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Jul 28

Tripolis (dts Nachrichtenagentur) – Der Großbrand im größten libyschen Treibstofflager breitet sich aus. Mittlerweile habe das Feuer auf einen zweiten Großtank übergegriffen, teilte die “Libya`s National Oil Company” (NOC) mit. Zuvor hatten die Behörden um internationale Hilfe bei der Brandbekämpfung ersucht, das Feuer sei “außer Kontrolle”.

“Ein zweiter Tank wurde getroffen und die Feuerwehr musste sich zurückziehen, da die Kämpfe wieder aufgenommen wurden”, sagte ein NOC-Sprecher. Das Feuer war durch Kämpfe zwischen rivalisierenden Milizen ausgebrochen, eine Rakete soll einen Tank mit einem Fassungsvermögen von sechs Millionen Litern Treibstoff entzündet haben. Die Behörden forderten alle Bewohner in einem Kreis von fünf Kilometern um das Treibstofflager auf, ihre Wohnungen zu verlassen. In dem Tanklager sind mehr als 90 Millionen Liter Treibstoff gelagert.

Jul 28

Münster (dts Nachrichtenagentur) – Ein schweres Unwetter hat am Montagabend über Münster gewütet. Örtlich seien 90 Liter je Quadratmeter Regen gefallen, berichten die “Westfälischen Nachrichten”. Eine Frau wurde schwer verletzt, als ein Baum auf ihren Wagen stürzte.

Die Feuerwehr der Stadt rief den Ausnahmezustand aus und ersuchte die Nachbargemeinden um Hilfe. Zahlreiche Keller liefen voll da innerhalb von drei Stunden so viel Regen fiel, wie im gesamten Monat Juni. Teilweise stand das Wasser in den Straßen der Stadt bis zu 60 Zentimeter hoch. Die städtischen Verkehrsbetriebe waren starken Einschränkungen unterworfen, da viele Busse in den Regenmassen und umgestürzten Bäumen stecken blieben. Für das Gebiet gelten weiterhin Unwetterwarnungen des Deutschen Wetterdienstes.

Jul 28

Fans des VfL Wolfsburg, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Fans des VfL Wolfsburg, über dts Nachrichtenagentur

Wolfsburg (dts Nachrichtenagentur) – Klaus Allofs, Manager des Bundesligisten VfL Wolfsburg, will den FC Bayern München nicht als nächsten Deutschen Meister. “Das sage ich nicht, weil ich es ihnen nicht gönne. Aber im deutschen Fußball ist alles rosarot, bis auf die Gefahr, dass die Bayern übermächtig werden”, sagte der 57-Jährige der Sportzeitung “Kicker”.

Zugleich sei seine Mannschaft in der kommenden Spielzeit kein Bayern-Jäger. Diese Rolle komme früh genug, zunächst ginge es darum, die Leistungen der Vorsaison zu bestätigen. Wolfsburg war der Einzug in die Europa League gelungen. “Im Idealfall machen wir einen kleinen Schritt nach vorne. Aber man darf nicht vergessen, dass wir auch viele junge Spieler dabei haben.” Man habe eine Mannschaft zusammen, die “im Grunde steht”. Mit Sebastian Jung und Aaron Hunt habe man sich gut verstärkt. Man werde “wenn nötig, auch noch weitere gute Lösungen finden”, so der Manager.

Jul 28

Bagdad (dts Nachrichtenagentur) – Die Staatsanwaltschaft in Dortmund ermittelt gegen einen 21-jährigen Mann aus Ennepetal wegen des Verdachts der Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Gewalttat. Er soll sich bei einem Selbstmord-Attentat im Irak in die Luft gesprengt haben, berichtet die “Westfalenpost” (Dienstagausgabe). Die Staatsanwaltschaft wollte jedoch nicht bestätigen, dass der Mann mit dem Kampfnamen Abu Al-Kaakaa al-Almani (der Deutsche) einer der beiden Selbstmordattentäter gewesen sein soll, die bei einem Anschlag am 19. Juli in Bagdad sich selbst und mindestens 27 Menschen getötet haben.

Die Familie des 21-Jährigen soll einen Anruf aus dem Irak mit einer Todesnachricht erhalten haben. Am 19. Juli waren in kürzester Zeit an mindestens fünf verschiedenen Orten in Bagdad Sprengsätze in mehrheitlich von Schiiten bewohnten Stadtvierteln detoniert.

Jul 28

Los Angeles (dts Nachrichtenagentur) – US-Schauspieler Freddie Prinze Jr. denkt mit Schrecken an seine Zusammenarbeit mit Kiefer Sutherland in der Echtzeit-Serie “24″ zurück. “Es war schrecklich, ich habe jede Minute davon gehasst”, sagte er gegenüber “ABC News” und fügte hinzu, dass er sogar überlegt habe, die Schauspielerei aufzugeben. Kiefer Sutherland halte er für den “unprofessionellsten Kerl der Welt”, so der Schauspieler weiter.

Angeblich habe er für gemeinsame Szenen seine Schuhe ausziehen müssen, damit der Größenunterschied der beiden Schauspieler nicht so sehr auffalle. Freddie Prinze Jr. wurde in den 1990er Jahren durch seine Rolle in dem Teenie-Horrorfilm “Ich weiß, was du letzten Sommer getan hast” bekannt und spielte auch in den beiden Teilen der Verfilmung von “Scooby-Doo”. Die achte Staffel von “24″, in welcher der Schauspieler den Partner von “Jack Bauer” darstellte, war im Jahr 2009 ausgestrahlt worden.

Jul 28

Griechische Fahne, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Griechische Fahne, über dts Nachrichtenagentur

Berlin/Athen (dts Nachrichtenagentur) – Marcel Fratzscher, Präsident des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) ist gegen einen Schuldenerlass für Griechenland. “Der griechische Premierminister fordert öffentlich einen Schuldenschnitt – längere Laufzeiten, niedrigere Zinsen und zusätzliche tilgungsfreie Jahre”, schreibt Fratzscher in einem Gastbeitrag für die “Frankfurter Allgemeine Zeitung”. “Es wäre fatal, wenn sich die Bundesregierung dieser Forderung fügen würde.”

Seine Ablehnung begründet der Ökonom damit, dass ein solcher Schnitt das Staatsschuldenproblem in Griechenland nicht lösen werde. Fratzscher fordert dagegen neue Lösungsansätze: “Ein Umdenken der Politik ist dringend erforderlich – eine nachhaltige Lösung erfordert eine Beschleunigung der Reformen und mehr Eigenverantwortung der griechischen Regierung.” Eine neue Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung, die am Mittwoch veröffentlicht werden soll, schlage als Alternative zum Schuldenschnitt die Bindung der Kreditzinsen an das griechische Wirtschaftswachstum vor. Bisher seien sie an das Wirtschaftswachstum des Euroraums gekoppelt.

Jul 28

Offenbach (dts Nachrichtenagentur) – Am Abend hält sich vielfach starke Bewölkung am Himmel und die Sonne zeigt sich, abgesehen von den Küsten, nur ab und zu. Verbreitet gibt es kräftige Schauer und Gewitter, die nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes örtlich erneut unwetterartig sind. Das geringste Gewitterrisiko besteht im äußersten Norden, hieß es.

In der Nacht zu Dienstag fällt weiterhin teils schauerartig verstärkter Regen, der insbesondere in der Mitte von Gewittern begleitet sein kann. Im Süden und Südwesten gibt es zum Teil ergiebige Regenfälle. Die Temperatur sinkt auf 19 bis 11 Grad. Am Dienstag ist es in der Südhälfte stark bewölkt bis bedeckt, sonst meist wechselnd, im Küstenbereich leicht bewölkt. Im Tagesverlauf gibt es vielerorts kräftige Schauer und zum Teil unwetterartige Gewitter, nach Westen und Südwesten auch andauernden und ergiebigen Regen. Die Temperatur steigt auf 22 bis 27 Grad, im Berliner Raum bis 30 Grad. Der Wind weht überwiegend schwach bis mäßig, bei Gewittern in Böen vorübergehend stürmisch aus nördlichen bis westlichen Richtungen. In der Nacht zu Mittwoch gibt es mit Ausnahme des Nordwestens gebietsweise schauerartigen und gewittrigen Regen. Die Temperatur geht auf 18 bis 10 Grad zurück. Am Mittwoch überwiegt starke Bewölkung und bevorzugt in der Südosthälfte regnet es gebietsweise, teils schauerartig und gewittrig, teils länger andauernd und ergiebig. Im Tagesverlauf lockert es von Nordwesten her auf. Die Temperatur steigt auf 19 bis 24 Grad, nordöstlich der Elbe werden im Binnenland nochmals 25 bis 27 Grad erwartet. Von stürmischen Gewitterböen abgesehen, weht meist schwacher bis mäßiger West- bis Nordwestwind.

Jul 28

Jerusalem (dts Nachrichtenagentur) – In der israelischen Grenzregion Eschkol sind am Montag mindestens vier Menschen durch die Explosion einer aus Gaza abgefeuerten Mörsergranate ums Leben gekommen. Laut israelischen Medienberichten landete die Granate in einer Menschengruppe, mindestens sechs weitere Personen seien verletzt worden. In Gaza hat es derweil am Montag ebenfalls mehrere Tote durch Explosionen gegeben.

Nach palästinensischen Angaben starben mindestens drei Menschen als eine Drohne ein Gebäude des Al-Schifa-Krankenhauses traf. Bei der Bombardierung des Schati-Flüchtlingslagers seien mindestens sieben Personen ums Leben gekommen, hieß es. Zudem wurden bei beiden Vorfällen dutzende Menschen verletzt. Nach Angaben des Leiters der Rettungsdienste in Gaza, Aschraf al-Kidra, waren die meisten Opfer Kinder. Israel bestreitet unterdessen die Verantwortung für die tödlichen Zwischenfälle und spricht von fehlgeleiteten Raketen militanter Palästinenser.

Jul 28

Frau mit Kind, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Frau mit Kind, über dts Nachrichtenagentur

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Für CDU-Generalsekretär Peter Tauber hat sich das Betreuungsgeld bewährt, der Forderung nach einer Abschaffung erteilte er eine klare Absage. “Es kann nicht angehen, dass Kollegen aus der SPD die falsche Interpretation einer Studie zum Anlass nehmen, diese sehr gut angenommene Leistung für echte Wahlfreiheit wieder in Frage zu stellen”, so Tauber. Hintergrund der neu entfachten Debatte sind am Wochenende bekannt gewordene Studienergebnisse, wonach vor allem sozial benachteiligte Familien eher Betreuungsgeld beantragen, als ihr Kind in die Kita zu schicken.

Die Untersuchung wurde von Forschern des Deutschen Jugendinstituts und der Technischen Universität durchgeführt. Eine Abschaffung der Leistung hatten neben SPD-Politikern auch die Grünen gefordert. Die CSU, Initiator des Betreuungsgeldes, hat die Kritik ebenfalls zurückgewiesen.

Jul 28

Hafen, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Hafen, über dts Nachrichtenagentur

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Die Ausfuhren der deutschen Wirtschaft nach Russland könnten in diesem Jahr deutlich zurückgehen. Damit rechnet nach einem Bericht des “Handelsblatt” (Dienstagsausgabe) der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK), der sich dabei auf Rückmeldungen deutscher Unternehmen in Moskau und St. Petersburg stützt. Der DIHK rechnet demnach damit, dass die Exporte der deutschen Wirtschaft nach Russland 2014 um mindestens 17 Prozent im Vergleich zum Vorjahr sinken werden – das entspricht einem Handelsvolumen von sechs Milliarden Euro.

“Die deutsch-russischen Wirtschaftsbeziehungen sind aktuell stark belastet”, sagte der stellvertretende DIHK-Hauptgeschäftsführer Volker Treier. Viele deutsche Firmen in Russland sorgen sich, dass die russischen Firmen die Kundenbeziehung beendeten. “Zum Teil ist das bereits schon geschehen”, so Treier. “Die russischen Kunden befürchten offenbar, dass die deutschen Firmen wegen der drohenden Wirtschaftssanktionen ihren Liefer- und Wartungsverpflichtungen nicht mehr nachkommen können.” Verbreitet sei diese Sorge vor allem im Maschinenbau. Treier meint zwar, es sei das “Primat der Politik”, politischen Druck auf Russland auszuüben. Wichtig für die Unternehmen sei aber, “dass die Sanktionen einen klaren zeitlichen Rahmen haben und klar definiert ist, was verlangt wird, um sie zu beenden”. Das stelle sicher, dass die Partnerschaft nicht langfristig belastet werde.