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Nov 24

Lotto-Schild, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Lotto-Schild, über dts Nachrichtenagentur

Saarbrücken (dts Nachrichtenagentur) – In der Lotto-Ziehung am Mittwoch gelang es einem einzigen Spieler bundesweit, den Jackpot in Lotto 6aus49 zu knacken: Der Glückspilz aus Nordrhein-Westfalen kann sich über einen Gewinn von 14.200.727,80 Euro freuen, teilte der Deutsche Lotto- und Totoblock am Montag mit. Vier weitere Spieler aus Baden-Württemberg, Bayern, Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen erzielten einen Sechser und gewinnen damit 482.051,50 Euro. In der Zusatzlotterie Spiel 77 konnte kein Tipper den Jackpot knacken.

Somit steigt dieser zur Ziehung am Mittwoch auf rund fünf Million Euro an. In der Zusatzlotterie Super6 haben je ein Tipper aus Bayern, Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen-Anhalt sowie drei Tipper aus Nordrhein-Westfalen jeweils 100.000 Euro gewonnen.

Nov 24

Senioren, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Senioren, über dts Nachrichtenagentur

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Deutsche Unternehmen sollten nach Ansicht des Unionsfraktionschefs Volker Kauder (CDU) das Weiterarbeiten mit 63 attraktiver machen, um weniger Fachkräfte durch die Rente mit 63 zu verlieren. Diese 63 sei nicht das “Lieblingsprojekt” er Union gewesen, sagte Kauder der “Bild-Zeitung” (Montag). “Die Union wollte die Mütterrente, die SPD die Rente mit 63.”

Das werde jetzt umgesetzt. “Die Wirtschaft muss sich allerdings auch bemühen, das Weiterarbeiten für ältere Arbeitnehmer attraktiver zu machen, wenn man sie im Arbeitsleben halten will.” Wer Fachkräfte halten wolle, müsse auch etwas für sie tun.

Nov 24

Mann im Rollstuhl, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Mann im Rollstuhl, über dts Nachrichtenagentur

Wiesbaden (dts Nachrichtenagentur) – Die Zahl der Empfänger von Eingliederungs­hilfe für behin­derte Menschen ist gestiegen: Im Jahr 2013 erhielten in Deutschland rund 834.000 Personen die Eingliederungshilfe, teilte das Statistische Bundesamt am Montag mit. Das entspricht einem Anstieg von 1,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Das Durchschnittsalter der Empfänger lag den Statistikern zufolge bei 33 Jahren, gut 59 Prozent der Leistungsbezieher waren demnach Männer und knapp 41 Prozent Frauen.

Im Jahr 2013 seien für die Eingliederungshilfe für behinderte Menschen 14 Milliarden Euro netto aufgewendet worden. Das entspreche 56 Prozent der gesamten Sozialhilfeausgaben. Die Eingliederungshilfe hat die Aufgabe, eine drohende Behinderung abzuwenden, eine vorhandene Behinderung oder deren Folgen zu beseitigen beziehungsweise zu mildern und Menschen mit Behinderungen in die Gesellschaft einzugliedern.

Nov 24

Hochwasser, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Hochwasser, über dts Nachrichtenagentur

Potsdam (dts Nachrichtenagentur) – Wetterextreme wie Hitzewellen, die bislang ungewöhnliche Ereignisse waren, könnten bald die neue Normalität sein. Das geht aus einem von der Weltbank veröffentlichten Bericht des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK) hervor. Dies könne zu wachsender Instabilität führen.

Kaum eine Region sei von den Folgen des Klimawandels, die schon heute spürbar seien, ausgenommen. Diese würden auch dann noch zunehmen, wenn wenn die globale Erwärmung auf maximal zwei Grad Celsius begrenzt werden könne. “Die Folgen der globalen Erwärmung werden in den nächsten Jahrzehnten wahrscheinlich vor allem die treffen, die am wenigsten zum Anstieg der Treibhausgas-Emissionen beigetragen haben: die Armen der Welt”, so die Autoren der Studie. Gerade ihnen fehlten die Mittel, um sich auf den Klimawandel einzustellen. “Die gute Nachricht ist, dass wir etwas tun können, um das Maß an Klimawandel zu verringern und Wirtschaftswachstum zu fördern, damit wir uns nicht länger auf diesem gefährlichen Pfad bewegen”, sagte Jim Yong Kim, Präsident der Weltbank-Gruppe. “Politiker in aller Welt sollten bezahlbare Lösungen wie die Bepreisung von CO2 ergreifen, und Maßnahmen wählen, die Investionen hinbewegen zu sauberem öffentlichen Verkehr, saubererer Energie, und zu energiesparenden Fabriken und Gebäuden.”

Nov 24

Polizist, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Polizist, über dts Nachrichtenagentur

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Angesichts der Terrorgefahr in Deutschland durch zurückgekehrte IS-Kämpfer warnt der Bund Deutscher Kriminalbeamter (BDK) vor überzogenen Forderungen an die Sicherheitskräfte. “Das Problem lässt sich weder mit dem Strafgesetzbuch noch durch die Polizei lösen”, sagte der Vorsitzende des BDK, André Schulz, in einem Gespräch mit der “Neuen Osnabrücker Zeitung” (Montag). Vielmehr gelte es, die Gefahr und den Umgang damit als “gesamtgesellschaftliche Aufgabe” zu sehen, die “global gelöst werden” müsse, betonte Schulz.

Er fügte hinzu: “Die Sicherheitskräfte können nur ihr Möglichstes tun, um hierzulande Anschläge zu verhindern. Dazu gehört außer Know-how, genügend Personal und angemessenen rechtlichen Rahmenbedingungen auch eine gehörige Portion Glück.” Klar sei außerdem: “Einen hundertprozentigen Rundum-Schutz kann die Polizei nicht garantieren. Das wäre unrealistisch.” Mit Blick auf die Gefahr durch solche Islamisten, die an der Ausreise gehindert wurden, sagte Schulz: “Die Gefahr durch diese Personen ist real, das haben andere Länder bereits erfahren müssen.” Es könne aber umgekehrt keine Lösung sein, ausreisewillige mutmaßliche Terroristen einfach ziehen zu lassen. “Das ist Stammtisch-Argumentation. Damit verlagert sich die Gefahr nur woanders hin. Besser, wir behalten diese Leute hier im Blick”, sagte Schulz.

Nov 24

Volker Kauder, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Volker Kauder, über dts Nachrichtenagentur

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Unionsfraktionschef Volker Kauder (CDU) hat den Arbeitnehmerflügel und die Mittelstandsvereinigung der Union davor gewarnt, beim CDU-Parteitag Anfang Dezember einen Antrag zur Abschaffung der kalten Progression einzubringen: “Ich sehe keine finanziellen Spielräume für die Abschaffung der kalten Progression in dieser Legislaturperiode”, sagte Kauder der “Bild-Zeitung” (Montag). “Deshalb sollten wir keine unrealistischen Projekte auf dem Parteitag beschließen. Auch die SPD-regierten Bundesländer wollen eine Steuerentlastung für Arbeitnehmer nicht mittragen”, so der Unionsfraktionschef weiter. weiter.

“Das müssten doch alle in der Union wissen. Auch die SPD-Spitze sollte nicht so tun, als ob sie vom Widerstand in den Ländern nichts wüsste.”

Nov 24

Tunis (dts Nachrichtenagentur) – Bei der Präsidentenwahl in Tunesien zeichnet sich eine Stichwahl ab. Ersten Prognosen zufolge liegt der Kandidat der Partei Nidaa Tounès, Béji Caïd Essebsi, mit rund 45 Prozent der Stimmen vorn, verfehlt damit aber die absolute Mehrheit. Interimspräsident Moncef Marzouki kam demnach auf rund 30 Prozent der Stimmen und wäre damit in der möglichen Stichwahl im Dezember Essebsis Gegner.

Das offizielle Ergebnis wird für Mittwoch erwartet. Nach Angaben der tunesischen Wahlkommission beteiligten sich etwa 60 Prozent der 5,3 Millionen Wahlberechtigten im Land an der Abstimmung. Die EU-Außenbeauftragte Federica Mogherini würdigte den ruhigen Verlauf der Wahl als einen weiteren Schritt des demokratischen Übergangs und sagte Tunesien weitere Unterstützung bei seinen Bemühungen um Stabilität und wirtschaftliche und soziale Entwicklung zu.

Nov 24

Rettungsdienst, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Rettungsdienst, über dts Nachrichtenagentur

Schweinfurt (dts Nachrichtenagentur) – Im bayerischen Landkreis Rhön-Grabfeld ist ein Ehepaar von einem schleudernden Pkw erfasst und getötet worden. An einer Kreuzung waren am Samstagnachmittag zwei Pkw zusammengestoßen, teilte die Polizei mit. Das Auto eines 78-Jährige sei dadurch nach rechts von der Fahrbahn geschleudert worden.

Dabei seien ein 58-jähriger Mann und seine 54-jährige Ehefrau, die sich neben der Kreuzung auf einem Grünstreifen befunden hätten, von dem Wagen erfasst worden. Beide seien noch am Unfallort ihren schweren Verletzungen erlegen. Die beiden Pkw-Fahrer hätten einen Schock erlitten.

Nov 24

Euroscheine, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Euroscheine, über dts Nachrichtenagentur

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Vor dem Treffen der Koalitionsspitzen am Dienstagabend streiten Union und SPD über die Aufteilung des geplanten Zehn-Milliarden-Euro-Investitionspakets: Während die Union ihren Schwerpunkt auf mehr Investitionen in Verkehrsprojekte und in die digitalen Netze setzt, will die SPD vor allem mehr Ausgaben für die Kommunen und zur Förderung der energetischen Gebäudesanierung durchsetzen. “Wir wollen in erster Linie mehr in die Verkehrsinfrastruktur und die digitalen Netze investieren, da liegt unsere klare Priorität”, sagte Unions-Chefhaushälter Norbert Barthle der “Rheinischen Post” (Montagsausgabe). Die SPD dagegen achte in den Verhandlungen darauf, dass Mehrausgaben nicht vor allem in den unionsgeführten Ministerien für Verkehr oder Bildung anfallen.

Sie will eine hohe Summe für die Förderung der energetischen Gebäudesanierung durchsetzen, die ins Ressort von Energieminister und SPD-Chef Sigmar Gabriel fällt, wie es der Zeitung zufolge in Koalitionskreisen hieß. Zudem sollen nach dem Willen der SPD auch die Kommunen von dem Paket profitieren. “Die Kommunen haben die Möglichkeit, Geld, das sie zusätzlich bekommen, schnell in Investitionen umzusetzen. Das würde vor allem kleineren Unternehmen zugutekommen”, sagte SPD-Haushaltssprecher Johannes Kahrs der Zeitung. Größere Verkehrsprojekte des Bundes dagegen bräuchten eine viel längere Vorlaufzeit bei der Planung.

Nov 24

Alter Mann und junge Frau, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Alter Mann und junge Frau, über dts Nachrichtenagentur

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Die Belastungen durch das Rentenpaket der schwarz-roten Koalition werden nach Einschätzung der deutschen Arbeitgeber deutlich höher sein als von der Bundesregierung geschätzt: “Bei der Rente mit 63 und der Mütterrente sind es hochgerechnet bis zum Jahr 2030 rund 200 Milliarden Euro Mehrausgaben in der Sozialversicherung”, sagte Arbeitgeberpräsident Ingo Kramer in einem Interview mit der “Neuen Osnabrücker Zeitung” (Montag). Die Bundesregierung war zunächst von 160 Milliarden Euro bis 2030 ausgegangen. Allein die Verbesserung der Mütterrente führt nach Angaben des Bundesarbeitsministeriums zu jährlichen Kosten von derzeit rund 6,7 Milliarden Euro.

Die Rente mit 63 wird im laufenden Jahr voraussichtlich 1,5 Milliarden Euro statt der geplanten 0,9 Milliarden kosten, schreibt die Zeitung. 2015 werde mit Ausgaben von drei statt 1,9 Milliarden Euro gerechnet. Hinzu kommen höhere Erwerbsminderungsrenten und steigende Reha-Ausgaben. Kramer beklagte, die Wirtschaft stehe seit Antritt der großen Koalition schwer unter Druck. Es gebe eine ganze Reihe von Maßnahmen, die die Unternehmen belasten, kritisierte er und verwies auf höhere Sozialversicherungsbeiträge und Mindestlöhne. Der Arbeitgeberpräsident warnte die Bundesregierung zugleich vor Änderungen bei den Werkverträgen und in der Zeitarbeit. “Es besteht die Gefahr, dass die Unternehmen spürbar an Flexibilität verlieren. Dies ist gerade in schwächer werdenden Zeiten ein fatales Signal. Die Unternehmen müssen beweglich bleiben, um sich auf schwankende Markterfordernisse einstellen zu können.”