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Nov 22

SPD auf Stimmzettel, über dts Nachrichtenagentur
Foto: SPD auf Stimmzettel, über dts Nachrichtenagentur

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Trotz des Streits um die Frauenquote innerhalb der Regierungskoalition kann Schwarz-Rot in der Wählergunst zulegen. Im aktuellen Sonntagstrend, den das Meinungsforschungsinstitut Emnid wöchentlich in Auftrag der Zeitung “Bild am Sonntag” erhebt, gewinnen sowohl CDU (42 Prozent) als auch SPD (25 Prozent) jeweils einen Prozentpunkt hinzu. Einen Prozentpunkt abgeben müssen hingegen Linkspartei (acht Prozent) und Alternative für Deutschland (sechs Prozent).

Unverändert bleiben die Werte für FDP (drei Prozent) und Grüne (zehn Prozent). Die übrigen Parteien kommen auch sechs Prozent. Emnid befragte vom 13. bis 19.11. insgesamt 2331 Personen.

Nov 22

Flughafen Berlin-Brandenburg International (BER), über dts Nachrichtenagentur
Foto: Flughafen Berlin-Brandenburg International (BER), über dts Nachrichtenagentur

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Der neue Hauptstadtflughafen BER wird laut internen Planungsunterlagen frühestens Mitte 2017 eröffnen können. Wegen weiterer Verzögerungen soll möglicherweise sogar erst ein Starttermin im Jahr 2018 möglich sein, berichtet die Zeitung “Bild am Sonntag”. Am 12. Dezember will Flughafen-Chef Hartmut Mehdorn seinen “Terminkorridor” für die BER-Eröffnung verkünden.

In Terminplänen für die einzelnen Bauabschnitte heißt es derzeit, dass alle Baumaßnahmen am “28. Oktober 2016″ abgeschlossen werden sollen. Nach einem sechsmonatigen Probebetrieb könnte damit der BER Mitte 2017 in Betrieb genommen werden. Wie “Bild am Sonntag” weiter berichtet, soll aber auch dieser Termin nicht zu halten sein. Demnach muss für den Umbau der Entrauchungsanlage ein neuer Bauantrag beim Bauordnungsamt eingereicht werden. Doch die geplante Abgabe im März 2015 verzögert sich nach Angaben von Planern um ein halbes Jahr.

Nov 22

Manuela Schwesig im Gespräch mit einem Journalisten, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Manuela Schwesig im Gespräch mit einem Journalisten, über dts Nachrichtenagentur

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Un­mit­telbar vor dem Koalitionsausschuss am Dienstag, bei dem der Streit um die Frauenquote gelöst werden soll, zeigt sich Bundes­familienminis­terin Manuela Schwesig (SPD) zu keinerlei Zu­geständnissen an die Union bereit. “Ein Aufhalten der Quote wird die SPD nicht akzeptieren”, sagte Schwesig der Zeitung “Bild am Sonntag”. Zur Begründung erklärte die Ministerin: “Der Koalitionsvertrag ist eindeutig. Wir müssen ihn jetzt umsetzen. Die Quote wird kommen. Das Gesetz ist nötig, denn der Anteil von Frau­en in Vorstandspositionen ist in Deutsch­land in den vergangenen Jahren sogar zurückgegangen.”

Insbesondere an der Sanktion des “leeren Stuhls” im Aufsichtsrat bei Nichteinhaltung der Quote und einem Verschlechterungsverbot bei der flexiblen Quote hält die SPD-Politikerin fest. Nach Angaben Schwesigs betrifft die feste Quote von 30 Prozent Frauenanteil im Aufsichtsrat nur die größten 108 Unternehmen in Deutsch­land. “Dabei geht es insgesamt um rund 170 Aufsichtsratsmandate für Frau­en. Darum einen solchen Zinnober zu machen, leuchtet mir überhaupt nicht ein”, so die Ministerin. Der Union wirft Schwesig vor, mit ihrer Kritik am Quotengesetz die Unternehmen zu belasten: “Je eher das Gesetz beschlossen wird, um so mehr Zeit hat die Wirtschaft sich darauf einzustellen. Jeder, der die Verabschiedung des Quotengesetzes weiter verzögert, schadet der Wirtschaft.”

Nov 22

Fußball, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Fußball, über dts Nachrichtenagentur

Köln (dts Nachrichtenagentur) – Am 12. Spieltag der 1. Fußball-Bundesliga hat Hertha BSC den 1. FC Köln mit 2:1 besiegt. Das Spiel begann zäh, beide Mannschaften neutralisierten sich bei ähnlichem Ballbesitz bereits im Mittelfeld. Beide Teams entwickelten nur geringe Torgefährlichkeit bis in der 28. Minute Beerens zum 1:0 für die Gäste traf.

Bis zum Seitenwechsel hatten die Berliner etwas mehr vom Spielgeschehen. Nach dem Seitenwechsel wurde Köln deutlich offensiver. In der 58. Minute glich Köln durch ein Tor von Ujah aus, der völlig frei zu einem Sprint über 40 Meter ansetzte und den Berliner Schlussmann Kraft überwinden konnte. In der 63. Minute scheiterte Ujah an der Latte. Danach verflachte die Partie wieder deutlich. In der 86. Minute traf Ndjeng für die Herthaner zum 2:1 per Freistoß, der durch eine Lücke in der Mauer drang. Hertha brachte danach das Ergebnis über die Zeit.

Nov 22

Lotto-Spieler, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Lotto-Spieler, über dts Nachrichtenagentur

Saarbrücken (dts Nachrichtenagentur) – In der Samstags-Ausspielung von “6 aus 49″ des Deutschen Lotto- und Totoblocks wurden am Abend die Lottozahlen gezogen. Sie lauten 1, 5, 6, 11, 25, 37, die Superzahl ist die 9. Der Gewinnzahlenblock im “Spiel77″ lautet 5936555. Im Spiel “Super 6″ wurde der Zahlenblock 045288 gezogen. Diese Angaben sind ohne Gewähr.

Der Deutsche Lotto- und Totoblock teilte mit, dass die Chance, sechs Richtige und die Superzahl zu tippen, bei etwa 1 zu 140 Millionen liege und warnte davor, dass Glücksspiel süchtig machen könne. In Deutschland wird etwa die Hälfte der Lotto-Umsätze als Gewinn an die Spieler ausgeschüttet. Durchschnittlich 7,5 Prozent gehen als Provision an die Annahmestellen, die Länder erhalten über die Lotteriesteuer 16,67 Prozent der Einnahmen. Weitere 23 Prozent sind für die Förderung von Kultur, Sport, Umwelt und Jugend zweckgebunden. Insgesamt waren 14 Millionen Euro in der Ausspielung.

Nov 22

Offenbach (dts Nachrichtenagentur) – In der Nacht zum Sonntag kann es im Norden etwas regnen. Sonst bildet sich vielerorts Nebel oder Hochnebel. Die Tiefstwerte liegen je nach Auflockerungen zwischen acht und null Grad.

Am Sonntag lockert der Hochnebel häufig auf, speziell am Bodensee, entlang von Donau und Oberrhein und am Südrand der Mittelgebirge kann es aber den ganzen Tag trüb bleiben. In höheren Lagen wird es generell sonnig. Im Norden ziehen im Tagesverlauf dichtere Wolkenfelder auf. Die Temperatur liegt bei Dauernebel nur bei etwa 7 Grad, im Nordosten bei 7 bis 10 Grad, sonst bei 10 bis örtlich 16 Grad. Der Wind weht meist nur schwach, nach Norden hin auch mäßig aus Südost bis Ost. In der Nacht zum Montag beginnt es im Nordwesten zu regnen. Sonst bildet sich wieder vielerorts Nebel. Die Temperatur sinkt auf 10 bis 3 Grad, im Südosten auf 4 bis 1 Grad, im Bergland bei klarem Himmel bis auf -3 Grad. Am Montag gibt es anfangs im Norden und in der Mitte noch etwas Regen. Am Nachmittag überwiegt dort wechselnde bis starke Bewölkung und im Norden klingen die Niederschläge ab. Über den Mittelgebirgen kann noch etwas Regen fallen. Sonst ist meist hochnebelartig bewölkt und vor allem im Süden zeigt sich besonders auf den Bergen die Sonne. Die Höchsttemperatur liegt bei 7 Grad im Südosten, bis 13 Grad im Westen und bis zu 15 Grad im Südwesten. Der Wind weht schwach bis mäßig, an der Küste auch frisch und kommt aus unterschiedlichen Richtungen. In der Nacht zum Dienstag ist meist stark bewölkt oder neblig. Im Westen und Nordwesten kommt zum Morgen hin Regen auf. Dabei kühlt es auf 9 bis 0 Grad ab. Das teilte der Deutsche Wetterdienst mit.

Nov 22

Senioren in einer Fußgängerzone, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Senioren in einer Fußgängerzone, über dts Nachrichtenagentur

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Angesichts des Antrags-Booms auf die Rente mit 63 hat der Freiburger Ökonom Lars Feld das Programm als sozial ungerecht kritisiert. Nach seiner Auffassung werde die hunderttausendfache Frührente vor allem zu Lasten der Klein-Rentner gehen. Der Wissenschaftler, der zum wirtschaftspolitischen Beraterkreis der Bundesregierung gehört, sagte der “Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung” (F.A.S.): “Die Rente mit 63 führt zu einer Umverteilung von unten nach oben. Denn wegen der Kosten der Frühverrentung werden künftige Rentensteigerungen niedriger ausfallen. Das wird insbesondere Bezieher kleiner Renten treffen. Die zahlen so für den früheren Ruhestand gut verdienender Facharbeiter.”

Nachdem Mitte der Woche bekannt geworden war, dass alleine zwischen Juli und Oktober mehr als 162.000 Beschäftige einen Antrag auf die abschlagsfreie Frührente gestellt hatten, sprach Feld gegenüber der F.A.S. von einer “deutlichen Unterschätzung” der tatsächlichen Anträge und der Kosten. Aus den Reihen der Union wurde unterdessen der Verdacht geäußert, das Ministerium könnte die Zahl der Antragsteller absichtlich zu niedrig kalkuliert haben, um das Vorhaben politisch durchzusetzen. Der Vorsitzende der Jungen Union, Paul Ziemiak, sagte der F.A.S.: “Nahles hat sich entweder verrechnet oder bewusst mit niedrigen Kosten kalkuliert.” Sein Verband habe “immer vor den Kosten der Rente mit 63 gewarnt. Die Finanzierung durch künftige Rentenbeiträge war ein Fehler. Das geschieht auf Kosten der Jungen.”

Nov 22

Google-Nutzer am Computer, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Google-Nutzer am Computer, über dts Nachrichtenagentur

Brüssel (dts Nachrichtenagentur) – Mit scharfer Kritik hat der Präsident des CDU-Wirtschaftsrats, Kurt Lauk, auf den Vorstoß des EU-Parlaments für eine Aufspaltung von Google reagiert. “So ist eine Digitale Agenda für Europa nicht möglich. Statt die Chancen des Web zu nutzen, pflegen im Europaparlament einige Parlamentarier ihre Phobien”, sagte Lauk dem “Handelsblatt” (Online-Ausgabe).

“Google und anderen großen Internet-Unternehmen zu drohen, die untereinander im harten Wettbewerb stehen, ist eine Verlierer-Debatte.” Aus der Sicht von Lauk müssen Europa und Deutschland vielmehr ihre Kraft darauf konzentrieren, dass Global Player entstehen können. “Wir haben die Chance an einem 20-Billionen-Markt teilzuhaben, wenn wir das Internet und die Digitale Revolution nicht weiter eher wie eine Bedrohung behandeln”, sagte der CDU-Politiker. Hintergrund ist, dass das Europäische Parlament einen Antrag zur Aufspaltung von Internet-Giganten wie Google erwägt. Das geht aus einem Entwurf des Antrags hervor, wie übereinstimmend verschiedene Medien berichten. Demnach sollen bei entsprechenden Konzernen die Suchmaschinen von anderen Bereichen getrennt werden. In dem Entwurf wird die EU-Kommission zur Prüfung einer solchen Entflechtung aufgerufen, um dominierenden Marktstellungen einen Riegel vorzuschieben.

Nov 22

Nürnberg (dts Nachrichtenagentur) – Ein angeblich von Adolf Hitler gemaltes Aquarell ist am Samstag in Nürnberg für 130.000 Euro versteigert worden. Der erfolgreiche Ersteher soll aus dem Nahen Osten kommen. Er hatte sich zuletzt eine regelrechte “Bieterschlacht” mit einem Interessenten aus China geliefert, der das Bild für einen Millionär aus Shanghai ersteigern wollte.

Das Nürnberger Auktionshaus hatte einen Mindestpreis von 4.500 Euro gefordert. Das Bild hat Maße von etwa 22 mal 28 Zentimeter und zeigt das Alte Rathaus von München. Es soll um 1914 entstanden sein.

Nov 22

Schwerin (dts Nachrichtenagentur) – In Mecklenburg-Vorpommern ist bei einem Wildvogel das Vogelgrippe-Virus H5N8 nachgewiesen worden. Dies ist der erste Fall in Europa, der außerhalb der Nutztierhaltung aufgetreten ist, teilte das Landwirtschaftsministerium Mecklenburg-Vorpommern mit. Als Konsequenz wurde eine landesweite Stallpflicht für Nutzgeflügel verhängt.

Der Vogel wurde außerhalb der Sperrzone um jenen Geflügelhof aufgefunden, in dem das Virus vor etwa zwei Wochen zum ersten Mal in Europa aufgetreten war. In mittlerweile betroffenen Höfen in Deutschland, den Niederlanden und Großbritannien wurden mehrere zehntausend Tiere vorsorglich getötet, um eine Ausbreitung der Krankheit zu verhindern. Ursprünglich tritt das Virus nur in Asien auf, Experten befürchten, dass Wildvögel die Seuche verbreiten, die auch auf den Menschen überspringen kann.