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Jan 27

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Mitarbeiter von Callcentern, in der Altenpflege und der Kinderbetreuung leiden am häufigsten unter Depressionen. Das zeigt eine neue Studie der Techniker Krankenkasse (TK), aus der “Bild” (Mittwoch) zitiert. Danach ließen sich im Jahr 2013 3,7 Prozent aller Callcenter-Angestellten wegen Depressionen krank schreiben.

In der Altenpflege und der Kinderbetreuung waren es 3,45 Prozent und 2,74 Prozent der Mitarbeiter. Im Bundesdurchschnitt liegt die Ausfallquote wegen Depressionen bei 1,6 Prozent. Ursache für Depressionen sind häufig Stress und große psychische Belastung bei der Arbeit. “Im Kampf gegen Depression sind Unternehmen, Beschäftigte und Gesundheitswesen gleichermaßen gefordert”, sagte TK-Chef Jens Baas der “Bild”. Nicht Gesetze, sondern Wertschätzung, die Vereinbarkeit von Familie und Beruf und gesunder Ausgleich in der Freizeit seien die beste Prävention.

Jan 27

Frau vor Informationstafel am Frankfurter Flughafen, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Frau vor Informationstafel am Frankfurter Flughafen, über dts Nachrichtenagentur

Frankfurt/Main (dts Nachrichtenagentur) – Siebenstündige Lärmpausen am Frankfurter Flughafen wird es nach einem Bericht der “Frankfurter Rundschau” (Mittwochsausgabe) nicht bis Ende März geben können – ganz unabhängig davon, was die Fluglärmkommission am Mittwoch empfiehlt. Die Deutsche Flugsicherung (DFS) könne die Lärmpausen frühestens im April umsetzen können, berichtet die FR unter Berufung auf DFS-Sprecher Axel Raab. Das habe technische Gründe.

Der hessische Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir (Grüne) hatte das Ziel genannt, mit den siebenstündigen Lärmpausen zum Start des Sommerflugplans zu beginnen. Er tritt am 29. März in Kraft. Dieses Datum sei aber nach Angaben der DFS nicht zu erreichen, schreibt die FR. Sie zitierte Raab mit den Worten: “Bis Ende März schaffen wir es definitiv nicht.” Am Mittwoch gibt die Fluglärmkommission in Raunheim bekannt, wie sie zu den von Al-Wazir vorgeschlagenen Modellen für Lärmpausen steht.

Jan 27

Einkaufsstraße in Athen mit Griechischem Parlament, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Einkaufsstraße in Athen mit Griechischem Parlament, über dts Nachrichtenagentur

Berlin/Athen (dts Nachrichtenagentur) – Eine Aufkündigung des bestehenden Hilfsprogramms für Griechenland durch die neue Regierung in Athen hätte fatale Folgen für die griechischen Banken, warnt Bundesbank-Vorstand Joachim Nagel in einem Interview mit dem “Handelsblatt” (Mittwochausgabe). “Sollte die Fortführung des Hilfsprogramms für Griechenland infrage stehen, könnte dies bereits die geldpolitische Refinanzierung gefährden”, sagte Nagel. “Das hätte fatale Folgen für das griechische Finanzsystem. Die griechischen Banken würden dann ihren Zugang zu Zentralbankgeld verlieren.”

Dieser Zusammenhang werde nach seinem Eindruck unterschätzt. Nagel schloss kategorisch aus, dass sich die Notenbanken des Euro-Systems mit den von ihnen gehaltenen griechischen Staatsanleihen an einem Schuldenschnitt beteiligen. “Selbst wenn es dazu käme, könnte das Euro-System dem nicht zustimmen. Ein Forderungsverzicht wäre monetäre Staatsfinanzierung und damit ein Bruch des EU-Vertrages”, sagte Nagel. Ähnlich hatte sich bereits EZB-Direktoriumsmitglied Benoît Cœuré geäußert. Drei Tage vor der Wahl in Griechenland hatte die EZB massive Anleihekäufe beschlossen. Über die zeitliche Nähe der Entscheidung zur Griechenland-Wahl sagte Nagel: “Die Notenbanken des Euro-Systems müssen sich im Grundsatz frei machen von politischen Ereignissen. Die Signalwirkung des Beschlusses – gerade zu diesem Zeitpunkt – sollte jedoch nicht politisch uminterpretiert werden und zu einer Verlangsamung der notwendigen Reformen führen.”

Jan 27

Pegida-Demo am 22.12.2014, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Pegida-Demo am 22.12.2014, über dts Nachrichtenagentur

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Seit Beginn der Pegida-Demonstrationen im Oktober 2014 hat sich die bundesweit registrierte Gewalt gegen Flüchtlinge, Migranten und deren Unterkünfte mehr als verdoppelt. Das berichtet das ARD-Magazin “Report Mainz”. Systematisch ausgewertet wurden Agenturen, Zeitungs-, Hörfunk- und Fernsehberichte, Pressemitteilungen der Polizei sowie Chroniken der Regionalen Arbeitsstellen für Bildung, Integration und Demokratie (RAA).

Verglichen wurde das letzte Vierteljahr (erster Pegida-Aufmarsch 20.10.2014 bis 20.01.2015) mit dem Drei-Monatszeitraum davor (20.07.2014 -19.10.2014). Während es in den drei Monaten vor Pegida laut Zählung von “Report Mainz” bundesweit 33 Übergriffe auf Migranten und Flüchtlinge gab, hat sich seit Beginn der Pegida-Demonstrationen die Zahl mit 76 Übergriffen mehr als verdoppelt. Das entspricht einer Zunahme von 130 Prozent. Das bedeutet, dass es nun mehr fast täglich zu Übergriffen kommt. Vor den Pegida-Demonstrationen geschahen Übergriffe nur jeden dritten Tag. Solche Veränderungen gibt es für die vergleichbaren Zeiträume (Sommer- versus Wintervierteljahr) weder in 2013 noch in 2012.

Jan 27

Wer den Bau eines energiesparendes Hauses plant, seine eigenen vier Wände mit Blick auf Energieeinsparung sanieren oder in der Wohnung Energie und damit Geld sparen will, für den gibt es in Pulheim eine anbieterunabhängige und kompetente Anlaufstelle: Die Verbraucherzentrale NRW bietet im Rathaus eine Beratung in Energiefragen an.
Energieberater, Dipl.-Ing. Hans-Jürgen Schlimgen, berät einmal monatlich dienstagtagnachmittags von 15.00 bis 18.00 Uhr Baufamilien, Althausbesitzer und Mieter. Der nächste Beratungstermine findet am Dienstag, 10. Februar, im Raum 2.20
(2. Obergeschoss im Rathaus) statt.

Beratungen werden z.B. zu folgenden Themen angeboten:
– Bausubstanz erhalten, Wohnkomfort steigern und den Energieverbrauch
senken– sowohl im Neu- wie im Altbau als auch in der Mietwohnung.
– Auswahl des Heizsystems, die Wärmedämmung vom Keller bis zum Dach,
– Möglichkeiten zur Nutzung der Sonnenenergie oder energiesparendes Lüften

Bausubstanz und Heiztechnik sind nicht allein für den Energieverbrauch eines Hauses verantwortlich. Optimales Lüften und Heizen oder dem unnötigen Standby-Verbrauch von Elektrogeräten den Strom abzudrehen bringt auch für Mieter eine Ersparnis. Die Energieberatung der Verbraucherzentrale NRW hat hierzu eine Reihe von Tipps und Empfehlungen parat. Telefonische Terminabsprache, Ruf 02238 / 808 468 (Koordinierungsstelle Umweltschutz, Herr Egert). Das Beratungsangebot wird gefördert durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie – für ein Beratungsgespräch müssen Ratsuchende lediglich 5 Euro entrichten. Gegen Vorlage eines Nachweises von ALGII-Bezügen wird das Entgelt erlassen. Alle Termine für 2015 sind auf der Seite der Stadt Pulheim www.pulheim.de im Bereich „Umweltinformationen“ zu finden.

Jan 27

Finanzviertel von Moskau, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Finanzviertel von Moskau, über dts Nachrichtenagentur

Frankfurt/Main (dts Nachrichtenagentur) – Ein hochrangiger Mitarbeiter eines internationalen Finanzhauses ist sechs Jahre lang von einem russischen Agenten ausspioniert worden. Wie das “Handelsblatt” (Mittwochausgabe) berichtet, traf sich der Manager mit dem Diplomaten innerhalb dieser Zeit mehr als 50 Mal in Frankfurt, ohne von dessen Agentenstatus zu wissen. Bei den verdeckten Beschaffungsanträgen sei es demnach vor allem um die Finanz- und die Energiewirtschaft gegangen, etwa um Sanktionen gegen Banken und die deutsche Energiewende.

Schließlich schaltete sich das Bundesamt für Verfassungsschutz ein und enttarnte den Agenten. Rund 400 russische Beamte in Deutschland sind im Besitz eines Diplomatenausweises; der Verfassungsschutz geht davon aus, dass ein Drittel davon einen Agentenstatus hat. Erst am Montag haben US-Behörden einen mutmaßlichen russischen Spionagering in New York auffliegen lassen. Drei Verdächtige sollen sensible Informationen gesammelt und nach Moskau weitergeleitet haben, heißt es in der Klageschrift des US-Justizministeriums. Auch hierbei ging es um Bankensanktionen und neue Energiequellen.

Jan 27

Offenbach (dts Nachrichtenagentur) – In der Nacht zum Mittwoch fällt vor allem an den Alpen und im östlichen Mittelgebirgsraum noch zeitweise etwas Schnee. Ansonsten ist es meist stark, teils aufgelockert bewölkt, und vereinzelt fallen ein paar Schneeflocken oder etwas Sprühregen. Während es im Norden mit +4 bis 0 Grad meist frostfrei bleibt, kühlt es sich in der Mitte und im Süden auf 0 bis -4 Grad ab.

Am Alpenrand ist mäßiger Frost zu erwarten. Vor allem im Bergland muss weiterhin verbreitet mit Straßenglätte durch Schnee, Schneematsch oder gefrierende Nässe gerechnet werden. Am Mittwoch ist es meist stark bewölkt oder bedeckt, nur in Richtung Alpen kann sich die Sonne auch mal etwas länger zeigen. Anfangs fallen nur vereinzelt ein paar Schneeflocken oder etwas Sprühregen. Von Nordwesten her breiten sich im Tagesverlauf dann wiederholt Niederschläge aus, die bis zum Abend etwa bis zur Linie Vorpommern-Harz-Pfalz vorankommen. Bei vorübergehend auf etwa 1000 Meter ansteigender Schneefallgrenze, fallen die Niederschläge überwiegend als Regen. Zum Abend sinkt allerdings die Schneefallgrenze von Nordwesten wieder bis in recht tiefe Lagen ab. Die Höchsttemperaturen liegen zwischen 3 und 7 Grad, im Bergland um 0 Grad. Es weht ein mäßiger bis starker Wind mit stürmischen Böen bis in tiefere Lagen aus Südwest. Auf den Bergen und an der See gibt es teils schwere Sturmböen, in exponierten Gipfellagen orkanartige Böen. Im höheren Bergland sind Schneeverwehungen möglich. In der Nacht zum Donnerstag erreichen die Niederschläge auch den Osten und Süden, dort fällt zunächst nur in den Hochlagen Schnee. Sie gehen später von Nordwesten her in Schauer über, die dann bis in die Niederungen in Form von Schnee fallen. An der Nordsee sind einzelne Gewitter möglich. Nach Nordosten hin können die Wolken auflockern. Die Schneefallgrenze sinkt auch im Süden bis zum Morgen auf etwa 200 Meter, so dass vielerorts mit winterlichen Straßenverhältnissen gerechnet werden muss. Die Luft kühlt sich auf +3 bis -3 Grad ab, im höheren Bergland um -5 Grad. Der Wind wird nur allmählich schwächer. An der See und im Bergland gibt es weiterhin Böen bis Sturmstärke, so dass dort in freien Lagen mit Schneeverwehungen gerechnet werden muss. Am Donnerstag ist es meist stark bewölkt mit schauerartigen Niederschlägen, nach Süden hin kann es teils längere und kräftigere Niederschläge geben. Im Norden fällt dabei bis in die Niederungen Schnee, im Süden liegt die Schneefallgrenze mit 400 bis 600 Meter höher, an den Alpen und im Alpenvorland sogar zeitweise bei über 800 Metern. Vereinzelt sind auch kurze Gewitter mit Graupel möglich. Lediglich nach Nordosten hin gibt es ein paar Wolkenlücken, dort sind Schauer selten. Die Temperaturen bewegen sich zwischen 2 und 8 Grad, mit den höchsten Werten am Oberrhein, in den höheren Lagen der Mittelgebirge um 0 Grad. Es weht ein schwacher bis mäßiger, vor allem bei Schauern auffrischender Süd- bis Westwind mit starken, an der Küste und auf Berggipfeln mit stürmischen Böen oder Sturmböen. Im Bergland sind in freien Lagen weiterhin Schneeverwehungen möglich. Auch im Südwesten und Süden weht ein teils stark böiger Wind. In der Nacht zum Freitag fällt zeitweise Schneeregen oder Schnee, anfangs vor allem nach Südosten hin auch noch Regen. Bis Freitagfrüh sinkt die Schneefallgrenze bis in tiefe Lagen ab. Im Bergland kann es kräftiger und teils lang anhaltend schneien. Die Luft kühlt sich auf +1 bis -5 Grad ab. Verbreitet muss mit Glätte gerechnet werden. Das teilte der Deutsche Wetterdienst mit.

Jan 27

Doha (dts Nachrichtenagentur) – Der ehemalige Bundestrainer Heiner Brand traut der deutschen Auswahl bei der Handball-WM in Katar den Titelgewinn zu. “Die Mannschaft spielt sensationell, da passt alles zusammen”, sagte der 62-Jährige der “Welt”. “In diesem Turnier ist alles möglich – auch der Titelgewinn.”

Brand, der mit dem deutschen Team die WM 2007 und die EM 2004 gewann, glaubt im Falle eines Erfolges, dass auch die Diskussionen um die fragwürdige Wildcard für Deutschland gestoppt wären. “Ich glaube, dass dann niemand mehr groß über die Wildcard reden würde. Wir als Deutscher Handballbund jedenfalls müssen uns da nichts vorwerfen lassen. Wir haben diese Chance gekriegt und nehmen sie jetzt wahr. Fertig.” Brand lobte den Gastgeber Katar: “Das ist eine tolle WM. Die Hallen sind unfassbar modern, alle Teams sind in Fünf-Sterne-Hotels untergebracht, eine Geschichte, die im Handball eigentlich undenkbar ist.” Alles sei top organisiert, “es gibt kurze Wege, weil alle Spiele in Doha stattfinden”. Wenn eine Mannschaft 20 Minuten nach dem Spiel schon wieder im Hotel sein und mit der Regeneration beginnen könne, sei das hilfreich.

Jan 27

Autobahn, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Autobahn, über dts Nachrichtenagentur

Düsseldorf (dts Nachrichtenagentur) – Nach Bayern will auch NRW eine Teststrecke für autonomes Fahren einrichten. NRW-Verkehrsminister Michael Groschek (SPD) sagte gestern auf Anfrage der “Rheinischen Post” (Mittwochausgabe): “Wer ein solches System effektiv einsetzen will, der muss da hingehen, wo der Verkehr am dichtesten ist. Das Ruhrgebiet mit seinen drei parallel verlaufenden Autobahnen A2, A40 und A42 wäre dafür das ideale Testfeld, vor allem auch deshalb, weil die Verkehre hier problemlos auf andere Autobahnen verlagert werden könnten. Nirgendwo kann man die Mobilität der Zukunft besser testen.”

Unter “autonomem Fahren” verstehen Fachleute das Autofahren ohne Fahrer, das durch moderne Sensoren und Fahrzeugtechnik möglich ist. Es gilt als wichtigster Automobil-Trend der kommenden Jahre. Bislang haben vor allem rechtliche Fragen Feldversuche in Deutschland verhindert. Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt hatte am Vortag ein “digitales Testfeld” zur Erprobung der neuen Technologie noch in diesem Jahr auf der A9 in Bayern angekündigt.

Jan 27

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Markus Baur, Trainer des Schweizer Handball-Erstligisten Schaffhausen, traut der deutschen Mannschaft bei der Handball-WM in Katar den Einzug ins Halbfinale zu. “Entscheidend ist die Tagesform. Vom Handballerischen gesehen, haben wir den leichtesten Gegner”, sagte der 44-Jährige vor dem Viertelfinalspiel gegen die Gastgeber im Gespräch mit der “Rheinischen Post” (Mittwochausgabe).

Baur hatte als Spielgestalter der deutschen Mannschaft maßgeblichen Anteil am Gewinn der WM 2007. Überrascht ist Baur von der Konstanz, mit der sich die deutsche Mannschaft auf hohem Niveau präsentiere. “Man hat schon im Vorfeld gesehen, dass die Truppe passt und sich die Typen gegenseitig nach oben pushen. Jeder kennt seine Aufgabe und nimmt sie an. Das ist wichtig”, betonte Baur. Bundestrainer Dagur Sigurdsson sei ein wichtiger Faktor des Erfolgs. “Er strahlt eine große Ruhe aus. Jede Entscheidung, die er getroffen hat, ist aufgegangen. Die Spieler glauben ihm ja jetzt alles. Aber dieses Gefühl muss man sich erst erarbeiten”, sagte Baur. “Die Qualität spricht für uns.” Aber selbst eine Niederlage im Viertelfinale gegen Katar würde aus Sicht von Baur den positiven Eindruck nicht zerstören. “Die Jungs können sich gar nicht mehr blamieren.”