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Apr 02

Christian Lindner, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Christian Lindner, über dts Nachrichtenagentur

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Die Einnahmen der FDP sind deutlich zurückgegangen. Das geht aus dem neuen Rechenschaftsbericht der Partei hervor, der der Onlineausgabe der “Süddeutschen Zeitung” vorliegt. Der Bericht betrifft 2013 – und damit das Jahr, in dem die FDP zum ersten Mal in der Nachkriegsgeschichte aus dem Bundestag gewählt wurde.

Dem Bericht zufolge hat die FDP 2013 exakt 33.326.625,74 Euro eingenommen, das sind 23 Prozent oder zehn Millionen Euro weniger als 2009. Wegen des größeren Spendenaufkommens vor Bundestagswahlen und der enormen Wahlkampfkosten ist nur der Vergleich der Rechenschaftsberichte aus den Wahljahren 2013 und 2009 aussagekräftig. Der Einbruch bei den Einnahmen zieht sich durch alle Bereiche. Wegen der schlechteren Wahlergebnisse erhielten die Liberalen 2013 mehr als zwei Millionen Euro weniger aus der staatlichen Parteienfinanzierung als 2009. Das Spendenaufkommen brach sogar um mehr als fünf Millionen Euro ein. Weil auch die Zahl der Mitglieder zurückging, sanken auch die Beiträge um mehr als eine Million Euro. Da die FDP 2013 gut 37,8 Millionen Euro ausgegeben hat, weist ihre jetzt vorgelegte Bilanz ein Defizit von 4,5 Millionen Euro aus.

Apr 01

Polizeiwagen, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Polizeiwagen, über dts Nachrichtenagentur

Göttingen (dts Nachrichtenagentur) – Bei einem Verkehrsunfall nahe Göttingen ist am Mittwoch ein 48-jähriger Mann ums Leben gekommen. Ein Lkw hatte einen Pkw gestreift, teilte die Polizei mit. Infolge der Kollision gerieten beide Fahrzeuge in den Gegenverkehr und kollidierten dort mit zwei weiteren Fahrzeugen.

Der 48-jährige Mann wurde dabei tödlich verletzt, zwei weitere Menschen wurden in ihren Fahrzeugen eingeklemmt und mussten von der Feuerwehr befreit werden. Beide wurden in ein Krankenhaus gebracht. Bergung und Rettung wurden durch schlechtes Wetter, teilweise mit Schneetreiben, behindert. Die Polizei nahm Ermittlungen auf.

Apr 01

Griechische Nationalbank, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Griechische Nationalbank, über dts Nachrichtenagentur

Berlin/Athen (dts Nachrichtenagentur) – Die Verhandlungen zwischen der Athener Regierung und ihren internationalen Gläubigern kommen nicht voran. Bei einer Telefonkonferenz der Finanzstaatssekretäre der Euro-Staaten (Euro Working Group) am Dienstagnachmittag habe es “keine Fortschritte” gegeben, berichtet das “Handelsblatt” (Donnerstagausgabe). Die von Griechenland vorgelegte Reformliste sei noch immer “nicht ausreichend”, hieß es.

Im Gegensatz zur Athener Regierung zeigten sich Vertreter der Euro-Staaten pessimistisch was die Chancen auf eine schnelle Einigung angeht. Auf die dringend benötigte nächste Kredittranche aus dem laufenden Hilfsprogramm muss Athen deshalb weiter warten. Es sei “keinerlei Entscheidung vorbereitet” worden, berichtet das “Handelsblatt” weiter. Die Arbeiten zwischen Athen und den Troika-Institutionen müssten weitergehen.

Apr 01

Germanwings, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Germanwings, über dts Nachrichtenagentur

Düsseldorf (dts Nachrichtenagentur) – Die Zahl der deutschen Opfer beim Absturz der Germanwings-Maschine in den französischen Alpen ist nach unten korrigiert worden. Es hätten sich 72 deutsche Staatsbürger an Bord befunden, teilte das Auswärtige Amt mit. Bislang war man davon ausgegangen, dass 75 der 150 Menschen an Bord Deutsche gewesen seien.

Grund für die Korrektur seien Unstimmigkeiten über doppelte Staatsbürgerschaften gewesen. Die Rettungskräfte hoffen, dass sie bis Ende der Woche alle Opfer identifizieren können. Daneben suchen Helfer weiter nach dem zweiten Flugdatenschreiber, der noch immer vermisst wird.

Apr 01

Den Haag (dts Nachrichtenagentur) – Palästina ist dem Internationalen Strafgerichtshof in Den Haag beigetreten. Israel hatte die Palästinenser vor diesem Schritt gewarnt und das Gericht aufgefordert, den von den Vereinten Nationen nicht anerkannten Staat, keinesfalls aufzunehmen. Der palästinensische Außenminister sprach vom Beitritt als “Schritt zu Gerechtigkeit und Frieden”.

Palästinensische Vertreter hatten bereits im Vorfeld angekündigt, Klage gegen Israel wegen möglicher Kriegsverbrechen einzureichen. Ein Zeitpunkt wurde jedoch nicht genannt. Die Chefanklägerin des Gerichtshof hatte bereits Vorermittlungen eingeleitet, um die Zuständigkeit des Gerichts zu prüfen. Menschenrechtsgruppen begrüßten den Schritt der Palästinenser.

Apr 01

Bahn-Zentrale, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Bahn-Zentrale, über dts Nachrichtenagentur

Frankfurt/Main (dts Nachrichtenagentur) – Die Reparaturarbeiten der Schäden im Eisenbahnnetz, die das Sturmtief “Niklas” angerichtet hat, können örtlich noch bis zum Osterwochenende andauern. “Bei einzelnen Störfällen waren gleich mehrere Bäume auf Gleise oder Oberleitungen gefallen und hatten teilweise mehrere hundert Meter Oberleitungen heruntergerissen”, schrieb die Deutsche Bahn in einer Mitteilung. Die größten Schäden seien im Alpenvorland und dem Großraum München aufgetreten, während in Franken und Schwaben bereits am Mittwoch der Verkehr wieder lief.

Auf einigen Streckenabschnitten können die Aufräum- und Reparaturarbeiten noch bis zum Wochenende anhalten, die Bahn habe entsprechend einen Schienenersatzverkehr eingerichtet.

Apr 01

Lotto-Spieler, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Lotto-Spieler, über dts Nachrichtenagentur

Saarbrücken (dts Nachrichtenagentur) – In der Mittwochs-Ausspielung von “6 aus 49″ des Deutschen Lotto- und Totoblocks wurden am Abend die Lottozahlen gezogen. Sie lauten 7, 16, 22, 29, 32, 38, die Superzahl ist die 8. Der Gewinnzahlenblock im “Spiel77″ lautet 0339093. Im Spiel “Super 6″ wurde der Zahlenblock 914425 gezogen. Diese Angaben sind ohne Gewähr.

Der Deutsche Lotto- und Totoblock teilte mit, dass die Chance, sechs Richtige und die Superzahl zu tippen, bei etwa 1 zu 140 Millionen liege und warnte davor, dass Glücksspiel süchtig machen könne. Nach unterschiedlichen Statistiken spielen rund 10-20 Millionen Deutsche jede Woche Lotto. Innerhalb eines Jahres beteiligen sich rund 25 Millionen Deutsche mindestens einmal an dem Gewinnspiel. Im Jackpot waren bei dieser Ausspielung rund fünf Millionen Euro.

Apr 01

Offenbach (dts Nachrichtenagentur) – In der Nacht zum Donnerstag fällt weiterhin verbreitet schauerartiger Regen, oberhalb von 200 bis 500 Metern schneit es. Bei kräftigeren Schauern ist vor allem in der Nordhälfte nasser Schneefall auch bis in tiefere Lagen möglich. Dort bleibt aber wohl nur Schneematsch liegen.

In Staulagen der Mittelgebirge und an den Alpen können die Niederschläge länger anhaltend ausfallen. Kurze Gewitter sind nicht ausgeschlossen. Dabei sind Tiefsttemperaturen zwischen 4 und 0 Grad zu erwarten. Im Bergland tritt leichter Frost bis -5 Grad auf. Vor allem dort muss verbreitet mit Glätte gerechnet werden. Der Wind aus westlichen Richtungen lässt etwas nach. Er weht mäßig bis frisch, insbesondere im Süden, im Bergland und an der Küste mit starken bis stürmischen Böen, vereinzelt auch noch Sturmböen. In exponierten Berglagen sind weiterhin schwere Sturmböen oder orkanartige Böen möglich. Am Donnerstag setzt sich bei wechselnder bis starker Bewölkung das windige Schauerwetter mit einzelnen kurzen Gewittern vielerorts fort. Im Norden und in der Mitte kann bei kräftigen Schauern auch bis in tiefe Lagen Graupel, Schnee oder Schneeregen fallen. Im Süden ziehen bei meist bedecktem Himmel im Laufe des Tages zudem länger anhaltende Niederschläge auf. Dort steigt die Schneefallgrenze von rund 400 m allmählich bis in die Hochlagen an. Weniger Schauer und etwas Sonnenschein sind lediglich im Küstenumfeld zu erwarten. Von dort ausgehend setzt am Nachmittag allmählich südwärts ausgreifende Wetterberuhigung ein. Die Höchstwerte liegen zwischen 4 und 9 Grad, im Bergland zwischen 0 und 4 Grad. Der Wind weht mäßig bis stark, in Böen stark bis stürmisch aus West bis Nordwest. Vor allem in Verbindung mit kräftigen Schauern und Gewittern sowie im Bergland sind auch einzelne Sturmböen nicht ausgeschlossen. Im Süden muss in exponierten Gipfellagen auch noch mit schweren Sturmböen bis hin zu Orkanböen gerechnet werden. In der Nacht zum Freitag fallen an den östlichen Mittelgebirgen und in deren Nordanstau noch einzelne Schnee- oder Schneeregenschauer. Im äußersten Süden gibt es weiterhin länger anhaltenden Niederschlag. Dort liegt die Schneefallgrenze bei etwa 1200 m. Sonst ist es vorübergehend aufgelockert bewölkt oder klar, bevor in der Westhälfte im Laufe der Nacht wieder dichtere hohe und mittelhohe Wolken aufziehen. Der Wind aus West bis Süd lässt merklich nach, weht im Bergland aber noch mit starken bis stürmischen Böen, in den Hochlagen sind vereinzelt Sturmböen möglich. Die Tiefstwerte liegen zwischen 4 und -2 Grad, mit den höchsten Werten im äußersten Norden und am Oberrhein. Im Bergland geht die Temperatur bis -6 Grad zurück. Mit Straßenglätte muss gerechnet werden. Am Freitag ist es überall zunehmend stark bewölkt und von Westen her breitet sich Regen bis zum Abend bis in die Mitte aus. In höchsten Lagen kann Schnee fallen. Nach Osten hin ist es hingegen weitgehend trocken und die Sonne scheint noch zeitweise. Die Höchstwerte liegen zwischen 6 und 10 Grad, im Bergland bei 0 bis 6 Grad. Der auf südliche Richtungen drehende Wind weht meist schwach bis mäßig, im Bergland kann es starke, vereinzelt auch stürmische Böen geben. In der Nacht zu Samstag ist es meist stark bewölkt oder bedeckt und westlich der Elbe fällt Regen, im höheren Bergland auch Schnee. Besonders im Süden kann es im Nord- bis Nordweststau der Gebirge auch längere Zeit regnen oder schneien. Die Tiefstwerte liegen zwischen 5 Grad entlang des Rheins und -1 Grad an der Oder. Auch im Bergland gib es leichten Frost bis -4 Grad. Der Wind weht meist schwach, im Süden auch mäßig und in Böen stark bis stürmisch aus Südwest. Er kommt im Norden aus nördlichen, im Süden aus südlichen Richtungen. Das teilte der Deutsche Wetterdienst mit.

Apr 01


Foto: “Refugees welcome”-Logo auf der Semperoper, über dts Nachrichtenagentur

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Die Aufnahme von Flüchtlingen in Hessen ruft zunehmend Rechtsextremisten auf den Plan. Die zuständigen Behörden registrierten im Jahr 2014 mehr Fälle von Angriffen, Schmierereien und anderen Delikten im Zusammenhang mit Asylunterkünften, als in den neun vorherigen Jahren zusammen, berichtet die “Frankfurter Rundschau” (Donnerstagsausgabe). Auch die Zahl der Opfer, die bei rechtsextremistischen Anschlägen und Überfällen verletzt wurden, lag nach den Angaben der “Frankfurter Rundschau” 2014 so hoch wie lange nicht mehr.

Die Behörden hätten 32 Opfer registriert. Seit 2010 seien es nie mehr als 15 pro Jahr gewesen. Die gleiche Zahl von 32 Menschen, die von Rechtsextremisten verletzt wurden, habe es zuletzt 2006 gegeben. Die Zeitung beruft sich bei ihren Angaben auf eine Auskunft von Innenminister Peter Beuth (CDU) auf eine Anfrage der SPD-Fraktion im hessischen Landtag.

Apr 01

Frankfurter Wertpapierbörse, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Frankfurter Wertpapierbörse, über dts Nachrichtenagentur

Frankfurt/Main (dts Nachrichtenagentur) – Der DAX hat den elektronischen Handel in Frankfurt am Main am Mittwoch mit Kursgewinnen beendet. Zum Ende des Xetra-Handels wurde das Börsenbarometer mit 12.001,38 Punkten berechnet. Das entspricht einem Plus von 0,29 Prozent im Vergleich zum letzten Handelsschluss.

Am oberen Ende der Kursliste waren die Anteilsscheine von Thyssenkrupp, Commerzbank und Lanxess zu finden. Am unteren Ende der Liste standen die Papiere von Beiersdorf, BMW und VW.