme zugeleitet werden. Der Bundesrechnungshof moniere in dem Bericht vor allem die unterschiedliche Handhabung mangels verbindlicher Regelung. So schwankten die Bürogrößen zwischen 80 und 260 Quadratmetern, schreibt die Zeitung. Ebenfalls kritisiert werde, dass die Mitarbeiter nicht nur für “fortwirkende Amtspflichten”, sondern auch zur Einkommenserzielung der ehemaligen Spitzenpolitiker eingesetzt würden.

Sep 25

Radio, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Radio, über dts Nachrichtenagentur

Los Angeles (dts Nachrichtenagentur) – OneRepublic-Star Ryan Tedder, der auch Musiker wie U2 und Ed Sheeran produziert, hört selbst kaum Mainstream-Radiosender: “Wenn ich heute Radio höre, sind 90 Prozent der Songs doch nur Marshmellow-Pop, Zuckerzeugs. Querschläger in meinen Ohren”, sagte er der “Welt am Sonntag”. “Ich höre mir kein Top-40-Radio an. Ich weiß, es ist nicht ohne Ironie. Ich schreibe viele Songs, die im Hit-Radio funktionieren.”

Das funktioniere aber nur, da er sich diese Radiosender nicht anhöre. “Ich muss selbst etwas Gehaltvolleres hören, Lieder von Peter Gabriel beispielsweise, um Songs schreiben zu können, die eine große Masse ansprechen. `In Your Eyes` ist zwar ein Popsong, aber er ist weit mehr als nur das, weil man merkt, dass Gabriel nicht verbissen darauf aus war, einen Hit zu schreiben.”