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Aug 24

Lotto-Spielerin, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Lotto-Spielerin, über dts Nachrichtenagentur

Saarbrücken (dts Nachrichtenagentur) – In der Mittwochs-Ausspielung von “6 aus 49″ des Deutschen Lotto- und Totoblocks wurden am Abend die Lottozahlen gezogen. Sie lauten 6, 14, 16, 35, 42, 48, die Superzahl ist die 2. Der Gewinnzahlenblock im “Spiel77″ lautet 9932646. Im Spiel “Super 6″ wurde der Zahlenblock 615546 gezogen. Diese Angaben sind ohne Gewähr.

Der Deutsche Lotto- und Totoblock teilte mit, dass die Chance, sechs Richtige und die Superzahl zu tippen, bei etwa 1 zu 140 Millionen liege und warnte davor, dass Glücksspiel süchtig machen könne. Im Jackpot sind diese Woche rund 15 Millionen Euro, insgesamt werden 25,6 Millionen Euro ausgespielt.

Aug 24

Wiesbaden (dts Nachrichtenagentur) – Der ehemalige hessische Vize-Regierungschef und Integrationsminister Jörg-Uwe Hahn (FDP) hat die Zusammenarbeit mit dem Verband Ditib bei der Erteilung von islamischem Religionsunterricht an hessischen Schulen gegen Kritik verteidigt. “Es war kein Fehler, nicht zur damaligen Zeit und auch aus heutiger Sicht nicht. Wir als damalige hessische Landesregierung und ich als stellvertretender Ministerpräsident, dessen Baby ja dieser Unterricht ein bisschen ist, haben uns sehr gut beraten lassen”, sagte der FDP-Politiker der “Frankfurter Rundschau” (Donnerstagsausgabe).

Die Beteiligung des Türkei-nahen Verbandes Ditib am Islamunterricht war in die Kritik geraten, nachdem sich Ditib mit scharfen Worten über Gegner des türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan geäußert hatte. “Da erwarte ich entsprechende Begutachtungen, aktuelle Schulbesuche bis hin zu Gesprächen mit den Lehrerinnen und Lehrern durch die hessische Schulaufsicht. Sie kann in die Schulen gehen und schauen, ob sich die dort Lehrenden im Rahmen unseres Grundgesetzes bewegen – ja oder nein. Ich habe nicht von einem einzigen Fall gehört, wo es hieß: nein, die haben sich außerhalb des Grundgesetzes bewegt. Weder offiziell noch im informellen Bereich”, sagte Hahn weiter. Er wünsche sich, dass sich neben Ahmadiyyah und Ditib weitere islamische Religionsgemeinschaften am Islamunterricht beteiligen würden.

Aug 24

Frankfurter Wertpapierbörse, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Frankfurter Wertpapierbörse, über dts Nachrichtenagentur

Frankfurt/Main (dts Nachrichtenagentur) – Am Mittwoch hat der DAX zugelegt. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 10.622,97 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 0,28 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. An der Spitze der Kursliste lagen kurz vor Handelsschluss Aktien der Commerzbank und der Deutschen Bank deutlich im Plus.

Die Bankenbranche hatte zur Wochenmitte die Führungsrolle in den europäischen Börsen übernommen. Die Aktien der Deutschen Börse, Vonovia und Thyssenkrupp bildeten die Schlusslichter der Liste. Die europäische Gemeinschaftswährung tendierte am Mittwochnachmittag schwächer. Ein Euro kostete 1,12 US-Dollar (-0,54 Prozent). Der Goldpreis zeigte sich ebenfalls schwächer, am Nachmittag wurden für eine Feinunze 1.327,24 US-Dollar gezahlt (-0,81 Prozent). Das entspricht einem Preis von 37,94 Euro pro Gramm.

Aug 24

Kinder spielen auf einem Schulhof, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Kinder spielen auf einem Schulhof, über dts Nachrichtenagentur

Würzburg (dts Nachrichtenagentur) – Besonders intelligente Kinder in speziellen Hochbegabtenklassen unterrichten zu lassen, bringt keine Vorteile mit sich. Das ist das Ergebnis einer Studie von Wissenschaftlern um den Würzburger Entwicklungspsychologen Wolfgang Schneider in der Schüler aus 16 Begabtenklassen an bayerischen und baden-württembergischen Gymnasien mit Alterskameraden aus gewöhnlichen Gymnasialklassen verglichen wurden, berichtet die “Zeit”. Zwar zeigten die Schüler aus den Begabtenzügen unter anderem in Deutsch und Mathematik bessere Leistungen.

Das führen die Forscher jedoch nicht auf den besonderen Unterricht, sondern auf die höhere Intelligenz der Schüler zurück. Rechnete man diesen Faktor heraus, gleicht sich das Leistungsniveau an jenes normaler Klassen an. Das Fazit des Abschlussbericht der “PULSS-Studie” (Projekt zur Untersuchung des Lernens in der Sekundarstufe) lautet: “Schülerinnen und Schüler mit besonders hohem intellektuellem Niveau kommen in beiden Kontexten mehrheitlich gut zurecht.”

Aug 24

Finanzamt, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Finanzamt, über dts Nachrichtenagentur

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Politiker von Union und SPD lehnen es ab, den staatlichen Milliarden-Überschuss für eine steuerliche Entlastung zu nutzen. “Die aktuellen Haushaltsüberschüsse sind erfreulich, aber kein Grund für neue Begehrlichkeiten. Schließlich haben wir noch vieles vor der Brust wie höhere Ausgaben für den Bereich Integration, aber auch für die innere und äußere Sicherheit oder die soziale Sicherung”, sagte Unions-Fraktionsvize Ralph Brinkhaus (CDU) dem “Handelsblatt”.

“Spielräume für zusätzliche Ausgabewünsche bestehen daher nicht.” Der Chefhaushälter der SPD-Bundestagsfraktion, Johannes Kahrs, hält es für verfrüht, bereits jetzt über konkrete Entlastungen zu sprechen. “Die Frage von Steuerentlastungen kann man seriöserweise erst Ende des Jahres diskutieren, wenn man weiß, was bei den Überschüssen Einmaleffekte sind”, sagte Kahrs der Zeitung. Gleichwohl wolle die SPD Familien mit Kindern und Menschen mit niedrigen Einkommen entlasten. “Das bekommt man aber nicht über Steuersenkungen hin, sondern über Freibeträge bei den Sozialabgaben.” Zum jetzigen Zeitpunkt plädiert Kahrs wie Brinkhaus dafür, mit den Überschüssen “dringende Investitionen” zu finanzieren, etwa in die Verkehrsinfrastruktur beziehungsweise in mehr Personal und bessere Ausrüstung bei der Bundespolizei, dem Bundeskriminalamt und dem Zoll.

Aug 24

Reisende an einem Gepäckband, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Reisende an einem Gepäckband, über dts Nachrichtenagentur

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Die deutsche Wirtschaft fürchtet einen massiven Schaden für die Reisebranche, sollte die Bundesregierung das Reiserecht wie geplant deutlich verschärfen. “Sollte es bei der bestehenden Regelung bleiben, ist die Vermittlung von Einzelleistungen in stationären Reisebüros kaum noch möglich. Damit wäre die Zukunft von zahlreichen kleinen und mittelständischen Reisebüros sowie der damit verbundenen Arbeitsplätze gefährdet”, heißt es in einem Positionspapier des Deutschen Industrie- und Handelskammertags (DIHK), berichtet das “Handelsblatt”.

Hintergrund ist die neue EU-Pauschalreiserichtlinie, die bis Ende 2017 in nationales Recht umgesetzt werden muss. Sie soll den Verbraucher unter anderem vor den Auswirkungen einer Insolvenz von Reiseanbietern schützen. So wolle das Ministerium auch einzelne Reiseleistungen, etwa die Vermittlung von Ferienwohnungen, mit Pauschalreisen gleichstellen, sofern durch sie “Rahmen und Grundzüge der Reise vorgegeben sind”. “Mit der aktuellen Formulierung wird aber Tür und Tor dafür geöffnet, dass zukünftig fast alle Reiseleistungen als Pauschalreise angesehen werden, denn auch die einfache Hotelübernachtung oder eine Bahnfahrt geben den “Rahmen” einer Reise vor”, warnt der DIHK. Anbieter oder Vermittler solcher Einzelleistungen wären dann Reiseveranstalter, die “erheblichen Pflichten” im Hinblick auf Information, Fürsorge, Insolvenzabsicherung unterlägen. Kritisch sieht der DIHK auch die geplanten Regelungen bei der Vermittlung einzelner Reiseleistungen wie zum Beispiel der Buchung eines Fluges und eines Mietwagens durch einen Kunden. “Hier wird der Reisevermittler laut Richtlinie in Zukunft zum Anbieter “verbundener Reiseleistungen” und unterliegt damit der Insolvenzabsicherung.” Weise er alle Einzelleistungen beispielsweise in einer Gesamtrechnung aus, werde er sogar zum Reiseveranstalter. “In der Folge muss er dann wesentlich mehr Pflichten gegenüber dem Kunden erfüllen”, so der DIHK.

Aug 24

Joachim Gauck, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Joachim Gauck, über dts Nachrichtenagentur

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Nach dem Tod von Alt-Bundespräsident Walter Scheel hat der amtierende Bundespräsident Joachim Gauck der Witwe kondoliert. “Die Nachricht vom Tod Walter Scheels erfüllt mich mit tiefer Trauer”, schrieb das Staatsoberhaupt am Mittwoch an Barbara Scheel. “Mit ihm verlieren wir einen hochgeschätzten Bundespräsidenten und einen Politiker, der die Geschicke unseres Landes viele Jahre in besonderer Weise mitgestaltet hat.”

In seinen öffentlichen Ämtern, ganz besonders als Bundespräsident, habe Scheel Großes geleistet. “Die Einigung Europas voranzutreiben, lag ihm besonders am Herzen. Schon früh hat er die Bedeutung einer europäischen Integrationspolitik für unser Land erkannt. Mit seiner Ost- und Europapolitik hat er sich bleibende Verdienste für die Verständigung und Versöhnung auf unserem Kontinent erworben.” Als Bundespräsident habe sich Scheel in einer Zeit schwerer innenpolitischer Bedrohungen maßgeblich dafür eingesetzt, dass Rechtsstaat und freiheitliche Demokratie nicht vor ihren Gegnern kapitulierten. “In besonderer Erinnerung bleibt mir sein unermüdlicher Einsatz für unsere freiheitliche Bürgergesellschaft. Darum wissend, dass das Engagement der Bürgerinnen und Bürger eine Grundvoraussetzung unserer Demokratie ist, hat Ihr Mann die Menschen ermutigt, Verantwortung zu übernehmen und gemeinschaftlich zu handeln”, so Gauck weiter. “Walter Scheel hat sich um unser Land verdient gemacht. Wir werden ihn nicht vergessen.”

Aug 24

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Katrin Neumann, Expertin für die Behandlung von Stotternden, warnt Patienten vor Enttäuschungen bei Therapien. “Wenn ein Anbieter Heilsversprechen macht, ist das ganz klar unseriös”, sagte die Fachärztin für Phoniatrie und Pädaudiologie der “Zeit”. Den rund 800.000 Stotternden in Deutschland werden viele Therapien angeboten, für die ein klarer Wirknachweis fehle.

Im September tritt nun eine neue Leitlinie für die Behandlung von Stotternden in Kraft. Sie fasst den aktuellen Stand der Forschung für Ärzte und Therapeuten zusammen. Eine Heilung bei Erwachsenen sei demnach nicht wahrscheinlich, bei Kindern sehe es anders aus. “Drei von vier Kindern hören tatsächlich von alleine wieder auf zu stottern. Das vierte Kind aber braucht so früh wie möglich eine wirksame Behandlung”, so Neumann, die zu den Autoren der neuen Leitlinie gehört, weiter. Die Experten plädieren auch für eine exaktere Bezeichnung und sprechen vom “originär neurogenen Stottern”. So solle die Redeflussstörung ab jetzt heißen, um der Tatsache Rechnung zu tragen, dass Stottern zu 70 bis 80 Prozent erblich bedingt sei. Betroffene seien also mit der Veranlagung geboren worden. “Das Gehirn von Stotternden funktioniert von Anfang an anders”, sagte die Fachärztin.

Aug 24

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Der frühere Bundespräsident Walter Scheel ist tot. Das Bundespräsidialamt bestätigte der “Süddeutschen Zeitung” auf Anfrage, dass das einstige Staatsoberhaupt am Mittwoch nach langer schwerer Krankheit gestorben sei. Scheel wurde 97 Jahre alt.

In den Sechzigerjahren war der FDP-Politiker zunächst Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit, bevor er von 1969 bis 1974 Außenminister und zugleich Vizekanzler der damaligen sozialliberalen Koalition war. Von 1974 bis 1979 amtierte er als Bundespräsident.

Aug 24

Steuerbescheid, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Steuerbescheid, über dts Nachrichtenagentur

Osnabrück (dts Nachrichtenagentur) – Die Deutsche Steuer-Gewerkschaft fürchtet angesichts des milliardenschweren Staatsüberschusses leichtfertige Steuersenkungen. “Solche Forderungen sind reine Wahlgeschenke im Vorfeld der Bundestagswahl 2017″, sagte der Vorsitzende der Deutschen Steuer-Gewerkschaft, Thomas Eigenthaler, der “Neuen Osnabrücker Zeitung” (Donnerstag). Man müsse die guten Zahlen für Reformen nutzen wie etwa eine grundlegende Steuerreform und die Reform des Länderfinanzausgleichs.

“Für eine völlige Abschaffung des Solidaritätszuschlages gibt es kurzfristig keinen Spielraum”, sagte Eigenthaler. Zudem müsse der Staat dringend notwendige Investitionen in die Infrastruktur und den digitalen Netzausbau vorantreiben. “Auch ist noch völlig unklar, was die Integration der Flüchtlinge an Kosten auslösen wird.” Damit stellt sich die Steuer-Gewerkschaft gegen Forderungen des Bundes der Steuerzahler Deutschlands, der Steuersenkungen und die Abschaffung des Solidaritätszuschlags gefordert hatte. Auch FDP-Chef Christian Lindner hatte von der Bundesregierung Steuerentlastungen für die Bürger verlangt. Eigenthaler warnte auch vor allzu großer Euphorie. “Die günstige Haushaltslage im Bund und in einigen Bundesländern darf nicht darüber hinweg täuschen, dass andere Bundesländer nach wie vor große Defizite haben”. So habe NRW keinen ausgeglichenen Haushalt und die Länder Bremen, Schleswig-Holstein und das Saarland seien sogar “Haushaltsnotlageländer”, so der Gewerkschafts-Vorsitzende weiter.