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Nov 28

Offenbach (dts Nachrichtenagentur) – Heute ist es teils neblig-trüb, teils auch länger sonnig. Die größten Chancen auf Sonne bestehen im Westen, an den Nordrändern der Mittelgebirge und in Richtung Alpen, teilte der Deutsche Wetterdienst mit. In einigen Regionen kann sich der Nebel und Hochnebel auch den ganzen Tag über halten.

Dabei bleibt es trocken. Die Höchsttemperaturen liegen im Norden sowie in der Osthälfte Deutschlands zwischen 1 und 6 Grad, sonst zwischen 5 und 10 Grad. Am Niederrhein sowie am Alpenrand sind bei längerem Sonnenschein örtlich 12 Grad möglich. Der Wind weht schwach bis mäßig aus östlichen Richtungen. Unmittelbar an der See und auf höheren Berggipfeln gibt es einzelne starke bis stürmische Böen. An den Alpen ist es föhnig. In der Nacht zu Sonnabend bildet sich in der Mitte und im Süden erneut Nebel. Sonst ist der Himmel vielfach nur gering bewölkt oder klar und es bleibt trocken. Die Tiefstwerte gehen auf 3 bis -3 Grad zurück, in ungünstigen Lagen kann es noch kälter werden. Streckenweise ist Glätte möglich. Der Wind weht weiterhin schwach, an den Küsten zeitweise stark böig aus östlichen Richtungen. Auf den Alpengipfeln gibt es noch einzelne Sturmböen. Am Samstag ist es vom Nordwesten über die Mitte bis in den Osten Deutschlands und allgemein in vielen Flusstälern und Niederungen meist hochnebelartig bedeckt. Am Alpenrand, im Westen und Südwesten sowie in den Mittelgebirgen wird es meist heiter. Die Temperatur steigt in der Nordosthälfte auf 0 bis 4 Grad, sonst auf 4 bis 8 Grad, bei längerem Sonnenschein auch etwas darüber. Der Wind weht schwach bis mäßig, an der See auch stark böig aus Ost. In der Nacht zu Sonntag ist es teils hochnebelartig bedeckt, teils gering bewölkt oder klar. Gebietsweise bildet sich Nebel oder vorhandener Nebel verdichtet sich. Die Luft kühlt sich auf 3 bis -4 Grad ab. Vor allem im Bergland kann es auch noch kälter werden. Der Wind weht überwiegend schwach, an der Küste frisch aus Ost. Am Sonntag scheint nach Auflösung von Nebel oder Hochnebel vielerorts die Sonne. Gebietsweise bleibt es aber auch ganztägig bedeckt oder neblig-trüb, so zum Beispiel in den Donauniederungen oder am Bodensee. Die Höchsttemperatur liegt im Norden und Osten sowie bei Dauernebel zwischen 0 und 4 Grad, sonst bei 4 bis 7 Grad, am Alpenrand sowie im Südwesten und Westen bei Sonnenschein örtlich noch etwas darüber. Der Wind weht schwach bis mäßig, an der See sowie in den Hochlagen bisweilen frisch und stark böig aus Osten.

Nov 28

Sonderangebote in einem Supermarkt, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Sonderangebote in einem Supermarkt, über dts Nachrichtenagentur

Frankfurt (dts Nachrichtenagentur) – Die Zeiten stabiler Preise und sehr niedriger Inflation in Deutschland sind nach Ansicht führender Chefvolkswirte vorbei. Nach einem Bericht von “Bild” (Freitag) erwartet Commerzbank-Chefsvolkswirt Jörg Krämer ab dem Jahreswechsel eine steigende Teuerungsrate. “Die Inflation wird im Verlauf des kommenden Jahres wieder etwas steigen. Insgesamt werden die Preise 2015 um 1,5 Prozent anziehen”, sagt Krämer der “Bild”.

Der Chefstratege der Postbank, Marco Bargel, erklärte gegenüber “Bild”: “Ab dem Jahreswechsel wird die Inflation wieder leicht anziehen. Für die Verbraucher sind dann die besten Zeiten vorbei.” Hauptgrund sei das Ende des “Ölpreiseffektes”. Derzeit drücken in erster Linie die günstigen Energiekosten die Teuerungsrate nach unten. Dieser Effekt werde Anfang 2015 auslaufen. Im laufenden Jahr dürfte die Inflationsrate bei rund einem Prozent liegen.

Nov 28

Frank-Walter Steinmeier, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Frank-Walter Steinmeier, über dts Nachrichtenagentur

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Der Botschafter der Ukraine bei der EU, Kostiantyn Yelisieiev, hat Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD) persönlich scharf angegriffen: “Ich kann nicht verstehen, dass der deutsche Außenminister Steinmeier eine Mitgliedschaft in der Nato für die Ukraine ausschließt. Diese Bemerkung, die Herr Steinmeier vor ein paar Tagen gemacht hat, war überraschend und enttäuschend”, sagte Yelisieiev der “Welt”. “Jedes Partnerland, einschließlich Deutschland, sollte die Wahl eines souveränen Staates wie der Ukraine respektieren. Kein Land hat das Recht, der Ukraine den Weg in die Nato und damit in eine bessere Zukunft zu verbauen.”

Yelisieiev betonte im Gespräch mit der Zeitung, dass die Perspektive einer Nato-Mitgliedschaft der Ukraine helfen würde, “politische und ökonomische Reformen voranzubringen, die Sicherheitskräfte und das Militär zu modernisieren und sich besser an europäische und transatlantische Werte anzupassen”. Darüber hinaus appellierte der Botschafter an Deutschland, “dass Assoziierungsabkommen zwischen der EU und der Ukraine so schnell wie möglich zu ratifizieren. Es hilft uns nicht, mit der EU ein Abkommen über politische, justizielle und wirtschaftliche Reformen zu haben, wenn wichtige Staaten wie Deutschland es nicht ratifizieren. Das stärkt die Position Russlands und schwächt die Ukraine.” Bisher haben nach Angaben Yelisieievs nur sechs EU-Länder den Vertrag ratifiziert, größtenteils aus Osteuropa. Yelisieiev wünscht überdies mehr Waffenhilfe für sein Land: “Die Ukraine benötigt mehr militärische Unterstützung von den EU-Ländern, Deutschland eingeschlossen. Ich spreche nicht über schwere Waffen. Was wir aber dringend brauchen sind nicht-tödliche und auf die Verteidigung ausgerichtete Waffen.” Yelisieiev behauptete im Gespräch mit der Zeitung, dass sich derzeit zwischen 5.000 und 10.000 reguläre russische Truppen in der Ostukraine befinden. Sie verfügten über mindestens 600 schwere Waffen, wozu auch Panzer gehörten. “Die Ukraine braucht Unterstützung in diesem ungleichen Krieg mit Russland”, betonte der Botschafter.

Nov 28

Computer-Nutzer, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Computer-Nutzer, über dts Nachrichtenagentur

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Laut einer neuen Studie nimmt das Mobbing unter Jugendlichen im Netz zu. Laut der Studie zur Mediennutzung von 12- bis 19-Jährigen, die am Freitag in Mannheim vorgestellt wird und über die die “Süddeutsche Zeitung” vorab berichtet, hat mehr als jeder dritte junge Internet-Nutzer bereits erlebt, dass jemand in seinem Bekanntenkreis auf diese Art “fertig gemacht wurde”. Das ist ein deutlicher Anstieg: Vergangenes Jahr sind es noch sechs Prozentpunkte weniger gewesen.

“Die Möglichkeiten, andere Personen immer und immer wieder bloßzustellen oder zu kränken und zu verletzen, waren noch nie so vielfältig wie heute”, schreiben die Autoren. Die Zahl derer, die sich als Mobbing-Opfer sehen, ist hingegen nicht gestiegen. Vor allem Mädchen wählen laut der Studie diesen Weg, um sich zu bekriegen. Jungen und junge Männer fallen dagegen bei Computerspielen auf. Sie spielen nicht nur mehr als doppelt so lange wie Mädchen, nämlich während der Woche im Schnitt 105 Minuten, sondern auch häufiger brutale Spiele. Nach dem Fußballspiel “Fifa” steht auf dem zweiten Platz der Beliebtheitsliste das Shooter-Spiel “Call of Duty”, das erst ab 18 Jahren gekauft werden darf. Bei den Mädchen ist der Favorit unter den Spielen hingegen “Candy Crush”. In der App muss die Spielerin Süßigkeiten richtig anordnen. Laut Studie gibt es durchaus auch positive Seiten der neuen Medien: So nutzten Jugendliche Computer und Internet täglich fast eine Stunde für schulische Tätigkeiten. Die Wissenschaftler des Medienpädagogischen Forschungsverbundes Südwest hatten für die sogenannte Jim-Studie 1.200 junge Leute von 12 bis 19 Jahren ausführlich befragt.

Nov 27

Polizeiauto (Archiv), über dts Nachrichtenagentur
Foto: Polizeiauto (Archiv), über dts Nachrichtenagentur

Geldern (dts Nachrichtenagentur) – In der nordrhein-westfälischen Stadt Geldern im Kreis Kleve ist am Donnerstagabend ein 62-jähriger Rollstuhlfahrer bei einem Verkehrsunfall ums Leben gekommen. Der 62-Jährige hatte gegen 19:20 Uhr versucht, die Bundesstraße 58 zu überqueren, wie die örtliche Polizei mitteilte. Eine 19-jährige Autofahrerin hatte den Rollstuhlfahrer demnach noch rechtzeitig auf der Fahrbahn bemerkt und konnte noch vor ihm ihren Pkw bis zum Stillstand abbremsen.

Ein unmittelbar nachfolgender Pkw, der von einem 19-Jährigen gelenkt wurde, kam jedoch nicht mehr rechtzeitig zum Stillstand, fuhr auf den Wagen der 19-Jährigen auf und schob diesen gegen den querenden Rollstuhlfahrer, der bei dem Zusammenstoß tödliche Verletzungen erlitt. Die beiden 19-jährigen Fahrzeugführer wurden leicht verletzt.

Nov 27

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Die deutsche Wirtschaft verspricht, mehr für den Klimaschutz zu tun. Deshalb wird sie 500 Netzwerke organisieren, in denen bis zu 7.500 Betriebe zu mehr Energieeffizienz angehalten werden. Eine entsprechende Selbstverpflichtung gehen führende Verbände der Wirtschaft gegenüber der Bundesregierung ein.

Diese erwartet laut einer der “Frankfurter Allgemeinen Zeitung” (Freitagausgabe) vorliegenden schriftlichen Vereinbarung über die “Initiative Energieeffizienz-Netzwerke” die zusätzliche Einsparung von fünf Millionen Tonnen Treibhausgasemissionen bis zum Jahr 2020. Die Verabredung, mit der die Wirtschaft ordnungsrechtliche Vorgaben vermeiden will, ist ein wesentlicher Baustein in den nationalen Klimaschutz- und Effizienzplänen, die das Kabinett am kommenden Mittwoch verabschieden will. Um das selbstgesteckte Ziel zu erreichen, die Kohlendioxid-Emissionen im Jahr 2020 um 40 Prozent unter das Maß von 1990 zu senken, müssen nach Berechnungen der Bundesregierung noch 62 bis 100 Millionen Kohlendioxid zusätzlich eingespart werden. Neben den Kohlekraftwerken setzt die Regierung als zweitwichtigsten Minderungsfaktor auf die Verbesserung der Energieeffizienz. Sie soll allein 25 bis 30 Millionen Tonnen Kohlendioxid einsparen, ein Fünftel davon soll aus den neuen Unternehmensnetzwerken stammen.

Nov 27

Notarzt, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Notarzt, über dts Nachrichtenagentur

Hannover (dts Nachrichtenagentur) – In der niedersächsischen Landeshauptstadt Hannover ist am Donnerstagabend ein 68-jähriger Mann bei einem Sturz aus einem im 14. Stock liegenden Fenster eines Universitätsgebäudes ums Leben gekommen. Der Mann hatte sich gegen 18:00 Uhr im Uni-Gebäude aufgehalten und war dann aus bislang ungeklärter Ursache aus dem Fenster in einen Innenhof gestürzt, wie die örtliche Polizei mitteilte. Ein Notarzt habe nur noch den Tod des Mannes feststellen können.

Aufgrund der bisherigen Erkenntnisse geht die Polizei von einem Unglücksfall aus. Hinweise auf Fremdverschulden liegen nicht vor, hieß es seitens der Ordnungshüter weiter.

Nov 27

Euromünzen, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Euromünzen, über dts Nachrichtenagentur

Brüssel (dts Nachrichtenagentur) – Notorische Haushaltssünder unter den EU-Ländern wie Frankreich und Italien müssen vorerst nicht damit rechnen, für das Überschreiten der Schuldengrenze bestraft zu werden: EU-Kommissionschef Jean-Claude Juncker sagte der “Süddeutschen Zeitung” und weiteren europäischen Blättern, er habe “die Wahl getroffen, nicht zu sanktionieren”. Die Kommission werde an diesem Freitag klare Bewertungen für die von den Euro-Ländern eingereichten Haushaltspläne für 2015 abgeben. “Aber die finalen Entscheidungen über Konsequenzen haben wir auf März, April verschoben”, sagte Juncker.

Mit dieser Entscheidung kommt der EU-Kommissionspräsident Frankreich und Italien, zwei der größten Volkswirtschaften der Euro-Zone, sehr weit entgegen. Die sozialistische Regierung in Paris bekommt trotz ihrer Ankündigung, erst 2017 die erlaubte Neuverschuldung wieder einhalten zu können, erneut mehr Zeit. Zudem entgeht sie vorerst Strafen in Milliardenhöhe, die der Stabilitäts- und Wachstumspakt bei dauerhaften Verstößen gegen die Regeln vorsieht. Auch Italien wird geschont. Die Regierung von Matteo Renzi macht mehr Schulden als gestattet sind. Brüssel müsste deshalb eigentlich ein Strafverfahren einleiten. Dem Vernehmen nach zeigt sich die Kommission gegenüber weiteren fünf Ländern milde. Juncker sagte, es wäre einfach gewesen, jetzt schon Sanktionen zu verhängen. “Wir haben Regeln, Strafen, Sanktionen.” Er habe sich anders entschieden, um die Länder selbst erklären zu lassen, wie sie ihre Haushalte in Ordnung bringen. Hintergrund sind Beschwerden aus den Hauptstädten, die EU-Kommission diktiere, wie nationale Haushaltspläne auszusehen hätten. Sie greife damit in nationale Hoheiten ein. “Dieses Mal werde ich Frankreich, Belgien und Deutschland nicht diktieren, was sie zu tun haben”, sagte Juncker. “Die Länder mögen die Lektionen nicht, die aus Brüssel kommen. Kleinere Länder mögen es nicht, weil sie sich nicht verteidigen können. Große Länder sowieso nicht. Sie machen selber Vorschläge. Das ist ein Weg, mit Staaten und Parlamenten umzugehen, der respektvoller ist.” Die Regierungen der Euro-Länder hatten sich auf dem Höhepunkt der Schuldenkrise 2011/2012 verpflichtet, enger zusammenzuarbeiten und ihre Haushaltspläne vorab der EU-Kommission vorzulegen. Die Behörde soll prüfen, ob die Pläne den Regeln entsprechen und Maßnahmen empfehlen, um die Haushalte zu sanieren. Mit der Zusammenarbeit wollten die Euro-Länder verhindern, dass eine neue Krise die Währungsunion als Ganzes gefährdet. Juncker warb dafür, die Diskussionen über das Sparen und Investieren zu beenden. Sie schreckten Investoren ab, sagte er. “Wenn wir nur über Schuldenberge streiten und Regierungen drohen: Ihr werdet sanktioniert, ihr müsst mehr machen und so weiter, dann ist das Gift.” Um davon wegzukommen, habe er ein großes Investmentpaket vorgeschlagen. “Natürlich müssen wir über Sanierung und Reformen reden”, sagte Juncker. “Aber, wie man so sagt: Ein Baum wächst nicht nur mit Erde und Luft, er braucht auch eine Gießkanne”.

Nov 27

Fahne von China, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Fahne von China, über dts Nachrichtenagentur

Peking (dts Nachrichtenagentur) – Im Südwesten Chinas sind bei einer Explosion in einer Kohle-Mine mindestens elf Menschen ums Leben gekommen. Wie staatliche Medien berichten, kam es am Donnerstagmorgen (Ortszeit) aus bislang ungeklärter Ursache zu der Explosion in der Kohle-Mine. Demnach befanden sich zum Zeitpunkt des Unglücks 19 Menschen in dem Stollen.

Acht der Bergleute wurden gerettet oder hatten sich selbst in Sicherheit bringen können. In China war es erst am Mittwoch zu einem Unglück in einer Kohle-Mine gekommen: Bei dem Ausbruch eines Feuers in einem Bergwerk im Nordosten des Landes waren mindestens 26 Menschen gestorben, über 50 weitere wurden verletzt. In chinesischen Minen kommt es immer wieder zu Unglücken, da Sicherheitsstandards oft nicht eingehalten werden. Allein im vergangenen Jahr kamen nach Angaben der chinesischen Regierung bei Unglücken in den Bergwerken des Landes 1.049 Menschen ums Leben.

Nov 27

Abuja (dts Nachrichtenagentur) – Im Nordosten Nigerias sind am Donnerstag bei einem Bombenanschlag an einer Bushaltestelle mindestens 40 Menschen ums Leben gekommen. Unter den Toten sollen sich örtlichen Medienberichten zufolge fünf Soldaten befinden. Wer für den Anschlag verantwortlich ist, ist derzeit noch nicht klar.

In der Vergangenheit hatte die radikalislamische Gruppierung Boko Haram, die sich für die Einführung der Scharia in ganz Nigeria sowie für ein Verbot westlicher Bildung einsetzt, allerdings immer wieder Anschläge im Nordosten Nigerias verübt. Die Gruppierung tötete seit dem Jahr 2009 über 10.000 Menschen bei Anschlägen etwa auf Schulen, Kirchen und Behörden.