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Sep 10

(PM) – Ein weiterer Beschluss der Medienkommission betrifft die Verbreitung von privatem Hörfunk in Pulheim (Rhein-Erft-Kreis). Der Central FM Media GmbH wird die Frequenz Pulheim 97,2 MHz (maximale Strahlungsleistung 20 Watt) für die terrestrische Verbreitung des Hörfunkprogramms „Antenne Pulheim 97.2“ für die Dauer von zehn Jahren zugewiesen.

Bei „Antenne Pulheim 97.2“ handelt es sich um ein sublokales Radio-Spartenprogramm, das täglich 24 Stunden ausgestrahlt werden soll. Es richtet sich an Hörerinnen und Hörer zwischen 29 und 69 Jahre und zeichnet sich durch eine überwiegende räumliche Nähe zu Pulheim in der Informations- und Serviceberichterstattung sowie in der Unterhaltung aus. Es handelt sich hierbei um ein rein sublokales Angebot, das mit dem lokalen Sender „Radio Erft“ nichts zu tun hat.

Sep 29

Polizeiabsperrung, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Polizeiabsperrung, über dts Nachrichtenagentur

Dresden (dts Nachrichtenagentur) – In Dresden haben Mitarbeiter eines privaten Sicherheitsdienstes am Donnerstagnachmittag neben der Marienbrücke eine Sprengsatz-Attrappe gefunden. Ob es bei dem Fund einen Zusammenhang mit den Anschlägen vom Montagabend gebe oder ob es sich um einen Trittbrettfahrer handele, werde derzeit geprüft, teilte die Polizei mit. Die Plastiktüte mit mehreren Gläsern, aus denen Drähte ragten, habe an einem Pfeiler der Eisenbahnbrücke gehangen.

Die Gegenstände seien durch Spezialisten sichergestellt worden, so die Beamten weiter. Am späten Montagabend hatte es in Dresden zwei Sprengstoffanschläge gegeben. Ziel der Anschläge waren eine Moschee sowie das Internationale Congress Center Dresden. Verletzt wurde niemand.

Sep 29

Osram, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Osram, über dts Nachrichtenagentur

München (dts Nachrichtenagentur) – Gleich mehrere Firmen aus der Volksrepublik China sollen an einem Kauf des Münchner Licht-Konzerns Osram interessiert sein. Das berichtet das “Handelsblatt” (Freitagausgabe) mit Verweis auf Informationen aus Industriekreisen. Der Siemens-Konzern könnte seine eigene 17,5-Prozent-Restbeteiligung an der einstigen Tochter verkaufen und damit den Weg für eine Übernahme ebnen, so die Zeitung.

“Die Chinesen sind in Sachen Osram unterwegs”, erklärten Industriekreise der Zeitung. Auch Übernahme-Berater hätten der Zeitung das Interesse bestätigt. Zu den Investoren soll unter anderem Go Scale Capital gehören, ein Unternehmen, welches bereits die LED-Sparte von Philips kaufen wollte. Laut chinesischen Finanzkreisen hatten Interessenten bereits Kontakt zu Siemens. Der Konzern wollte sich zu den Spekulationen aber bislang nicht äußern. Für viele Bundesbürger ist Osram ein Synonym für elektrisches Licht und LED-Leuchten. Damit würde China erstmals nach einer echten Massenmarke greifen, nachdem Midea jüngst schon die Übernahme des Roboter-Spezialisten Kuka angekündigt hat. Im Fall Kuka hatte Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel vergeblich versucht zu intervenieren. Nun ruft auch der Fall Osram die Bundesregierung auf den Plan: Sie will sich für stärkere rechtliche Schutzzäune gegen Übernahmen durch asiatische Firmen einsetzen. Eine Verschärfung des Außenwirtschaftsgesetzes könnte an EU-Recht scheitern, heißt es in Regierungskreisen. Man müsse daher eine Initiative auf EU-Ebene in Betracht ziehen.

Sep 29

Bayer, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Bayer, über dts Nachrichtenagentur

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Die Umweltschutzorganisation WWF warnt vor den Folgen der Übernahme von Monsanto durch Bayer. “Die weltweite Abhängigkeit der Landwirtschaft und insbesondere der Kleinbauern von großen Konzernen, die den Einsatz von Saatgut- und Chemikalien-Paketen forcieren, leistet der Ausbreitung umweltschädlicher Monokulturen Vorschub”, sagte Valentin von Massow, Vorsitzender des WWF-Stiftungsrates, dem “Handelsblatt” (Freitagsausgabe). Mit einer weiteren Zunahme von gentechnisch verändertem Saatgut und Agrarchemie sei ein neuerlicher Rückgang von Biodiversität programmiert.

“Die Übernahme von Monsanto durch Bayer wird diese Entwicklung potenziell noch verstärken. Verlierer werden die Kleinbauern und die Umwelt sein”, sagte von Massow. Der Chef des Stiftungsrates appelliert an die Bundesregierung, diese müsse im Zusammenhang mit dem Deal “die kartellrechtlichen Fragen intensiv prüfen” und nach Kräften gegensteuern. “Die globale Ernährungssicherheit ist eine der entscheidenden Zukunftsfragen für die Menschheit und für unsere Erde. Dabei darf sich nicht zu viel Marktmacht bei einzelnen Unternehmen ballen.” Von Massow ist promovierter Agrarökonom und war fast zwei Jahrzehnte für die Unternehmensberatung Boston Consulting Group tätig. Der Stiftungsratschef fordert von der Wirtschaft eine stärkere Fixierung auf Nachhaltigkeit. “Es ist letztlich eine Frage der unternehmerischen Intelligenz, nachhaltige Trends zu erkennen und danach zu handeln. Meine Empfehlung an Unternehmen ist: Ihr habt die Wahl, entweder mit einer veralteten Technik kurzfristig weiter Gewinne zu machen, aber langfristig unterzugehen oder die Transformation rechtzeitig selbst anzustoßen, um gewappnet zu sein.”

Sep 29

Fußbälle, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Fußbälle, über dts Nachrichtenagentur

Baku (dts Nachrichtenagentur) – Am zweiten Spieltag der Gruppenphase der Europa League hat der FSV Mainz 05 3:2 gegen den FK Qäbälä gewonnen. Mainz hatte von Anfang an mehr Ballbesitz, Qäbälä agierte abwartend. Beide Teams riskierten wenig, Mainz fehlte der Zug zum Tor.

Der Japaner Yoshinori Muto sorgte in der 41. Minute durch einen schönen Links-Schuss ins lange Eck für die erste Führung der Mainzer. Auch zu Beginn der zweiten Hälfte war Mainz die etwas bessere Mannschaft. Die Pfälzer spielten ihre Angriffe aber weiterhin nicht vollständig zu Ende, sodass die Partie knapp blieb. Das nutze der aserbaidschanische Club in der 57. Minute aus: Ruslan Gurbanov verwandelte einen berechtigten Foulelfmeter zum Ausgleich. Qäbälä nahm das Momentum aus dem Ausgleichstreffer mit und drehte in der 62. Minute durch einen Treffer von Sergei Zenjov die Partie. Diese Führung hielt aber nur sechs Minuten: Joker Jhon Cordoba glich die Begegnung nur eine Minute nach seiner Einwechslung mit seinem ersten Ballkontakt wieder aus. Die Partie nahm daraufhin deutlich an Tempo auf und beide Mannschaften drängten auf die erneute Führung. Am Ende waren es die Mainzer, die erneut in Führung gingen: Der gleichzeitig mit Cordoba eingewechselte Öztunali erzielte den dritten Treffer der Pfälzer in der 78. Minute. Das Team aus Aserbaidschan wirkte in der Schlussphase platt, weswegen die Gastgeber es nicht schafften, sich gute Chancen für den erneuten Ausgleich zu erspielen. Am 20. Oktober wird Mainz am dritten Spieltag gegen den RSC Anderlecht spielen. Am Abend findet die Begegnung des zweiten deutschen Europa-League-Teilnehmers Schalke 04 gegen den FC Salzburg statt. Anstoß ist 19:00 Uhr.

Sep 29

Reisende bei der Bahn, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Reisende bei der Bahn, über dts Nachrichtenagentur

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Die Bahn arbeitet an einem neuen Preissystem. “Die Zeit der großen Preiserhöhungen ist vorbei”, sagte Bahnchef Rüdiger Grube dem “Handelsblatt” (Freitagsausgabe). Das Unternehmen müsse berücksichtigen, dass “unsere Kunden heute deutlich preissensibler als früher sind”.

Die Bahn will deshalb ihre Preise teilweise der Nachfrage anpassen. “Wir arbeiten daran, eine gleichmäßigere Auslastung der Züge zu erreichen. Das könnte die Tickets dann etwas teurer machen, wenn alle fahren wollen, und billiger, wenn viele Plätze frei bleiben.” Grube betonte weiter: “Wir haben ja schon seit drei Jahren die Preise im Fernverkehr weitestgehend stabil gehalten. Wir wollen, wie die Politik es immer fordert, ja auch mehr Kunden für unsere Züge gewinnen.” Sein französischer Kollege Guillaume Pepy von SNCF erteilte Preiserhöhungen dagegen eine klare Absage: “In Frankreich gab es im vergangenen Jahr keine Preiserhöhungen, und es wird sie auch in diesem Jahr nicht geben. Wir wollen die Preise senken, das sichert die Zukunft des Eisenbahnverkehrs in Europa”, sagte er dem “Handelsblatt”.

Sep 29

CDU-Parteizentrale, über dts Nachrichtenagentur
Foto: CDU-Parteizentrale, über dts Nachrichtenagentur

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Der in der Sexismus-Debatte in der Kritik stehende CDU-Generalsekretär Peter Tauber erhält Unterstützung aus der Frauen-Union (FU). “Den Sexismus-Vorwürfen begegne ich entspannt und finde die ganze Aufregung überzogen”, sagte die CDU-Bundestagsabgeordnete und Kreisvorsitzende der Frauen-Union Main-Kinzig (Hessen), Katja Leikert, dem “Handelsblatt”. Sie persönlich arbeite als FU-Kreischefin mit Tauber “gut zusammen und erfahre ehrliche Unterstützung”.

Leikert reagiert damit auf Berichte, wonach Tauber im Jahr 2012 als CDU-Vorsitzender im Main-Kinzig-Kreis anzügliche Äußerungen von Parteifreunden duldete, deren Ziel auch sie gewesen sein soll. Das legt ein Mailverkehr nahe, über den die “Süddeutsche Zeitung” berichtete. Tauber bat demnach damals fünf männliche Parteifreunde bei der Neubesetzung des Postens der Vorsitzenden der Frauen-Union Main-Kinzig um Rat. In Antworten auf seine Mail wird eine mögliche Kandidatin als “pseudoengagiert” bezeichnet, einer anderen wird bescheinigt: “Rein optisch wäre sie ein Gewinn.” Woraufhin Tauber schreibt: “Kläre das mit Katja (Leikert).” Sie sei “eine junge Frau, die super passen würde”.

Sep 29

Frankfurter Wertpapierbörse, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Frankfurter Wertpapierbörse, über dts Nachrichtenagentur

Frankfurt/Main (dts Nachrichtenagentur) – Am Donnerstag hat der DAX nachgelassen. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 10.405,54 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 0,31 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. An der Spitze der Kursliste standen die Papiere von RWE, BASF und der Deutschen Bank entgegen dem Trend im Plus.

Die Aktien der Commerzbank, der Deutschen Lufthansa und von Fresenius rangierten am Ende der Kursliste. Anleger reagierten offenbar enttäuscht auf die Ankündigung der Commerzbank, in den kommenden Jahren im Rahmen eines Umbaus 9.600 Vollzeitstellen abbauen zu wollen. Insgesamt würden sich die Kosten der Restrukturierung auf rund 1,1 Milliarden Euro belaufen, weshalb das Unternehmen vorerst keine weiteren Dividendenzahlungen vornehmen werde. Die neue Strategie soll am Freitag beschlossen werden. Die europäische Gemeinschaftswährung tendierte am Donnerstagnachmittag etwas stärker. Ein Euro kostete 1,12 US-Dollar (+0,12 Prozent). Der Goldpreis zeigte sich schwächer, am Nachmittag wurden für eine Feinunze 1.317,99 US-Dollar gezahlt (-0,30 Prozent). Das entspricht einem Preis von 37,73 Euro pro Gramm.

Sep 29

Logo der Malaysian Airlines auf einem Flugzeug, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Logo der Malaysian Airlines auf einem Flugzeug, über dts Nachrichtenagentur

Brüssel (dts Nachrichtenagentur) – Der Vizepräsident des Europäischen Parlaments, Alexander Graf Lambsdorff (FDP), hat weitere Ermittlungen zum Abschuss der malaysischen Passagiermaschine MH17 angemahnt. Es sei vorschnell, “jetzt klar zu sagen, es wäre eine vom Kreml angeordnete oder vom russischen Verteidigungsministerium oder vom russischen Generalstab angeordnete Kampfmaßnahme gewesen”, sagte Lambsdorff im “Deutschlandfunk”. Solange nicht nachgewiesen werden könne, dass es sich um russisches Regierungshandeln handele, halte er eine Verschärfung der Sanktionen gegen Russland aufgrund dieses Vorfalls “nicht für angesagt”.

Die internationale Ermittlergruppe hatte am Mittwoch mitgeteilt, dass der über der Ostukraine abgestürzte Passagierflugs MH17 von einem Gebiet aus abgeschossen wurde, das zum Unglückszeitpunkt von pro-russischen Rebellen kontrolliert wurde. Das dafür verwendete Raketensystem sei aus Russland in die Ukraine gebracht worden und nach dem Abschuss auf russisches Gebiet zurückgebracht worden. Die Boeing der Malaysia Airlines war im Juli 2014 über der Ostukraine abgeschossen worden. Alle 298 Menschen an Bord kamen ums Leben.

Sep 29

US-Flagge, über dts Nachrichtenagentur
Foto: US-Flagge, über dts Nachrichtenagentur

New York (dts Nachrichtenagentur) – Bei dem Zugunglück in einem Bahnhof in Hoboken im US-Bundesstaat New Jersey sind mindestens drei Menschen ums Leben gekommen, über 100 weitere Menschen haben sich teilweise schwere Verletzungen zugezogen. Das berichten mehrere US-Medien übereinstimmend. Der Zug sei bis in die Empfangshalle des Bahnhofs gerast.

Das Unglück sei während der Rush-Hour am Donnerstagmorgen passiert. Hoboken befindet sich circa 11 Kilometer von New York City entfernt. Viele nutzen den Bahnhof, um nach Manhattan zu pendeln.