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Okt 25

Krankenhaus, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Krankenhaus, über dts Nachrichtenagentur

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Der Arzt und Alterspsychologe Reinhard Lindner hat vor den Gefahren der Debatte um Sterbehilfe gewarnt. In der Gesellschaft setze sich langsam eine Einstellung durch, wonach das Leben, wenn es der Hilfe und Unterstützung bedarf, nicht mehr lebenswert sei und zu Ende gebracht werden müsse, sagte er der “Frankfurter Rundschau”. Die Debatte verunsichere viele alte Menschen, die nicht mehr wüssten, ob sie in unserer Gesellschaft noch gewollt seien.

Es ängstige sie, wenn die Option des Suizids als gesellschaftlich sinnvolle und förderungswürdige Lösung diskutiert werde. Außerdem sei zu bedenken: “Der Suizid ist ansteckend.” Lindner ist Oberarzt für Gerontopsychosomatik und Alterspsychotherapie am Albertinen-Haus in Hamburg und Mitglied im Nationalen Suizidprogramm für Deutschland.

Okt 25

Grüne auf Stimmzettel, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Grüne auf Stimmzettel, über dts Nachrichtenagentur

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Der stellvertretende CDU-Vorsitzende Thomas Strobl hat die Grünen aufgefordert, nach ihrem Votum für eine rot-rot-grüne Koalition in Thüringen den Zusatz “Bündnis 90″ aus ihrem Parteinamen zu tilgen. “Es ist geschichtsvergessen, einen Politiker der umbenannten SED zum Ministerpräsidenten zu wählen”, sagte Strobl der “Welt”. “Diese Partei nennt sich `Bündnis 90/Die Grünen` und unterstreicht damit ihre bürgerrechtliche Tradition. Ich fordere die Grünen auf, `Bündnis 90` aus ihrem Parteinamen zu streichen, wenn sie sich auf eine rot-rot-grüne Koalition in Thüringen einlassen.”

Der wiedergewählte Tübinger Oberbürgermeister Boris Palmer (Grüne) verteidigte die Entscheidung des Thüringer Landesverbands. “Ich finde es völlig richtig, dass es in Thüringen eine rot-rot-grüne Koalition geben soll”, sagte Palmer der “Welt am Sonntag”. “Ich habe nie Schwarz-Grün als unsere Verheißung betrachtet. Wir müssen aufhören, nach ideologischen Kriterien zu sortieren.” Mal könne die Linke Partnerin der Grünen sein, mal die CDU. Auf Bundesebene sei die Linkspartei allerdings “regierungsuntauglich”, stellte Palmer fest. “Diese Partei würde uns die Wirtschaft kaputt machen, die Sozialsysteme überlasten und uns international isolieren, wenn wir sie gewähren ließen.” Linke-Chefin Katja Kipping wertete eine rot-rot-grüne Regierung in Thüringen als Modell auch für den Bund. “Die Strahlkraft kommt über den Erfolg einer solchen Regierung”, sagte Kipping der “Welt”. “Rot-Rot-Grün wächst über die Länder. Wir wollen weitere Regierungsbeteiligungen erringen. Das Ziel muss sein, dass Ende 2016 ein roter Ring um das schwarze Kanzleramt liegt.” Sie halte nichts davon, heute schon etwas für 2017 auszuschließen.

Okt 25

Frau mit Einkaufstasche, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Frau mit Einkaufstasche, über dts Nachrichtenagentur

Metzingen (dts Nachrichtenagentur) – Das schwäbische Modeunternehmen Hugo Boss AG will trotz der weltweit schwierigen Wirtschaftslage seine ehrgeizigen Wachstumspläne erfüllen und zeigt sich optimistisch. “Ich gehe davon aus, dass wir unsere Ziele 2015 erreichen werden”, sagte der Vorstandsvorsitzende Claus-Dietrich Lahrs der “Süddeutschen Zeitung” (Samstagsausgabe). Hugo Boss erreichten 2013 einen Umsatz von 2,4 Milliarden Euro und will diesen bis Ende 2015 deutlich auf drei Milliarden Euro steigern.

“Das ist ambitioniert, das stimmt. Aber ich sage ja nicht, dass wir kein Gas geben wollen. Wir wollen kein ruhiges Sabbatical-Jahr einlegen”, betonte Lahrs. Der Manager, seit 2008 im Amt, geht davon aus, dass das Umsatzwachstum 2015 sogar höher liegen werde als 2014: “Das ist gut möglich, auch wenn das weltweite konjunkturelle Umfeld derzeit nicht so erfreulich ist.” Im zweiten Quartal lag das Umsatzwachstum bei lediglich fünf Prozent, berichtet das “Handelsblatt”. Hugo Boss werde in Zukunft auch nicht mehr so viele neue Geschäfte eröffnen wie in der Vergangenheit, sondern das Tempo verlangsamen. “Zukünftig werden weniger neue Geschäfte im Jahr dazu kommen”, sagte Lahrs der “Süddeutschen Zeitung”. Es würden eher Shops vergrößert. Derzeit hat das Unternehmen weltweit mehr als tausend Geschäfte. Gleichzeitig werde aber der eigene Online-Handel ausgebaut und mit Boss-Geschäften verknüpft. “Das wird eine Dimension bekommen, die heute noch gar nicht zu erkennen ist”, so Lahrs. Lahrs zeigte sich zudem überzeugt, dass auch weiterhin Anzug, Hemd und Krawatte gefragt seien. “Der Anzug wird nie out sein”, betonte er und fügte an: “Wir wollen unsere Kunden dazu anleiten – ich will gar nicht sagen erziehen -, dass der Anzug die perfekte Form ist, sich den ganzen Tag für einen offiziellen Anlass gut anzuziehen.”

Okt 25

Verkauf in einem Kaufhaus, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Verkauf in einem Kaufhaus, über dts Nachrichtenagentur

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Der Präsident des Bundeskartellamts, Andreas Mundt, hat sich besorgt über eine zu starke Konzentration im Einzelhandel geäußert. Diese sei problematisch, sagte Mundt der “Bild am Sonntag”. “Bei Fusionen müssen wir daher aufpassen, dass die Verbraucher nicht am Ende höhere Preise bezahlen müssen und die Produkthersteller unangemessen unter Druck gesetzt werden.”

Und weiter: “Aus vorangegangenen Untersuchungen wissen wir, dass es im Lebensmitteleinzelhandel vier große Unternehmen gibt, die den größten Teil des Marktes abdecken. Das bemerkt der Verbraucher nicht immer, da die Namen der Geschäfte unterschiedlich sind.” Bereits jetzt seien die Preise in Deutschland im europäischen Vergleich hoch, so Mundt: “Wenn ich mir die Zahlen des Europäischen Statistikamtes anschaue, kaufen wir in Deutschland nicht besonders billig ein. Wir liegen da nach einigen Preiserhöhungen in den vergangenen Jahren deutlich über dem EU-Durchschnitt.” Nicht gelten lassen wollte Mundt das Argument, dass sich durch Übernahmen bedrohter Firmen Arbeitsplätze sichern lassen: “Wir müssen den Wettbewerb sichern. Und ein funktionierender Wettbewerb sichert in der Regel Beschäftigung.”

Okt 24

Fußball, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Fußball, über dts Nachrichtenagentur

Bremen (dts Nachrichtenagentur) – Der 1. FC Köln hat das Freitagsspiel des 9. Spieltags in der 1. Bundesliga mit 1:0 gegen den SV Werder Bremen gewonnen. Die Bremer machten zu Beginn der Partie mehr Druck, blieben jedoch weitgehend harmlos. Die Gäste aus Köln begannen die zweite Hälfte stärker, in der 59. Minute traf dann Anthony Ujah, der gerade erst eingewechselt worden war, zum 1:0 für die Kölner.

Damit bleibt Werder Tabellenletzter und muss weiter auf den ersten Saisonsieg warten.

Okt 24

Fußball, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Fußball, über dts Nachrichtenagentur

Leipzig (dts Nachrichtenagentur) – RB Leipzig hat am 11. Spieltag in der 2. Bundesliga mit 2:0 gegen den VfL Bochum gewonnen. Bereits in der 6. Minute brachte der Bochumer Fabian Holthaus die Gastgeber durch ein Eigentor in Führung. In der 34. Minute traf Daniel Frahn dann zum 2:0.

Die Bochumer Spieler konnten sich derweil nicht gegen die zweikampfstarken Leipziger durchsetzen. Unterdessen gewann der FSV Frankfurt mit 5:2 gegen die Spielvereinigung Greuther Fürth, der 1. FC Union Berlin schlug den VfR Aalen mit 2:1.

Okt 24

Deutsche Bank, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Deutsche Bank, über dts Nachrichtenagentur

Frankfurt/Main (dts Nachrichtenagentur) – Die Deutsche Bank will für das dritte Quartal 2014 einen Aufwand für Rechtsstreitigkeiten von 894 Millionen Euro veröffentlichen. Das teilte das Institut am Freitagabend mit. Die Kosten für Rechtsstreitigkeiten im dritten Quartal, die eine Reihe von Fällen betreffen, seien größtenteils steuerlich nicht abzugsfähig.

Die Deutsche Bank will ihre nicht testierten Ergebnisse für das dritte Quartal am kommenden Mittwoch veröffentlichen.

Okt 24

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Die Bundesregierung will trotz heftiger Kritik von Bundesrechnungshof und freien Trägern nicht auf die 17 bundeseigenen Bildungszentren im Bundesfreiwilligendienst verzichten. Das schreibt die “Süddeutsche Zeitung” online. Aus einem Schreiben des Staatssekretärs im Bundesfinanzministerium, Steffen Kampeter (CDU), an den Haushaltausschuss geht hervor, dass die Bildungszentren weitgehend “erhalten bleiben” sollen.

Die Kosten von derzeit etwa 32 Millionen Euro pro Jahr sollen allerdings ab 2016 um 25 Prozent gesenkt werden. Der Bunderechnungshof kommt in einer Stellungnahme vom 12. September dieses Jahr zu dem Schluss, die Zentren seien weder heute noch in Zukunft “wirtschaftlich zu betreiben”. Die Empfehlung laute daher, “die Bildungszentren mittelfristig aufzugeben”, und die Bildungsleistungen auszuschreiben. Die Bundesregierung hat sich nach Informationen von Süddeutsche.de allerdings entschieden, dieser Empfehlung nicht zu folgen.

Okt 24

Fernsehzuschauer mit einer Fernbedienung, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Fernsehzuschauer mit einer Fernbedienung, über dts Nachrichtenagentur

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Die Schauspielerin Hannelore Hoger fände es “völlig langweilig”, wenn die Serienfigur, die sie seit 20 Jahren spielt, am Ende der Reihe sterben würde. “Tot ist man ja noch früh genug”, sagte Hoger im Interview mit dem “Tagesspiegel”. “Sie hört einfach auf, hat keine Lust mehr. Sie möchte nicht mehr nur leben, um zu arbeiten, sondern arbeiten, um zu leben”, so die 72-Jährige, die derzeit den vorletzten “Bella Block”-Film dreht.

Sie selbst wolle als Schauspielerin weitermachen. “Wissen Sie, beim Theater ist irgendwann die letzte Vorstellung, und eine Serie endet eben auch eines Tages. Der Vorhang fällt – und geht wieder auf”, sagte Hoger. “Ich wünsche mir jedenfalls, dass der Vorhang noch oft aufgeht.”

Okt 24

Offenbach (dts Nachrichtenagentur) – In der Nacht zum Samstag fällt im Westen und Norden gebietsweise Regen. Sonst ist es wechselnd, teils auch nur gering bewölkt und trocken. Es bildet sich wieder vielerorts dichter Nebel.

Die Tiefstwerte liegen in der Nordwesthälfte zwischen 12 und 7 Grad, sonst werden 6 bis 0 Grad erreicht. Bei längerem Aufklaren kann es im Süden und Osten gebietsweise leichten Frost bis -2 Grad geben. In den Alpentälern wird es auch bis -5 Grad kalt. Am Samstag scheint vom südlichen Baden-Württemberg bis zur Lausitz und südöstlich davon länger die Sonne, gebietsweise bleibt es dort aber auch neblig trüb. Ansonsten ist es unterschiedlich, oft auch stark bewölkt und gebietsweise fällt auch etwas Regen. Lediglich im Nordseeumfeld kommt später häufiger die Sonne durch. Die Höchstwerte liegen zwischen 9 und 15 Grad. Bei zähem Nebel bleibt es kälter. Der Wind weht schwach bis mäßig, im Nordwesten in Böen frisch, an der Nordsee auch stark aus Südwest, im Süden aus Ost bis Südost. In der Nacht zum Sonntag ziehen auch über den Süden und Osten vorübergehend dichtere Wolkenfelder, gebietsweise fällt auch etwas Regen. Später lockern die Wolken von Südwesten her wieder zeitweise auf, dabei kann sich dann vielerorts Nebel bilden. Die Frühtemperaturen liegen zwischen 8 und 0 Grad, vor allem im süddeutschen Bergland und an den Alpen kann es bei vorübergehendem Aufklaren auch leichten Frost geben. Unmittelbar an der Küste wird es mit Tiefstwerten um 10 Grad nicht ganz so kalt. An der Nordsee weht ein stark böiger Südwestwind. Sonst ist es schwachwindig. Am Sonntag hält sich gebietsweise zäher Nebel. Ansonsten wechseln sich etwas Sonne und Wolken ab, und es bleibt meist trocken. Südlich des Mains und im Westen lockern die Wolken auch stärker auf, vor allem zu den Alpen hin kann die Sonne auch längere Zeit scheinen. Die Höchsttemperatur liegt zwischen 10 und 16 Grad, mit Sonne im Westen auch knapp darüber, bei zähem Nebel werden kaum 8 Grad erreicht. Es weht ein schwacher bis mäßiger Wind aus östlichen bis südlichen Richtungen. An der Nordsee frischt der Südwestwind mitunter stark böig auf. In der Nacht zum Montag wird es vor allem in der Mitte und im Süden gering bewölkt, teils auch klar sein. Dort kann sich dann auch wieder verbreitet dichter Nebel bilden. Im Norden wechseln sich dichtere Wolkenfelder mit ein paar Wolkenlücken ab. Es bleibt überall trocken. Dabei geht die Temperatur auf 10 Grad im Nordwesten und 0 Grad im Südosten zurück. Dort sowie in den Alpentälern ist bei längerem Aufklaren stellenweise leichter Frost bis -4 Grad möglich. Das teilte der Deutsche Wetterdienst mit.