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Sep 01

Fürth (dts Nachrichtenagentur) – Am 4. Spieltag in der 2. Liga hat Fürth gegen St. Pauli mit 3:0 gewonnen. Der Sieg der Franken war zu keinem Zeitpunkt gefährdet. Kaczper Przybylko schoss die Gastgeber in der 21. Minute in Führung, Zsolt Korcsmar legte nur zwei Minuten später nach.

In der 52. Minute dann Florian Trinks zum 3:0-Endstand. Auf die Spitzengruppe der Tabelle hatte die Partei keinen Einfluss. Dort ist nach dem 4. Spieltag nun Bochum auf Platz eins, gefolgt von Ingolstadt und Leipzig. Am Tabellenende sind 1860 München, SV Sandhausen und Erzgebirge Aue.

Sep 01

Zugschaffner am Bahnsteig, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Zugschaffner am Bahnsteig, über dts Nachrichtenagentur

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Vom Warnstreik der Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) sind nach Angaben der Bahn am Montagabend zehntausende Reisende betroffen gewesen. Wegen der Arbeitsniederlegungen bei den S-Bahnen in Berlin, Hamburg, Hannover, Frankfurt, München und Stuttgart sowie in Nordrhein-Westfalen seien auch viele Berufspendler betroffen gewesen, so die Bahn. In den Hauptbahnhöfen Hamburg und Hannover kam zeitweise der gesamte Zugverkehr zum Erliegen.

Im bundesweiten Schienengüterverkehr waren rund 50 Züge betroffen. Die Bahn warf der Gewerkschaft vor, die Kunden und die Öffentlichkeit vorsätzlich in die Irre zu führen. Besonders die Ankündigung vom Montagmorgen, schwerpunktmäßig den Güterverkehr zu bestreiken, habe sich als falsch erwiesen. “Statt wie von der GDL angekündigt, die Reisenden im Feierabendverkehr zu schonen, mussten Zehntausende Fahrgäste im Nah- und Fernverkehr unter dem Ausstand leiden. Die GDL hat Foul gespielt”, sagte Bahn-Personalvorstand Ulrich Weber am Montagabend. “Anders als die GDL öffentlich behauptet, ist die DB sehr wohl zu Verhandlungen bereit”, so Weber weiter. Ohne nachvollziehbaren Grund habe die GDL-Spitze ein erweitertes Angebot abgelehnt. Das neue Angebot sieht eine Erhöhung des Entgelts um 1,9 Prozent bei einer Laufzeit von einem Jahr vor. Darüber hinaus hatte die DB ihre Bereitschaft erklärt, für Lokomotivführer über alle weiteren entgelt- und arbeitszeitbezogenen Forderungen zu verhandeln. Die Gewerkschaft fordert fünf Prozent mehr Lohn und eine Verkürzung der Wochenarbeitszeit um zwei auf 37 Stunden, sowie bessere Schichtpläne.

Sep 01

Krankenhaus, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Krankenhaus, über dts Nachrichtenagentur

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Die CDU will mehr Ärzte und Schwestern in Pflegeheimen. Im Zuge der für diesen Herbst geplanten Reform der ärztlichen Versorgung sei “eine Optimierung der medizinischen Versorgung von Pflegebedürftigen von besonderer Bedeutung”, sagte der pflegepolitische Sprecher der Unionsfraktion, Erwin Rüddel, der F.A.Z. (Dienstag). Der CDU-Politiker aus Rheinland-Pfalz will mehr Ärzte und Fachkräfte in die Pflegeheime bringen.

Das sei einfacher und meist kostengünstiger als die Patienten in Praxen oder Kliniken zu verfrachten. Die Forderungen aus der Unionsfraktion laufen auf eine Erweiterung des “Versorgungsstrukturgesetzes” hinaus, mit dem Gesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) Themen wie kürzere Wartezeit auf einen Facharzttermin, Einführung von Zweitmeinungsverfahren oder Stärkung der Palliativversorgung Sterbender angehen will. Rüddel denkt zunächst an finanzielle Anreize für niedergelassenen Ärzte, sich mehr auf die Betreuung von Heimpatienten zu verlegen: “Wenn sich ein Ärztenetzwerk bereit erklärt, die medizinische Versorgung von Pflegebedürftigen rund um die Uhr an allen Wochentagen sicherzustellen, soll diese Leistung auch über zusätzliche Honorare abgebildet werden.” Das koste zwar Geld, könne aber an anderer Stelle helfen, Ausgaben zu verhindern. Etwa wenn Pflegebedürftige nachts oder für einen Katheterwechsel am Wochenende in ein Krankenhaus eingeliefert werden müssten, “weil sich kein Hausarzt oder Urologe findet, der ins Pflegeheim kommt”.

Sep 01

ICE der Deutschen Bahn in Berlin, über dts Nachrichtenagentur
Foto: ICE der Deutschen Bahn in Berlin, über dts Nachrichtenagentur

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Der Warnstreik der Gewerkschaft der Lokführer (GDL) hat im Bahnverkehr am Montagabend für teils stundenlange Verspätungen und Zugausfälle gesorgt. Betroffen war ab 18 Uhr nicht nur der Güterverkehr, der eigentlich Schwerpunkt des Streiks sein sollte, sondern auch der Personenverkehr. So fielen beispielsweise in Berlin selbst zahlreiche S-Bahn-Verbindungen aus oder waren mit über 40 Minuten Verspätung unterwegs.

“Das heutige Angebot der DB stellt keinerlei substantielle Veränderung dar”, hatte die GDL zuvor mitgeteilt. Es würden noch weitere Warnstreiks folgen, wenn die Bahn ihre Position nicht verändere, sagte der GDL-Bundesvorsitzende Claus Weselsky. Die Geduld des Zugpersonals sei zu Ende. Die Gewerkschaft fordert fünf Prozent mehr Lohn und eine Verkürzung der Wochenarbeitszeit um zwei auf 37 Stunden, sowie bessere Schichtpläne.

Sep 01

Journalisten beim G20-Gipfel in St. Petersburg, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Journalisten beim G20-Gipfel in St. Petersburg, über dts Nachrichtenagentur

Brisbane (dts Nachrichtenagentur) – Angesichts der sich verschärfenden Krise in der Ukraine könnte Russland aus der Gruppe der 20 wichtigsten Industrie- und Schwellenländer (G20) vorübergehend ausgeschlossen werden. Nach Informationen des “Handelsblatts” (Dienstagausgabe) aus G20-Kreisen will der diesjährige Gastgeber Australien mit den übrigen Staaten diskutieren, ob man Russlands Präsident Wladimir Putin vom nächsten G20-Gipfel ausladen soll. Das Treffen findet im November in Brisbane statt.

Eine Entscheidung ist aber noch nicht gefallen Die Diskussion wolle Australien in den kommenden Wochen führen, hieß es. Auf Anfrage verwies ein australischer Regierungssprecher auf Äußerungen von Premier Tony Abbott. Der hatte am Freitag am Rande einer Veranstaltung angedeutet, dass er mit den G20-Partnern über eine mögliche Ausladung Putins sprechen werde. Ob es tatsächlich zu dem Schritt kommt, ist fraglich. Die übrigen G20-Staaten – bis auf Russland – müssen gemeinsam entscheiden. Vor allem China dürfte einen möglichen Ausschluss Putins skeptisch sehen, hieß es in G20-Kreisen. Die Bundesregierung hat zu der Frage noch keine Position. Aus der Gruppe der acht wichtigsten Wirtschaftsmächte (G8) wurde Russland bereits vorübergehend ausgeschlossen.

Sep 01

Offenbach (dts Nachrichtenagentur) – In der Nacht zum Dienstag fällt in der Nordosthälfte noch schauerartiger Regen, der gebietsweise kräftig ausfällt und vereinzelt mit kurzen Gewittern einhergehen kann. Im Westen und Süden gibt es kaum Schauer, vielerorts bleibt es trocken. Auch an den Alpen klingen die Regenfälle weiter ab.

Nachfolgend kann sich vor allem im Westen und Süden stellenweise dichter Nebel bilden. Die Tiefstwerte liegen zwischen 15 Grad an der Nordseeküste und 4 Grad an den Alpen. Am Dienstag ist es nach Nebelauflösung vielerorts wechselnd bis stark bewölkt. Im Osten und der Mitte regnet es zeitweise, ansonsten gibt es nur vereinzelt Schauer. Lediglich nach Norden zu sowie im Südwesten können die Wolken auch stärker auflockern und die Sonne teilweise länger scheinen. Die Höchstwerte liegen bei 17 Grad im Südosten und bis örtlich 24 Grad an Mittel- und Niederrhein. Der Wind weht schwach bis mäßig aus nördlichen Richtungen. In der Nacht zum Mittwoch bleibt es südöstlich der Linie Leipzig-Pfalz häufig stärker bewölkt. Vereinzelt regnet es auch noch etwas. Sonst ist es bei Tiefstwerten zwischen 14 und 7 Grad meist gering bewölkt oder klar. Dabei weht ein schwacher nordöstlicher Wind. Am Mittwoch hält sich etwa südlich des Mains vielerorts dichtere Bewölkung lokal begrenzt können auch noch ein paar Tropfen fallen. Sonst kann die Sonne vom häufig nur gering bewölkten Himmel länger scheinen. Im Tagesverlauf lockern dann die Wolken auch im Süden des Landes gebietsweise stärker auf. Die Höchsttemperatur bewegt sich zwischen 17 Grad am Alpenrand und 25 Grad an der Neiße und entlang des Rheins. Es weht ein meist schwacher Ost- bis Nordostwind. In der Nacht zu Donnerstag ist es gering bewölkt oder klar und trocken. Lediglich im Süden können auch noch dichtere Wolkenfelder durchziehen. Bei Tiefstwerten zwischen 16 und 8 Grad und schwachem Wind um Nordost kann sich gebietsweise Nebel bilden. Das teilte der Deutsche Wetterdienst mit.

Sep 01

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Dass Deutschland als Industriestandort im EU-Vergleich gut abschneidet, ist vor allem der Metall- und Elektroindustrie zu verdanken. Das zeigt die erste umfassende Bestandsaufnahme der Branche seit einem Jahrzehnt. Die Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft für den Arbeitgeberverband Gesamtmetall liegt dem “Handelsblatt” (Dienstagausgabe) exklusiv vor.

Demnach hat die Metall- und Elektroindustrie ihren Anteil an der deutschen Bruttowertschöpfung seit dem Jahr 2000 von 13,3 auf 14,6 Prozent ausgebaut. Der Anteil der Dienstleister verharrte dagegen in etwa auf dem Niveau der Jahrtausendwende. Auch international stehen die deutschen Unternehmen der Metall- und Elektroindustrie gut da. Während Wettbewerber aus fast allen Industrieländern Marktanteile an Konkurrenten aus China oder Osteuropa verloren haben, konnten hiesige Firmen ihren Anteil an der globalen Wertschöpfung seit dem Jahr 2000 noch leicht auf 9,6 Prozent ausbauen. Gesamtmetall-Präsident Rainer Dulger warnt aber, sich auf den Erfolgen auszuruhen. “Wir haben viele neue, starke Wettbewerber. Mit vielen konkurrieren wir bislang nur auf deren Heimatmärkten, vor allem in China.” Sollten diese Konkurrenten eines Tages auch auf den europäischen Markt drängen, verschärfe sich der Wettbewerb für hiesige Unternehmen, sagte Dulger dem “Handelsblatt”. Die Wirtschaft nehme diese Herausforderung sehr ernst, bei der Politik sei er sich da nicht so sicher, betonte der Gesamtmetall-Präsident. Die Standortbedingungen dürften nicht mutwillig verschlechtert werden: “Alleine die Rentengeschenke werden in kurzer Zeit zwingend zu höheren Sozialabgaben und höheren Steuern führen”, sagte Dulger. Gleichzeitig habe Deutschland schon heute einen der unflexibelsten Arbeitsmärkte der Welt. “Wenn da sogar noch draufgesattelt wird, und zudem noch Eltern-, Frauen- und sonstige Quoten kommen, brennt die Kerze an beiden Enden.”

Sep 01

Christine Haderthauer, J. Patrick Fischer, Lizenztext: dts-news.de/cc-by
Foto: Christine Haderthauer, J. Patrick Fischer, Lizenztext: dts-news.de/cc-by

München (dts Nachrichtenagentur) – Die Chefin der Bayerischen Staatskanzlei, Christine Haderthauer (CSU), tritt laut eines Berichts von “Bild-Online” zurück. Haderthauer stand seit Wochen wegen der sogenannten “Modellbau-Affäre” im Kreuzfeuer der Kritik. Dabei geht es um ethische, dienst-, straf- und steuerrechtlicher Beschuldigungen, die von Seiten Haderthauers zuletzt weitestgehend bestritten würden.

Auf Drängen der Opposition soll es laut des Zeitungsberichtes noch in der Sommerpause eine Sondersitzung zu dem Fall im Landtag geben. Haderthauer ist seit Oktober 2013 Leiterin der Bayerischen Staatskanzlei und Staatsministerin für Bundesangelegenheiten und Sonderaufgaben.

Sep 01

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Der Bundestag hat den geplanten Waffenlieferungen an die Kurden im Irak mit der Regierungsmehrheit von Union und SPD zugestimmt. Die Abstimmung war nur aus symbolischen Gründen durchgeführt worden, weil die Regierung über entsprechende Lieferungen alleine entscheiden kann, und dies praktisch auch schon getan hatte. Linke und Grüne lehnten die militärische Ausrüstung der Kurden wegen der damit verbundenen Risiken ab.

Zuvor hatte Kanzlerin Angela Merkel die Pläne der Bundesregierung mit der “immerwährenden geschichtlichen Verantwortung” Deutschlands begründet. Mit den Waffenlieferungen soll der Kampf gegen die extremistische IS-Miliz unterstützt werden.

Sep 01

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Leonhard Fischer, Chef der Finanzholding RHJI, erwartet in den nächsten Jahren große unternehmerische Veränderungen im Bankensektor. Angesichts der wachsenden Konkurrenz von Google, Paypal & Co sieht der langjährige Investmentbanker und Ex-Vorstand der Dresdner Bank insbesondere die Bereiche im Finanzgeschäft als gefährdet an, die standardisiert sind. “Dort liegt der nächste logische Schritt der neuen Konkurrenz”, sagte Fischer in einem Interview mit dem “Handelsblatt” (Dienstagausgabe).

Das Grundproblem liege darin, dass “die Regulierung, die Compliance, all das, was Banken für oder im Auftrag der Aufsicht oder des Staates erledigen, teuer ist und zur Standardisierung mit Hilfe von Technologie zwingt.” Streng genommen stelle sich die Frage, ob der Kunde bei einem Standardprodukt wie dem Zahlungsverkehr überhaupt noch eine Bank braucht. “Nein, er braucht sie nicht”, urteilt der Finanzmann. Fischer erwartet zwar einen Bedeutungsverlust der Branche, Banken seien jedoch kein Auslaufmodell. “Eine Bank werden Sie weiter brauchen. Aber schon heute sind Banken nicht überall mehr nötig”, so Fischer und nennt das Beispiel Kreditkarten. Es sei nur eine Frage der Zeit, bis ein Großteil des privaten Zahlungsverkehrs über das Smartphone abgewickelt werde.