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Feb 20

Pyeongchang (dts Nachrichtenagentur) – Bei den Olympischen Winterspielen in Pyeongchang haben die deutschen Kombinierer beim Wettbewerb von der Großschanze einen Dreifacherfolg gefeiert. Gold ging an Johannes Rydzek, Silber an Fabian Rießle und Bronze an Eric Frenzel. Die dts Nachrichtenagentur sendet in Kürze weitere Details.

Feb 20

Olympia 2018, Jeon Han/korea.net, Lizenztext: dts-news.de/cc-by
Foto: Olympia 2018, Jeon Han/korea.net, Lizenztext: dts-news.de/cc-by

Pyeongchang (dts Nachrichtenagentur) – Bei den Olympischen Winterspielen in Pyeongchang haben die deutschen Kombinierer beim Wettbewerb von der Großschanze einen Dreifachsieg gefeiert. Gold ging an Johannes Rydzek, Silber an Fabian Rießle und Bronze an Eric Frenzel. Nach dem Springen lagen alle deutschen Athleten in aussichtsreicher Position.

Frenzel, Olympiasieger von der Normalschanze, ging als vierter in den abschließenden Zehn-Kilometer-Lauf. Dahinter folgten Rydzek und Rießle auf den Plätzen fünf und sechs. Von Rang neun startete Vinzenz Geiger. Frenzel, Rydzek und Rießle hatten sich kurz nach dem Start zusammengetan, um die Lücke zwischen sich und dem führenden Japaner Akito Watabe zu schließen. Das gelang ihnen nach etwa sechs Kilometern. Im Schlussspurt zogen die Deutschen davon. Geiger beendete den Wettkampf auf dem siebten Platz.

Feb 20

Angela Merkel, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Angela Merkel, über dts Nachrichtenagentur

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Der Vorsitzende der Jungen Gruppe der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Mark Hauptmann, hat weitere Personalentscheidungen von CDU-Chefin und Bundeskanzlerin Angela Merkel gefordert, um den Erneuerungsprozess in der Partei voranzubringen. Zwar sei die Benennung von Annegret Kramp-Karrenbauer zur neuen CDU-Generalsekretärin “ein erster Schritt in die richtige Richtung, um die komplette Breite der Volkspartei CDU wieder besser abzubilden”, sagte Hauptmann dem “Handelsblatt” (Mittwochsausgabe). “Aber weitere müssen folgen, wenn man unterschiedliche Flügel und Profile – und auch die jüngere Generation – einbinden will”, forderte der CDU-Politiker.

“Das muss sich meiner Ansicht nach auch bei den Berufungen ins Kabinett widerspiegeln.” Im Anschluss gehe es darum, in dieser schwierigen Zeit in der Großen Koalition als Team zu zeigen, was die CDU könne. “Wenn alle Flügel in der CDU – konservativ, christlich-sozial, wirtschaftsliberal – gemeinsam schlagen, gibt das Auftrieb für die Partei.”

Feb 20

Olympia 2018, Jeon Han/korea.net, Lizenztext: dts-news.de/cc-by
Foto: Olympia 2018, Jeon Han/korea.net, Lizenztext: dts-news.de/cc-by

Pyeongchang (dts Nachrichtenagentur) – Bei den Olympischen Winterspielen in Pyeongchang haben die deutschen Biathleten die erwartete Medaille in der Mixed-Staffel knapp verpasst. Gold ging an Frankreich, Silber an Norwegen und Bronze an Italien. Das deutsche Quartett, bestehend aus Vanessa Hinz, Doppel-Olympiasiegerin Laura Dahlmeier, Erik Lesser und Sprint-Olympiasieger Arnd Peiffer, war als Mitfavorit ins Rennen gegangen.

Peiffer hatte den erkrankten Simon Schempp erst kurzfristig als Schlussläufer ersetzt. Hinz übergab fast zeitgleich mit den führenden Italienern an Dahlmeier. Wenige Sekunden dahinter folgten die Franzosen. Dahlmeier lief im Anschluss einen Vorsprung heraus. Lesser konnte den Abstand auf die Konkurrenz dann sogar noch etwas vergrößern. Schlussläufer Peiffer musste im Liegendschießen zwei Mal nachladen, woraufhin der Franzose Martin Fourcade ihn einholte. Im letzten Schießen leistete sich der Deutsche sogar eine Strafrunde und lieferte sich am Ende einen Zweikampf mit Dominik Windisch aus Italien um Bronze, bei dem Peiffer im Schlusssprint den Kürzeren zog. Allerdings war es zunächst unklar, ob der Italiener sich dabei regelkonform verhielt.

Feb 20

Fahnen von Deutschland, Frankreich und der EU, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Fahnen von Deutschland, Frankreich und der EU, über dts Nachrichtenagentur

Saarbrücken (dts Nachrichtenagentur) – Die saarländische Landesregierung kann sich Saarbrücken als Standort für das von Union und SPD geplante deutsch-französische Zentrum für künstliche Intelligenz (KI) vorstellen. “Das binationale Forschungszentrum wäre für das Saarland genauso wie für Deutschland insgesamt ein Imagefaktor”, sagte die stellvertretende Ministerpräsidentin des Saarlandes, Anke Rehlinger (SPD), dem “Handelsblatt” (Mittwochsausgabe). Zwar müssten hierfür “wahrscheinlich noch viele harte Bretter durchbohrt werden, aber es gibt auch Anlass zu Optimismus”, fügte sie hinzu.

“Immerhin fahren Forschungschefs der weltgrößten IT-Unternehmen nicht nur nach Kalifornien, sondern auch ins Saarland, wenn es zum Beispiel um die neuesten Paradigmen der Computergrafik, der intelligenten Benutzerschnittstellen oder der Sprachtechnologie geht.” Rehlinger nannte in diesem Zusammenhang das in Saarbrücken ansässige Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) einen “saarländischen Tupfer” in der nationalen Forschungslandschaft, der auch international wahrgenommen und geschätzt werde. “Davon können wir als Standort profitieren, wenn es zu einem deutsch-französischen Roll-out kommt.” Auch der Generalsekretär der Saar-CDU, Markus Uhl, attestierte dem Saarland einen “klaren Standortvorteil”. Es “wäre also eine logische Konsequenz, mit den bereits vorhandenen Ressourcen die Zusammenarbeit im Bereich der Forschung und Wirtschaft weiter auszubauen”, sagte der Bundestagsabgeordnete dem “Handelsblatt” mit Blick auf eine mögliche Kooperation mit Frankreich. Für ein deutsch-französisches KI-Zentrum im Saarland plädiert auch die FDP. Er könne den Vorschlag “im Grundsatz nur unterstützen”, sagte der Vorsitzende der Saar-Liberalen und Bundestagsabgeordnete, Oliver Luksic, der Zeitung. Seit vielen Jahrzehnten werde in Saarbrücken “international anerkannte, hervorragende Arbeit” auf dem Gebiet der künstlichen Intelligenz geleistet. “Zudem würde sich Saarbrücken auch geographisch als Sitz eines deutsch-französischen Forschungszentrums anbieten.” In dem zwischen Union und SPD ausgehandelten Koalitionsvertrag wird die Entwicklung der Zukunftstechnologie als “grundsätzlich prioritäres” Vorhaben behandelt. “Deutschland und Frankreich müssen insbesondere auch Innovationsmotor sein und werden dies in Vorhaben wie der Erforschung Künstlicher Intelligenz unter Beweis stellen”, heißt es in dem Vertrag. Und: “Wir werden gemeinsam mit unseren französischen Partnern ein öffentlich verantwortetes Zentrum für künstliche Intelligenz errichten.” Verbunden werden solle dies mit einem Masterplan “Künstliche Intelligenz” auf nationaler Ebene. Uhl, der dem Bundestagsausschuss für Verkehr und digitale Infrastruktur angehört, sagte dazu: “Wir wollen, dass KI-Systeme in Deutschland produziert, angewendet und in marktfähige Produkte übersetzt werden.” Deutschland müsse hier mit den USA und China Schritt halten. In dem geplanten Zentrum könne die KI-Forschung “konzentriert weiterentwickelt” werden. “Wichtig ist bei allen Anwendungen, dass ethische Grenzen stets beachtet werden”, sagte er. Entscheidend sei dabei, dass die Beherrschbarkeit der KI-Systeme durch den Menschen stets gewahrt bleibe. “Die den Systemen zugrundeliegenden Algorithmen müssen prüf- und kontrollierbar bleiben”, so Uhl.

Feb 20

Dietmar Woidke, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Dietmar Woidke, über dts Nachrichtenagentur

Potsdam (dts Nachrichtenagentur) – Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) hat die Flüchtlingspolitik der Bundesregierung und der Kanzlerin kritisiert. Auch wenn die Entscheidung, Flüchtlinge aufzunehmen, aus humanitärer und christlicher Sicht richtig gewesen sei, stehe es auf einem anderen Blatt, “dass wir als Ministerpräsidenten der Länder hinterher um jeden einzelnen Euro für die Integration und die Versorgung der Menschen, die zu uns kamen, gegenüber der Bundesregierung kämpfen mussten”, sagte Woidke der Zeitschrift “Super Illu” (09/2018). Das viel zitierte “Wir schaffen das” von Angela Merkel sei oft ein “Ihr schafft das schon irgendwie” gewesen.

Die Frage der Kosten der Integration von Flüchtlingen werde von der Bundesregierung nach wie vor unterschätzt. Woidke forderte in diesem Zusammenhang mehr Unterstützung von Ländern und Kommunen durch die Bundesregierung. Die große Herausforderung sei nun, “den Menschen Deutsch beizubringen und ihnen die Chance zu geben, zu lernen und zu arbeiten”, so Woidke.

Feb 20

Fans des VfL Wolfsburg, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Fans des VfL Wolfsburg, über dts Nachrichtenagentur

Wolfsburg (dts Nachrichtenagentur) – Bruno Labbadia löst Martin Schmidt als Cheftrainer des Fußball-Bundesligisten VfL Wolfsburg ab. Er unterschrieb einen Vertrag bis Sommer 2019, teilte der Verein am Dienstagmittag mit. Schmidt war am Montag zurückgetreten.

Labbadia soll bereits am Nachmittag sein erstes Training leiten. “Wir freuen uns sehr, dass wir Bruno Labbadia für den VfL gewinnen konnten”, sagte VfL-Geschäftsführer Tim Schumacher. “Jetzt müssen wir alle nach vorne schauen und unsere Aufgaben mit Ruhe und Geschlossenheit angehen.” Sportdirektor Olaf Rebbe sagte, dass Labbadia ein sehr erfahrener Trainer sei, “der seine Qualitäten in der Bundesliga schon mehrfach unter Beweis gestellt hat”. Der ehemalige Stürmer hat in seiner Trainerkarriere bislang unter anderem bei Bayer Leverkusen, dem VfB Stuttgart und dem HSV gearbeitet. Aktuell steht Wolfsburg mit 24 Punkten auf dem 14. Tabellenplatz der Bundesliga.

Feb 20

Frankfurter Wertpapierbörse, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Frankfurter Wertpapierbörse, über dts Nachrichtenagentur

Frankfurt/Main (dts Nachrichtenagentur) – Die Börse in Frankfurt hat am Dienstagmittag leichte Kursverluste verzeichnet: Gegen 12:30 Uhr wurde der DAX mit rund 12.366 Punkten berechnet. Dies entspricht einem Minus von 0,16 Prozent gegenüber dem vorherigen Handelstag. An der Spitze der Kursliste stehen die Anteilsscheine von Heidelbergcement, Linde und Eon.

Die Aktien von Daimler, Volkswagen und BMW sind gegenwärtig die Schlusslichter der Liste. Die europäische Gemeinschaftswährung tendierte am Dienstagmittag schwächer. Ein Euro kostete 1,2344 US-Dollar (-0,51 Prozent). Auch der Goldpreis zeigte sich schwächer, am Mittag wurden für eine Feinunze 1.337,73 US-Dollar gezahlt (-0,52 Prozent). Das entspricht einem Preis von 34,84 Euro pro Gramm.

Feb 20

Bundeswehr-Soldaten, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Bundeswehr-Soldaten, über dts Nachrichtenagentur

Lüneburg (dts Nachrichtenagentur) – Der Tod eines Offiziersanwärters nach einem Übungsmarsch auf dem Truppenübungsplatz im niedersächsischen Munster im Juni 2017 ist Folge eines Hitzeschlags gewesen. Das geht aus der nun vorliegenden rechtsmedizinischen Einschätzung der Staatsanwaltschaft Lüneburg hervor, berichtet das “Redaktionsnetzwerk Deutschland” (RND). “Diese bekräftigt die Annahme eines Hitzschlages sowohl beim letztlich Verstorbenen als auch bei den weiteren drei kollabierten Soldaten”, sagte ein Sprecher der Ermittlungsbehörde dem RND. Es gebe “bislang keinen Hinweis auf die Einnahme von Medikamenten, Drogen oder Alkohol, die den Hitzschlag hätten begünstigt haben können”, sagte Staatsanwalt Jan Christoph Hillmer.

Die Staatsanwaltschaft müsse nun prüfen, “ob gegebenenfalls einzelnen Personen ein strafrechtlich relevanter Vorwurf bezüglich der eingetretenen Folgen zu machen ist”. Ein erster Zwischenbericht der Bundeswehr hatte zu strenge Übungspraktiken von Vorgesetzten und falsche Kleidung kritisiert. Am Tag des Vorfalls war die Temperatur auf dem Truppenübungsplatz auf über 27 Grad angestiegen.

Feb 20

Ursula von der Leyen, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Ursula von der Leyen, über dts Nachrichtenagentur

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Der Wehrbeauftragte des Bundestages, Hans-Peter Bartels (SPD), hat Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) in seinem Jahresbericht schwer angegriffen. Seit seinem Amtsantritt hätten sich die Lücken innerhalb der Bundeswehr bei Personal und Material trotz angekündigter Trendwenden eher noch vergrößert, schreibt Bartels in einer Stellungnahme zum neuen Jahresbericht des Wehrbeauftragen, berichtet das “Redaktionsnetzwerk Deutschland” (Mittwochsausgaben). “Das war 2015. Jetzt haben wir 2018, und am System des Hin- und Herschiebens hat sich nichts geändert. Die Materiallage bleibt dramatisch schlecht, an manchen Stellen ist sie noch schlechter geworden”, schreibt er.

Oberhalb der Mannschaftsebene sind demnach 21.000 Dienstposten von Offizieren und Unteroffizieren nicht besetzt. Die proklamierten Trendwenden seien zu begrüßen. “Nur macht Proklamation allein noch nichts besser”, erklärte Bartels mit Blick auf von der Leyen. So seien zur Jahreswende sechs von sechs U-Booten außer Betrieb gewesen. Zeitweise sei von 14 in Dienst gestellten Airbus A-400M-Maschinen keine einzige einsatzfähig gewesen. Bartels moniert “Mangelwirtschaft” und “fehlende Ersatzteile”. Zudem seien Deutschlands militärische Lufttransportfähigkeiten mittlerweile so schwach geworden, “dass bei den sog. “In-” und “Out”-Flügen in die und aus den Einsatzgebieten teilweise tagelange Verspätungen und Flugabsagen beinah zur Normalität werden. Das belastet die Soldatinnen und ihre Soldaten und ihre Familien zusätzlich”, schreibt Bartels.